<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167</id><updated>2011-12-13T22:21:59.718+01:00</updated><category term='Freiheit'/><category term='Bewußtsein'/><category term='Outdoor'/><category term='Druck'/><category term='Wildnispädagogik'/><category term='Wut'/><category term='Medien'/><category term='Vergiftung'/><category term='Traurigkeit'/><category term='Heilpflanzenverbot'/><category term='Weihnachten'/><category term='Abschied'/><category term='Gewissen'/><category term='Regen'/><category term='Heilung'/><category term='Allergie'/><category term='Selbstakzeptanz'/><category term='Berufung'/><category term='Vögel'/><category 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scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnispädagogik'/><title type='text'>Wildnispädagogik</title><content type='html'>Meine Weiterbildung (Wildnispädagogik) ist – fürs erste – beendet und ich bin so froh über diesen Weg. Er schenkt mir Zufriedenheit und Sinn auf vielen Ebenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst ist da die äußere Abenteuer-Ebene. Ich hole ein Stück meiner verlorengegangenen Kindheit nach, wenn ich durch den Wald schleiche oder auf den Knien liege, um Eicheln oder Bucheckern zu sammeln. Ich finde es spannend, nachts durch den Wald zu gehen oder unter einfachen Bedingungen dort zu übernachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin beeindruckt von den einfachen Möglichkeiten, draußen zu überleben – falls es erforderlich wäre. Noch im letzten Jahrhundert hat Stalking Wolf völlig frei und unbehelligt von Behörden in Nordamerika leben können. Das fasziniert mich. Was vor einigen Jahrzehnten noch möglich war, ist grundsätzlich auch heute noch möglich: sich als Selbstversorger aus der Natur zu ernähren. Wohlgemerkt als Sammler und Jäger – selbst Ackerbau und Viehzucht stellen schon eine Entfremdung von der Natur und eine Manipulation unserer natürlichen Umwelt dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer schon habe ich mich danach gesehnt, autark und selbstbestimmt leben zu können, frei von gesellschaftlichen Abhängigkeiten. Da ich dies nicht von Kindheit an gelernt habe und nicht mehr gesund genug bin, ist es für mich wohl unrealistisch. Aber es wäre möglich, und das öffnet mir den Horizont. Ich kann mich zumindest einer natürlichen Lebensweise annähern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So oft standen meine Sehnsucht nach einem anderen Leben und mein Verstand im Widerstreit. Es schien immer so vernünftig, der gesellschaftlichen Entwicklung zu folgen. Wir sind nunmal 7 Milliarden Menschen auf der Erde, und um diese zu ernähren, mit Wärme, Strom, Mobilität und Gesundheitsdienstleistungen usw. zu versorgen, müssen wir nunmal unsere Natur zerstören, brauchen wir Chemie, Pharma, Erdölprodukte, Gentechnik, technischen Fortschritt usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nö, es stimmt garnicht. Es ist nur die Stimme des Versuchers, der falschen Schlange des Verstands, die mir das einredet. Es ist die Bequemlichkeit, die Gier und die Angst, die so spricht. Wenn ich der Stimme meines Herzens folge, dann gibt es einen anderen Weg. Ich kann mir zwar immer noch nicht vorstellen, wie der für 7 Milliarden Menschen aussehen könnte, aber das brauche ich auch nicht zu wissen. Wenn ich konsequent meinem Herzen folge, kann ich es nur richtig machen. Die Schwierigkeit hierbei ist nur, zweifelsfrei zu erkennen, was die Stimme des Herzens ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Weiterbildung war für mich genau richtig. Und es ist auch genau richtig, wenn ich jetzt irgendetwas daraus mache, das andere Menschen so in Kontakt zur Natur (und damit zu sich selbst) bringt, wie es mir geholfen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Angst, nicht genug Geld zu verdienen, zudem angesichts der drohenden Hyperinflation, ist immer noch vorhanden, aber stark gemildert. Und ich stelle mich ihr jetzt, indem ich meine Arbeitszeit schrittweise reduziere: zunächst um 3 Wochenstunden. Die freiwerdende Zeit will ich in bessere Lebensumstände investieren: z.B. mehr Bewegung, öfter mal selber kochen statt Kantine, mehr draußen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich möchte meine eigenen Wildnispädagogik-Projekte vorantreiben. Einige erste kleine Möglichkeiten, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben, habe ich schon gefunden – bei Kollegen und Bekannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht genug, selber wieder in Einklang mit sich selbst (= mit der Natur, = mit dem Leben) zu gelangen, es muß auch eine Handlung folgen, die nicht nur mir als Individuum dient, sondern dem ganzen Leben. Ich muß meiner wahren Berufung folgen! Das ist überlebenswichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und endlich, endlich habe ich eine Ahnung, wo mein Weg weiterführen wird. Meine Traumata scheinen weitgehend geheilt zu sein, es geht mir um ein Vielfaches besser als zum Start dieses Blogs. Jetzt kommt die Zeit, auch mehr für andere Menschen dazusein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es in diesem Jahr immer wieder erlebt: wenn ich dem Verstand folge und beispielsweise meinen Büroalltag absitze, fühle ich mich oft unlebendig und unverbunden. Wenn ich dagegen auf meiner Wildnisspur bin, fühle ich mich voller Kraft und schöpferischer Energie, voller Glück und Leben, in tiefer Verbindung zu mir selbst und zu allem. :-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir geht es supergut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6914043894302926181?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6914043894302926181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/12/wildnispadagogik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6914043894302926181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6914043894302926181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/12/wildnispadagogik.html' title='Wildnispädagogik'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6205359105834811372</id><published>2011-09-27T22:31:00.000+02:00</published><updated>2011-09-27T22:31:28.561+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aufmerksamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Medizinwanderung</title><content type='html'>Medizinwanderung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 6 Uhr klingelte mein Wecker – nicht gerade meine bevorzugte Zeit. Dennoch zügig nestelte ich mich aus dem Schlafsack, zog mich an und krabbelte aus meinem Zelt. Eine schmale zunehmende Mondsichel stand noch am Himmel, der Rest des Mondes in dunkles Rot gehüllt. Wintersternbilder wie der Orion waren zu sehen. Die Morgendämmerung schritt schnell voran und löschte den Sternenhimmel aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müde, vermummte Gestalten sammelten sich nach und nach schweigend im Kreis. Dann wurden wir mit Salbei und anderen Kräutern geräuchert und einzeln ausgesandt zu unserer stillen Wanderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schritt über die Schwelle war bei mir ein Knochenhaufen neben der Feuerstelle unseres Platzhüters. Ein Schädel und Kieferknochen zogen mich magisch an. Ich schritt über den Tod in eine neue Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bachlauf zog mich zunächst an. Ich ging an eine Stelle, die ich noch nicht aufgesucht hatte. Als ich feststellte, daß es dort nicht so einfach weiter geht, und daß ich zudem nicht allein sein würde (ein anderer Teilnehmer hatte den gleichen Weg gewählt), ging ich lieber zu dem Wäldchen, das ich schon am ersten Tag des Seminars gewählt hatte für einen Sitzplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr alte ehrwürdige Buchen und Eichen umringt von Maisfeldern: im Schoß einer Eiche mit dreigeteiltem Stamm setzte ich mich nieder. Ich lehnte an einem der Stämme und schaute in den Himmel, freute mich am Muster des Eichenlaubs gegen den langsam heller werdenden Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich saß lange da, über eine halbe Stunde. Da waren nicht viele Gedanken. Ich fühlte mich wohl und geborgen, sicher und geschützt, und in mir ruhend. Es war friedlich. Einmal kreuzte ein anderer Mensch laut raschelnd das Wäldchen. Ich blickte nicht auf, und bald war ich wieder allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mir langsam kalt wurde, wollte ich aufstehen und mich ein wenig bewegen. Aber nein, zuerst zog mich noch Mutter Erde an. Ich hatte noch nicht genug gespürt. So legte ich mich flach auf den Boden. Er war kalt, aber hier auf dem Laub trocken. So tröstlich war das. Der Geruch war erdig-schwer, schon herbstlich. Dann drehte ich mich noch auf den Rücken. Am liebsten hätte ich mich ausgezogen, um die Erde noch direkter zu spüren. Aber dafür war es mir dann doch zu kalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann verließ ich das Wäldchen. Mir war bewußtgeworden, daß ich den Sonnenaufgang verpaßt hatte. Die Sonne schien nun schon eine Handbreit über dem Maisfeld. Schade einerseits, denn wann habe ich die Gelegenheit, mal einen Sonnenaufgang zu sehen? Meist bin ich doch erst später wach. Aber es störte mich wenig, zu sehr hatte ich die Stunde im Laubwäldchen genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich folgte einem Schotterweg zur nächsten Hauseinfahrt. Dort lagen frische Kastanien. Ich lud mir die Taschen davon voll. Zweimal raschelte es über mir und in einer kleinen Explosion landeten Kastanien und deren Schalen auf dem Boden, sprangen noch einmal hoch und blieben dann liegen. „Alles Gute kommt von oben“, dachte ich, ging ein paar Schritte weiter und wartete ab, ob mehr Kastanien fallen würden. Nein, es war, als hätte ich sie nur angezogen, als ich direkt darunter stand. Ich sah aber viele viele geöffnete Schalen am Baum hängen, die Kastanien glänzend sichtbar, bald bereit zum Fallen. Wunderschön, so habe ich das überhaupt noch nie gesehen. Kurz überlegte ich, ob ich mit einem Kastanienwurf ins Geäst nachhelfen sollte, aber dann wollte ich nicht in den Lauf der Natur eingreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging einige Schritte weiter. Da fielen mir viele kleine Vögel ins Auge. Sie huschten zwischen Fichtenzweigen sehr flink hin und her (Tannenmeisen), flogen ins Maisfeld im Slalom zwischen den Reihen und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren oder flogen in kleinen Schwüngen über das Feld in die Bäume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einer Feldeinfahrt lud mich ein Baumklotz zum erneuten Sitzen ein. Ich sah kleine beigefarbene Vögel in einem dichten Strauch (mal eine Art, die ich noch nicht kenne). Einer putzte ausgiebig sein Gefieder. Ich sah, wie der kleine Kopf sich hin und herbewegte, wie mit dem Schnabel die Flügel bearbeitet wurden. Es war so ein zauberhafter Frieden in diesem Bild. Diese Vögel sind so genügsam, sie brauchen eigentlich nichts, nur die Natur um sie herum, die ihnen alles bietet: Spiel und Vergnügen, Frühstück und Morgentoilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stand wieder auf und ging langsam weiter. Ich wollte wissen, was hinter dem Maisfeld liegt. Dort lag zur Rechten ein schon gerodetes Maisfeld. Zur Linken zunächst eine Weide, dann wieder eine kleine Baumgruppe. Unter einer Eiche blieb ich erneut stehen, beobachtete kurz zahlreiche Meisen, die von Ast zu Ast hüpften. Als sich auf dem Weg eine andere Teilnehmerin näherte, ging ich weiter. Ich wollte gerne allein sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes wurde meine Aufmerksamkeit von Tierspuren auf dem Schotterweg angezogen. Ich erkannte Spuren von zwei Rehen, die recht frisch wirkten. Angrenzend zur Linken lag unterdessen ein ebenfalls schon abgeerntetes Feld – eine mir unbekannte Feldfrucht nach den restlichen Blättern zu urteilen. Ich dachte, ich müsse die Rehspuren im lockeren Boden doch eigentlich gut erkennen. Da wurde mir klar, daß die unspezifischen Vertiefungen genau diese Spur sein mußten. Ich folgte den Spuren, wollte gerne wissen, von wo die Rehe gekommen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spur führte schräg über das Feld. In Verlängerung sah ich eine Brücke, die mich anzog. Aber sie schien mir zu weit weg angesichts der schon fortgeschrittenen Zeit, wir sollten nach zwei Stunden zurück sein. Die Rehe waren möglicherweise über diese Brücke gekommen. Da mir das Laufen über den weichen Boden doch zu anstrengend war und ich die Verfolgung nicht spannend genug fand, verließ ich die Tierspuren und kehrte auf den Weg zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes wurde meine Aufmerksamkeit auf wunderschöne gelbe Stauden am Rand des nächstens Feldes gelenkt. Solche Blumen wachsen auch in Gärten, den Namen kenne ich nicht, das war aber auch nicht wichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hohe Gras entlang des Wegs war von Tau übersäht. Jeder einzelne Tautropfen glitzerte silbern in der Morgensonne, die höher gestiegen war. Der Anblick war wunderschön. Ich dachte, ich müsse eigentlich gar nicht weitergehen, ich könnte überall verweilen und einfach die Wunder der Natur genießen. Ich sah dann noch zwei Pusteblumen, Löwenzahn, der offenbar ein zweites Mal geblüht hatte und jetzt im Samen stand. Der Tau hatte den Kopf in eine silberne Kugel verwandelt. Die erste Kugel berührte ich und bemerkte dabei, daß ich den Zauber zerstöre, weil sofort die Samen zusammenklebten. Daraufhin bewunderte ich den zweiten Samenstand nur still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich geriet an eine Wegkreuzung. Zur Rechten in kurzer Entfernung lag eine landwirtschaftliche Anlage, die ich nicht näher in den Blick nehmen wollte. Zur Linken zog mich immer noch die Brücke an. Ich wußte, daß unser Camp am anderen Ufer des Baches liegt, aber ich wußte nicht, ob es dort einen Weg zurück geben würde, und ich hatte nur noch 20 Minuten Zeit. Ich zögerte, ob ich umkehren soll. Immerhin sah ich zwei unserer Teilnehmer auf der anderen Seite. Also mußte es wohl irgendeinen Weg geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückzug wäre eine kleine Niederlage gewesen. Ich wollte lieber meinem Instinkt folgen und steuerte nun mit schnellen Schritten auf die Brücke zu. Der Bachlauf war hier stark begradigt, was ich nicht so schön fand, das Wasser war aber klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ufer gab es eine gut begehbare Gras-Trecker-Spur. Ich fühlte mich bestätigt, daß meine Entscheidung richtig war, über die Brücke zu gehen. Erneut kam ich an eine kleine Strauchgruppe mit vielen Vögeln. Es wuchsen dort Büsche mit dichten Trauben von schwarzen Beeren direkt am Stamm. Sowas habe ich noch nie bewußt gesehen, keine Ahnung, was das war. Ich kam nicht nahe genug heran, um ein Blatt zur späteren Bestimmung mitzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Fortsetzung meines Graswegs erhob sich jetzt eine Frau, die am Rande des folgenden Maisfelds gelegen hatte. Ich fühlte mich erneut in meinem Zeitgefühl und der Rückkehr ins Lager bestätigt. Zu meiner Verwunderung kam sie mir aber entgegen. Das verwirrte mich. Ich war ganz sicher, daß direkt hinter diesem Maisfeld unser Lager liegen müßte. War sie nicht von dort gekommen? Gab es dort irgendein Hindernis, das mich hindern würde, dort langzugehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie an mir mit zügigem Schritt vorbeigegangen war (ohne Gruß, denn wir sollten ja schweigen und keinen Kontakt aufnehmen), rekapitulierte ich nochmal meinen Weg und das, was ich bisher von der Umgebung kennengelernt hatte. Nein, ich war auf der richtigen Seite des Mühlenbachs und ich kannte bereits einen kleinen Platz im Maisfeld auf der anderen Seite, und von dort ging es durch ein kleines Gestrüpp zurück. So setzte ich zuversichtlich meinen Weg fort, durch die äußersten beiden Reihen des Maisfelds, den Bach zur Linken. Und ich kam tatsächlich an dem kleinen freien Platz heraus, den ich bereits vom Vortag kannte. Zurück an einer Buntspecht-Rupfung, die andere Teilnehmer schon lange entdeckt hatten. Ich nahm mir noch die letzten größeren Federn mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war ich schon am Rand des Camps angelangt, blickte noch kurz in die Schwitzhütte, in der eine andere Gruppe am Vortag gesessen hatte. Dann entschied ich, daß das noch glimmende Feuer vor der Schwitzhütte eine passende Schwelle für meine Rückkehr aus der Anderswelt in das Diesseits sei. Mit zwei großen Schritten überquerte ich meine Schwelle, dankte kurz für die phantastische Erfahrung und ging befreit ins Lager zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein perfekter Tagesbeginn, ein perfekter Weg, mit sehr viel Glück und innerem Frieden. Noch stundenlang hielten die erhöhte Aufmerksamkeit und das Glücksgefühl an. Das Leben könnte so einfach sein, wenn es mir öfter gelingen würde, in diesem Bewußtseinszustand zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6205359105834811372?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6205359105834811372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/09/medizinwanderung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6205359105834811372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6205359105834811372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/09/medizinwanderung.html' title='Medizinwanderung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7388350493355632320</id><published>2011-08-30T00:53:00.002+02:00</published><updated>2011-08-30T00:53:26.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Büroarbeit</title><content type='html'>Der krasse Wechsel vom Wald zurück ins Büro löst diesmal keine Depression aus – aber Lethargie, Erschöpfung und Langeweile. Das ging schnell: heute morgen noch voller Kraft, heute abend schon ausgelaugt. Deutlicher kann es mir nicht werden, WO meine Kraft zu finden ist. Ich muß raus aus diesem sterilen Bunker. Insbesondere unter der stehenden abgestandenen Luft im Büro habe ich heute richtig gelitten. Welch Kontrast zur frischen Waldluft. :-(&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7388350493355632320?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7388350493355632320/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/buroarbeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7388350493355632320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7388350493355632320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/buroarbeit.html' title='Büroarbeit'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3358639813386428221</id><published>2011-08-30T00:52:00.000+02:00</published><updated>2011-08-30T00:52:16.022+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ahnen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weg'/><title type='text'>Verbindung zu den Ahnen</title><content type='html'>Endlich habe ich einen kleinen authentischen Kontakt zur indianischen Kultur erhalten. Stalking Wolf war ein Apache-Scout und Schamane. Er lehrte Tom Brown jr. Dieser lehrte Jon Young. Dieser gab sein Wissen und seine Erfahrungen weiter an viele Wildnisschulen in Europa, so auch an diejenige, an der ich jetzt lernen darf. Nachdem ich zuletzt auch einige Bücher von Tom Brown, insbesondere über seine Lehrzeit bei Stalking Wolf gelesen habe, fühle ich mich mit dieser Tradition verbunden. Das ist jetzt meine Verbindung zu den Ahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe immer geglaubt, ich müsse unbedingt in der eigenen Familiengeschichte nach der Ahnenverbindung suchen. Diese spielt gewiß auch eine Rolle, aber ist nicht alleine entscheidend. Der spirituelle Lehrer muß doch nicht ein eigener Verwandter sein. Der Schamane aus dem Dorf oder auch dem Nachbardorf war es in früherer Zeit gewiß auch oft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe vor zwei Jahren in Schweden nach meinen Wurzeln gesucht. Da es mich so zu altem Wissen zog, dachte ich eine Zeitlang, ich müsse vielleicht in der samischen Kultur suchen. Ich habe das dann aber doch nicht weiter verfolgt – vielleicht, weil es mir so schwerfiel, einen Anfang zu finden. Immerhin habe ich in diesem Jahr zwei Familien-Erbstücke erhalten: zwei Holz-Skulpturen aus samischer Handwerkskunst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im nächsten Sommer möchte ich zurückkehren in die schwedische Wildnis. Zurück zu den Rentieren. Ich habe ihnen beim letzten Besuch versprochen, daß ich zurückkehren werde. Das will ich endlich einlösen. Und diesmal werde ich nicht alleine gehen. Es wird Zeit, meine Inspiration weiterzugeben. Zunächst an meine Lebensgefährtin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3358639813386428221?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3358639813386428221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/verbindung-zu-den-ahnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3358639813386428221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3358639813386428221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/verbindung-zu-den-ahnen.html' title='Verbindung zu den Ahnen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1967256974217180417</id><published>2011-08-30T00:50:00.000+02:00</published><updated>2011-08-30T00:50:43.810+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Regen'/><title type='text'>Nasse Übernachtung</title><content type='html'>Die erste Nacht war trocken, der nächste Tag heiß. Erst am Nachmittag kam das erste große Unwetter. Dann eine Nacht lang Regen. Und meine erste Nacht im feuchten Schlafsack. Innen blieb er trocken, ich blieb warm, aber außen und auf das Gesicht gab es Sprühregen, weil die Baumarktplane nicht alles abhielt. Zudem tropfte es innen aus einem Abspannknoten mittels eines Kiefernzapfens – anscheinend war die Plane dort etwas undicht geworden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war toll, nun auch einmal bei richtig „schlechtem“ Wetter - starkem Dauerregen - eine Nacht unter einer einfachen Plane zu verbringen. Eine Erfahrung mehr, für die ich dankbar bin. So richtig naß wurde ich ja nicht. Und auch das hätte ich überlebt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1967256974217180417?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1967256974217180417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/nasse-ubernachtung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1967256974217180417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1967256974217180417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/nasse-ubernachtung.html' title='Nasse Übernachtung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7648159645571291156</id><published>2011-08-30T00:49:00.001+02:00</published><updated>2011-08-30T00:49:09.252+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><title type='text'>Nächtliches Bad</title><content type='html'>Ich hatte ein wunderbares Wildnis-Seminarwochenende. Mir gibt allein schon das Draußensein so sehr viel Kraft. Die Akkus sind wieder voll aufgeladen. Zusätzlich zu dem Seminarprogramm habe ich für weitere Krafterlebnisse gesorgt: einmal bin ich nachts einen dunklen Waldweg zu einem Bach gelaufen und habe dort gebadet. Wunderbar. Das kalte Wasser auf meiner Haut. Ich lebe. Ich hatte weder Badesachen noch Handtuch dabei. Nackt im (flachen) Wasser zu liegen ist ganz anders: der Kontakt zum Wasser ist viel direkter und umfassender. Ganz vom Wasser umschlossen zu sein, war für mich erfrischend, belebend und reinigend zugleich. Es ist ein Ritual.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ließ mich danach in der noch recht milden Luft lufttrocknen. Dann noch etwas feucht in die Klamotten, die auf dem Rückweg ins Camp schnell trockneten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag Erfahrungen, die ein wenig „neben der Spur“ liegen. An einem warmen sonnigen Nachmittag in ein überfülltes Schwimmbad zu gehen, ist irgendwie viel zu einfach. Mir macht es viel mehr Spaß, wenn ein bißchen Überwindung erforderlich ist, wenn Schwierigkeiten auf dem Weg liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe genug Möglichkeiten, bequem und faul zu sein. Deshalb bin ich überaus dankbar, wenn ich die Möglichkeit habe, mal an meine Grenzen zu gehen, diese auszutesten und schrittweise zu überwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Frühjahr hatte ich noch bei jedem Schritt abseits von vorgegebenen Waldwegen das ungute Gefühl, etwas „Verbotenes“ zu tun. Außerdem bin ich bei sehr vielen Geräuschen zusammengezuckt, ebenso bei jeder unerwarteten Berührung durch einen Zweig oder ein Insekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt gehe ich barfuß und ohne Taschenlampe nachts durch den Wald, und es ist ok. Ich hatte allerdings allerdings gleich 3 Taschenlampen dabei, ich sichere mich immer noch sehr stark ab. Und die sporadischen blinkenden Leuchtpunkte neben dem Weg machten mir Angst. Ich habe dann doch einige Male dort hingeleuchtet – und konnte nicht herausfinden, was den Lichtpunkt verursacht hat. Bei den fliegenden Lichtpunkten handelte es sich wohl im Glühwürmchen. Am Boden konnte ich aber keine verursachenden Tiere entdecken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst am zweiten Abend fand ich heraus, was es vermutlich ist: Sterne, die in Wassertropfen auf der Vegetation reflektieren. Das ist zumindest meine Erklärung, denn meine Lampe leuchtete genau auf einen großen Wassertropfen auf einem Blatt. . Ein Stern, der so weit weg ist, bringt einen kleinen Wassertropfen zum Funkeln. Das ist eigentlich kein Grund, um Angst zu haben. Es ist eher zauberhaft schön. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst entsteht oft durch Unwissen. Wir haben Angst vor der Ungewißheit. Wir suchen Sicherheit. Auf mich trifft das jedenfalls besonders zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wald ist überhaupt nicht dunkel nachts. Jedenfalls nicht vollständig. Wege durch den Wald sind erkennbar an dem helleren Boden, zumindest wenn dieser einen starken Sandanteil hat. Selbst ohne Mond leuchten die Sterne genug, um zumindest schattenhaft Bäume erkennen zu können. Nur bei wolkenverhangenem Himmel wird es schwieriger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meinen Versuchen, die Leuchtpunkte zu identifizieren, fiel mein Lichtstrahl auf zwei leuchtende Augen. Eine ähnliche Begegnung vor einigen Monaten hat mich noch stark erschreckt, jetzt war da Neugierde. Gerne hätte ich das Tier identifiziert. Aber es entfernte sich rasch von mir, nur kurz sah ich noch seine Augen, dann war es fort. Von der Höhe der Augen über dem Boden könnte ich auf ein marderartiges Tier schließen. Schade, jetzt, wo ich dies schreibe, fällt mir ein, daß ich nach den Tierspuren auf dem sandigen Boden hätte suchen können. Trotz meiner mangelnden Erfahrung hätte ich da vielleicht etwas erkennen können. Auf die Idee kam ich nicht, dafür war ich dann doch nicht entspannt genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7648159645571291156?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7648159645571291156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/nachtliches-bad.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7648159645571291156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7648159645571291156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/nachtliches-bad.html' title='Nächtliches Bad'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1763534192554901918</id><published>2011-08-30T00:46:00.000+02:00</published><updated>2011-08-30T00:46:23.785+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berufung'/><title type='text'>Berufung</title><content type='html'>Ich weiß jetzt ohne jeden Zweifel, wofür mein Herz schlägt und wo ich hingehöre: in die freie Natur, insbesondere den Wald. Meine Suche hat mich in den letzten Jahren auf verschiedenen Pfaden kleine Wegstücke entlanggeführt. Die Suche ist zu Ende. Ich weiß, wo es langgeht. Es zieht mich nicht so sehr zu fernöstlichen Wegen wie beispielsweise dem Buddhismus, diese Wege habe ich nur mal kurz getestet. Ich fühle mich dagegen sehr zur indianischen Kultur hingezogen – eigentlich immer schon, aber jetzt weiß ich gewiß, daß es ein reales Fundament hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß noch nicht, wo genau es mich hinführen wird, aber es ist ganz klar, wo ich gerade stehe und wie die nächsten Schritte sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Berufung ist, den eigenen Naturkontakt wieder herzustellen bzw. weiter zu fördern und diese Erfahrungen und das daraus entstehende Wissen dann an andere Menschen weiterzugeben. Bei letzterem bin ich noch nicht 100% sicher, aber fast.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1763534192554901918?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1763534192554901918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/berufung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1763534192554901918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1763534192554901918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/berufung.html' title='Berufung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5049142304672983647</id><published>2011-08-06T20:54:00.003+02:00</published><updated>2011-08-09T01:09:13.046+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><title type='text'>Laubhütte</title><content type='html'>Endlich war es soweit. Schon seit Monaten fieberte ich mit zuerst viel Angst und zuletzt viel Lust dem Bau und dem Schlafen in einer Laubhütte entgegen. Mit einer Freundin zusammen dauerte es über 4 Stunden, eine Hütte aus einem Firststamm, angelegten Zweigen und einer Abdeckung aus Fichtenzweigen und viel Laub zu bauen. Der Eingang war gut einen Meter breit und so hoch, daß ich bequem aufrecht sitzen konnte – eigentlich ähnlich wie in meinem kleinen Zelt – nur rein aus Naturmaterialien. Wir banden die Äste teilweise mit Binsen und Rindenresten fest, um der Konstruktion noch mehr Halt zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hatte in der Nacht zuvor noch geregnet, deshalb gab es kaum richtig trockenes Material, es war überwiegend etwas klamm. Den Boden der Hütte deckte ich deshalb noch mit Fichtenzweigen (von einem jüngst gefällten Baum) und darauf ebenfalls einer knapp 10 cm dicken Laubschicht ab (hätte gerne noch mehr sein dürfen, aber dann war ich zu müde).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während am Anfang, als ich diese Aufgabe im Rahmen meiner Weiterbildung gestellt bekam, noch Widerwillen und Angst überwogen, blieb zuletzt nur reine Freude. Ich war glücklich, als ich nachts in diese Hütte kroch. Mit einigen heißen Steinen aus dem Feuer hatte ich noch versucht, die Feuchtigkeit aus der Unterlage verdampfen zu lassen, aber das reichte nicht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte unbedingt – wenn schon, denn schon – ohne Isomatte und Schlafsack auskommen. Das Laub reichte aber nicht aus, um mich darin einzugraben und ohne Decke war es trotz der milden Sommernacht etwas kühl. Ich schlief dadurch unruhig, fröstelte vor mich hin und lauschte den ungewohnten Nachtgeräuschen. Es waren mit hoher Wahrscheinlichkeit viele kleinere und größere Tiere in dem kleinen Wäldchen unterwegs, denn wir hatten viele Spuren gesehen und schon während des Abends immer wieder Geräusche gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen kurzen Moment der Angst gab es, als ein Geräusch recht nahe war, aber dann beruhigte ich mich schnell wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tat unglaublich gut, den Erdboden unter mir zu spüren. Ich bin ein Kind der Erde, wovor sollte ich Angst haben? Wenn ich auf dem Rücken lag, war es stockschwarz um mich herum. Drehte ich mich zur Seite, sah ich etwas Licht durch den Eingang. Einige Mal spürte ich ein Krabbeln auf der Haut. Was mir vorher noch etwas Sorgen gemacht hatte (werden Ameisen, Zecken oder Spinnen mich anknabbern), führte nun nur noch zu einer leichten Wischbewegung, um die unsichtbaren Tiere abzustreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwartet hatte ich, daß ein klaustrophobisches Gefühl von „Begrabensein“ auftreten würde. Das war aber nicht der Fall, ich fühlte mich sauwohl in dieser Höhle. Um 3:30 Uhr gab ich es auf, die Kälte weiter auszuhalten und legte mir einen leichten Deckenschlafsack locker über. Danach schlief ich bis in die Morgenstunden durch, bis nach 8:00 Uhr, was relativ lang ist, wenn ich draußen schlafe. Schade, daß ich keine Tiere gesehen habe. Das nächtliche Konzert der Vögel war so auch schon beendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach dem Aufwachen traf ein Sonnenstrahl mein Gesicht durch das dichte Blätterdach der umstehenden Bäume. Da wußte ich, daß ich alles richtig gemacht habe. Ich fühlte mich super nach dieser Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Vormittag hatte ich dann noch Gelegenheit, ein wenig durch das kleine Wäldchen zu streifen. Ich fühlte mich wunderbar, sehr verbunden mit der Natur. Beim Umarmen einer sehr alten Eiche flossen dann die Tränen von tief innen. Es war ein Gefühl von Ankommen und Loslassen. Eine weitere Barriere zwischen mir und der Natur war gefallen. Tränen der Freude und Tränen des Schmerzes über die vielen „verlorenen“ Jahre, in denen ich zu weit weg war von mir und von der Natur (was eh ein und dasselbe ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fällt mir immer schwer, in Worte zu fassen, was ich in solchen Momenten spüre. Auf jeden Fall sind solche Erfahrungen für mich unglaublich heilend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich folgte einem Tierpfad durch ein mooriges Brombeergestrüpp, balancierte ein wenig auf einem toten Baumstamm und trat dann aus dem Wald heraus an den kleinen Bach, der dort floß – auf der anderen Seite ein Maisfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau an meiner Stelle war das sumpfige Ufer leicht zugänglich, und es lag nahe, dort mal die Füße reinzustecken. Ach was, wenn schon, dann ganz, beschloß ich schnell. Ich zog mich nackt aus und legte mich in das nur 40cm tiefe Wasser. Das war mein allererstes Bad im Freien in diesem Jahr, und es tat unglaublich gut. Dieses Freiheits- und Glücksgefühl ist unbeschreiblich. Mir kam es vor wie eine Taufe. Nach der Erdtaufe letzte Nacht jetzt die Wassertaufe (und die Feuertaufe gab es vorher auch schon).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühlte mich wie im Paradies. Die Sonne schien warm. Vom leichten Wind ließ ich mich antrocknen (die Windtaufe auch noch), dann zog ich mich wieder an. Die letzte Herausforderung für diesen Morgen war dann ein Weg barfuß über die gemähte Weide mit vielen schon wieder sprießenden Brennesseln. Ich wußte es, daß sie mich heute nicht verbrennen würden (ich setzte meine Füße mit Bedacht neben die kleinen Pflanzen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gott, war das schön! Voller Dankbarkeit und Freude verließ ich diesen schönen Ort!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5049142304672983647?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5049142304672983647/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/laubhutte.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5049142304672983647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5049142304672983647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/08/laubhutte.html' title='Laubhütte'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5317490652692376357</id><published>2011-07-19T00:26:00.000+02:00</published><updated>2011-07-19T00:26:57.033+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildtiere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natur'/><title type='text'>Rehe</title><content type='html'>Das war ein spannender Weg heute. Ich ging eine neue Strecke, weitgehend parallel zu offenen Feldern mit hohem, noch ungemähten Gras. Am Wegrand war Totholz zu einer hohen Hecke aufgeschichtet. Dort lebten viele Vögel. Ich kam nicht nah genug, um sie zu identifizieren. Einige kannte ich vielleicht noch nicht einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging auf dem geraden Wegstück längere Abschnitte mit geschlossenen Augen – immer wieder eine spannende Übung. Der leichte Schotter des Pfads markiert gut den Weg, da kann man eigentlich nicht abkommen. Als ich die Augen öffnete, sah ich im Feld vor mir, ca. 100m entfernt, einen dicken Stock mit einer Astgabel aufragen. „Merkwürdig“, dachte ich, „hat da jemand den Stock zur Markierung in die Erde gespießt?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich blieb still stehen und schaute genau hin. Da, die Astgabel bewegte sich leicht. Oder doch nicht? Starre dort, und Starre bei mir. „Aah, es könnte der Kopf eines Rehs sein.“ Nun blieb ich erst recht regungslos stehen. Es dauerte einige Minuten, bis es eine neue Bewegung gab. Nun sah ich den Kopf von der Seite – eindeutig ein Reh (oder reh-artig, ich kenne die verschiedenen Wildarten nicht so genau).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hatte das Tier sich davon überzeugt, daß von mir keine Gefahr ausging, bückte den Kopf und graste weiter. In kurzen Abständen hob es jeweils den Kopf, drehte die Ohren in alle Richtungen und horchte und schaute nach Gefahr. Ich blieb noch lange stehen, beobachtete, wie das Reh langsam durch das Feld ging, äste und immer wieder den Kopf hob. Ein Glücksgefühl hatte ich da, denn bisher waren alle Rehe vor mir geflohen, bevor ich sie überhaupt bemerkt hatte. Anscheinend hatte ich heute endlich mehr innere und äußere Stille, so daß ich nach einiger Zeit akzeptiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich noch so still dastand, bemerkte ich eine leichte Bewegung im Gras dichter vor mir. Ganz vorsichtig drehte ich den Kopf mehr in diese Richtung. Erneut bewegte sich ein Grashalm. Dann plötzlich hüpfe ein Hase durch das Gras - und direkt auf mich zu! Unfaßbar. Weniger als 10m vor mir kam er aus dem Feld, durch den kleinen Graben und auf den Weg, auf dem ich stand. Er blieb einige Mal kurz stehen, nippelte an einem Grashalm, hüpfte aber schnell weiter. Das Tier hatte ein recht dunkles Fell, sehr große Ohren und erschien mir auch recht groß. Eher ein Feldhase als ein Kaninchen, aber ganz sicher bin ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offensichtlich bemerkte er mich nicht, obwohl ich so dicht dran war! Ging denn kein Geruch von mir aus, oder riechen Hasen nicht gut? Ich blieb in Ehrfurcht erstarrt. Als er nach rechts abdrehte und ich vorsichtig mit dem Kopf folgte, hüpfte er schneller – vielleicht doch etwas bemerkt? Er verschwand dann im Feld auf der anderen Seite und legte schnell einige Meter zurück, versank so im tiefen Gras. Tolle Begegnung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Reh auf der anderen Seite war immer noch da, aber viel weiter entfernt. Ich setzte meinen Spaziergang dann fort, folgte einem Weg durch ein Waldstück, bis ich seitlich eine Lichtung aufblitzen sah. Ich ging darauf zu, bemerkte einen alten Strohballen – vielleicht vom Förster für eine Winterfütterung des Wilds zurückgelassen? - und trat geräuschvoll an den Rand der Lichtung: ein Fehler, natürlich! Ein Kaninchen hatte schon weit entfernt Lunte gerochen, hoppelte schnell in den Wald zurück und machte so auch die beiden Rehe in der Ferne auf mich aufmerksam. Das nächste Mal schleiche ich mich vorsichtig an, wenn ich mich einer Lichtung nähere! In der Ferne konnte ich ein Reh mit seinem Kitz sehen. Es nutzte nichts, daß ich nun still stehenblieb, sie hatten mich schon bemerkt und waren vorsichtig. Langsam näherten sie sich dem Waldrand gegenüber und verschwanden im Gebüsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem eine schöne Beobachtung. Lange Zeit habe ich Sitzplatzübungen und Wege durch den Wald gemacht, ohne viele Tiere zu sehen. In letzter Zeit wird es mehr. Anscheinend lohnt es, in der Abenddämmerung unterwegs zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg kam ich nochmal an dem ersten Feld vorbei. Erneut entdeckte ich dort das Reh, das sich kaum vom Fleck bewegt hatte. Ich wollte mir nicht mehr die Zeit für ruhige Beobachtung nehmen, sondern ging langsam weiter. Prompt zog sich das Tier von mir zurück und suchte Schutz in etwas höherer Vegetation in der Mitte des Feldes. Immer wieder konnte ich die astgabel-ähnlichen Ohren in Lauschposition sehen. Nun konnte ich diese charakteristische Form auch aus großer Entfernung noch erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schön, ein wenig tiefer in die Rhythmen der Natur einzudringen. Die funktionieren wie eh und je – abgesehen von der immer weiteren Einengung und Störung durch die menschliche Zivilisation. Aber immer noch schenken sie uns Zeichen dessen, wie auch wir wieder mehr im Einklang mit allem, was ist, leben könnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5317490652692376357?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5317490652692376357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/rehe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5317490652692376357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5317490652692376357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/rehe.html' title='Rehe'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-423167059812951711</id><published>2011-07-13T01:22:00.000+02:00</published><updated>2011-07-13T01:22:57.079+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><title type='text'>Baummarder</title><content type='html'>Letzte Woche sah ich erstmals einen Baummarder im Wald. Er überquerte in der Abenddämmerung den Weg vor mir und verschwand sehr schnell im Gebüsch. Diese Begegnung fand ich schon toll. Aber heute durfte ich an einer anderen Stelle gleich 3 von diesen Tieren beobachten. Ich schreckte sie durch meinen gewohnt zu schnellen und lauten Schritt vom Bachufer auf, sie kletterten geschwind auf verschiedene Bäume. Dann beäugten sie mich – und ich sie. Die ganze Zeit kommunizierten sie aufgeregt mit Lauten, die wie eine Mischung aus Husten und Bellen klangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte keine Ahnung, daß Baummarder dermaßen flink und wendig auf Bäumen herumklettern können, ähnlich agil wie Eichhörnchen. Einer sprang von Baum zu Baum, als ich nicht verschwand und er sich anscheinend nicht mehr auf den Boden traute. Dabei löste er offenbar einen Vogel-Alarm aus. Einige Vögel hörten auf mit ihrem Gesang und stießen Warnlaute aus, die nach meinem Eindruck eher dem Raubtier als mir galten. Insgesamt eine begeisternde Vorführung, deren Zeuge ich sein durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wirkte es, als habe ich das Spiel von Geschwistern unterbrochen, es waren bestimmt Jungtiere. Zu lange wollte ich auch nicht stören. Da sie mich nunmal entdeckt hatten, half es auch nicht, als ich regungslos längere Zeit verharrte. Sie blieben bei ihren aufgeregten Rufen und dem Mißtrauen mir gegenüber. So ging ich denn nach einigen Minuten, um ihren Abendfrieden nicht länger zu stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorher habe ich Balancierübungen an einigen herumliegenden Baumstämmen gemacht. Ohne Absturz- und Verletzungsgefahr (wegen fehlender Höhe) geht das besonders gut. Ich merke, daß ich meinen Gleichgewichtssinn besser trainieren muß, das läßt nach bei jahrelanger Nicht-Benutzung. Insbesondere mit geschlossenen Augen fange ich sofort an zu wackeln, der feste Stand ist dann erstmal dahin. Mir macht das Üben Spaß, und ich finde es sehr sinnvoll. Ich möchte unbedingt wieder ein höheres Maß an Körperbeherrschung zurückgewinnen, das ich früher (in der Kindheit) noch hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch Lust, mich wieder mehr zu bewegen, das läßt sich gut mit meinen Wald-Aufenthalten verbinden. Für den Sitzplatz habe ich zurzeit weniger Motivation, Stillsitzen muß ich schon den ganzen Arbeitstag lang. Und ich sehe auch mehr Tiere, wenn ich unterwegs bin. Bisher meist nur, weil ich sie dann aufscheuche, aber immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin hochmotiviert, demnächst mal unter einem selbstgebauten Dach im Wald zu schlafen, aber das muß noch warten. Zur Überbrückung habe ich mal wieder in meinem Garten geschlafen, als kein Regen angekündigt war. Ich hatte tatsächlich mehr Angst als im Wald. Unerklärliche Geräusche versetzten mir minutenlang einen tüchtigen Adrenalinschub – bis ich schließlich herausfand, daß ich das Weiterbewegen des Minutenzeigers meines Weckers gehört hatte. Puuh, und ich hatte an knackende Äste durch unbekannte Tiere gedacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Garten könnten mir vor allem Katzen begegnen. Die sind tagsüber gerne bei mir, weil ich so viele Versteckmöglichkeiten biete (leider fallen ihnen deshalb auch immer wieder Singvögel zum Opfer). Und Katzen sind ja – wenn auch gezähmte – Raubtiere. Ob die mich nachts angreifen würden, wenn sie die Gelegenheit hätten und ich ihnen irgendwie unheimlich oder im Weg bin?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz toll finde ich, nachts den Wind spüren zu können und über mir den Sternenhimmel zu sehen. Außerdem komme ich morgens leichter hoch, weil einfach die Tierwelt schon so lange wach ist und die Vögel mich schon ab ca. 3 Uhr mit Gesängen begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht gehe ich demnächst mal nachts oder frühmorgens im Wald spazieren. Das könnte ungewohnte Erlebnisse bewirken. Vor allem möchte ich üben, mich in diesen Situationen nach und nach sicherer zu fühlen – falls es mal eine Notsituation gibt, die mir ähnliches abverlangt. Und bei den drohenden Endzeitszenarien (nicht nur des Finanzsystems, sondern des gesamten zivilisatorischen Gesellschaftssytems) liegt das ja nicht so fern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-423167059812951711?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/423167059812951711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/baummarder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/423167059812951711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/423167059812951711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/baummarder.html' title='Baummarder'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6658996925891967024</id><published>2011-07-07T23:04:00.000+02:00</published><updated>2011-07-07T23:04:20.634+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Visionssuche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Vision vom besseren Leben</title><content type='html'>Alle unangenehmen Gefühle sind vermutlich nur Wegweiser, die uns zu einem besseren Leben hinführen sollen. Zumindest gilt das wohl für diese depressive Verstimmung, die mich immer wieder befällt. Ich vermisse das Gemeinschaftsgefühl einer größeren Gruppe – einer Großfamilie oder einer Dorfgemeinschaft wie in früheren Zeiten. Das fehlt mir im Alltag sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spüre jetzt ganz besonders den Kontrast zu den Wildnis-Wochenenden. Natürlich sind diese vermutlich nur deshalb so konfliktfrei und verbindend, weil wir uns nur auf Zeit und unter einem starken gemeinsamen Interesse treffen. Im Alltag gäbe es da genauso die zwischenmenschlichen Konflikte und vielleicht auch die Langeweile wie anderswo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dennoch ist das ein schönes Modell für ein zusammen Arbeiten und zusammen Leben. In einem Selbstversorgerdorf zu leben stelle ich mir ungleich schöner vor als dieses zerstückelte sinnentleerte und der Natur entfremdete Großstadtleben, das ich in Teile lebe – leben muß, weil ich noch keine Möglichkeit gefunden habe, anders als so zu existieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da bin ich wieder beim Falschgeldsystem. Der Staat mischt sich so unerträglich in die Belange der Menschen ein und saugt sie so unerträglich aus mit Abgabenquoten vermutlich jenseits von 80% (wenn man mal alles zusammenrechnen würde), daß ein genügsames Selbstversorgerleben im jetzigen deutschen Staat vermutlich unmöglich ist. Zu viele Zwangsabgaben müssen geleistet werden und zu viele Normen eingehalten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fängt ja damit an, daß man sich in freier Natur nicht frei bewegen darf. Ich habe heute die Landeswaldgesetze von drei verschiedenen Bundesländern studiert. In keinem darf man frei zelten, in einem darf man nachts die Waldwege nicht verlassen (also die „Wildnis“ nicht betreten oder sich dort aufhalten). Ob man überhaupt Kräuter sammeln darf, ist unklar. Brennholz sammeln darf man auch nur nach vorheriger Genehmigung und Bezahlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher waren Menschen frei, und niemandem gehörte das Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin in einem gesellschaftspolitischen Konflikt. Einige Jahre lang habe ich mich politisch stark libertärer Denkweise angenähert. Völlige Freiheit vom Obrigkeitsstaat schien mir höchst wünschenswert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber an einem Punkt wollte und will ich den libertären Denkern nicht folgen: die Erde ist keine beliebig ausbeutbare tote Materie, wie diese anscheinend glauben. Die Erde ist ein lebendiger Organismus. Freiheit des Eigentums finde ich richtig. Aber beim Boden und bei den Ressourcen hört dieses Eigentum auf. Es kann nicht rechtens sein, daß einige Einzelpersonen Eigentum an Wald, Acker, Bodenschätzen erwerben, alle anderen aussperren dürfen und alleine von den Erträgen profitieren. Es müßte hierfür eine andere Lösung geben, vielleicht ein Pachtmodell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich las ich einen Artikel über einen „Wessi“, der in Ostdeutschland einen ganzen See erworben hat. Er darf jetzt ganz legal Nutzungsgebühren der dort wohnenden Anlieger und der Besucher des Sees erheben. Das ist doch grotesk. Daß Anlieger Privatstrände in Anspruch nehmen, ist aber genauso grotesk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Natur gehört niemandem. Kein Mensch hat sie erschaffen. Sie wurde uns anvertraut, um sie zu hegen und zu schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich errichte auch Zäune rund um meinen Garten. Deshalb kann ich auch verstehen, wenn Waldbesitzer im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Sperrungen vornehmen. Sozialisierung allen Eigentums halte ich auch für falsch. Aber es sollte Grenzen geben. Oder ein „allemansrätt“ wie in Schweden, das allen Einwohnern gewisse Nutzungsrechte auch an privatem Land gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte gerne etwas Land, das ich nutzen dürfte – ein wenig Acker, ein wenig Wald, ein wenig Garten und eigenen Zugang zu frischem Trinkwasser. Dazu eine Einbindung in eine Gemeinschaft. Das ist mein Traum von einem besseren Leben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6658996925891967024?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6658996925891967024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/vision-vom-besseren-leben.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6658996925891967024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6658996925891967024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/vision-vom-besseren-leben.html' title='Vision vom besseren Leben'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7006826085319348027</id><published>2011-07-05T00:46:00.000+02:00</published><updated>2011-07-05T00:46:11.202+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><title type='text'>trauriger Wald</title><content type='html'>Ich bin traurig. Heute war ich erneut auf der Suche nach einem Waldabschnitt, der sich für den Bau einer Laubhütte eignet. Ich habe zwar einen Eichenwald gesehen, der sehr viel altes Laub bietet, aber dieser Abschnitt ist völlig einsichtig von einem Wanderweg und auf der anderen Seite von einem Feld. Es gibt hier überhaupt kein Unterholz und keine jungen Bäume, nur Altbestand, total einseitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einer anderen Stelle sah ich lichten Mischwald, ebenfalls ohne jegliche Deckung, dafür aber mit viel aufgehäuftem Schnittholz von den letzten Baumfällaktionen. Totholz ist gut für den Wald, aber wenn es vom Menschen aufgeschichtet wird oder in großen Massen liegengelassen wird, scheint es mir auch nicht natürlich zu sein. Der Wald sieht einfach nur traurig aus. Dazu überall Müll, den unbedarfte Zeitgenossen liegenließen. Und überall, wo ein Auto vorfahren kann, wird kübelweise Gartenmüll in die Vegetation entleert, was den vermüllten Eindruck noch verstärkt, da es lange dauert, bis diese unnatürlich aufgeschichteten organischen Abfälle zur Erde zurückkehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich ernsthaft, wo in diesem total zerstückelten und insgesamt sehr kleinen Gebiet (das aber als großartiger Wald gilt, denn mehr gibt es in dieser Region nicht) die Rehe eine Rückzugsmöglichkeit finden, die ich doch ab und an auf meinen Streifzügen (leider) aufgeschreckt habe. Rundherum sind entweder Siedlungen, die sich wie Krebsgeschwüre nah sogar an die winzigen Naturschutzgebiete heranfressen, oder Ackerland, das Wildtieren auch nur wenig zu bieten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für meinen Wunsch nach mehr Wildnisnahrung gibt es wenig Möglichkeiten. Es ist sehr enttäuschend, wie wenig tatsächlich im Wald wächst. Am meisten findet sich noch an den Wegrändern, mit etwas mehr Sonnenlicht und vermutlich reichlich Düngung durch Hunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte heute gerne Samen von Wildpflanzen ernten, um sie später an anderer Stelle auszustreuen, aber ich fand rein überhaupt nichts. Die Pflanzen, die überhaupt zu sehen waren, waren zumeist noch im Blüte-Stadium. An zwei Stellen, die im Frühjahr dicht mit Taubnessel bewachsen waren, fand ich überhaupt nichts mehr vor. Laut Bestimmungsbuch sollten diese jetzt noch Blattwerk zeigen, haben sie etwa schon komplett eingezogen? Vielleicht habe ich mich auch im genauen Ort vertan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in den nächsten Jahren nicht wieder zeitaufwendig nach eßbaren Pflanzen suchen will, muß ich mir die wenigen Fundstellen, wo zumindest eine Art zahlreich vorkommt, tatsächlich aufschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was es in diesem Wald reichlich gibt, sind Zecken. Fast von jedem Spaziergang bringe ich mir eine mit. Gerade eben spürte ich ein Krabbeln am Unterarm – das war schon wieder eine, die ich ausnahmsweise mal entdeckte, bevor sie sich festgebissen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt einige schöne Ecken in diesem Wald, aber insgesamt scheint er mir im Ungleichgewicht zu sein. Oft sehe ich mir sinnlos erscheinende Zerstörung, etwa rabiat umgeknickte Äste selbst an den geschützteren Stellen. Es gibt dort mehrere Reiterhöfe, Bauernhöfe, Gaststätten, Kinderspielplätze, Wildpark, Reitwege, Spazierwege und einige von Radlern und Inline-Skatern gerne genutzte Asphaltstrecken. Insgesamt scheint der Wald übernutzt zu sein von zu vielen erholungssuchenden Menschen mit zu vielen verschiedenen Bedürfnissen (wo sollen die auch alle hin, Deutschland ist einfach stark überbevölkert).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich dann noch die Wege verlasse, habe ich immer ein schlechtes Gewissen, weil das ja noch mehr Störung für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet. Hoffentlich kann ich es damit rechtfertigen, daß ich mehr über den richtigen Umgang mit der Natur lernen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann würde ich beispielsweise gerne dazu beitragen, dort wieder mehr einheimische Pflanzen anzusiedeln. Dazu werde ich lernen müssen, wann genau welche Pflanzen Samen entwickeln und wie und wo diese einzusammeln sind. Auch Baumsetzlinge könnte ich (heimlich) pflanzen, in meinem Garten keimen jedes Jahr reichlich Eiche, Ahorn und Walnuß, die ich ja doch leider ausreißen muß. Es wäre gut zu wissen, welche Pflanzen der Förster bevorzugen würde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7006826085319348027?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7006826085319348027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/trauriger-wald.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7006826085319348027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7006826085319348027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/trauriger-wald.html' title='trauriger Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4438158499561946924</id><published>2011-07-04T01:12:00.002+02:00</published><updated>2011-07-04T01:12:39.245+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natur'/><title type='text'>Naturentzug</title><content type='html'>Unterdessen bekomme ich Entzugserscheinungen, wenn ich einige Tage lang zu wenig Naturkontakt hatte. Das wwar früher auch schon so. Wie habe ich es gehaßt, wenn ich beispielsweise im Urlaub an schönster Natur nur im Auto/Zug/Bus vorbeigefahren bin ohne echten Kontakt dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich brauche Fühlung mit den Elementen. Baden im eiskalten Meer, die Erde unter den bloßen Füßen spüren, Bäume umarmen, Wildpflanzen sammeln und essen. Feuermachen. Am Lagerfeuer sitzen, Geschichten erzählen, Gitarre spielen und singen. Gemeinschaft erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach sehne ich mich. Das Leben als ein fortgesetzter Abenteuerurlaub. Zu kindisch? Nein, es ist möglich. Naturvölker leben genau so! Tagsüber gehen sie gemeinsam sinnvollen Tätigkeiten nach, die dem ganzen Clan oder Dorf dienen und abends sitzen sie gemeinsam am Lagerfeuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ein Erlebnis durfte ich am vergangenen Seminar-Wochenende haben. Und das war toll! So möchte ich immer leben. Wird es irgendwann möglich sein? Vielleicht nach dem großen Finanzcrash, wenn wir in die Steinzeit zurückversetzt werden ohne Strom, ohne Öl, ohne Technik, ohne Zivilisationsballast? Schön wärs - und schrecklich zugleich, denn wie sollten wir in unserem überbevölkerten Land von hier nach dort kommen ohne Mord- und Totschlag, schlimmste Katastrophen usw.? Da hilft nur beten. Alles wird gut. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4438158499561946924?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4438158499561946924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/naturentzug.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4438158499561946924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4438158499561946924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/naturentzug.html' title='Naturentzug'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3362300019538195203</id><published>2011-07-04T01:03:00.001+02:00</published><updated>2011-07-04T01:03:52.112+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>tote Amsel</title><content type='html'>Es war wohl keine so gute Idee, die tote Amsel aufzubewahren, die ich letzte Woche im Wald gefunden hatte. Ich wollte mal sehen, ob ein so kleiner Körper nicht trocknet, ohne stark zu verwesen. Der Körper war unverletzt und ich mochte ihn nicht aufschneiden, um die inneren Organe zu entfernen. Vorsichtshalber hatte ich das Tier in einen Pappkarton gelegt und diesen in meine Duschwanne gestellt. Nach drei Tagen Abwesenheit traf ich dann an, was ich schon befürchtet hatte: Maden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück waren die Maden in der glatten Duschwanne gefangen – zumindest hoffe ich, daß keine entwischt ist. Mir wurde jetzt erst das hohe Risiko bewußt. Schließlich lagere ich Lebensmittel in der Nähe. Wenn die befallen würden, wäre das mit sehr viel Ärger, Zeitaufwand und Kosten verbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich die Amsel im Wald aufgefunden hatte, waren etliche Fliegen daran. Offenbar hatten diese schon Eier gelegt. Schade. Ich mochte gerne den kleinen Körper in die Hand nehmen, und wollte den Vogel gerne unversehrt als Anschauungsmaterial lassen. So einfach klappt es also nicht. Nun habe ich den Karton mitsamt dem krabbelnden Inhalt entsorgen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bisher einfach sehr wenig Berührung mit Tod und verwesenden Körpern gehabt. Es riecht sehr seltsam süßlich-moderig. Das muß wohl Verwesungsgeruch sein. Unangenehm. Vielleicht muß ich als „Gegengift“ mal wieder ein kleines Feuerchen in meinem Bad entzünden. Lieber würde ich diese Experimente ja nach draußen verlegen, da wäre es kein Problem. Aber bei der engen Nachbarschaft ist das leider unmöglich. Und im Wald habe ich noch kein passendes verschwiegenes Plätzchen gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tod gehört zum Leben. Und nur aus dem Tod kann wieder neues Leben entstehen. Die Natur recycelt alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht fische ich den Karton morgen wieder aus meiner Mülltonne heraus und begrabe die Amsel lieber in meinem Garten. Heute fehlte mir der Mut, in den Karton hineinzusehen, und es war auch schon zu dunkel, um sich draußen darum zu kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt habe ich kurz entschlossen mit weißem Salbei geräuchert. Jetzt ist die Luft im Bad wieder zuträglich und ich fühle mich wohler.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3362300019538195203?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3362300019538195203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/tote-amsel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3362300019538195203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3362300019538195203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/07/tote-amsel.html' title='tote Amsel'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2813872592110039448</id><published>2011-06-27T21:28:00.002+02:00</published><updated>2011-06-27T21:28:50.928+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>Butter selbstgemacht</title><content type='html'>Im Wildnisseminar habe ich dabei zugesehen, wie mit einem selbstgeschnitzten Kiefernholz-Quirl Sahne gerührt wurde, um daraus Butter herzustellen. Ich konnte sehen, wie die Sahne dickflüssiger und cremiger wurde. Leider verpaßte ich den entscheidenden Moment, als aus der Sahne Butter entstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wollte ich jetzt doch nochmal wissen. Nach Inspektion meines Kühlschranks fand ich je 200g Schlagsahne mit Haltbarkeitsdatum von November 2010 und April 2011. Nun ja, schon etwas älter, aber ich werfe so schnell nichts weg. Die Sahne roch noch gut und sah gut aus, auch wenn sie am Rand etwas dickere Ablagerungen gebildet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe keinen Holzquirl selber geschnitzt, aber einen Handquirl von meiner Oma aus der Schublade gezogen, an dem sich zwei Quirle gegeneinander drehen, wenn an einem senkrecht angeordneten Rad gedreht wird. Und dann habe ich losgerührt. Ich war auf mindestens eine Stunde Arbeit eingestellt, aber nein, es ging viel schneller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst wurde die Sahne wunderbar cremig, wie ich es mit dem elektrischen Handmixer noch nie als Zwischenstadium erlebt habe. Das wäre eine tolle Konsistenz beispielsweise für Apfelstrudel. Als ich weiterrührte, wurde ganz plötzlich das Rühren schwergängiger und die ganze Sahnecreme fing an sich zu verklumpen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Total faszinierend, denn ich habe sowas noch nie gesehen. Wenn ich mal Sahne zu lange geschlagen hatte, habe ich diesen Effekt nie mit der Butterherstellung in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von nun an entstand in kürzester Zeit ein dicker Butterklumpen, der den Quirl zusetzte, während eine milchige Flüssigkeit sich absetzte. Daß es sich hierbei um Buttermilch handelt, habe ich auch gerade erst gelernt. Erstaunlich und erschreckend sogleich. Wieso habe ich sowas nicht schon in früher Kindheit gelernt? Butter und Milchprodukte sind doch ein Basisprodukt unserer Ernährung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Buttermilch habe ich durch ein Tuch abgegossen, die Butter gut ausgedrückt und dann in eine Schale gepreßt und in den Kühlschrank gestellt. Das schmeckt auch ungekühlt schon soo lecker! Ich bin sehr beeindruckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2813872592110039448?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2813872592110039448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/butter-selbstgemacht.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2813872592110039448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2813872592110039448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/butter-selbstgemacht.html' title='Butter selbstgemacht'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3482503624543916348</id><published>2011-06-26T23:57:00.000+02:00</published><updated>2011-06-26T23:57:41.484+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>Wildnisnahrung</title><content type='html'>War das ein bewegendes Wochenende! Ich komme gerade vom Seminar „Eßbare Wildnis“ zurück, total glücklich, nur traurig, daß ich jetzt wieder in den Alltag zurückkehren muß. Aber ich kann mir noch einen Tag Zeit lassen. Wozu braucht man geschlossene Häuser, wenn es warm ist und noch nicht mal regnet? Ich schlafe heute unter freiem Himmel in meinem Garten, habe ich eben spontan beschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe voller Liebe und Verbundenheit auf dem Rückweg verschiedenste Kräuter geerntet, die ich morgen zubereiten werde. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so viel Ehrfurcht und Dankbarkeit für meine Nahrungsmittel empfunden habe. Die Natur beschenkt uns mit ihrer ganzen Fülle. Wir dürfen nehmen, was wir zum Leben brauchen. Das ist das Gesetz des Lebens. Wir nehmen und wir geben zurück, was wir geben können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Lebewesen sind eingebettet in das Ganze. Wir gehören genauso dazu wie Pflanzen und Tiere. Wir dürfen uns auch zugehörig fühlen, auch wenn das vielen Zivilisationsmenschen fast abhanden gekommen ist. Aber in unseren Genen ruht die Erinnerung an Jahrtausende enger Verbundenheit mit allem, was ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich habe ich jetzt auch den Konflikt gelöst, ob Fleischessen gut ist. Ja, für mich ist es gut. Es ist gut, phasenweise oder auch überwiegend vegetarisch zu leben, aber es ist auch gut, Fleisch zu essen, wenn es in einer Haltung von Respekt und Dankbarkeit gegenüber dem Tier erfolgt, das für mich sein Leben gelassen hat. Es sollte einfach nicht öfter als notwendig ein Tier für mich geschlachtet werden und es sollte ein möglichst gutes Leben gehabt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Tier gibt sich hin, wenn es von einem anderen Tier getötet und gefressen wird. So habe ich es noch nie gesehen, ich habe die Beute immer nur als unglückliches und passives Opfer gesehen. Natürlich hängt jedes Tier an seinem Leben, aber es ist nun mal die Bestimmung vieler Tiere, anderen als Nahrung zu dienen. So auch dem Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sehr tief berührt von der Erfahrung, den Tod eines Huhns mitzuerleben, das uns dann als Nahrung gedient hat. Es ist sehr existentiell. Und paradoxerweise empfinde ich sehr viel Liebe für dieses Tier. Und vor allem sehr viel Dankbarkeit. Wir haben alle eßbaren Teile des Huhns gebraten/gekocht und verzehrt, um seinem Tod so Ehre zu erweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist die richtige Haltung bei allen Dingen, die wir tun. Wenn wir in Verbindung gehen mit dem, was wir gerade tun (z.B. Wildkräuter putzen und Salatsauce rühren, oder auch Huhn zerlegen und würzen, oder Frischkäse selber herstellen), dann ist es gut, was wir tun. Und die Energie, die wir in die Zubereitung der Nahrung geben, empfangen wir nachher über die Speise. Wer hektisch kocht, ißt auch Hektik. Und wer ein Lied singt beim Kochen, erntet diese Liebe und Freude, die er in das Essen hineingewoben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nicht nur eine theoretische Erkenntnis, ich habe es mit dieser wunderbaren Gruppe auch genau so erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sehr erfüllt, glücklich und dankbar!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3482503624543916348?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3482503624543916348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/wildnisnahrung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3482503624543916348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3482503624543916348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/wildnisnahrung.html' title='Wildnisnahrung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3528324526159875668</id><published>2011-06-17T01:33:00.000+02:00</published><updated>2011-06-17T01:33:49.674+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Magie des Tanzes</title><content type='html'>Letzter Tanzabend des Semesters. Nicht in der Turnhalle wie sonst, sondern im privaten Rahmen mit Buffet und Tanz danach. Trance-Tanze war heute das Thema. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war wieder da! Das magische Gefühl, die magische Energie im Raum, in der Gruppe, in mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Klangteppich entstand von selbst aus frei gesungenen Tönen, Melodien, Lauten. Eine Andacht. Meditation. Eine Kathedrale. Einheit in Verschiedenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nahm die Laute wahr, die von selber aus meinem Mund kamen. Kurze gedankenleere Augenblicke. Nur Licht, nur Kraft, nur Rhythmus und Ton. Keine Gedanken. Welche Befreiung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dankbarkeit. Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Innere Bilder von meinen intensivsten Momenten auf meiner Visionssuche vor zwei Jahren – in Verbindung mit meinen neuen Wildniserfahrungen. Volle Kraft, Angstfreiheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren heute wie ein Indianerstamm, der einen spontanen Krafttanz ausführt und dabei die Schöpfung preist. Das tut soooo gut! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3528324526159875668?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3528324526159875668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/magie-des-tanzes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3528324526159875668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3528324526159875668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/magie-des-tanzes.html' title='Magie des Tanzes'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6798845851590192434</id><published>2011-06-16T01:49:00.000+02:00</published><updated>2011-06-16T01:49:38.698+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feuer'/><title type='text'>Feuerbohren IV</title><content type='html'>Die Feuergeister wollen wohl erst einige Opfer dargebracht bekommen - in Form von viel Mühe und Schweiß. Heute bin ich das Feuerbohren nochmal sehr ernsthaft angegangen. Ich habe mir noch eine neue Spindel aus Fichtenholz geschnitzt und ein neues Feuerbrett ebenfalls aus Fichtenholz - da hatte ich einen schon ganz gut passenden Rest von Holzfällarbeiten im Wald gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann habe ich wie ein Weltmeister gebohrt, nacheinander mit verschiedenen Spindeln. Bei den meisten tat sich gar nichts, außer daß sie heiß wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dann mit der neuen Spindel und dem neuen noch gar nicht so trockenen Holz, bekam ich endlich mal wieder die kleinen weiß-grauen Qualm-Wolken zu sehen, die ein Zeichen dafür sind, daß der Bohrer Fuß faßt. Ich war begeistert und glücklich. Endlich mal wieder ein schwarzes Bohrloch. Ich mag den Geruch von Feuerqualm, der sich dann in meinem Badezimmer ausbreitet - meiner provisorischen Bohrstelle. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muß ich das Loch noch ausschnitzen und dann einen neuen Versuch starten, die hoffentlich entstehende zarte Glut in das Feuernest zu übertragen (was bei mir bisher nie geklappt hat). Heute hatte ich schon ein Feuernest in einer Feuerschale bereitgelegt, damit die Feuergeister auch merken, daß ich es ernst meine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bohren finde ich sehr anstrengend, ungeübt wie ich bin. Ich bin tüchtig durchgeschwitzt, aber für diesmal zufrieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6798845851590192434?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6798845851590192434/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6798845851590192434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6798845851590192434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-iv.html' title='Feuerbohren IV'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2837940820591940208</id><published>2011-06-15T00:37:00.001+02:00</published><updated>2011-06-15T00:37:13.510+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feuer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><title type='text'>Waldspaziergang</title><content type='html'>Heute war ich mal wieder im Wald auf der Suche nach einem passenden Fleck, um später mal eine Laubhütte zu bauen. Mir schien, daß vor mir schon etliche andere Menschen Laubhütten im Wald gebaut haben, ich fand einige eindeutige Überbleibsel. Auch offenbar bewußt zurechtgelegte flache Steine wie von einer Feuerstelle oder vielleicht sogar einem Backofen fand ich. Es gibt offenkundig Wildnisgruppen oder auch einzelne Wildnisfreunde hier in der Umgebung. Ich fand auch einen Gruppensitzplatz mit Baumstämmen im Kreis auf einer Lichtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann fand ich auch auf 3*3m² plattgedrücktes Gras – da hat bestimmt kürzlich ein großes Zelt gestanden, vielleicht ja über Pfingsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber wäre mir, ich würde „unberührte“ Natur finden, weil dann die Wahrscheinlichkeit geringer wäre, daß ich dort von anderen Menschen entdeckt würde. Aber der Wald ist einfach zu klein, das wird mir kaum gelingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir eine Stelle ausgeguckt, an der bereits zwei halb schräg liegende Bäume ein natürliches Dach bilden, das nur ergänzt werden müßte. Es wäre nur 50-100m vom nächsten Waldweg entfernt und angrenzend an ein bebautes Grundstück, ich müßte mich dort sehr ruhig und unauffällig verhalten. Schwierig, da der Aufbau einer solchen Hütte einige Stunden in Anspruch nehmen dürfte und auch alles andere als lautlos wäre. Ich werde diese Arbeit wohl auf mehrere Tage verteilen – mit dem Risiko, daß mein Unterschlupf vorzeitig entdeckt wird. Mal sehen, ob ich diese Aktion allein in Angriff nehme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Wildnis-Freundin hat mir vorgeschlagen, zusammen die Laubhütte zu bauen, und ich habe gleich zugestimmt. Das ginge schneller und wäre deutlich angstfreier. Unabhängig davon würde ich es aber gerne auch mal ganz alleine wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es würde mir viel innere Unabhängigkeit geben, wenn ich die Angst vor der Nacht draußen weiter abbauen könnte. Sonst bin ich immer darauf bedacht, nachts unter ein festes Dach zu gelangen. Aber warum eigentlich? Unsere Vorfahren hatten das auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bogen kehrte ich an meinen zweiten Sitzplatz zurück, den ich im zeitigen Frühjahr genutzt hatte. Es war sehr schön, dort mal wieder übers Moor zu schauen und die deutlichen Veränderungen zu sehen. Das Wollgras faszinierte mich. Einige Spaziergänger und Jogger kamen vorbei. Sie störten meine innere Einkehr weit weniger als vor Monaten. Ich fühle mich schon recht heimisch im Wald dort. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich machte einen Versuch, mit Feuerstahl und Feuerstein Glut zu erzeugen – und beim allerersten Schlag fing der Zunder Glut ein. Ein Glückstreffer! Ein Feuer wollte ich dort ja nun nicht entzünden, es sollte nur eine Übung sein, deshalb löschte ich den Zunder sorgfältig. Weitere Versuche klappten dann natürlich nicht – ohne Not läßt sich das Feuer eben nicht empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg landete ein Buchfink wenige Meter vor mir auf der Erde. Ich beobachtete ihn, wie er mit kleinen, schneller Hüpfern über den Weg huschte und hier und dort etwas aufpickte. Als ich nach einer Mücke an der Schläfe griff, flog er auf. Offenbar hatte er mich vorher nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hörte ich noch einige Mal ein besonders lauten Knacken bzw. Brechen von großen Ästen. Erst überlegte ich, ob Rehe so laut durchs Unterholz brechen, aber dann gelangte ich zu der Überzeugung, daß es sich um einen Menschen handeln muß. Prompt war mir etwas mulmig, und ich war froh, daß ich dann zügig zum Auto zurückkehren konnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2837940820591940208?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2837940820591940208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/waldspaziergang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2837940820591940208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2837940820591940208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/waldspaziergang.html' title='Waldspaziergang'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4109958617334725018</id><published>2011-06-11T15:46:00.002+02:00</published><updated>2011-06-11T15:46:03.034+02:00</updated><title type='text'>Antwort an Regenfrau</title><content type='html'>Liebe Regenfrau,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich freue mich über Deinen Kommentar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher habe ich öfters draußen übernachtet, das war aber meist im Rahmen von Gruppenreisen im Ausland. Da fühlte ich mich durch die Gruppe geschützt, selbst wenn ich mich etwas abseits bewegte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine die Erfahrung auszuhalten, ist schwieriger. Das hatte ich zwar auch schon während meiner Visionssuche, aber hier in Zivilisationsnähe kamen noch weitere Ängste dazu - Hunde und Menschen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß Insekten ins Gesicht krabbeln, habe ich noch nie erlebt - abgesehen von allen stechenden Insekten. Es ist besonders fies, wenn diese z.B. am Augenlid oder an der Lippe zubeißen - habe ich alles schon erlebt - deshalb ist ein Netz fürs Gesicht von Vorteil. Man braucht aber zusätzlich einen Hut oder eine Kappe, damit das Netz nicht flach anliegt, dann bringt es nichts. Und mit einem steifen Hut zu schlafen, ist auch nicht so bequem...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Regen kommen die Biester nicht, und es gibt natürlich auch Wälder, wo sie seltener sind. Bei mir in der Nähe eines Sumpfs keine Chance...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich habe nicht so viel erwartet, höchstens unbewußt. Ich denke eher, es war irgendwas altes, was verarbeitet werden wollte. Unterdessen fühle ich mich wieder gut und habe Lust auf die nächste Herausforderung. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wünsche Dir viel Glück für eine ähnliche Erfahrung. Jetzt ist die beste Jahreszeit dafür wegen der sehr kurzen Nächte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß,&lt;br /&gt;Louise&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Warum ich in meinem eigenen Blog keine Kommentare mehr schreiben kann (trotz mehrfacher Anmeldung, auch mit anderem Browser), entzieht sich im Moment meinem Verständnis. Immer diese Technik... hoffenlich löst sich das Problem bald, aber heute habe ich dafür keine Zeit mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4109958617334725018?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4109958617334725018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/antwort-regenfrau.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4109958617334725018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4109958617334725018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/antwort-regenfrau.html' title='Antwort an Regenfrau'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4276518249316759885</id><published>2011-06-11T08:22:00.003+02:00</published><updated>2011-06-11T08:28:26.972+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Campen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Nacht im Wald</title><content type='html'>Die letzte Nacht habe ich an meinem Sitzplatz geschlafen – einem meiner Sitzplätze im Wald. Ich kam erst nach 22:00 Uhr dorthin, im Halbdunkel spannte ich dann eine einfache grüne Plane (2*3m) als Tarp auf, da Regen angekündigt worden war. Ich wollte es bewußt unkompliziert machen, hatte nur wenig Sachen dabei, vor allem Isomatte, Schlafsack und ein kleines Kissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als sonst, wenn ich (im Urlaub) im Zelt geschlafen habe, habe ich mich auch nicht umgezogen, sondern nur Jacke und Schuhe ausgezogen und dann rein in den Schlafsack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lag sehr uneben und zusätzlich mit seitlichem Gefälle, so daß es schwierig war, die Position zu halten. Zudem war der neue Schlafsack vom Discounter sehr rutschig, rund um die Schultern zu eng, und der Reißverschluß ging ständig auf. Es war unbequem, aber jedenfalls warm (fast zu warm). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mücken starteten ihre Attacken typischerweise erst genau dann, als ich endlich ruhig lag. Aber damit hatte ich gerechnet und war darauf vorbereitet. Ich zog mir ein Mückenschutznetz über Kappe und Gesicht. Das Summen dicht an meinem Ohr konnte ich so gelassen ertragen. Das Gesicht wurde verschont, stattdessen wurden meine Finger mehrfach angezapft, was mir unangenehm heiße Hände machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas Angst hatte ich vor dem Schlafen im Wald, aber ich dachte seit der Entscheidung am Tag vorher nicht lange darüber nach, sondern ging es einfach an. Ängste muß man möglichst bei den Hörnern nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich die widerspenstige und laut knisternde Plane aufspannte (es gab nicht genug Abspannpunkte an Bäumen, so mußte ich einige Zeit herumprobieren, wie es gehen konnte) und mit selbstgeschnitzten Heringen aus Totholz an zwei Seiten feststeckte (also zwei Seiten offen), machte ich mir klar, daß es eigentlich einfach nur Arbeit ist, was ich da tue – nichts besonderes. Auch jedes Tier macht sich einen Schlafplatz zurecht, so auch der Mensch, wenn er unterwegs ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lag so, daß ich den Mond sehen konnte, bis er später von Wolken verdeckt wurde. Nach einiger Zeit leuchtete ein heller Stern (vielleicht eher ein Planet) genau von oben auf mich herunter und ließ mich lächeln. Das nahm ich als gutes Zeichen dafür, daß ich hier willkommen bin. Es war sehr, sehr still im Wald, nachdem die Vögel nach und nach verstummt waren. In der Ferne hörte ich die Straße sowie sporadisch weitere Zivilisationsgeräusche. Ich stellte mir vor, daß ein Säugetier in meine Nähe kommen könnte (z.B. eines der Rehe, deren Spuren ich in der Nähe am Bach gesehen habe), und hätte mich darüber gefreut. Aber es blieb ruhig um mich herum, zumindest bemerkte ich nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich meine Hand ausstreckte, konnte ich den Stamm der großen Kiefer berühren, an der gelehnt ich einige Mal gesessen habe. Das war sehr beruhigend. Nachdem ich erstmal unter der Plane lag, hatte ich keine Angst mehr. Ich fragte mich nur, warum ich mir das antue, statt einfach gemütlich in meinem Bett zu liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schlief sehr unruhig, war gefühlt alle 20 Minuten wach. Es wurde kaum richtig dunkel, obwohl Bewölkung aufzog. Der Regen blieb aus, so daß ich mir die Plane eigentlich hätte sparen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 5:00 Uhr wachte ich mal wieder auf und hörte ein wunderschönes vielstimmiges Vogelkonzert. Ich glaube, so intensiv habe ich es noch nie gehört. Ich konnte mich trotzdem nicht richtig darauf einlassen, denn ich war traurig, ohne zu wissen warum. Eine Zeitlang hörte ich noch den Vögeln zu, dann pellte ich mich aus dem Schlafsack und ging wenig später daran, alles wieder abzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die paar Sachen gepackt waren, überlegte ich, ob ich noch einige Zeit einfach sitzenbleiben sollte, um den jungen Tag zu genießen – einmalige Gelegenheit, denn sonst bin ich nie so früh auf – aber mir fehlte die innere Ruhe. Ich schaute noch kurz nach dem Amselnest in der Nähe. Ich konnte aus einiger Entfernung nichts erkennen, was mich erneut traurig machte. Zweimal habe ich die Amselmutter in den letzten Wochen aus ihrem Nest vertrieben, einige weitere Mal war ich dicht daran vorbeigepoltert – ob ich sie dazu veranlaßt habe, ihre Brut aufzugeben? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Küken schon flügge sind, so schnell geht das doch nicht? Schade, ich hätte so gerne mal eine Amsel beim Füttern ihrer Küken beobachtet. Aber noch mehr stimmte mich der Gedanke traurig, daß ich vielleicht Ursache eines Brutmißerfolgs bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie zur Bestätigung gab es dann laute Warnrufe einer Amsel, die offenbar mich als Bedrohung outen sollten. Ich hatte aber nicht den Eindruck, daß es was mit dem Nest zu tun hatte, sondern eher generell mit meiner Anwesenheit im Wald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich dann mit meinem Gepäck durch Unterholz ging, fühlte ich mich wie ein Fremdkörper. Ich bin entsetzlich laut, wenn ich mich im Wald bewege, vertreibe alle Tiere schon aus weiter Entfernung und störe sie in ihrem Tagesablauf. Ich möchte gerne lernen, mich lautlos im Wald zu bewegen. Dann würde ich mich weniger als Eindringling fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein wenig stolz jetzt, daß ich diese Herausforderung gemeistert habe. In Zivilisationsnähe zu kampieren, finde ich schwieriger als in echter Wildnis. Zum Glück gab es in der Nacht kein erschreckendes Hundegebell in der Nähe und auch sonst keine ungewohnten Geräusche. Es war eigentlich so vertraut, als hätte ich in meinem Garten geschlafen. Nichts besonderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt kann ich mir auch vorstellen, im Wald mal eine Laubhütte zu bauen und dann dort zu schlafen. Das wäre nur sehr zeitaufwendig und ich bin nicht ganz sicher, ob ich den richtigen Ort schon gefunden habe – hat aber auch noch etwas Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg nach Hause mit dem Auto stellte ich überrascht fest, daß schon einige Autos unterwegs waren - und daß der Bäcker um die Ecke schon um 5:30 Uhr öffnet. So gab es heute frische Brötchen zum Frühstück – draußen auf meiner Terrasse, während die Nachbarschaft noch schlief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spürte meiner Traurigkeit noch nach: sie enthielt Naturentfremdung und Sehnsucht nach mehr Naturverbindung, Einsamkeit, Sehnsucht nach Gemeinschaft mit gleichgesonnenen Menschen und sogar etwas Sinnlosigkeit – wozu dieses ganze anstrengende Leben, warum kann ich mich nicht einfach hinlegen und nichts tun? Wozu das ganze Gerenne und Gehetze? Ich sehne mich nach Vereinfachung und Entschleunigung meines Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Kind der Erde. Warum sollte ich mir nicht diesen Raum in freier Natur zurückerobern? Das bedeutet Freiheit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4276518249316759885?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4276518249316759885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/nacht-im-wald.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4276518249316759885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4276518249316759885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/nacht-im-wald.html' title='Nacht im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6841697626778820475</id><published>2011-06-10T01:25:00.001+02:00</published><updated>2011-06-10T01:26:49.674+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erleuchtung'/><title type='text'>freies Tanzen</title><content type='html'>Am Abend war ich nach längerer Pause endlich mal wieder zur Tanz-Therapie. Thema war Buddha/Erleuchtung. Es war ein wunderbarer Abend. Ich war gleich zu Beginn in einer friedvollen, gelösten Stimmung, die dann mehrfach zwischen feinem Glück und fast verdautem sehnsuchtsvollem Schmerz hin und her pendelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sehnsucht bezog sich auf meinen Wunsch, in näherem Kontakt zur Natur zu sein, mit ihr eins zu werden. Ich bin ja jetzt auf dem Weg zu mehr Naturverbindung, auch wenn ich mir wünschen würde, daß es schneller voranginge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühlte mich so frei und sicher, daß ich während des letzten Tanzes beschloß, daß ich gerne morgen im Wald übernachten würde. Mit der Laubhütte wird das so kurzfristig nichts. Aber ich könnte ja – trockene Witterung vorausgesetzt – einfach unter freiem Himmel schlafen. Das habe ich früher auch schon gemacht, aber noch nie in Deutschland, es war immer im Auslandsurlaub.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist es mir für solche Abenteuer eigentlich zu dicht besiedelt, aber ich kann es ja trotzdem mal ausprobieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Tanzen fuhr ich noch schnell zu meinem Sitzplatz. Ich fand ihn auch im Dunkeln wieder – na ja, allzu dunkel war es nicht, noch ein Rest Sonnenlicht in der Atmosphäre und ziemlich viel Mondlicht. Ich legte mich kurz ins Gras und stellte mir vor, wie es wäre, dort zu schlafen. Die Straße und mein Auto wären nicht weit entfernt. Im Notfall könnte ich abbrechen und schnell nach Hause zurückkehren. Also warum nicht? Mal schauen, ob ich mich morgen überwinden kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6841697626778820475?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6841697626778820475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/freies-tanzen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6841697626778820475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6841697626778820475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/freies-tanzen.html' title='freies Tanzen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2378514103191903074</id><published>2011-06-09T01:34:00.000+02:00</published><updated>2011-06-09T01:36:49.500+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Regen'/><title type='text'>Nach Regen im Wald</title><content type='html'>Heute war ich nach starkem Regen im Wald. Schön ruhig war es da, keine anderen Spaziergänger. Ich fühle mich wesentlich sicherer alleine unterwegs als noch vor wenigen Monaten. Nicht mehr bei jedem Geräusch zucke ich zusammen und drehe mich um, nur noch bei größeren Geräuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe nach einem Stück Laubwald gesucht, in dem ich vielleicht mal eine Laubhütte bauen kann, um dann dort zu übernachten. Eine große Mutprobe. Am meisten habe ich Angst, ich könnte dort von freilaufenden Hunden aufgespürt und bedroht werden. Direkt danach kommt die Angst vor übelwollenden Menschen. Es ist halt alles Großstadtnähe hier. Zu viele Menschen im Umkreis. Richtig einsame Gegenden gibt es in Deutschland ja kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erschwert es. Aber ich möchte unbedingt das Erlebnis Laubhütte mal ausprobieren. Und jetzt an den sehr langen Abenden im Juni/Juli wäre die am besten geeignete Zeit. Gut wäre es, wenn das Wetter nicht allzu freundlich wäre, dann wäre es ruhiger im Wald. Und ich würde mir wohl einen Wecker mitnehmen, um morgens mit den Vögeln aufzustehen. Es wäre auch eine Chance zur frühen Vogelbeobachtung, was sonst nicht so meine Zeit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich den Wanderweg verließ, um das Gebüsch zu erkunden, schreckte ich ein großes Reh nur wenige Meter neben mir auf, das dann panikartig tiefer in den Wald floh. Unaufmerksam wie ich bin, hatte ich es vorab nicht bemerkt. Von leisem Schleichen durch den Wald im Einklang mit den dort lebenden Tieren bin ich sehr, sehr weit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Regenkleidung hielt ebenso wie meine Schuhe die Nässe vom Körper ab. Das ist schonmal gut zu wissen. Aber die Kleidung ist zu bunt und macht zu viele Geräusche – nicht optimal im Wald, wenn man sich gerne auch wilden Tieren nähern will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spürte heute sehr stark meine Sehnsucht nach mehr Naturverbindung. Es wäre toll, wenn ich mich irgendwann angstfrei in der Natur aufhalten könnte. Heute steckt noch zu viel anerzogene Struktur in mir: „Achtung, verlasse nicht die Wege, das ist gefährlich und verboten. Geh nicht alleine in den Wald. Geh nicht abends an einsame Orte. Bleib lieber im sicheren Haus.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es IST sicher für Menschen in der Natur. Schließlich sind wir seit Jahrmillionen ein Teil von ihr (und sie von uns). Wir müssen uns nur wieder daran gewöhnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2378514103191903074?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2378514103191903074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/nach-regen-im-wald.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2378514103191903074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2378514103191903074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/nach-regen-im-wald.html' title='Nach Regen im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7839589199872998147</id><published>2011-06-08T00:22:00.004+02:00</published><updated>2011-06-08T00:43:04.273+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feuer'/><title type='text'>Feuerbohren III</title><content type='html'>Ich mache weiterhin Experimente mit dem Feuerbohren. Letzte Woche schien ich einmal kurz davor, genug Glut in der Holzasche zu erzeugen, daß es mit einem Entzünden eines Feuernests hätte klappen können - aber ich hatte keines vorbereitet und verschob das Ganze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterdessen bringt der gleiche Spindelbohrer (aus Fichtenholz) überhaupt keinen Qualm und keinen Holzstaub mehr hervor, er reibt nur im Loch und scheint die Holzporen glatt zu verschmelzen, aber ohne Verkohlung. Er sieht jetzt aus wie durchsichtig lackiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem neuen Bohrer aus Espen-Holz klappte es noch weniger. Nun bin ich ratlos. Ob es an der feuchten Witterung liegt, so daß das Holz einfach nicht trocken genug ist? Oder liegt es vielleicht daran, daß das Holz in meinem Badezimmer zu viel Feuchtigkeit gesogen hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schnitzte einmal einen Bogen aus frischem Pflaumenholz, weil ich glaubte, das müsse den Halt der Spindel verbessern - aber Pustekuchen, sie schnellte nur noch schneller aus dem Loch heraus. Also muß es doch totes unflexibles Holz für den Bogen sein. Wenn der Bogen nicht straff genug ist, dreht sich die Spindel nicht zuverlässig. Also daran liegt es auch nicht, die Spannung muß da sein und damit dann auch genug Druck von oben mit dem Handstück, damit die Spindel nicht wegschnellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nutze jetzt jede Gelegenheit, aus dem fahrenden Auto heraus nach Pappeln Ausschau zu halten. Heute brachte ich wieder einen toten Ast einer Espe mit, bei den Schwarzpappeln hatte ich diesbezüglich noch kein Glück. Zudem schleppe ich trockene Äste diverser Baumsorten an, um daraus Bogen oder vielleicht Bohrbretter herzustellen. Alles leider sehr zeitaufwendig, und schade, daß ich so langsam voran komme. Ich wäre so sehr gerne gerade bei diesem Thema erfolgreich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7839589199872998147?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7839589199872998147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7839589199872998147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7839589199872998147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-iii.html' title='Feuerbohren III'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4682702402870023739</id><published>2011-06-08T00:20:00.001+02:00</published><updated>2011-06-08T00:22:21.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vögel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>tote Möwe</title><content type='html'>Ich sah eine tote Lachmöwe auf der Straße liegen, deren Federkleid noch weitgehend unversehrt war. Nach einigem Zögern drehte ich um, fuhr zurück und packte das tote Tier in eine Plastiktüte. Heute abend habe ich sie dann im Waschbecken zerlegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht recht, warum ich das gemacht habe, es drängte mich einfach dazu. Einerseits wollte ich wohl gerne die Federn an mich nehmen, einmal vollständig von einem Vogel. Dann wollte ich mir ansehen, wie der Flügel und das Federkleid aufgebaut sind, und auch mal ausprobieren, ob ich es aushalte, so einen toten Vogel auszunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wußte nicht, wie es geht, rupfte einige Federn und schnitt dann mit einem Messer den Rumpf auf. Die Leber habe ich erkannt und das kleine Herz – das kenne ich ähnlich vom Weihnachtsgänsebraten. Ansonsten habe ich keinerlei Erfahrung mit toten Tieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es roch nach warmem Blut und Eingeweiden. Die Möwe war auch im Tod noch wunderschön. Ein Wunder der Natur. Feine, weiße Flaumfedern überall, erstaunlich wenig Körper, wenig Gewicht. Zauberhafte Federn, leicht von Blut verschmiert. Ein Auge sah noch wach aus, Lieber hätte ich sie lebendig statt tot gesehen. Ich habe Vögel so lieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen, nicht einem natürlichen Feind. Vielleicht hat sie Junge hinterlassen, die jetzt verhungern. Ich bin traurig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich sie mir gründlich angesehen hatte, habe ich die Reste zusammengelegt und mit einem kleinen Blumenstrauß in meiner Restmülltonne „beerdigt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war ja schon tot, als ich sie fand. Ich glaube, wenn die große Krise kommt, möchte ich lieber als Vegetarierin leben, bevor ich anfange, wilde Tiere zu töten, um zu überleben. Trotzdem ist die Konfrontation mit dem Tod gut für mich, glaube ich. Bisher hatte ich damit einfach zu wenig Berührung in unserer klinisch reinen Zivilisationswelt. Dabei gehört der Tod zum Leben. Mir scheint, er gibt Tiefe und Ernsthaftigkeit. Ich habe viel geweint heute abend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4682702402870023739?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4682702402870023739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/tote-mowe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4682702402870023739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4682702402870023739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/tote-mowe.html' title='tote Möwe'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6535561362762019777</id><published>2011-06-01T00:04:00.001+02:00</published><updated>2011-06-01T00:06:34.606+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feuer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><title type='text'>Feuerbohren II</title><content type='html'>31.5.11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute abend fuhr ich bei Regenwetter mit einigen Gartenwerkzeugen „bewaffnet“ eine Espe (= Zitterpappel) auf einem wilden Grundstück in der Nähe an. In Windeseile habe ich einen abgestorbenen Ast in einigen Meter Höhe abgesägt, in zwei Teile zerlegt und in meinem Auto verstaut. Das schadet dem Baum nicht, aber ich wollte trotzdem nicht unbedingt auf mein Treiben angesprochen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach fuhr ich den Ort ab, fand noch einige Schwarzpappeln am Straßenrand, aber überall waren offenbar gründliche Baumpflegearbeiten durchgeführt worden zur Verkehrssicherung – keine toten Äste zu sehen, weder am Baum noch darunter. Dann soll es eben erstmal dieser eine wilde Baum sein, der mir sein Holz schenkt. Leider hat der Ast längs einen tiefen Riß, das erschwert die Sache etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis ich diesen dicken Pappelast schmal geschnitzt habe, kann es Tage dauern. Also machte ich heute das Experiment mit der Fichtenspindel von gestern abend. Da sie nicht aus gutem Kernholz, sondern aus einem dünnen Ast geschnitzt ist, wurde sie nicht sehr regelmäßig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem habe ich es nach wenigen Versuchen dahin gebracht, daß eine kleine Rauchwolke aufstieg und das Feuerbrett sich schwarz färbte. Auch diese Spindel sprang ständig aus dem Bogen heraus. Es ginge leichter, wenn sie exakter geschnitzt wäre. Aber erneut denke ich, daß ich auch am Bogen noch was verbessern könnte. Also bis zum nächsten Versuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In nur 4 Wochen soll ich ein neues Feuerbohrerset erstellen und damit möglichst auch noch erfolgreich üben. Das ist eine echte Herausforderung, auch mit zeitlichem Druck. Ich bin dankbar dafür! Ohne diese Aufgabenstellung würde ich weniger lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch begriffen, wie hilfreich diese Aufgabe bei der Erkundung meiner umittelbaren Umgebung ist. Ich achte jetzt ganz automatisch darauf, welche Bäume wo am Straßenrand stehen und mir vielleicht auch für andere Zwecke später dienlich sein können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich zwei Zecken entfernen müssen, die wohl schon seit gestern auf meiner Kleidung auf ihre Chance gewartet haben. Eine davon bekam ich nur ohne Kopf heraus, der stechende Juckreiz blieb. Spontan behandelte ich den Zeckenbiß mit Johanniskrautöl und einer Auflage aus zerquetschtem Spitzwegerich. Das war das, was ich „zufällig“ vorrätig hatte. Der Juckreiz ist unterdessen völlig verschwunden. Ob es die richtigen Mittel waren? Anscheinend schon, das habe ich intuitiv gemacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6535561362762019777?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6535561362762019777/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6535561362762019777'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6535561362762019777'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-ii.html' title='Feuerbohren II'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-144752870184105740</id><published>2011-06-01T00:01:00.001+02:00</published><updated>2011-06-01T00:04:23.658+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feuer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><title type='text'>Feuerbohren I</title><content type='html'>30.05.11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei mir zu Hause sieht es langsam aus wie bei einem Waldschrat. Seit Monaten schon sammele ich bei jeder Gelegenheit Zundermaterial für das Feuermachen. Mit frischen Ideen vom Wildnis-Seminar zurückgekehrt und mit einem Berg an herausfordernden Hausaufgaben habe ich mich gleich heute an die Arbeit gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So galt es unter anderem, Pappeln in meiner Umgebung zu finden, die möglichst auch noch etwas Totholz abgeworfen haben sollten. Pappeln sind mir nicht sehr vertraute Bäume. Also habe ich erstmal nachgesucht und mir Blatt- und Baumform eingeprägt. Wo wachsen sie? Aha, feuchtigkeitsliebend und häufig verbreitet. Schnellwachsend, groß, sehr weiches Holz – ideal für das Erzeugen von glimmendem Holzstaub mittels Feuerbohrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Flüßchen fand ich keine Pappeln, nur einige hinter einer eingezäunten Pferdeweide. Dem Elektrozaun wollte ich mich nicht aussetzen. Stattdessen fand ich einen dicken Buchenast, der für das Handstück des Bohrers taugt, und zwei gute Feuersteine. Auch gut, ich nehme es gerne so, wie es kommt, wenn ich unterwegs bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hörte ich noch die lauten Bettelrufe von Spechtküken und konnte kurz einen Elternteil beim Anflug auf die Höhle beobachten. Seit kurzer Zeit habe ich öfters so interessante Beobachtungen, stolpere auch über Kaninchen-Bauten (könnten auch vom Fuchs stammen, da kenne ich mich noch wenig aus) oder entdecke Vogelnester. Sehr bewegend, wie schnell sich die Wahrnehmung verändert, da ich mich endlich darauf einlasse. Früher habe ich auf Spaziergängen selten irgendwas „besonderes“ sehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem es mit den Pappeln zunächst nicht klappte, suchte ich noch nach einem gebogenen Stück Totholz für den Bogen. Obwohl überall Äste herumlagen, war das gar nicht so einfach. Schließlich nahm ich zwei Fichtenäste mit und noch ein kleines Stück Fichte in Stiftform und der genau richtigen Länge für eine Spindel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuhause schnitzte ich dann schnell und wenig genau eine Spindel aus dem weniger gut geeigneten Fichtenast. Ich möchte so schnell wie möglich meine ersten Solo-Erfahrungen mit dem Feuerbohrer sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Test erfolgte dann aber mit einem alten Set aus einem früheren Seminar. Ich probierte es auf die Schnelle in meinem Bad auf den Fliesen – da kann wenigstens nichts anbrennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zu dicke Spindel sprang aber immer wieder aus dem gespannten Bogen heraus. Ich verstehe nicht ganz, warum der Bohrer aus starrem Totholz sein soll – mit etwas mehr Flexibilität ginge das Einspannen der Spindel bestimmt viel leichter und sie würde nicht so oft herausspringen. Das werde ich bei späteren Experimenten berücksichtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der lange Bogen ist auch unhandlich für eine Person (normalerweise wird er von zwei Personen bedient, während eine dritte mit dem Handstück die Spindel auf das Brett klemmt), hier brauche ich einen neuen. Und auf dem glatten Boden rutscht das Brett zu leicht weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin gelangte ich dahin, daß heißer Holzstaub entstand und es leicht angekokelt roch. Ein erstes Erfolgserlebnis!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-144752870184105740?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/144752870184105740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/144752870184105740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/144752870184105740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/06/feuerbohren-i.html' title='Feuerbohren I'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7535883811450694531</id><published>2011-05-18T21:40:00.000+02:00</published><updated>2011-05-18T21:45:13.092+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feuer'/><title type='text'>Feuer-Übung</title><content type='html'>Hurra! Endlich durfte mir gelingen, was ich in diesem Jahr unbedingt erleben wollte: daß ich Feuer entzünde ohne Streichhölzer. Zum ersten Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dafür einen Magnesiumstab benutzt. Damit ist es leicht, einen Funkenregen zu erzeugen. Aber von diesen Funken zu einer offenen Flamme und von dort zu einem kleinen Feuer zu gelangen, ist nicht so einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte eine innere Haltung von Achtsamkeit und Dankbarkeit, war auch recht ruhig, nachdem ich zuvor im Garten gearbeitet hatte. Und so wollte sich die Flamme diesmal zeigen. Wie schön. Somit ist auch meine neue Feuerschale eingeweiht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist die offene Aufgabe aus meinem ersten Wildnis-Seminar vor einem halben Jahr erfüllt. Das Feuernest aus Stroh, Samen und Birkenrinde, das damals nicht brennen wollte, brannte jetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demnächst werde ich dann mit Feuerstein und Stahl üben, das ist sicher noch viel schwieriger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt habe ich so ein wunderbares, friedliches, stilles Gefühl. DANKE!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7535883811450694531?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7535883811450694531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/feuer-ubung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7535883811450694531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7535883811450694531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/feuer-ubung.html' title='Feuer-Übung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4297492039158981572</id><published>2011-05-18T21:27:00.003+02:00</published><updated>2011-05-18T21:35:37.132+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><title type='text'>Sinne schärfen</title><content type='html'>Gestern hatte ich die Gelegenheit, schon nachmittags in den Wald zu gehen. Ich fand meinen jüngsten Sitzplatz nicht wieder. Nach dem zweiten vergeblichen Versuch, entschied ich mich, einfach erneut einen neuen Platz zu suchen. Es spricht für mangelnde Aufmerksamkeit, wenn ich so die Orientierung verliere. Auch für Unstetigkeit, wenn ich ständig neue Plätze aufsuche für meine Sitzplatzübung. Aber vielleicht muß es derzeit so sein, bis ich den „richtigen“ Platz gefunden habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht bei mir bisher auch weniger darum, viele Tierbeobachtungen zu machen (meistens sehe ich keine), sondern eher darum, meinen Geist zu beruhigen. Gestern verlor ich mich beim Sitzen im Ausdenken von naturnahen Übungen. Eine davon probierte ich gleich im Anschluß aus. Ich habe das früher schon gerne gespielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man suche sich eine halbwegs offene Fläche möglichst ohne dorniges Gestrüpp mit je einem Baum als Start- und Zielpunkt, mindestens 10m auseinander. Man präge sich die umgebende Natur etwas ein. Dann gilt es, mit geschlossenen oder verbundenen Augen von einem Baum zum anderen zu gelangen, was gar nicht so leicht ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir macht das Spaß. Es schult die Sinne, die sonst weniger Beachtung bekommen – Gehör, Geruch, Tastsinn - und das Gleichgewichtsgefühl, es führt zuweilen an die Grenzen von Angst oder Verwirrung. Wenn ich unerwartet in einem Gestrüpp lande, weil ich vom Weg abgekommen bin – suche ich dann weiter oder gebe ich gleich auf? Wie reagiere ich bei einem unerwarteten Geräusch? Hat der Vogel dort hinten noch den gleichen Platz, so daß mir sein Gesang eine Orientierung geben kann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war gestern weitgehend angstfrei, und da sehe ich schon den Erfolg der letzten Monate. Denn vor einigen Monaten fühlte ich mich noch „komisch“, wenn mich jemand am Wegrand sitzen sah, und ich zuckte bei jedem Knistern zusammen. Unterdessen bin ich unerschrockener. Gestern fühlte ich mich sicher, mitten im Gehölz ist mir bisher aber auch kein Mensch begegnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte während dieses Spiels einige sehr dichte Erfahrungsmomente, als meine Aufmerksamkeit sehr nah im Hier und Jetzt und bei den Sinneseindrücken verweilte – bevor mich wieder irgendein Gedanke aus der meditativen Stille riß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant war, daß ich zweimal mein Ziel verfehlte, wobei ich einmal nur knapp daneben aufgab, das andere Mal völlig vom Weg abgekommen war. Danach probierte ich es barfuß. Und plötzlich hatte ich Erfolg. Meine Füße folgten problemlos dem schmalen leicht gewundenen Trampelpfad, der zwischen den Grasbüscheln grasfrei und überwiegend nur mit Fichtennadeln und Zapfen bedeckt war und etwa in die richtige Richtung führte. Einige kreuz und quer liegende größere Äste gaben zusätzlich Orientierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schuhe sind wie Augenbinden für die Füße“ – diese Aussage einer südamerikanischen weisen Frau fand ich so bestätigt. Wenn schon die Augen mal nichts sehen, ist es umso wichtiger, daß andere Sinne offen und empfänglich sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es schafft eine tiefere Verbindung zu mir selbst und zur Natur. Denn wer kann schon richtig sehen? Unser Sehsinn ist korrumpiert durch massive Reizüberflutung und zudem durch die Neigung, alles was wir sehen, nur durch Denkschablonen wahrzunehmen: „das ist ein Baum“ – und schon haben wir vor dem geistigen Auge eine Schablone von einem Stamm, Ästen und vielleicht viel flächiges Grün, so wie ein Kind einen Baum malen würde, mehr ein Piktogramm als ein lebendiges individuelles Wesen. Die Schablone verhindert, daß wir den Baum sehen, wie er wirklich ist. Bei den normalerweise im Alltag weniger stark genutzten Sinnen ist das Risiko der schablonenhaften Wahrnehmung deutlich geringer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Übung fühlte ich mich sehr weich. Da ich eh schon barfuß war, watete ich zum ersten Mal durch den kleinen Bach in der Nähe, der nach dem vielen Regen nun deutlich mehr Wasser führte. Kalt war es. Erfrischt kehrte ich zu meinem Auto zurück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4297492039158981572?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4297492039158981572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/sinne-scharfen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4297492039158981572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4297492039158981572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/sinne-scharfen.html' title='Sinne schärfen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-9049186376005510384</id><published>2011-05-09T23:58:00.003+02:00</published><updated>2011-05-10T00:06:27.297+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vögel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Federn</title><content type='html'>Von einer mehrstündigen Autofahrt zurückkommend fuhr ich heute direkt in den Wald. Anstatt sofort zu meinem Siztplatz zu gehen, gab ich meinem Bewegungsdrang nach und folgte einem kleinen Pfad entlang dem Bach, den ich neulich schon gesehen hatte. Das Gebiet wird offenbar von Kinder- und/oder Jugendgruppen genutzt, ich fand diverse Stellen, an denen sie Spuren hinterlassen hatten: eine Hütte aus Zweigen, eine Feuerstelle, ein Floß aus einem rieisigen halben Baumstamm, ein dickes Tau mit einem Holzgriff, um sich über den Bach zu schwingen. Dazu noch sehr viele Baumstämme, die offenbar als Brücke an verschiedenen Stellen dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Stämme traue ich mich derzeit noch nicht, aber ich habe zahlreiche kreuz und quer liegende „Kletterbäume“ zum Üben genutzt. Ich möchte gerne meinen Gleichgewichtssinn verbessern. Als Kind konnte ich problemlos freihändig über „Stock und Stein“ balancieren. Wenn ich wie heute unbeobachtet bin, kann ich ungehemmter balancieren, das macht mir so viel Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann fand ich einige sehr kleine Flaumfedern, die meine Neugier weckten. Ich suchte nach und nach mehrere Quadratmeter im Umfeld systematisch ab und fand schließlich eine ganze Tüte voller kleiner Flaumfedern. Es waren nur zwei kräftigere Federn von den Schwingen dabei. Wo ist der Rest geblieben? Die Federn waren offenbar vom Wind schon stark verteilt worden, und da es seit Wochen nicht geregnet hat, könnten sie schon länger dort gelegen haben. Die beiden Schwungfedern waren abgebissen, nicht gerupft. Daraus habe ich geschlossen, daß der Räuber wohl ein Säugetier war, ein Fuchs vielleicht. Vielleicht war es ein Jungvogel, der noch keine richtigen Schwungfedern ausgebildet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun machte mir mein kleiner Spaziergang so viel Freude, daß ich beschloß, dem Bachlauf weiterzufolgen und auf die Sitzplatzübung heute zu verzichten. Es ist gut, immer der inneren Eingebung zu folgen, nicht irgendeiner verstandesmäßigen Vorgabe. Das Gelände ist ein wunderbarer Spielplatz, für Kinder sowieso, aber warum nicht auch für Erwachsene? Wenige Spaziergänger sind dort zu erwarten (ich traf keine), weil die vielen quergelegten Baumstämme das Gehen behindern. Die Spaziergänger mit ihren Hunden sind auf der anderen Seite des Bachlaufs, bei der Pferdekoppel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging weiter, bis der Wald an ein offenes Feld grenzte. Dahinter sah ich einen Wanderweg, den ich mir vorher auf der Karte angesehen hatte. Da ich keine Lust hatte, auf den offiziellen Weg zu gehen, folgte ich einem weiteren Trampelpfad durch den Wald entlang des Feldrands. Es war total schön da. Ich hörte viele Vögel, sah sie wie meistens zunächst nicht. Aber dann konnte ich einen Vogel hoch oben in einer Eiche beobachten. Er knabberte da irgendwas, evt. zupfte er an den jungen Blättern? Welche Vogel macht sowas? Ich konnte ihn nicht bestimmen, er war etwas kleiner als eine Amsel, mit recht langem dünnen Schwanz und bräunlich. Ich werde nachher meine Bestimmungsbücher wälzen, aber vermutlich habe ich zuwenige Details erspähen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beste kam noch. Ich stieß auf einen Reitweg, von dem ich nach Himmelsrichtung vermutete, daß er mich zu meinem Auto zurückführen würde. Da war es heute abend schön still. An einer Wegkreuzung sah ich dann etwas, was ich so noch nie im Wald gefunden habe: einen riesigen Haufen weißer Federn, rund um einen Baumstumpf verteilt. Ich schaute mir das Schlachtfeld an. Nur Federn, keine Reste von dem Vogel, der getötet wurde. Alle Federn fein säuberlich gerupft. Also war ein Greifvogel der Jäger. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte es auch genau so geschildert bekommen: einige Greifvögel rupfen die Beute gerne auf einem Baumstumpf. Offenbar war kein Mensch vor mir an diesem Rupfplatz. Ich fing sofort an, die Federn einzusammeln. Ich möchte gerne später die Schwingen zusammenpuzzeln, um etwas darüber zu lernen. Also suchte ich alle größeren Federn und auch noch einige Handvoll Flaumfedern. Ich hielt das Opfer zunächst für eine Taube, da sah ich, daß etliche kleine Federn einen sehr schönen grünen Schimmer hatten, einige auch einen dunkelroten. Ansonsten nur weiße oder schwarz-weiß gescheckte Federn. Eine Ringeltaube? Aber die hat doch ein graues Deckgefieder, das kann es wohl nicht sein. Ich werde auch hierfür ein Bestimmungsbuch bemühen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich diesen Berg Federn einsammelte und mir bewußt wurde, daß es kein Zufall ist, sondern daß ich von meiner Intuition hierhin geführt wurde, erfüllte mich ein sehr starkes Glücksgefühl. DAS ist meine Welt, HIER lebe ich auf. Ich möche so gerne alles lernen über Zusammenhänge in der Natur. Und ich möchte vor allem die Natur erleben, mit allen Sinnen. Dieser Wald, obwohl nur auf kleiner Fläche, ist wunder-, wunderschön. Ich gehöre hierhin, in diesen Wald, und ich möchte ihn noch viel besser kennenlernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der innere Druck – „was nur soll ich mit/nach dieser Weiterbildung anfangen“ – ist zurückgegangen. Ich mache das zunächst mal für mich selber. Wenn ich sooo glücklich sein kann im Wald, dann möchte ich ihn so oft wie möglich aufsuchen. Es ist ganz klar, daß es für mich der richtige Weg ist. Wo auch immer er mich hinführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war ein magisches Erlebnis heute. Dieser riesige Haufen weißer Federn: unschuldig und rein, obwohl sie doch Zeichen einer Tötung waren. Aber wenn der Tod wie hier im Einklang mit der Schöpfung erfolgt, weil einfach ein Vogel einen anderen tötet, um ihn als Nahrung zu nehmen, dann empfinde ich den Tod als heilig. Mich macht der Tod sehr still und weit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-9049186376005510384?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/9049186376005510384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/federn.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/9049186376005510384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/9049186376005510384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/federn.html' title='Federn'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4433334439580728465</id><published>2011-05-03T23:39:00.004+02:00</published><updated>2011-05-03T23:49:23.716+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kontakte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Muster'/><title type='text'>Arbeit deckt Ego-Muster auf</title><content type='html'>Am Arbeitsplatz gerate ich seit einiger Zeit öfters an persönliche Grenzen: z.B.  Offenbaren persönlicher beruflicher Schwächen, Zugeben von Unkenntnis/Unwissen, Bekenntnis zu eigenen Positionen auch gegen Widerstände, mir stark zusetzende Konflikte mit Kollegen. Ich finde das gut! Ich bin jetzt stark genug, das nicht nur auszuhalten, sondern auch zu einer Erweiterung meiner Grenzen zu nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uralte Konfliktthemen kochen dabei hoch. Mir wird dabei immer deutlicher, daß z.B. "hilflose Wut" ein uraltes Muster von mir ist, das ich bei allen möglichen Gelegenheiten an Menschen hefte, mit denen ich zu tun habe. Es ist aber MEIN Muster, die anderen geben zwar irgendeinen äußeren Anlaß, sind aber letztlich nur Sündenböcke für mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich WILL dieses Muster (und andere) jetzt ENDLICH auflösen! Und ich bete darum, daß ich stark genug sein möge, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Ich bin jetzt dazu bereit. Ich möchte mich sehr gerne erinnern, woher dieses Muster stammt. Vermutlich liegt irgendein noch völlig unverarbeitetes (und bisher nicht erinnertes) traumatisches Kindheitserlebnis dem zugrunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte frei sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4433334439580728465?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4433334439580728465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/arbeit-deckt-ego-muster-auf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4433334439580728465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4433334439580728465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/arbeit-deckt-ego-muster-auf.html' title='Arbeit deckt Ego-Muster auf'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3446016833882927008</id><published>2011-05-02T23:48:00.003+02:00</published><updated>2011-05-02T23:52:05.577+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vögel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstakzeptanz'/><title type='text'>Begegnung im Wald</title><content type='html'>Ich war mal wieder eine Stunde auf meinem neuen Sitzplatz im Wald. Es war schon spät, zur Zeit des Sonnenuntergangs, nur die Baumwipfel waren noch beschienen. Ziemlich kalt. Keine Mücken diesmal. Einige Vögel waren zu hören, aber keiner hat sich mir gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich mich setzte, war da zunächst Traurigkeit. Ich konzentrierte mich auf meine Gefühle und versuchte, tiefer zu schauen. Welches Gefühl ist da, und welches Gefühl liegt noch tiefer? Die Kette bei mir war heute: Traurigkeit, Nicht-Wahrgenommen-Werden, Selbstverachtung, Scham, Schuld. Weiter gelang ich nicht. Es lösten sich viele Tränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wurde klar, daß ich mich selbst steif und hart gemacht habe, um nicht spüren zu müssen, was anscheinend mal unerträglich war. Und diesen Panzer trage ich noch heute. Er verursacht Schuld mir selbst gegenüber. Ich habe mich damit eingesperrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich blickte auf und sah eine junge Traubenkirsche vor mir, die sich gerade sanft im Wind verneigte. Das rührte mich. Darum gehts bei mir. Wenn der Wind weht, kann ich mich einfach sanft oder auch mal unsanft vom Wind bewegen lassen. Es gibt keine Notwendigkeit, Widerstand zu leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sprach dann noch ein stilles Gebet, erst ein Bittgebet, anschließend ein Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach war ich wieder einigermaßen im Frieden und konnte mich auf die Natur um mich herum einlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel auf, daß die Kiefern nicht mehr knistern. Wochenlang haben sie immer geknistert, ich bin nicht dahintergekommen, woran es liegt. Ob es was mit dem Frühlingserwachen zu tun hat, vielleicht Zapfen, die sich öffnen? Heute waren sie still. Kein Knistern mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In nicht allzu großer Ferne ab und zu Kinderlachen, ein Pferd, das geritten wird, ein anderes auf der Wiese hinter dem Bach, das wieherte. Auch mal Hundebellen in der Ferne. Ich sitze nicht weit ab von einigen Wanderwegen und einer Straße, aber weit genug ab, um nicht gesehen zu werden, solange nicht andere Menschen so wie ich durch den Wald schleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilde Tiere wollten sich mir heute nicht zeigen. So lauschte ich nur still und versuchte, die Gedanken zu lassen. Wenn die Gedanken mal für ein paar Augenblicke schweigen, ist sofort mehr Wahrnehmung da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als eine Stunde vorbei war und die Kälte doch etwas unter meine Kleidung gekrochen war, stand ich vorsichtig auf und folgte dem Gesang eines Vogels, den ich schon eine Weile gehört hatte. Endlich eine Gelegenheit, mal den Fuchsgang zu üben. Leise Schleichen war mir bei den vielen trockenen Ästen und Laub auf dem Waldboden leider kaum möglich. Trotzdem ließ mich der Vogel immer näher kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich klang der Gesang so laut, als sei der Vogel direkt vor mir. Ich konnte ihn nicht finden, nichts zu sehen in der Dämmerung. Eine ganze Weile suchten meine Augen vorsichtig die Bäume vor mir ab. Endlich sah ich ihn. Er saß auf einem Ast einer Kiefer ganz knapp vor und nur wenige Meter über mir, getarnt gegen den Stamm, was ich nicht erwartet hatte. Ein Rotkehlchen! Wunderschön sang es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es flog auf und landete direkt über mir. Ergriffen blieb ich stehen und lauschte noch eine ganze Weile. Dann schlich ich vorsichtig davon, um das Rotkehlchen nicht weiter zu stören. Schönes Erlebnis. Wenn dort sein Revier ist, kann ich es vielleicht noch öfter beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg zum Auto, unterdessen war es schon recht dunkel, folgte ich mit schnellen Schritten einem Weg, als mir plötzlich auf dem Weg ein Tier entgegenlief. „Ein Wolf!“, fuhr mir in der ersten Schrecksekunde durch den Kopf. ANGST! „Nein, ein Hund, ein großer Hund“, war der zweite Gedanke, was meine Angst nur unwesentlich verringerte. „Ok, ich gehe weiter und lasse mir meine Angst nicht anmerken“. In dem Moment sprang das Tier zur Seite ins Gebüsch und verschwand. Von der Seite sah es aus wie ein Reh. Es muß dann aber wohl ein junges Reh gewesen sein, denn es schien mir kleiner als hüfthoch zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, daß ich mir durch meine Angst eine mögliche Begegnung verunmöglicht habe. Beim nächsten Mal könnte ich ja mehr am Wegrand gehen, vorsichtig, und bei Beobachtungen sofort stehenbleiben. Dazu war heute meine Angst zu groß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3446016833882927008?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3446016833882927008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/begegnung-im-wald.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3446016833882927008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3446016833882927008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/05/begegnung-im-wald.html' title='Begegnung im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-8741711333781776616</id><published>2011-04-26T22:49:00.000+02:00</published><updated>2011-04-26T22:50:13.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><title type='text'>neuer Wald-Sitzplatz</title><content type='html'>Heute habe ich mir einen neuen Sitzplatz im Wald gesucht – uneinsehbar von den umgebenden Wanderwegen. Endlich habe ich mal eine ganze Stunde ausgehalten. Die Mücken waren lästig, aber das kenne ich ja aus dem Norden, habe es also ertragen. Der Wald ist unglaublich friedlich und still – wenn ich nur mal selber zur Ruhe komme. Meine Seele brütete gerade mal wieder etwas auf. Ich spürte eine ohnmächtige Wut, kam aber nicht näher an das Gefühl heran. Irgendwann legte es sich etwas, und es wurde friedlicher in mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte lange, bis die ersten Vögel sich in meine Nähe trauten. Einen Specht sah ich, aber nur aus der Ferne, Rabenkrähen, die den Wald überflogen, eine Taube. Und eine kleine Meise, die in einem Busch ganz nah zwitscherte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachher ging ich weiter zu einem kleinen Bachlauf in der Nähe. Auf dem Weg dahin fand ich eine sandige Stelle mit Hummeln, die dort wohnen. Und ich fand etwas, das ich noch nie gesehen habe: etwas, das aussah wie ein Vogelnest, aber auf den Kopf gestellt und auf dem Boden, an einem Kieferstamm. In diesem Bau war ein recht großes Loch. Welches Tier baut sich aus recht dicken Holstöcken und wenig Moos ein Nest am Boden? Ich werde nachforschen. Diese Entdeckung war sehr spannend. Für eine Maus war es viel zu groß. Vielleicht ein Fuchs? Aber ich dachte, daß der sich in die Erde gräbt. Ich weiß erschreckend wenig über das Leben der Säugetiere im Wald, stelle ich gerade fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Bachufer suchte ich nach Spuren im Matsch. Und fand einige Spuren von Rehen. Die wagen sich also nahe an die Menschen heran, denn auf der anderen Seite ist eine Pferdeweide und ein Wanderpfad und die Straße ist auch nicht fern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hat dieser kleine Ausflug heute sehr viel Freude gemacht. Als ich dann am späten Abend noch nach viel Rascheln in der Hecke einen Igel im Garten entdeckte, war die Freude nochmal größer. Natur ist schön. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-8741711333781776616?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/8741711333781776616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/neuer-wald-sitzplatz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8741711333781776616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8741711333781776616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/neuer-wald-sitzplatz.html' title='neuer Wald-Sitzplatz'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-764371900949789548</id><published>2011-04-26T22:48:00.000+02:00</published><updated>2011-04-26T22:49:24.248+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildkräuter'/><title type='text'>wildes Gemüse</title><content type='html'>Folgende Wildpflanzen habe ich in diesem Jahr schon probiert bzw. teilweise in größeren Mengen gegessen: Löwenzahn, Giersch, Knoblauchrauke, Gundermann, Vogelmiere, Portulak, Brunnenkresse, Schafgarbe, Spitzwegerich, Goldnessel, gelbe Taubnessel, Brennessel, Sauerklee, Lindenblätter, Buchenblätter, Birkenblätter, Bärlauch (gekauft).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Angebot ist jetzt im Frühjahr so reichhaltig, das ist unglaublich. Viel gesünder als gezüchtetes Gemüse, und dann macht es auch noch so viel Spaß, alles zu sammeln und zu verarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im städtischen Umfeld mag ich keine Kräuter von Wiesen oder Wegrändern sammeln. Da sind mir zu viele Hunde unterwegs, sowie Müll und Abgase. Aber die jungen zarten Baumblätter sammele ich auch in der Stadt. Wenn sie sich entfalten, sind sie noch ganz rein, konnten noch nicht so viele Schadstoffe aufnehmen. Ich wasche sie dann zusätzlich. Was ich nicht sofort verzehre, wird getrocknet für spätere Verwendung als Tee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Trocknen mache ich ganz unkompliziert auf einem Glastablett, das im Wohnzimmer auf dem Boden vor dem Fenster liegt - anderswo fehlt mir der Platz. Nach 1-2 Tagen sind die Kräuter trocken, dann kommen sie in beschriftete Butterbrotbeutel, so daß sie weiter atmen können ohne zu schimmeln. Unterm Küchentisch stapeln sich Kisten mit Bergen dieser Butterbrotbeutel. Ich verbrauche zu wenig, müßte meinen Sammeldrang also beschränken. Nur das Sammeln, was ich selber auch in einem Jahr verbrauche. Aber da geht es mir wie mit anderen Dingen auch: ich sammele zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesem zarten jungen Grün kann ich nicht wiederstehen. Noch nie habe ich so genau auf die Blattaustriebe der Bäume geachtet, um nichts zu verpassen. Auch für äußerliche Anwendungen lassen sich Blätter finden: Espe, Kastanie, Eiche. Diese Baby-Blätter haben oft einen ganz zarten Flaum, fühlen sich wunderschön an. Ich will auch die Blüte der Bäume mal beobachten, das habe ich noch nie (bis auf so auffallende wie Kastanienblüten).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-764371900949789548?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/764371900949789548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/wildes-gemuse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/764371900949789548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/764371900949789548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/wildes-gemuse.html' title='wildes Gemüse'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4380590628860004423</id><published>2011-04-17T23:51:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T23:53:49.672+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Coyote Mentoring'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dank'/><title type='text'>Coyote Mentoring</title><content type='html'>Mein zweites Wildnispädagogik-Wochenende war überwältigend. Ich bin so voll von Eindrücken, daß ich kaum weiß, wo ich mit dem Schreiben beginnen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Lehr- und Lernmethode des Coyote Mentoring kennengelernt. Die ist völlig anders als der aus der Schule gewohnte Frontalunterricht. Hier wird Neugierde geweckt und mit Fragen wird der Schüler dazu motiviert, selber nachzuforschen, selber Lernerfolge zu erzielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterdessen stelle ich Parallelen fest. Als ich im 3. oder 4. Schuljahr war, hatte ich das Glück, ein anderes Schulsystem (als das deutsche) zu besuchen. Und dort wurden genau solche Methoden angewandt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich, daß wir alleine oder zu zweit eine Aufgabe bekamen, ein Referat zu beispielsweise einem Tier vorzubereiten. Wir durften selbständig in der Schulbibliothek Bücher dazu lesen und Materialien suchen. Die Fakten oder die kleine Geschichte wurden auf Folien geschrieben und auf dem Overhead-Projektor der ganzen Klasse präsentiert. Kopien dieser Vorträge wurden später an alle ausgeteilt, so daß am Ende jeder eine Sammlung hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau diese Aufgabe wurde uns jetzt auf dem Seminar auch als Hausaufgabe gestellt. Damals schrieb ich über das Eichhörnchen. Diesmal werde ich über den Erlenzeisig schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Kind war ich unglaublich stolz auf meine Arbeit. Es war toll, daß uns zugetraut wurde, „den Unterricht“ selber vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich auch, daß wir mit Lupe ausgerüstet in den Wald gingen, um Moos und kleine Tiere zu untersuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehrmals im Jahr gab es einen Wandertag. Der war aber nicht so langweilig, wie ich das aus deutschen Schulen kenne: wir bekamen genaue topographische Karten in kleinen Teams, suchten den Weg im Wald, der mit bunten Plastikbändern markiert war, und an Kontrollpunkten mußten wir mit einer Stecknadel genau den Punkt unseres aktuellen Orts markieren. Jeder Meter Abweichung bedeutete einen Punktabzug. Im Alter von 8-10 Jahren konnten wir also schon Karten lesen und uns im Gelände orientieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal gab es auch Stationen mit irgendwelchen Aufgaben, oder wir mußten im Wald versteckte Tafeln mit Buchstaben suchen, die dann später zu einem Lösungswort zusammengesetzt werden mußten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Aktionen fanden mit Mülltüten bewaffnet statt: wir reinigten nach dem langen Winter die Wald- und Wegränder von Müll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Findet so etwas wenn schon nicht an Grundschulen, dann zumindest an deutschen Kindergärten statt? Heutzutage vielleicht manchmal schon, aber gewiß noch nicht flächendeckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann mich gut erinnern, wie begeistert ich davon war, und wie sehr ich mich wertgeschätzt fühlte. Das sind sehr schöne Kindheitserinnerungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie natürliche Lehrmethoden wirken. Ganz ähnlich wie beim Coyote Mentoring.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht dient diese Weiterbildung ja vor allem dem Zweck, meine kranke Kinderseele zu heilen. Durch den Umzug nach Deutschland zurück ist damals etwas in mir abgerissen. Die Wunde ist bis heute nicht verheilt, ich sehne mich nach diesem „Paradies meiner Kindheit“ zurück. Und jetzt kommt ein wenig des damaligen Geistes zu mir zurück. Das ist so schön. Ich bin sehr dankbar. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4380590628860004423?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4380590628860004423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/coyote-mentoring.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4380590628860004423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4380590628860004423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/coyote-mentoring.html' title='Coyote Mentoring'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4508292453854675918</id><published>2011-04-10T23:03:00.001+02:00</published><updated>2011-04-10T23:07:55.913+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildkräuter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>Wildkräuterspeisen</title><content type='html'>In diesem Frühjahr habe ich richtig viel Lust auf frische Wildkräuter. Ich habe mich dem ungewohnt herben Geschmack über mehrere Jahre angenähert. Unterdessen scheint mein Körper mir zu signalisieren, daß ich diese Nahrung brauche – und das ganz besonders nach dem langen Winter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Mal habe ich jetzt schon morgens Giersch, Löwenzahn und Knoblauchrauke aus meinem Garten gepflückt und als Rohkostbeilage zum Frühstücksbrötchen genossen. Lecker. Eine andere Variante ist, die Kräuter zu hacken und in einer Gemüsepfanne mitzukochen: z.B. mit Tomaten, Zucchini, Paprika, 1-2 Eiern und Schafskäse. Das esse ich gerne auf Brot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute mittag gab es Rührei mit gemischten Kräutern, dazu ein Brötchen. Ich war danach erstaunlich lange satt, das habe ich schön öfter festgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute abend habe ich mal was neues ausprobiert. Ich liebe es, Reste sinnvoll zu verwerten. Ich hatte noch ein geöffnetes Glas Sauerkraut und Tomatensaft aus der Dose. Also gab es Nudeln, und dazu Sauerkraut-Tomaten-Kräuter-Sauce mit frischem Parmesan. Unglaublich lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wildkräuter hatte ich heute morgen an einem Wanderparkplatz in der Nähe gesammelt: Goldnessel, Taubnessel, Knoblauchrauke, Spitzwegerich, Schafgarbe, etwas Vogelmiere und Huflattich und aus meinem Garten noch Giersch und Löwenzahn dazu sowie gekauften Bärlauch. Erst wollte ich die Kräuter getrennt verarbeiten, aber dazu reicht meine Zeit ja realistischerweise nicht. Also was solls: alles zusammengemischt, grob gehackt und rein in den Topf, in Butter angebraten. Das Braten und Dünsten mildert etwas den ungewohnt strengen Geschmack, zerstört zwar wohl auch einige Vitamine, aber die Mineralien bleiben ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mich demnächst unbedingt mal an Brennesseln wagen. Ich weiß, daß ich auf sie allergisch reagiere, aber ich möchte es trotzdem probieren. Heute fehlten mir Handschuhe, sonst hätte ich schon die ersten zarten Spitzen gesammelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir tut es sehr, sehr gut, wenn ich irgendetwas aus der Natur verwende. Das verschafft mir sehr viel Verbindung und berührt mich tief innen. Ich empfinde es auch als spirituelle Nahrung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4508292453854675918?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4508292453854675918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/wildkrauterspeisen.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4508292453854675918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4508292453854675918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/wildkrauterspeisen.html' title='Wildkräuterspeisen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4833324034506162642</id><published>2011-04-05T23:06:00.002+02:00</published><updated>2011-04-05T23:13:06.878+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stille'/><title type='text'>Stille im Wald</title><content type='html'>Heute habe ich erstmals eine ganze Stunde still in der Natur gesessen. Bis auf weiteres nehme ich als Sitzplatz mal die Bank am Rande des Moores, direkt am Waldrand. Der Platz hat für mich den Vorteil, daß ich mich von hinten nicht so angreifbar fühle, weil dort eine Schonung eingezäunt ist. Von dort kann sich also weder Mensch noch Tier so leicht nähern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach vorne habe ich einen etwas erhöhten Blick auf das Moor, auf den Trampelpfad dort mitten durch und auf den Weg am Waldrand auch in beiden Richtungen. Ich fühle mich so geschützter vor Menschen, weil es nicht so wirkt, als ich würde ich mich verstecken oder mich „sonderbar“ verhalten. Ich habe noch nicht genug Selbstvertrauen, um ganz gelassen und angstfrei am Boden sitzenzubleiben, wenn ganz in der Nähe Menschen vorbeigehen. Dann lieber so, in ihren Augen „normal“ auf einer Bank sitzend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kam dann auch ein Paar vorbei, wir wechselten sogar einige freundliche Worte über diesen wunderschönen Ort. Eine sehr angenehme Begegnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade war nur, daß sie den Feldhasen verscheuchten, der sich kurz zuvor ganz nah – vielleicht 10-15m – niedergelassen hatte, um sich zu putzen. Ich hatte eine Bewegung links neben mir halb gesehen, halb gehört, aber mehr geahnt, und sah zuerst eine Bewegung der weißen Innenohren, als das Tier sich hinter einem Busch schüttelte. Dann hüpfte es auf den Weg direkt vor mir und kratzte sich hinterm Ohr. Ich konnte das Geräusch dabei hören, das war spannend. Der Hase entdeckte mich erst kurz darauf, wirkte beunruhigt, blieb aber sitzen. Aber die näherkommenden Spaziergänger erschreckten ihn, er sprang sofort auf, verschwand schnell wieder im Unterholz und kehrte leider auch nicht wieder zurück. Trotzdem ein magischer Moment, einem scheuen Hasen so nahe zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sah ansonsten wenig Tiere (mit Ausnahme eines Graureihers und zwei Gänsen in der Ferne), hörte die Vögel nur im Hintergrund beim Abendkonzert. Das war mir schon wiederholt aufgefallen: warum sitzen keine Vögel in den Birken und Kiefern im Moor? Warum landen sie nicht am Rande der überschwemmten Wiesen, warum überfliegen sie das Gelände nicht zumindest? In meinem Garten ist es ganz leicht, Amseln und Meisen zu beobachten. Dort am Waldrand sehe ich sie nicht einmal. Vielleicht ist der markierte Pfad tagsüber zu stark von Menschen begangen, so daß die Vögel sich andere Rückzugsgebiete gesucht haben. Auch ein Reitweg führt dort entlang. Trotzdem wundere ich mich. Ich werde das im Verlauf des Jahres mal weiter beobachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es ja auch nur daran, daß jetzt die Nistzeit naht. Und daß die Vögel nicht direkt neben dem Spazierweg brüten, wenn es genug andere Plätze für sie gibt, kann ich schon verstehen. Dann müßte ich abseits der Wege in den Wald gehen, um den Vögeln näherzukommen – im Naturschutzgebiet aber gewiß nicht gerne gesehen. Schade. Dabei bin ich doch auch als Mensch ein Teil der Natur. Warum werden Menschen in Naturschutzgebieten ausgesperrt? Ich würde nichts zerstören, aber natürlich könnte ich Tiere stören – es gibt leider viel zu wenig freie Natur in Deutschland, es sind ja nur noch winzige Inseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu meiner Erfahrung: ja, es wurde tatsächlich schön still in mir. Und ein-, zweimal war ich so berührt davon, daß ich mich dort aufgehoben fühlen darf, daß einige Tränen kamen. Es ist ein Weg der Heilung für mich, ganz offensichtlich. Ich will unbedingt öfter mal den Weg dorthin finden, dann werde ich mich gewiß noch besser einlassen können. Ganz gut, daß es heute abend bei nur 10,5°C nicht so viele Menschen dorthin lockte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe es, den Wind auf der Haut zu spüren und in den Bäumen zu hören, wobei sich das Rascheln des trockenen Eichenlaubs (das erst beim Neuaustrieb abfallen wird) ganz anders anhört als die Bewegung in den Kiefern. Ein einzelnes trockenes Eichenblatt, das über den Weg geweht wurde, machte solchen „Lärm“, das ich erschrocken zusammenzuckte. Überhaupt achte ich dort so aufmerksam auf Geräusche, daß ich „die Flöhe husten höre“. Sehr viele leise, feine Geräusche kann ich nicht zuordnen. Das löst Angst aus, so daß ich mich oft ruckartig umsehe. Dieses Knistern in der Kiefer über mir – ob das das Öffnen der Zapfen sein könnte? Oder verstreuen diese ihre Samen schon im Herbst? Ich habe es schon beim letzten Mal ständig gehört und mich gewundert, was es wohl ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mich mehr an die Geräusche der Natur gewöhne, wird meine Angst, plötzlich überrascht zu werden von Mensch oder Tier, gewiß geringer. Ich freue mich schon darauf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4833324034506162642?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4833324034506162642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/stille-im-wald.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4833324034506162642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4833324034506162642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/04/stille-im-wald.html' title='Stille im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4195871479467882725</id><published>2011-03-29T22:49:00.001+02:00</published><updated>2011-04-05T23:13:56.051+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vögel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><title type='text'>Vögel im Wald</title><content type='html'>Gestern habe ich im Wald die ersten roten Waldameisen gesehen, die behende zwischen dem trockenen Gras herumkletterten. Vögel zu beobachten finde ich im Wald dagegen vergleichsweise schwer. Im Garten kommen sie mir viel näher, im Wald höre ich sie wohl, aber sehe sie kaum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute machte ich nach der Arbeit einen Spaziergang in der Abenddämmerung. Es war schön menschenleer. Trotzdem wich meine Angst vor dem gefährlichsten Raubtier – dem Menschen – nicht ganz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Rand des Moores steht eine einzelne Bank, die habe ich heute mal gewählt. Ich hörte die Gänse und Enten schnattern, die offenbar in den moorigen Tümpeln Futter und vielleicht auch schon Nistplätze suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Graureiher flog vorbei. Und erstmals hörte ich seinen sehr markanten Ruf. Ich hätte es für einen Gänseruf gehalten, wenn ich ihn dabei nicht gesehen hätte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wurde langsam stiller, konzentrierte mich ganz auf das Gehör und genoß das unsichtbare Vogelkonzert um mich herum. Für einen kurzen Moment hörte mein inneres Geschwätz auf, Stille. :-) Es wäre schön, wenn ich dort noch besser loslassen könnte, aber leider setzten die Gedanken gleich wieder ein. Ich fühle mich noch nicht sicher genug, um wirklich mal eine ganze Stunde an einem Ort zu sitzen, so war es nur etwa ein Viertel davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich schon aufstehen wollte, sah ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung eines großen Vogels etwa 50m von mir entfernt. Im Geäst einer Kiefer konnte ich schemenhaft nach seiner Landung dieses große Tier sehen. Nach Größe und Art der Bewegungen zu schließen, hielt ich es für eine Eule, bestimmt 30-40cm groß. So in der Natur sah ich noch nie eine Eule in einem Baum sitzen, das war schon ein sehr besonderes Erlebnis. Ich konnte kurz danach sehen, wie sie ihren Ansitz verließ und etwas später auf einem anderen trockenen Ast landete. Sehr spannend. Gerne wäre ich näher herangegangen, wollte sie aber nicht stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verließ ich denn diesen Ort mit der festen Absicht, bald mal wiederzukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe nach wie vor eine große Sehnsucht nach mehr Naturkontakt und Verbindung zu den Lebewesen in meiner Nachbarschaft. Mir wurde heute klar, daß mir bisher Gruppen sehr viel Schutz gegeben haben. Da kann ich mich dann etwas abseits begeben und fühle mich trotzdem noch durch die Gruppe geschützt. Ganz alleine in der Natur fühle ich mich noch unsicher. Angst hindert mich daran, stärker mit der Natur zu verschmelzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4195871479467882725?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4195871479467882725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/vogel-im-wald.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4195871479467882725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4195871479467882725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/vogel-im-wald.html' title='Vögel im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3115158522272200460</id><published>2011-03-29T00:10:00.001+02:00</published><updated>2011-03-29T00:12:31.794+02:00</updated><title type='text'>Lampen aus</title><content type='html'>Normalerweise scheinen Straßenlaternen durch meine Fenster hinein, doch heute: Finsternis. Die komplette Straßenbeleuchtung zumindest in diesem Viertel ist aus. Nachdem sie gestern am hellichten Tag brannte, handelt es sich wohl um ein technisches Problem, nicht um Stromknappheit. Und der Strom in den Häusern funktioniert auch noch - so ist es auch draußen nicht ganz dunkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem: der Unterschied ist deutlich wahrnehmbar, ganz ungewohnt, die Wege draußen mal nicht voll beleuchtet zu sehen. Dunkelheit ist eigentlich ein Segen. Immer nur Licht erträgt kein Mensch. Es braucht doch den Kontrast. Ich liebe Dunkelheit und vermisse sehr den sternklaren Himmel, den ich allenfalls noch weit außerhalb großer Ortschaften erahnen kann. Warum stellen wir die Straßenbeleuchtung nicht zumindest in den Sommermonaten mal ganz ab? Oder warum schalten wir nicht wenigstens alle Leuchtreklamen ab? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre es nicht wunderbar, wenn wir Menschen uns wieder an einen natürlichen Rhythmus gewöhnen würden? Wenn es dunkel ist, bleibt man halt zu Hause! Das wäre fantastisch (na ja, zumindest solange ich das nicht zu Ende denke...). Dann gäbe es im Winter Arbeitszeiten von wenigen Stunden, im Sommer etwas länger. Insgesamt würde wieder mehr Muße in unser Leben einkehren. Die Umwelt würde weniger verschmutzt, als erstes würde die Lichtverschmutzung zurückgehen, und wir würden insgesamt weniger weitgehend nutzloses Zeug produzieren, was doch nur Ressourcen verschwendet und viel zu schnell auf den wachsenden Müllbergen landet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin jetzt gegen Atomenergie und für das sofortige Abschalten aller AKWs weltweit, soweit das sicher möglich ist. Es ist aber nicht möglich, wie ich heute gelernt habe. Ohne AKWs fehlt es an Strom für die Kühlung der Brennelemente, die ja noch lange Zeit nach der Abschaltung fortgesetzt werden muß. Eine schöne technologische Sackgasse, in die wir uns da hineinmanövriert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu viel Windenergie belastet die Netzsicherheit, einige rechnen mit baldigen Stromausfällen in Deutschland. Dann ist nicht nur die Straßenbeleuchtung hier vor Ort aus, dann gibt es auch keinen Strom mehr zum Kochen und Heizen. Die komplette Industrie-Produktion wäre lahmgelegt, auch etliche sicherheitsrelevante Bereiche oder z.B. Krankenhäuser. Und tiefgekühlte Lebensmittel würden überall auftauen und verderben. Tiere in den Massenzuchtbetrieben könnten nicht mehr versorgt werden. Ein längerer Stromausfall hätte katastrophale Folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum haben wir uns von dieser Technologie derart abhängig gemacht? Jahrmillionen ist die Erde ohne künstlich erzeugte Elektrizität ausgekommen, warum brauchen wir diese, und dann auch noch in solchen Mengen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich etwas ändern will, muß ich bei mir selber anfangen. Ich will in der nächsten Zeit mal über mögliche Stromeinsparungen nachdenken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3115158522272200460?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3115158522272200460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/lampen-aus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3115158522272200460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3115158522272200460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/lampen-aus.html' title='Lampen aus'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-234324787560033265</id><published>2011-03-24T23:40:00.002+01:00</published><updated>2011-03-24T23:44:55.777+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Scham'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Traurigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Schutzraum beim Tanzen</title><content type='html'>Heute endlich fand ich den seit Tagen ersehnten sicheren und geschützten Raum – beim Tanzen. Schon kurze Zeit nach der Bewegung zur Musik löste sich der Schmerzknoten und ich konnte weinen. Ich lag dann eine Zeitlang am Rand des Raumes, weinte und war dankbar, daß das einfach so sein durfte. Ich fühlte mich sicher und von der Gruppe akzeptiert, und so konnte ich loslassen und mich innerlich mit Mutter Erde verbinden. Die Musik klang dann so schön, ging so in mich rein, da gab es einen magischen Moment. Das hat gutgetan. Danach ging es mir besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre schön, einen solchen Ort auch in freier Natur zu finden. Aber wenn mir das nicht gelingt und dafür in der wenig anheimelnden Gymnastikhalle bei grellem Neonlicht, ist es mir auch recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst am Ende des Abends erfuhren wir, worum es heute ging. Wir haben uns tänzerisch unserm Es, Ich und Über-Ich nach dem Modell von Sigmund Freud genähert. Das Es war bei mir ein junger Wolf, ein Welpe noch, der neugierig, aber auch noch sehr vorsichtig die Welt erkunden wollte (und das bei meiner Hunde-Angst, aber genau darum geht es ja bei mir: Angst vor der inneren Natur, der wilden Natur, den unbewußten Trieben). Das Über-Ich stand für Anpassung. Ja, ich suche auch immer noch den Schutz der Anpassung, scheue die Scham des ganz zu mir selbst Stehens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Ich stand für „Ich bin ich“, für Authentizität. Das kann ich ja schon ganz gut leben, aber es ist auch immer noch Scheu und Scham dabei. Mir scheint, es lösen sich seit einiger Zeit immer weitere Scham-Schichten von mir ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Tanz war eine Aufstellung reihum: drei Tänzerinnen stellten meine drei Anteile dar und tanzten gemeinsam Wolf/Freiheit, „Ich bin Ich“ und Anpassung. Erst war ich sehr irritiert von ihrer Darstellung, denn jede war weitgehend für sich alleine, da paßte wenig zusammen, doch dann mußte ich lachen. Ja, das war ein guter Spiegel: bei mir gibt es solche Kontraste, da paßt wenig zusammen. Trotzdem konnte jeder Anteil für sich ganz gut klarkommen, alle schienen sich soweit wohlzufühlen. Die Anpassung konnte sich gegen den jungen freiheitliebenden Wolf nicht durchsetzen, der tanzte einfach fröhlich vor sich hin. Ich wünschte, ich wäre immer schon soweit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ein sehr friedliches schönes Gefühl jetzt. Ich bin froh, daß ich mich zum Tanzen heute aufraffen konnte trotz schlechter Stimmung vorher. Es lohnt fast immer, dem Körper tut es sowieso gut, sich mal zu bewegen, und der Seele hilft es auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-234324787560033265?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/234324787560033265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/schutzraum-beim-tanzen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/234324787560033265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/234324787560033265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/schutzraum-beim-tanzen.html' title='Schutzraum beim Tanzen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5435674377539603352</id><published>2011-03-22T23:20:00.003+01:00</published><updated>2011-03-22T23:46:09.996+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katastrophe'/><title type='text'>Atomenergie - sofort raus!</title><content type='html'>Ich kann die Bilder aus Fukushima und das ewige Herumreden um den heißen Brei nicht mehr ertragen! Es ist dort offenkundig zu einer nuklearen Katastrophe und zum Super-Gau gekommen (der größte anzunehmende Unfall beinhaltet, daß keine Strahlung in die Umgebung entweicht - das ist schon weit überschritten, jetzt geht es allenfalls noch darum, ob es ein Super-, Hyper- oder Mega-Gau wird und wie viele Milliarden Lebewesen kurz- und langfristig darunter leiden müssen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum wird das nicht endlich beim Namen genannt? Die Wahrheit wird nur scheibchenweise der Öffentlichkeit präsentiert, das finde ich langsam unerträglich. Es ist sicher gut, daß sich noch um Schadensbegrenzung bemüht wird, aber hoffentlich werden die Menschen nicht sinnlos geopfert, die dort noch in die Strahlenhölle geschickt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir tun auch die Tiere und Pflanzen leid, die jetzt dort verstrahlt werden. Können die irgendwas dafür, daß sie jetzt unseretwegen leiden müssen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zukünftig wird Fukushima wohl in einem Atemzug mit Hiroshima genannt werden. Es ist ein Verbrechen an der Menschheit und am Leben insgesamt, solch tödliche Technologie einzusetzen – egal, ob im Krieg oder im sogenannten Frieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war lange unentschieden, was die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie angeht. Jetzt bin ich bekehrt. Nie wieder Atomenergie. Sofort raus! Alle AKWs abschalten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mußte jetzt lernen, daß man AKWs gar nicht wirklich abschalten kann, die strahlen fröhlich weiter und benötigen laufende Betreuung. Ohne Strom und Kühlung gibt es ein nukleares Desaster. Da kommen ja supertolle Zeiten auf Europa zu, wenn hier nach dem möglichen Weltfinanzsystemcrash oder auch natürlichen Einflüssen wie Sonnenstürmen mal großflächig der Strom ausfällt! Man sieht ja jetzt, daß nicht einmal eine Hochtechnologie-Nation wie Japan dieses Problem in den Griff bekommt (da erfrieren und möglicherweise verhungern ja sogar Menschen in den Notunterkünften - wie kann das sein?). Ganz Europa (und große Teile des Rests der Welt) könnten für die nächsten Jahrtausende für Menschen unbewohnbar werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Tschernobyl droht der Sarkophag einzustürzen, das wußte ich bisher auch nicht. Da arbeiten täglich Menschen, um das Monstrum notdürftig zusammenzuflicken, damit es noch ein bißchen hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und selbst „normal“ laufende AKWs produzieren Probleme in Form von strahlendem Müll für Jahrtausende. Welch unglaubliche Arroganz und HYBRIS von uns heutigen Menschen, daß wir glauben, diesen TODMÜLL Hunderten nachfolgender Generationen vererben zu dürfen - nur für unsere dekadente Bequemlichkeit und Gier. Eine Technologie einzusetzen, die sogar im normalen Betrieb (und erst recht im Schadenfall) solche katastrophalen Folgen hat, ist absolut unverantwortlich! Schande über uns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke darüber nach, worauf ich verzichten kann, wie ich meine Lebensweise so verändern kann, daß für mich keines dieser Monstren mehr laufen muß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5435674377539603352?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5435674377539603352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/atomenergie-sofort-raus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5435674377539603352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5435674377539603352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/atomenergie-sofort-raus.html' title='Atomenergie - sofort raus!'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6269854958552128605</id><published>2011-03-20T20:19:00.002+01:00</published><updated>2011-03-20T20:32:23.878+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heilung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Garten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><title type='text'>Sitzplatz im Garten</title><content type='html'>Heute habe ich bei endlich einmal sonnigem und halbwegs mildem Wetter im Garten gearbeitet. Ich habe dabei sehr stark gespürt, daß ich mich gerne unbeobachtet fühlen würde. Das ist leider kaum möglich, da von allen Seiten Einblick durch die Nachbarn besteht. Die Folge ist, daß ich selten völlig unbefangen und natürlich sein kann. Sehr schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Arbeit setzte ich mich noch für eine halbe Stunde unter meinen kleinen Pflaumenbaum, zum zweiten Mal. An diesem Punkt werde ich halbwegs sichtgeschützt sein, sobald die Büsche und Baume wieder im Laub stehen. Jahrelang habe ich darauf hingearbeitet, trotz des beengten Raums im kleinen Reihenhausgarten so eine Ecke zu schaffen. Nachbarn sind genervt von meinen hohen Pflanzen, aber mein Schutzbedürfnis ist sehr groß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wurde heute sehr deutlich, woran ich da gearbeitet habe. Ich suche nach dem Seelenort, der mir Heilung bringen kann. Wenn ich ihn schon nicht in der freien Natur finde, weil es in Deutschland einfach überall zu dicht besiedelt ist, dann versuche ich eben eine Nische auf meinem eigenen Boden zu schaffen: hier muß ich wenigstens nicht befürchten, daß fremde Menschen oder deren Hunde plötzlich vor mir stehen - obwohl: es sind schon wiederholt Hunde in meinen Garten eingedrungen, worüber ich mich stets furchtbar geärgert habe. Ich empfinde das als schlimme Verletzung meiner Grenzen. Auch unschöne Ansprache über den Gartenzaun zählt zu Grenzverletzungen. Als verletzend empfinde ich auch übertrieben lauten Lärm, vor allem wenn dieser aus sehr aggressiven Emotionen herrührt. Und unangenehme Gerüche, wie Zigarettenabluft, die bis in meine Wohnräume eindringen, zählen auch dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierig also, einen wirklich privaten und als sicher und geschützt empfundenen Raum zu schaffen. Aber ich bin diesem durch meine Anpflanzungen jetzt näher gekommen und vielleicht kann ich hier zumindest sporadisch wirklich zu mir finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir würde Heilung bringen, wenn ich mich ganz tief mit der Natur verbinden könnte – und zwar nicht nur einmalig, sondern so, daß ich diese Verbindung auch im Alltag leben kann. Es würde ganz viel alten Schmerz lösen, wenn ich mich ganz zugehörig und verbunden fühlen dürfte. Und wenn ich nicht befürchten müßte, daß ich bald darauf wieder fortgehen muß. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vielen Umzüge meiner Kindheit waren wohl stärker traumatisch, als mir bisher bewußt war. Wenn es mir irgendwo gutgeht, möchte ich nicht wieder weggehen müssen. Ich möchte endlich Wurzeln schlagen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich suche einen Ort, an dem ich mich sicher fühle, nicht von Menschen oder deren Haustieren gestört zu werden, an dem mich auch niemand hören kann, wenn ich weine oder schreie oder singe. Ein solcher Ort ist hier in weitem Umkreis ganz gewiß nicht zu finden, aber vielleicht kann ich diesem Traum zumindest nahekommen. Ich brauche dringend einen solchen Kraftort. Ich werde Karten studieren, um nach einem möglichst abgelegenen Flecken zu suchen. Bis auf weiteres sind mein Platz am Wanderpfad im Naturschutzgebiet und mein Platz im Garten ein kleiner Ersatz dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Sitzplatzübung aus meiner Weiterbildung trifft jedenfalls ganz genau das, wonach ich schon seit Jahrzehnten vergeblich suche: einem Naturplatz, an dem ich mich so fallenlassen kann, daß ich dort Heilung meiner tief verletzten Seele finde. Ich bin jetzt genügend motiviert, nach einem solchen Ort zu suchen, und ich bin froh, daß ich Unterstützung dafür bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich konnte heute von meinem Platz aus eine Krähe beobachten, die jetzt schon ein Nest baut. Ich sah sie zweimal mit einem Zweig im Schnabel in einem hohen noch kahlen Laubbaum sitzen. Nach sorgfältiger Beobachtung der Umgebung flog sie schließlich leise in eine hohe Fichte zwei Gärten weiter. Das wäre ja schön, wenn sie da brüten würde. Mir fiel auch auf, daß sehr viele Amseln diesen Baum als geschützten Platz anflogen, wenn es ihnen weiter unten zu unsicher wurde. Neben und über mir waren beständig leise Warnrufe von Amseln und vielleicht auch Meisen zu hören, ich störte sie ganz offensichtlich. Hoffentlich werden sie sich an mich gewöhnen. Einige Amseln sangen schon wunderschöne Abendmelodien. Noch gibt es anscheinend keine Revieraufteilung, denn an meinen Futterplätzen finde ich immer noch viele Amseln, die sich gegenseitig tolerieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht probiere ich es nochmals mit dem Aufhängen weiterer Nistkästen. Obwohl ich drei bis vier Nistkästen an den bestmöglichen Stellen aufgehängt habe, hatte ich noch nie brütende Vögel dort. Möglicherweise ist es ihnen zu unruhig, weil ich mich doch zu viel im Garten aufhalte. Auch die oft laut ballspielenden Nachbarskinder könnten die Vogelbrut stören. Immerhin gab es im letzten Jahr ein Amselnest in meiner Hecke, vielleicht ja in diesem Jahr wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle heute sehr viel alten Schmerz in mir, aber ich habe jetzt eine Idee, wie ich ihn heilen könnte. Ich bin sehr motiviert, nach diesem Ort zu suchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6269854958552128605?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6269854958552128605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/sitzplatz-im-garten.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6269854958552128605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6269854958552128605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/sitzplatz-im-garten.html' title='Sitzplatz im Garten'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1411645281860954968</id><published>2011-03-20T20:14:00.001+01:00</published><updated>2011-03-20T20:19:30.564+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><title type='text'>Sitzplatz im Wald</title><content type='html'>Nachtrag von Freitag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war ich zum zweiten Mal an meinem Sitzplatz im Wald (genauer: am Waldrand, mit Blick auf ein offenes mooriges Gelände), nach einem verkürzten Arbeitstag. Ich nehme jetzt erstmal den zuerst ausgewählten Platz, der vorbeigehenden Spaziergänger zum Trotz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war trocken, und es war sogar ein wenig Sonne zu sehen. Ich war wieder innerlich unruhig, wegen einer nachfolgenden Verabredung, die mich unter Zeitdruck setzte, aber trotzdem konnte ich mich auch ein wenig auf die Natur einlassen. Ich lauschte den Vögeln und versuchte, einzelne Stimmen zu unterscheiden. Ich kenne kaum Vogelstimmen, und zu sehen waren die Vögel nicht, so daß ich nicht weiß, wem ich da zugehört habe. vielleicht kann ich ja im Laufe der Zeit etwas dazulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Ferne hörte ich Gänse schnattern, und einmal flog ein Graureiher eine Runde. Dann tauchte ein kleiner Vogel in einem Baum in der Nähe auf, und ich hörte ihm eine Weile zu. Die Natur erschien mir sehr friedlich und schenkte mir auch ein wenig inneren Frieden – sehr willkommen nach etlichen eher depressiven Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehne mich nach dem Frühjahr und freue mich schon sehr auf erstes Grün, das hoffentlich bald zu sehen ist. die Knospen der Bäume hier waren noch ganz geschlossen. Es blühen allerdings schon Hasel und Erle. Dort, wo ich saß, waren keine Wildkräuter zu erkennen, nur sehr viel trockenes Gras: eine Grassorte mit sehr breiten Laub. Ich merke gerade, daß ich Grassorten überhaupt nicht voneinander unterscheiden kann, obwohl sie doch sehr unterschiedlich sein können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1411645281860954968?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1411645281860954968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/sitzplatz-im-wald_20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1411645281860954968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1411645281860954968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/sitzplatz-im-wald_20.html' title='Sitzplatz im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5801999188919140387</id><published>2011-03-16T21:38:00.002+01:00</published><updated>2011-03-16T21:42:27.695+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Arbeitstag</title><content type='html'>Heute mußte ich wieder an den Arbeitsplatz. Ich kann es nicht ändern: ich empfinde es als gigantische Zeitverschwendung, 11 Stunden unterwegs zu sein für so eine sinnlose Tätigkeit. Es nutzt der Gesellschaft nichts, was ich da tue, es schadet ihr eher. Meine Tätigkeit dient u.a. dem Ausbau des vollständigen Überwachungsstaats (wir liefern Daten an diverse Behörden) – das ist nun wirklich völlig nutz- und sinnlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich sehe kurzfristig keinen Ausweg und so bleibt mir nur es zu ertragen. Kein Wunder, daß meine depressive Stimmung daraufhin anhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An so einem Arbeitstag habe ich morgens und abends je 5-10 Minuten Fußweg zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln und in der Mittagspause nochmal so viel Zeit, wie ich mir nehme, meist so 10-15 Minuten für einen kurzen Spaziergang. Das ist nicht gerade viel Bewegung und auch nicht viel frische Luft (sowieso ist es ungesunde Großstadtluft). Heute fuhr ich auf der Rückfahrt kurz in den Wald. Der Wald war sehr still und selbst im Dunkeln einladend und innerlich wärmend (bei 3°C). Trotzdem wurde es mir schnell unheimlich, nicht wegen der Waldbewohner, aber wegen der Menschen, die dort nachts herumschleichen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht probiere ich mal vor der Arbeit dorthin zu fahren, aber vermutlich wird dafür meine innere Unruhe zu groß sein. Ich will den Arbeitstag immer gerne so schnell wie möglich hinter mich bringen, weil danach erst ein bißchen Leben beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwer erklärbar, daß ich in den ersten Wochen des Jahres tatsächlich gut und sogar recht gerne arbeiten konnte. Vielleicht habe ich dabei einen Teil meiner Seele einfach abgeschaltet. Als menschlicher Roboter funktioniere ich phasenweise ganz gut. Aber richtiges Leben ist das nicht. Trotzdem denke ich auch, daß andere Menschen sehr viel trostlosere Arbeitsbedingungen haben, mit denen ich auch nicht tauschen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anläßlich des Atomunglücks in Japan denke ich darüber nach, wie es denn wohl mit der Energieversorgung der Zukunft weitergehen könnte. Da alternative Energien auch massive Probleme aufwerfen, kann ich darin nicht die Lösung sehen. Mir scheint, die Lösung könnte nur in einer radikalen Reduktion unseres Konsumniveaus liegen. Die Industrie voran müßte Energie sparen, also müßten wir wegkommen von Industrienahrung, Industriemedikamenten und Industrieprodukten aller Art. Zurück zu Ackerbau, Viehzucht, Jagen, Sammeln und Handwerk. Und Fortbewegung vielleicht wieder mit Pferdekutschen? Das ist in den dichtbesiedelten westlichen Staaten vermutlich nicht möglich – in armen überbevölkerten Entwicklungsländern auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist sehr schwer, von einem Lebensstandard Abstriche zu machen, an den man sich über lange Zeit gewöhnt hat. Es kann nur jeder bei sich selbst anfangen. Falls mir im Verlauf des Jahres nichts besseres einfällt, könnte ich ja zumindest mal meine Arbeitszeit auf 4 Tage pro Woche reduzieren, das würde mir schon eine gewisse seelische Entlastung bringen. Bisher scheue ich den daraus folgenden Konsumverzicht und die Reduktion an vermeintlicher Sicherheit. Aber Geld bietet aktuell ja sowieso keine Sicherheit mehr, solange der Weltfinanzsystemcrash noch aussteht. Mehr Zeit für den Aufbau von Überlebens-Knowhow wäre vielleicht die bessere Wahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Dauer komme ich aus meinen wiederkehrenden depressiven Gefühlen vermutlich nur heraus, wenn ich aktiv etwas zur Verbesserung meiner Lage tue (und das annehme, was ich selber nicht ändern kann). Ich will kurzfristig zumindest eine Lösung für den fehlenden Naturkontakt finden. Ich brauche möglichst jeden Tag Berührung mit der Natur. Zumindest werden die Tage ja langsam länger, wenn auch die Temperaturen hier auf Winterniveau verharren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5801999188919140387?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5801999188919140387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/arbeitstag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5801999188919140387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5801999188919140387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/arbeitstag.html' title='Arbeitstag'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3397920112122145447</id><published>2011-03-14T21:58:00.002+01:00</published><updated>2011-03-14T22:03:23.913+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vögel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sitzplatz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natur'/><title type='text'>vergebliche Sitzplatzsuche</title><content type='html'>Heute bin ich auf der Suche nach einem zu Fuß erreichbaren Sitzplatz in eine andere Himmelsrichtung gelaufen. Vorbei an einer für eine Industrieansiedlung vollständig gerodeten Kleingartenanlage, die im letzten Sommer noch voller Leben war – das war ein schrecklich deprimierender Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurde mir bewußt, wie nahe ich an einem Heizkraftwerk wohne mit riesigen in der Landschaft herumstehenden Transformatoren (oder was auch immer das ist) und Hochspannungsmasten. Rundherum ein wenig Natur, eingekesselt zwischen Zäunen. Ich sah und hörte erstaunlich viele Vögel dort. Das könnte ja interessant sein, so ganz in meiner Nähe. Dann fand ich ein sehr kleines Wäldchen, das ich bisher nicht kannte. Es stellte sich als Sackgasse heraus, die an drei Seiten an hohe Zäune grenzte, kein Zugang zu den Straßen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich gerade in dieser Falle steckte, schoß ein riesiger schwarzer Hund mit vollem Tempo durch das Unterholz auf mich zu. Wie das heutzutage leider so üblich ist, war die Besitzerin zunächst weder zu sehen noch zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte Glück, schaffte es einigermaßen, meine Angst zu kontrollieren, und der Hund sprang mich nicht an, sondern schnüffelte „nur“ an meinen Beinen, setzte sich dann hin und schaute zu Frauchen. Die Körperhaltung wirkte wie „ich habe die Beute gestellt“. Da die Frau immer noch nicht reagierte und ich mich nicht wegzubewegen wagte, rief ich zu ihr 50m durch den Wald, sie möge bitte ihren Hund zurückrufen, und endlich reagierte sie. Unverschämte Menschen gibt es! Früher war es selbstverständlich, daß Hunde angeleint waren, insbesondere große Hunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hat dieser Vorfall gezeigt, daß es leider in unmittelbarer Nähe meines Hauses keine Möglichkeit für einen ruhigen Sitzplatz in der Natur gibt. Mit der ständigen Gefahr, von Hunden angefallen zu werden, finde ich keine Stille. Ich werde also meinen eigenen Garten dafür nutzen oder ins Naherholungsgebiet fahren (aber auch da gibt es viele Hunde: überhaupt scheint es heutzutage nur noch Hundebesitzer oder Eltern kleiner Kinder zu Spaziergängen zu ziehen, Menschen „ohne“ sehe ich so gut wie nie). Außerdem denke ich darüber nach, mir einen transportablen Sitz zu besorgen, damit ich nicht so tief am Boden sitzen muß – mit den Hunden auf Augenhöhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg nach Hause hielt ich nach weiteren kleinen Naturflecken Ausschau, aber es gab nur trostlose Ausblicke auf Industriegebäude. Zwar gibt es noch einige schöne alten Bäume entlang der Straßen, aber die stehen sehr isoliert. Am Ende meiner Straße wird seit kurzem eine riesige Lagerhalle errichtet. Früher war hier ein sehr interessantes Brachland mit jungen und ganz alten Bäumen und vielen Vögeln. Jetzt ist alles planiert. Andere mögen das für Aufschwung halten, ich nicht. Ich finde es sehr traurig, daß immer mehr Natur zerstört wird. Eine Amsel saß still auf einem der wenigen verbliebenen Bäume. Auf mich wirkte sie sehr verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war sehr deprimiert, als ich nach Hause kam. Es gibt ja nicht mal einen Park in der Nähe. Was machen wohl ältere Menschen ohne Auto hier in der Gegend?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut finde ich, daß ich meine unmittelbare Umgebung mal etwas genauer wahrgenommen habe. Ich bewege mich nämlich seit Jahren fast überhaupt nicht mehr zu Fuß, sondern nur mit dem Auto von hier weg. Vielleicht sollte ich das Fahrrad nutzen, um meinen Bewegungsradius etwas zu vergrößern. Aber das Fahrrad ist noch im Winterschlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Abenddämmerung setzte ich mich auf die Terrasse, lauschte dem langsam verklingenden Vogelkonzert und beobachtete die Amseln bei der Schlafplatzsuche. Sie lieben anscheinend meine Eiben. Zumindest bei mir gibt es eine winzige Oase für sie. Und für mich, denn hier finde ich zur Ruhe, zumindest manchmal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3397920112122145447?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3397920112122145447/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/vergebliche-sitzplatzsuche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3397920112122145447'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3397920112122145447'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/vergebliche-sitzplatzsuche.html' title='vergebliche Sitzplatzsuche'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2498429824462969669</id><published>2011-03-13T18:09:00.001+01:00</published><updated>2011-03-13T18:11:35.970+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vögel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krisenvorsorge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Garten'/><title type='text'>erste Aussaat im Garten</title><content type='html'>In den Regentonnen schwimmt noch Eis. Da der Wintereinbruch Anfang Dezember sehr plötzlich und anhaltend kam, hatte ich sie nicht mehr rechtzeitig leeren können. Da sie halb in der Erde eingegraben sind, haben sie den harten Winter anscheinend ohne Leck überstanden. Dafür bin ich dankbar, denn ich würde die großen Behälter nur schwer austauschen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten beiden Tage war keine Gelegenheit für eine Stille-Übung (ich bin ehrlich: ich scheue es etwas...), aber immerhin habe ich jeweils einige Zeit im jetzt endlich sonnigen Garten gearbeitet, soweit es meine langsam zunehmenden Kräfte nach der Erkältung zuließen. Hoffentlich habe ich die Keimung meiner Wildsaaten nicht unterbrochen, ich wühle deshalb ungern die Erde auf und habe nur oberflächlich trockene Äste und Laub entfernt. Ich kann es nicht einfach liegenlassen, weil zuviel Astschnitt dabei ist, der nicht verrottet, und ein wenig möchte ich auch auf meine ästhetischen Bedürfnisse Rücksicht nehmen – ist ja ein Garten und kein Wald hier. Für das Bodenleben wäre jede Vermeidung einer Störung natürlich besser. Mir tut es immer um jede kleine Pflanze leid, die ich aus Versehen mit ausrupfe. Nur die Grasbüschel entferne ich immer großzügig aus den Beeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch mein Kräuterbeet habe ich vorbereitet und erfreut festgestellt, daß Melisse, Schnittlauch und Majoran bereits frisch austreiben (noch sehr winzig, aber erkennbar), ebenso Löwenzahn und Giersch, die ich einfach wachsen lasse, um sie später auch zu ernten (gegen den Giersch komme ich sowieso nicht an, das ist hoffnungslos). Ich habe dann noch einige alte Tüten Kräuter-Saatgut geleert und breitwürfig verteilt. Alles Lichtkeimer, das macht wenig Arbeit. Allerdings fürchte ich, daß die zahlreichen Vögel in meinem Garten diese leckeren Körner schneller entdecken, als sie keimen können. Man kann halt nicht alles haben. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist aufgefallen, wie sehr sich die Vögel zurückziehen, sobald ich im Garten arbeite. Ich bin für sie ein Störenfried. Es ist dann auffallend still. Aber sobald ich ins Haus zurückkehre, sind Minuten später wieder alle da. Ich beobachte sie jetzt noch aufmerksamer als sonst und sehe das als Teil meiner naturkundlichen Übung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte in diesem Jahr gerne mehr mit eigenem Anbau im Garten experimentieren. Vor allem mit eigener Aussaat hatte ich bisher nie viel Erfolg. Vermutlich fehlt es mir an Geduld der regelmäßigen Wässerung und Pflege. Vielleicht liegt es auch daran, daß Vögel und Schnecken schneller sind. Ich habe auch nicht genug Sonne im Garten. Trotzdem sollte es möglich sein, mit etwas mehr Achtsamkeit Pflanzen selber anzuziehen, um dann eine kleine Ernte zu haben. Wer weiß, wie wichtig das noch werden wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Japan werden jetzt schon Lebensmittel und Wasser knapp. Das zeigt doch, wie wichtig eigene Vorsorge ist. Auch bei uns sind Katastrophen und Unterbrechungen der Lieferketten denkbar. Vielleicht bricht ja jetzt das Weltfinanzsystem zusammen. Die Erschütterung auch der Weltwirtschaft wird gewiß sehr groß. Die Katastrophe ist ja auch noch lange nicht vorbei, sondern wird immer noch schlimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ein Glas Pflaumenkompott geöffnet, das ich im Jahr 2007 mit ganz wenig Zucker eingekocht hatte. Es war einwandfrei. Konservierte Nahrung hält wirklich jahrelang ohne Probleme. Auch Marmelade aus 2007 und früher ist noch fast unverändert lecker, auch wenn sich die Farben manchmal ändern. Mir fehlt es noch an Ideen, wie ich meine eigenen Konserven weiterverarbeiten kann, z.B. habe ich große Mengen eingekochter Quittenscheiben. Ich müßte mal irgendein Kuchenrezept erfinden, für das ich sie verwenden kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2498429824462969669?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2498429824462969669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/erste-aussaat-im-garten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2498429824462969669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2498429824462969669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/erste-aussaat-im-garten.html' title='erste Aussaat im Garten'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-721006900801143675</id><published>2011-03-12T14:31:00.004+01:00</published><updated>2011-03-12T14:45:18.094+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frühling'/><title type='text'>Frühlingserwachen und Katastrophennachrichten</title><content type='html'>Heute bin ich ganz fröhlich erwacht, die Krankheitssymptome haben etwas nachgelassen, die Sonne scheint, die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Endlich blühen auch in meinem Garten die ersten Krokusse, und die ersten Wildbienen suchten gleich nach dem Nektar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Temperatur 10°C, wohl der bisher wärmste Tag in diesem Jahr. In einigen Beeten habe ich trockenes Laub und Reisig gerecht. Wenn ich es nicht jetzt sofort mache, ist es nicht mehr möglich, ohne die Frühlingsblüher zu stören. In einem Beet störte ich jetzt schon ganz viele junge Sprossen. Hoffentlich schadet ihnen das Entfernen der Laubdecke nicht, denn dort hatte ich Knoblauchrauke und andere Wildkräuter gesät, die ich gerne ernten würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Fröhlichkeit wird gedämpft durch die Nachrichten aus Japan. Der Blick in mein Email-Postfach geht nicht am Nachrichten-Portal vorbei, ob ich will oder nicht. Also Kernschmelze, vermutlich. Ein grauenhafter Unfall, eine Katastrophe für die dort lebenden Menschen im weiten Umkreis. Eigentlich müßten es doch so langsam alle Menschen merken: die westliche Zivilisation schafft sich selber ab. Wir zerstören uns selbst. Die Staatsschulden werden explodieren, das Finanzsystem implodieren, die Kernkraftwerke bei fehlender Kühlung kollabieren, die Diktatoren werden verjagt, die Politiker der Scheindemokratien demnächst auch, eigentlich ist alles ganz furchtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem erfreue ich mich an blühenden Krokussen und den zauberhaften Amseln, die mich schon durch den ganzen Winter begleiten. Einige haben ihre Scheu vor mir etwas verloren, so daß ich auch schonmal bis auf einige Meter an sie herangehen darf. Jeden Morgen habe ich sie gefüttert und ihnen frisches Wasser gebracht. Vielleicht danken sie es mir mit Aufzucht, auch wenn die Nistmöglichkeiten bei mir rar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, daß alles nur Illusion sein soll, das Schöne wie das Schreckliche? Das Leben ist lebenswert, und ich bin so dankbar dafür, daß es mir gutgeht!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-721006900801143675?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/721006900801143675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/fruhlingserwachen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/721006900801143675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/721006900801143675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/fruhlingserwachen-und.html' title='Frühlingserwachen und Katastrophennachrichten'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2862807408098794689</id><published>2011-03-11T22:43:00.001+01:00</published><updated>2011-03-11T22:47:33.574+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erde'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allergie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krisenvorsorge'/><title type='text'>Naturkatastrophe</title><content type='html'>Fast 24 Stunden habe ich nichts von der Naturkatastrophe in Japan mitbekommen. Es hat Vor- und Nachteile, wenn man sich von der technischen Kommunikation mal abkoppelt. Schreckliche Bilder habe ich nun im Fernsehen verfolgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merkwürdig, daß ich heute noch den Frieden der Natur genossen habe, während auf der anderen Seite des Erdballs zerstörerische Naturgewalten tobten. Die Natur schenkt Leben und sie nimmt es auch wieder. Und niemand kann wissen, wann es ihn trifft. Es kann jederzeit sein, mitten im Alltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bitte für die Opfer und für die Überlebenden, daß ihre Seelen wieder Frieden finden mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat dieses Ereignis mit mir zu tun? Es ist scheinbar weit weg. Mich stößt es vor allem an, mich mit meinem eigenen Tod zu konfrontieren. Dabei habe ich gerade heute so viel Lebendigkeit gespürt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin froh, daß ich viel für eine Krisenvorsorge getan habe. Das Ereignis zeigt: es kann jederzeit zu einer Unterbrechung der Stromversorgung und der öffentlichen Verkehrsmittel sowie zu leergekauften Supermärkten kommen, auch zu plötzlichen Evakuierungen. Auch bei uns gibt es Kernkraftwerke, in denen es zu Unfällen kommen kann, auch wenn wir nicht in einem stark erdbebengefährdeten Gebiet leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen in Japan sitzen jetzt in ihren überfluteten Häusern fest – oder mitten in den Großstädten bei kalten Temperaturen. Gut, wer da ein wenig vorgesorgt hat, Lebensmittel- und Wasservorräte hat und auch im Zivilisationsalltag einige Hilfsmittel bei sich führt: z.B. immer warme Kleidung im Winter! Man darf sich nicht auf geheizte Verkehrsmittel verlassen. Ein kleines Taschenmesser und ein Feuerzeug kann man auch immer bei sich führen. Vielleicht auch eine kleine Flasche Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich auch schonmal mit dem Szenario befaßt, evt. zu Fuß von meinem Arbeitsplatz nach Hause laufen zu müssen – 25km.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dankbar, daß ich hier in Europa bisher von großen Katastrophen verschont geblieben bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein persönliches Detail wurde mir heute abend bewußt: möglicherweise habe ich eine Frühblüherallergie. Die Symptome an den Augen sind jedenfalls schwer zu ertragen und könnten dafür sprechen. Schrecklich fände ich auch, wenn mir der Aufenthalt draußen dadurch jetzt verleidet würde. Ich warte erstmal ab, die Erkältungsmedikamente habe ich teilweise abgesetzt. Heute war ich ja wieder viel draußen. Was blüht denn derzeit? Hasel vermutlich und Weiden, Birke noch nicht, glaube ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, die Natur ist nicht nur nett. Trotzdem danke, Mutter Erde! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2862807408098794689?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2862807408098794689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/naturkatastrophe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2862807408098794689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2862807408098794689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/naturkatastrophe.html' title='Naturkatastrophe'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-8541243939950566489</id><published>2011-03-11T18:30:00.001+01:00</published><updated>2011-03-11T18:32:36.032+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><title type='text'>Sitzplatz im Wald</title><content type='html'>Ich habe furchtbar geschwollene brennende Augen. Vermutlich ist es eine allergische Reaktion auf die ätherischen Öle der Erkältungsmittel. Auch vom Rauch des Feuers hatte ich immer am nächsten Morgen geschwollene Augenlider. Unangenehm, wenn man reine Natur nicht mehr verträgt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das schreckt mich nicht ab. Heute habe ich versucht, einen Sitzplatz im Wald zu finden. Ich hatte schon einen bestimmten Platz im Visier, den ich früher schonmal aufgesucht hatte und den ich notfalls auch im Dunkeln finden kann. Dort lehnte ich an einer Birke mit Blick in die untergehende Sonne und über das Moor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wunderschöner Ort. Ich habe sehr viele unterschiedliche Vogelstimmen gehört, gerne würde ich sie unterscheiden können. Gesehen habe ich die Vögel nicht, bis auf 4 Gänse, die schnatternd Kreise flogen, vielleicht auf der Suche nach einem Schlafplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Gedanken kreisten fast die ganze Zeit um die Frage, ob Spaziergänger „komisch“ auf mich reagieren könnten und ob ich von einem freilaufenden Hund angefallen werden könnte. Der markierte Wanderweg lag nur 8-10 m neben meinem Platz, so daß die vorbeigehenden Menschen mich kaum übersehen konnten. In diesem beliebten Naherholungsgebiet ist immer was los, selbst an einem kühlen Märztag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es zwar eine interessante Herausforderung, mit diesen „Störungen“ umgehen zu lernen, aber für den Anfang lenkt es mich vielleicht doch zu sehr von mir ab. Ich kann so nicht richtig loslassen und zur Ruhe kommen, zumal ich die Menschen auch teilweise im Rücken hatte. Ich werde vielleicht nochmal nach einem anderen Platz suchen, von dem aus ich den Weg im Blick habe, dann fühle ich mich bestimmt sicherer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hielt nur eine halbe Stunde aus, dann wurde ich zu unruhig und mir wurde auch kalt. Eine ganze Stunde Sitzen finde ich schon sehr anspruchsvoll, da muß ich mich langsam herantasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach testete ich noch zwei alte Kiefern als Kletterbaum, was mir mißlang. Ich spürte aber die Energie der Äste und Stämme und die wilde Freude, die es auslösen würde, mal wieder oben in einem Baum zu sitzen. Das werde ich üben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-8541243939950566489?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/8541243939950566489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/sitzplatz-im-wald.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8541243939950566489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8541243939950566489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/sitzplatz-im-wald.html' title='Sitzplatz im Wald'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1042278782805932401</id><published>2011-03-10T18:12:00.002+01:00</published><updated>2011-03-10T18:16:04.386+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>kleines Wald-Abenteuer</title><content type='html'>Nach meinem emotionalen Ausbruch vorhin ging es mir tatsächlich etwas besser. Es geht ja leider nur so, wenn man alte Wunden heilen will: erst müssen die Trostpflaster abgerissen und der alte Schorf abgekratzt werden, dann liegt die Wunde erstmal offen – und das ist die Hölle. Erst danach kann man sehen, ob die Wunde von innen neu und diesmal anders zuheilen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich trotz Erkältung zu einem Spaziergang entschlossen. Es fiel mir schwer, mich dazu zu überwinden, zumal das naßkalte Schmuddelwetter nicht gerade einladend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht notwendig, ans Ende der Welt zu reisen, um Abenteuer zu erleben. Ich hatte heute mein kleines Waldabenteuer direkt hier um die Ecke. Eine Viertelstunde Fußweg bis zum Erreichen eines Feldwegs, das geht ja so. Meine müden Füße wollten da am liebsten schon umkehren, aber für die Seele wurde es nun ja erst interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als erstes sprang mich eine knorrige Eiche an mit einigen niedrigen gut erkletterbaren Ästen. Verdammt, ich bin noch nicht zu alt dafür: also bin ich draufgeklettert und habe die vorbeigehenden Spaziergänger ignoriert. Als nächstes hielt ich Ausschau nach Zündmaterial zum Feuermachen. Trockenes Gras / Stroh war leicht zu finden, aber keinerlei flauschige Samenstände. Na ja, habe ich halt den Beutel mit Stroh gefüllt und Birkenrinde von herumliegenden Ästen. Die vorbeilaufende Familie guckte irritiert, und ich war etwas verlegen. Ungewohnt, sich von der Stadtfrau in eine Waldfrau zurückzuverwandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Falke überflog das Feld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, als ich gerade eine einladende Bank erreichte, gab es einen kräftigen Regenschauer. Einen kleinen Schirm hatte ich dabei, als Tribut an die Zivilisation, also nicht so schlimm. Ich erwog kurz umzukehren, aber nun begann ja erst der interessanter aussehende Wald, also weiter. Von herumliegendem Totholz sammelte ich noch morsches Holz für meine Feuer-Experimente, dann fand ich eine sehr schöne hohle Eiche – ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt. Es braucht so wenig, um wieder in Kontakt zur Natur zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte mich nicht verlaufen und ging deshalb immer geradeaus parallel zur Bundesstraße, zu der ich später wieder zurück mußte. Und dann verlief ich mich doch! Der Weg endete mitten im Wald in einem morastigen Gebiet. Dahinter ein nicht überquerbarer Wassergraben und ein eingezäuntes Firmengelände, das ich örtlich nicht zuordnen konnte. Wo bin ich? Man sollte vielleicht doch nicht ohne Karte in unbekanntes Gelände gehen. ;-) Obwohl es meine unmittelbare Nachbarschaft ist, war ich tatsächlich noch nie zuvor dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist die Orientierung nach den Himmelsrichtungen und dem Geräusch der Straße dort ganz leicht. Also versuchte ich quer durch den Wald zu gehen. Ein Reh sprang in der Ferne durchs Unterholz. Ich wollte ihm gerne folgen, denn wo es durchkommt, komme ich wohl auch durch. Aber dann wurde es immer sumpfiger. Eine kurze Strecke lief ich noch über die Schilfbüschel, aber dann entschied ich doch, daß ich heute keine nassen Füße riskieren will. So kehrte ich um, zurück zu dem Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun machte ich mir langsam Gedanken, wie lange ich wohl für den Nachhauseweg brauchen würde. Zu Essen hatte ich nichts dabei, aber zu Trinken. Das finde ich auch wichtig. Im Wald hätte ich aktuell nur Vogelmiere gefunden, die ich sicher identifizieren kann, und diese ist auch noch sehr klein. Hier ist noch richtig Winter, das Eis auf den Wasserflächen ist noch nicht ganz abgetaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nahm eine andere Abzweigung, die endlich in bewohntes Gebiet zurückführte. Große Erleichterung, als ich Autos sah (das ist selten, daß ich mich über Autos freue!). Ich erkannte die Straße, da bin ich schon mit dem Fahrrad durchgefahren, und trotzdem war ich mir der Himmelsrichtung auf einmal wieder unsicher. Habe ich also doch noch den Kompaß zu Rate gezogen. Ok, die Richtung stimmte grob. Also Rückmarsch nach Hause, an einem Gewerbegebiet vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war zwei Stunden unterwegs (es kam mir sehr viel länger vor und ich hatte zuletzt sehr müde Beine) und habe mehr erlebt, als sonst in einer ganzen Arbeitswoche! Erschütternd einerseits. Andererseits auch anregend: wenn ich mit verhältnismäßig so wenig Aufwand so viel Erlebnis haben kann, warum um Himmels willen mache ich das nicht öfters???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ganz besonders den Wind auf der Haut genossen und die frische Kälte der Luft. Im Büro ist immer so abgestandene warme Luft ohne jede Bewegung, völlig steril, klinisch, tot! Wie soll ich je diesen Spagat schaffen? Aber erstmal bin ich ja krank und darf mich um meine Genesung bemühen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wunderbarer Waldspaziergang war das. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1042278782805932401?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1042278782805932401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/kleines-wald-abenteuer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1042278782805932401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1042278782805932401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/kleines-wald-abenteuer.html' title='kleines Wald-Abenteuer'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3086943773403168422</id><published>2011-03-10T12:09:00.002+01:00</published><updated>2011-03-10T12:12:55.689+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz'/><title type='text'>SCHMERZ</title><content type='html'>Ich bin in einer furchtbaren Verfassung heute morgen. Voller Schmerz, nahezu unerträglich. Zunächst die Erkältung, deren Symptome immer noch stärker werden. Dann aber auch der seelische Schmerz. Ich leide so sehr unter dem entfremdeten Leben, das ich führe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte gerne zwei Jahrhunderte früher gelebt, vielleicht war es damals besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab 3 Jahre in meiner Kindheit, in denen ich jederzeit raus in den Wald gehen konnte, um auf Bäume zu klettern, Beeren zu sammeln, den Wind zu spüren, im wilden Flußarm zu baden. Danach zogen wir um in ein mehr städtisches Umfeld. Ich habe den Wald so sehr vermißt. Den Schmerz spüre ich ja noch heute...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei habe ich hier einen relativ naturnahen Wald vor der Tür – nur wenige Kilometer entfernt. Ich habe ihn jahrelang vollständig gemieden, aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf mein privates Umfeld. Vor zwei Jahren entdeckte ich ihn neu, voller Glück, mit dem Fahrrad, das ich auch erstmals seit einem Jahrzehnt aus dem Schuppen holte. In dem Jahr war ich auch körperlich sehr aktiv, machte regelmäßig Yoga und im Sommer meine „große Wanderung“ im Norden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im letzten Jahr war ich dann wieder sehr wenig im Wald und kaum auf dem Fahrrad, weil da die Krisenvorsorge als Thema für mich anstand und ich nächtelang im Internet und beim Stapeln von Vorräten in meinem Keller verbrachte. Die im Jahr zuvor abgebauten Gewichtskilos waren schnell wieder drauf und die wiedergewonnene körperliche Fitneß verschwand auch wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fehlt einfach die Zeit für alles, was mir wichtig ist. Ich kann neben dem Job nur ein oder zwei Schwerpunktthemen setzen, für die ich Zeit aufwende. Der Haushalt kommt dabei immer zu kurz. Für Reparaturen fehlt auch die Zeit, alles verkommt nach und nach. Dabei greife ich eigentlich gerne mal selber zum Pinsel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht war die Aufteilung früher doch nicht so schlecht: der Mann ging arbeiten und die Frau kümmerte sich um Haus und Kinder. So war wenigstens für alles gesorgt. Heute ist für nichts gut gesorgt, alle verausgaben sich mit Doppel-, Dreifach- und Vierfach-Belastungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß schon, warum ich so viel Angst hatte vor diesem Seminar. Es konfrontiert mich mit meinem Schmerz, und das ist die HÖLLE.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben beim etwas lustlosen Frühstück ohne Appetit dachte ich, daß Essen für mich vielleicht als Betäubungsmittel wirkt – als Betäubungsmittel gegen den Schmerz. Es macht oberflächlich zufrieden, satt und träge. Aber es befriedigt den seelischen Hunger nicht, es ist ein Selbstbetrug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es daran gemerkt, daß ich während des Seminars kaum Hunger hatte. Ständig gab es wirklich köstliches vegetarisches Essen, aber ich hätte gar nicht so viel gebraucht. Mir hat das Draußensein, die spannenden Aufgaben und Erfahrungen so viel Freude gemacht, da brauchte es das Essen gar nicht. Ich habe trotzdem viel gegessen (aber auch nicht mehr als die anderen, ich esse gar nicht so viel und nehme trotzdem ständig zu), weil es einfach so lecker schmeckte und ich sonst nicht so köstliches Essen bekomme, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Aber gebraucht hätte ich höchstens die Hälfte von dem, was ich da bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schreiben erleichtert mich etwas, merke ich gerade. Mir bleibt wohl nichts übrig, als den brennenden Schmerz zu akzeptieren. Ich sehe ja immerhin eine Perspektive, wie ich da rauskommen könnte, der Handlungsimpuls ist da. Mehr Bewegung, mehr Naturkontakt, weniger Essen. Aber ich sehe leider immer noch keine Lösung für mein Hauptproblem: ich habe viel, viel, viel zu wenig Zeit für das Wesentliche!!!!!! Und ich verschwende viel, viel, viel zu viel Zeit für absolut Unwesentliches, für Schrott, Müll, Mist (nämlich meinen Job, der nur zum Geldverdienen gut ist, für sonst fast nichts)!!!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann ich JA sagen zu dem Schmerz, der mich fast zerreißt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmerz ist immerhin besser als gar keine Gefühle, als Gefühlskälte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich probiere es mal. JA, ich fühle mich beschissen! JA, es tut scheißweh! JAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJA!!!!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt mußte ich doch glatt ein wenig schmunzeln. ;-) Vielleicht ist es ja nur das NEIN, das wehtut, weil es Reibung verursacht? Vielleicht wird der Schmerz erträglich, wenn ich JA sage.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3086943773403168422?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3086943773403168422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/schmerz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3086943773403168422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3086943773403168422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/schmerz.html' title='SCHMERZ'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1103822199879857272</id><published>2011-03-09T11:09:00.003+01:00</published><updated>2011-03-09T11:15:22.449+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Körper'/><title type='text'>Nature Deficit Disorder</title><content type='html'>Meine Bronchitis hat erstmal gewonnen, ich mußte mich krankschreiben lassen. Die Symptome waren mir zu stark, um mich damit noch ins Büro zu quälen. Gestern war ich Arbeiten, habe aber nicht viel geschafft, weil ich mich schlapp fühlte und abends gar etwas fiebrig. Es stehen gerade keine wichtigen Termine an, mein letzter Auftrag ist erfolgreich abgeschlossen, der nächste hat aktuell keinen hohen Zeitdruck. So kann ich es mir erlauben, meine Krankheit hoffentlich auszukurieren. Und gleichzeitig bekomme ich so vom Schicksal noch etwas Verarbeitungszeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte gerade eine Einsicht: ich leide an „Nature Deficit Disorder“. Hört sich wie eine neue Modekrankheit an... ich habe den Begriff erstmals vernommen. Also, ich muß das eigentlich gar nicht etikettieren, mir ist einfach eben klargeworden, daß ich massiv an mangelndem Naturkontakt leide. Das macht mich krank! Und deshalb genese ich von meiner Erkältung auch am besten, wenn ich jetzt meine wenigen „freien“ Tage nicht nur zum Ruhen, sondern vor allem für Aufenthalt draußen nutze. Eine bessere Medizin kann es für mich gerade gar nicht geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen ist extrem ungesund und belastend. Er entfremdet uns von unserer natürlichen Herkunft. Körperlich sind wir Säugetiere, die einen engen Kontakt zur Natur (und zu Artgenossen) brauchen. Ich war im Winter praktisch überhaupt nicht draußen, abgesehen vom Arbeitsweg und ganz kurzen Wegen in der Mittagspause. Nicht einmal Einkäufe habe ich gemacht, weil ich wochenlang von meinen Vorräten zehren konnte. Entsprechend groß ist jetzt mein Natur-Defizit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Jahren habe ich auch viel zu viel Zeit im Keller vor dem PC verbracht. Das will ich unbedingt ändern. Vielleicht kaufe ich mir endlich mal einen Laptop, den ich auch im Wohnzimmer oder draußen zum Tagebuchschreiben nutzen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will mal sehen, ob ich schon heute nachmittag einen Spaziergang im Wald machen kann, um einen Sitzplatz zu suchen. Ich muß mich jetzt bremsen, um mich wirklich auf meine Genesung zu konzentrieren, anstatt viel Zeit auf die mich absolut anspringende Hausarbeit zu verwenden. Ganz ohne geht es leider auch nicht. Das war schon immer so: Krankheits- und Urlaubstage muß ich unter anderem auch für Hausarbeit verwenden, für die mir sonst die Zeit fehlt. Nicht sehr gesund, aber derzeit nicht zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ganz erleichtert über meine Einsicht. So, wie ich vor einigen Jahren mein Kontaktdefizitsyndrom schrittweise geheilt habe, muß ich jetzt mein Naturdefizitsyndrom heilen. Ich muß einen Weg der Integration in meinen Alltag finden. Beruflich wird es auch eine Veränderung geben müssen, aber vielleicht muß diese ja doch nicht so umwälzend sein, wie ich befürchtet habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1103822199879857272?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1103822199879857272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/nature-deficit-disorder.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1103822199879857272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1103822199879857272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/nature-deficit-disorder.html' title='Nature Deficit Disorder'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-140690528009804135</id><published>2011-03-09T11:08:00.002+01:00</published><updated>2011-03-09T11:09:16.842+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weg'/><title type='text'>erste Antwort</title><content type='html'>Eine vorläufige Antwort auf meine Frage habe ich schon gefunden. Ja, ich gehöre auf diese Welt, ich bin hier richtig. Meine Aufgabe ist, das Leben meiner Ahnen weiterzuleben, da weiterzugehen, wo diese aufgehört haben. Ich habe Wurzeln in zwei verschiedenen Ländern, und meine Aufgabe ist, diese zu verbinden. Ich bin gewollt, so wie ich bin. Ich bin verbunden mit der Natur um mich herum und mit meinen Vorfahren und den Menschen, die vor mir hier gelebt haben, wo ich jetzt lebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wald ist schön. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere natürliche Umgebung ist uns wohlgesonnen, sie schützt uns, schenkt uns Geborgenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überraschenderweise glaube ich jetzt eher, daß ich mich beruflich nicht so stark verändern soll, daß es schon irgendeinen Sinn hat, daß ich in dem Beruf bin, in dem ich nunmal bin. Vielleicht kann ich das Erlernte ja auf anderem Weg weitergeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-140690528009804135?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/140690528009804135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/erste-antwort.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/140690528009804135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/140690528009804135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/erste-antwort.html' title='erste Antwort'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3136749498891401029</id><published>2011-03-09T11:05:00.000+01:00</published><updated>2011-03-09T11:06:45.721+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weg'/><title type='text'>Angst vor Veränderung</title><content type='html'>Vor dem Seminar stand viel Angst. Ich kenne es so, daß ich vor einem Ereignis viel Angst habe und daß diese dann vergeht, sobald es losgeht. Diesmal war es anders. Die Angst hielt lange an. Es war Angst vor der mir möglicherweise bevorstehenden Veränderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Weiterbildung wird etwas mit mir machen. Ich komme da nicht unverändert heraus. Ich hatte am ersten Abend noch einen starken inneren Zwiespalt, ob ich überhaupt die richtige Entscheidung getroffen habe mit meiner Teilnahme. Ich konnte es offen aussprechen, das war gut und damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst verschwand dann nach und nach, während ich durch die Übungen näher in die Gruppe hineinwuchs und gleichzeitig Sicherheit gewann, daß dies für mich genau das richtige ist – wofür auch immer ich das später mal verwenden werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Traurigkeit verschwand erst ganz zum Schluß. Bei der Sitzübung im Wald spürte ich Verbindung zur Natur und zu meinen Ahnen. Allerdings war es noch nicht so richtig rund, denn ich weiß immer noch nicht so recht, ob hier nun genau mein Platz im Leben ist – oder doch woanders? Aber ich ahne schon, daß sich weitere Schleier lüften werden. Wenn ich auf meinen Natur-Lebensweg zurückblicke, fühle ich mich eindeutig geführt. Da ist eine höhere Macht am Werke, die mich sanft führt und lenkt. Ich sammele über Jahre einzelne Puzzle-Teile, die sich vielleicht bald zusammenfügen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein ganz toller Start in meine Weiterbildung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3136749498891401029?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3136749498891401029/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/angst-vor-veranderung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3136749498891401029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3136749498891401029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/angst-vor-veranderung.html' title='Angst vor Veränderung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4512343162014507051</id><published>2011-03-08T00:17:00.001+01:00</published><updated>2011-03-08T00:18:50.549+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Integration'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grenzerweiterung'/><title type='text'>Übergangstag zum Alltag</title><content type='html'>Heute hatte ich einen Übergangstag zum Alltag. Vor einem halben Jahr fiel ich nach einem Wildniswochenende in ein tiefes Loch, weil der Kontrast zum Alltag zu stark war. Ich glaube, es wird mir diesmal besser gelingen, zumindest war das Ankommen zu Hause diesmal harmonischer, wenn auch nicht ganz konfliktfrei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte gerne noch ein paar Tage Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, bevor es um die Integration in den Alltag geht. Ich fühle mich auch wieder einmal etwas krank und erschöpft. Vielleicht bricht die Erkältung diesmal tatsächlich durch, aber solange die Symptome relativ schwach sind, will ich durchhalten. Es ist gut, auch mal über die eigenen Grenzen hinauszugehen, um sie zu erweitern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4512343162014507051?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4512343162014507051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/ubergangstag-zum-alltag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4512343162014507051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4512343162014507051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/ubergangstag-zum-alltag.html' title='Übergangstag zum Alltag'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3564617419490546674</id><published>2011-03-08T00:16:00.001+01:00</published><updated>2011-03-08T00:17:34.811+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinschaft'/><title type='text'>Gruppensituation</title><content type='html'>Zum Abschluß-Ritual durfte ich ein Lied beisteuern. Es fiel mir leicht, dies zunächst allein vor der Gruppe und dann mit allen zusammen zu singen. Es war nur schwierig, tiefer in meine Gefühle hineinzugehen bei diesem für mich sehr emotionalen Lied. Ich habe deshalb einfach die Augen geschlossen, um gut bei mir zu sein. Es gab mir eine gute Energie und der Gruppe anscheinend auch. Wir sind überhaupt nach dem ersten Wochenende schon ganz gut zusammengewachsen. Das ist vor allem der kompetenten Leitung und den Teamentwicklungsaufgaben gedankt, die uns zusammengeführt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte vorher unter anderem auch vor der Gruppensituation Angst. Nun bin ich froh, daß ich mich auch dort authentisch zeigen kann ohne unangenehm anzuecken – im Gegenteil, es kam anscheinend gut an, daß ich recht offen meine Gefühle zeigte. Ich habe nette Menschen kennengelernt und freue mich auf die weitere Entwicklung. Vor allem freue ich mich auf die gegenseitige Wegbegleitung, denn zu unserer Hausaufgabe gehört auch ein regelmäßiger Austausch mit anderen Teilnehmern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3564617419490546674?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3564617419490546674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/gruppensituation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3564617419490546674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3564617419490546674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/gruppensituation.html' title='Gruppensituation'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-9158816200730432637</id><published>2011-03-08T00:14:00.000+01:00</published><updated>2011-03-08T00:16:05.010+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><title type='text'>Glück des Neubeginns</title><content type='html'>Am Ende meiner Waldmeditation, als die Tränen ausgeweint waren, brach die Morgensonne durch das Fichtengehölz durch und schien neben mir auf den moosbedeckten Boden. Das Licht des neuen Tages war natürlich ein wunderbares Symbol für meinen Neubeginn. Es störte da auch nicht weiter, daß das Sonnenlicht einige Zeit darauf wieder schwächer wurde. Vielleicht wird es nicht ganz so leicht weiterzugehen, vielleicht gehe ich nicht immer im Licht, sondern auch im Dunkel. Das schadet mir nicht, beide Seiten gehören zum Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spürte zum Schluß eine innere Öffnung und Weitung, mir war so sehr leicht ums Herz. Das Leben erschien mir ganz einfach, sehr lebenswert, sehr leicht. Ein seltener, sehr kostbarer Moment. Ich war glücklich. Nicht dieses euphorische laute Glück, sondern mehr still, inwendig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-9158816200730432637?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/9158816200730432637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/gluck-des-neubeginns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/9158816200730432637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/9158816200730432637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/gluck-des-neubeginns.html' title='Glück des Neubeginns'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3216476106848572613</id><published>2011-03-07T11:10:00.002+01:00</published><updated>2011-03-07T11:13:55.218+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heimat'/><title type='text'>meinen Platz suchen</title><content type='html'>Ich habe mich immer zerrissen gefühlt, wußte nicht, wo ich hingehöre. Ich glaubte, ich müsse mich für einen Teil meiner Herkunft entscheiden. Das stimmt ja gar nicht. Ich habe zwei Herkunftslinien und meine Aufgabe ist, eine Verbindung zwischen diesen zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn ich den Gedanken früher gehabt hätte – es hätte nichts genutzt, denn es muß gefühlt und im tiefsten Innern als wahr erkannt werden. Da bin ich noch nicht ganz, aber ich bin jetzt auf dem Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben eine Hausaufgabe für die Zeit bis zum nächsten Seminarblock bekommen. Mindestens einmal die Woche (möglichst aber mehrmals) soll ich für eine Stunde in der Natur sitzen – an einem Platz, den ich zu meinem Platz mache und zu dem ich immer wieder zurückkehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das finde ich total gut. Der sanfte Druck durch die Gruppe und die Leitung ist genau das, was ich noch brauchte – denn nach einem eigenen Kraftplatz sehnte ich mich schon lange. Endlich habe ich begriffen, daß es dafür gar keines „besonderen“ Orts bedarf. Es muß dort keinen Steinkreis oder Hügelgräber oder spektakuläre Landschaft geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kann überall sein! Jeden Platz kann ich zu meinem machen, wenn ich mich wirklich tief darauf einlasse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bißchen ansprechend für mich sollte der Ort schon sein, aber das finde ich hier in der Umgebung auch. Dann sollte der Ort für mich gut erreichbar sein, weil ich so wenig Zeit habe. Und trotzdem möglichst etwas abgeschieden, um nicht permanent durch andere Menschen oder deren Hunde gestört zu werden. Ich habe schon eine Idee, wo ich danach suchen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier, wo ich jetzt lebe, kann ich meine neue eigene Heimat finden. Ich muß mich dafür nur mit der Natur hier verbinden. So einfach ist es. Vielleicht muß ich auch die innere Verbindung zu den Menschen suchen, die früher hier in dieser Region gelebt haben. Dazu hatte ich bisher wenig Lust. Heimatkunde an meinem derzeitigen Wohnort hat mich nicht interessiert. Vielleicht ändert sich das ja mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich beginne mit dem, was für mich naheliegender ist: die Verbindung zur Natur hier zu suchen, die ich durch meinen Garten sowieso auch schon habe. Aber darüber hinaus noch einen eigenen Platz im Wald zu entdecken, wird bestimmt sehr schön. Es geht darum, die Natur mit den Augen eines Einheimischen zu sehen. Ich bin in Mitteleuropa heimisch, ich gehöre hierher. Zumindest der Wald verbindet die Orte meiner Kindheit. Es gibt hier Bereiche im Wald, die mich an meine Kindheit erinnern. Dort werde ich meinen Platz suchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3216476106848572613?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3216476106848572613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/meinen-platz-suchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3216476106848572613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3216476106848572613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/meinen-platz-suchen.html' title='meinen Platz suchen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7451581315424686161</id><published>2011-03-07T00:16:00.001+01:00</published><updated>2011-03-07T00:20:49.326+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wildnis'/><title type='text'>Rückbindung</title><content type='html'>Ich bin zurück von meinem ersten Wildnisseminar. Es war sehr intensiv. Sehr viel aufgestaute Traurigkeit war in mir, die sich dann mehrfach in vielen Tränen gelöst hat. Das stärkste Erlebnis war eine Meditationsübung im Wald. Nur eine Dreiviertelstunde, aber so bewegend. Ich habe mich auf die Erde gelegt, den noch kalten Waldboden unter mir gespürt und geweint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ein Erlebnis hatte ich vor 14 Jahren schonmal an einem noch einsameren Ort in der Wildnis. Danach führte mein Weg in eine ganz andere Richtung. Jetzt bin ich an den Ausgangspunkt zurückgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich suchte nach meinen Wurzeln. Woher stamme ich? Habe ich ein Recht, auf der Erde zu leben? Wo gehöre ich hin, gehöre ich überhaupt irgendwo hin? Wozu bin ich hier? Was ist meine Aufgabe im Leben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Teilnehmerin sprach es aus, das nehme ich jetzt erst richtig wahr: ich habe Wurzeln in zwei verschiedenen Ländern. Die Wurzeln im Norden habe ich vor zwei Jahren wiedergefunden. Jetzt geht es um die Wurzeln in Deutschland. Und es geht um eine Synthese aus beiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe in den letzten Jahren schon einige meiner Kindheitsorte aufgesucht – weit verstreut liegen diese. Ich habe dabei Teile meiner Seele wiedergefunden. Vielleicht fehlt noch ein Baustein aus der Familienreihe meiner Mutter. Aber da habe ich in diesem Jahr noch ein größeres Familientreffen, das mir diesen Baustein vielleicht erkennen lassen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann geht es um die Synthese, um MEINEN Weg in der Ahnenreihe meiner Eltern und Vorfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sehr bewegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7451581315424686161?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7451581315424686161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/ruckbindung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7451581315424686161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7451581315424686161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/ruckbindung.html' title='Rückbindung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2020040375628810631</id><published>2011-03-04T01:07:00.001+01:00</published><updated>2011-03-04T01:13:45.144+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Scham'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dämon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><title type='text'>Tanzübung zu Scham</title><content type='html'>Das war schön heute beim Tanzen. Wir hatten eine sehr intime Atmosphäre, weil wir heute nur ein kleiner Teilnehmerkreis waren, der sich zudem schon länger kennt. Bei mir ging es heute viel um Scham. Ich hatte das Bedürfnis, mich mit einem Tuch zu verhüllen und habe einen großen Teil des Abends mit dem Tuch gespielt und damit, mich zuerst zu verstecken und dann zu zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war kein bloßes Spiel, sondern sehr authentisch meine heutige Gefühlslage. Zum Ende durfte ich noch in einer Abschlußübung mein heutiges Thema tanzen – mit einer Partnerin, die die Aufgabe hatte, mich zu wertschätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierige Aufgabe für sie, aber sie hat das ganz toll gemacht. Mir zunächst nur Präsenz geschenkt, aber keine große Nähe, sie hat mich auch nicht angesehen – das wäre ja auch schon zuviel gewesen, da ich mich gerade stark schämte. Sie war offen für mich, hielt aber ausreichend Abstand. Das war ideal. Ich konnte ganz langsam Vertrauen zu ihr gewinnen und nach und nach das verhüllende Tuch ablegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann spürte ich selber den Wunsch, Kontakt aufzunehmen und zeigte das mit Blicken und kleinen Gesten. Sie ging auch hier sehr behutsam auf mich zu, bis sie mich schließlich von hinten vorsichtig in den Arm nahm. Zunächst fühlte ich mich noch steif und abwehrend, aber dann vertraute ich ihrer Wertschätzung, konnte diese annehmen, und das löste dann von ganz tief innen ein erlösendes Weinen bei mir. Ich mochte die Nähe dann gerne und wäre vielleicht noch weitergegangen, als die Musik zu Ende war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hat der heutige Abend sehr gutgetan. Ich fühle mich jetzt ganz weich und verletzlich. Ich fühle mich ganz zart geliebt. Es ist wie eine hauchzarte Glut, noch kein Feuer. Die Glut will noch geschützt und genährt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war für mich auch sehr lehrreich. Wenn ich mit einem Dämon zu tun habe, dem es an Selbstwertschätzung fehlt, dann hatte ich bisher keine wirklich gute Idee, wie ich ihm helfen kann. Heute wurde es mir gezeigt. Ich muß mich sehr, sehr vorsichtig, wie beiläufig, annähern. Nicht anstrahlen, das kann jemand, der sich schämt, gar nicht annehmen. Ich darf dann nur so viel geben, wie der Dämon auch annehmen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte den Dämon auch als Inneres Kind bezeichnen. Es handelt sich so oder so um einen inneren Anteil von mir. Heute paßt der Ausdruck Inneres Kind besser. Denn wir haben uns gerade ein ganz klein wenig miteinander angefreundet. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2020040375628810631?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2020040375628810631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/tanzubung-zu-scham.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2020040375628810631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2020040375628810631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/tanzubung-zu-scham.html' title='Tanzübung zu Scham'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4413336229467939681</id><published>2011-03-03T00:14:00.001+01:00</published><updated>2011-03-03T00:17:28.817+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Scham'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dämon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Muster'/><title type='text'>Angst und Scham</title><content type='html'>Ich habe Angst. Heute schon baut sich die Angst auf, wie gewohnt vor einem neuen Schritt. Übermorgen startet meine Weiterbildung. Mir fällt das Packen schwer. Wie immer werde ich wohl das meiste Gepäck von allen dabeihaben. Ich kann mich nie beschränken, sondern habe Sorge, ich könnte etwas wichtiges vergessen. Und da ich Platz im Auto habe, kann ich ja alles reinladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch Angst, daß ich nicht mithalten kann. Daß ich körperlich nicht mithalten kann, nicht fit genug bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch Angst, daß meine Kleidung oder Ausrüstung nicht gut genug sein wird. Dieses Muster ist ganz klar: in meiner Jugend war ich kleidungsmäßig immer Außenseiterin, ich hatte nie das, was gerade „in“ war und habe mich oft geschämt. Heute bin ich vom Urteil anderer Menschen ziemlich unabhängig, aber anläßlich meines Seminars kommt es doch nochmal gewaltig hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scham ist mein Kernproblem, soweit ich bisher in mich vorgedrungen bin. Es ist die Basis von allen anderen Problemen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst ist vergleichsweise harmlos. Da steckt ja auch immer der „Kick“ drin, sich zu überwinden, was bei mir oft mit einem Lustgewinn einhergeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, die Angst vor den neuen Erlebnissen halte ich schon aus. Schwieriger ist es mit der Scham, aber auch da habe ich unterdessen viel Übung. Und vielleicht kann ich ja vorab noch was anlösen. Die Scham könnte auch von dem kleinen Teufel herrühren, mit dem ich in den letzten Tagen zu tun hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4413336229467939681?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4413336229467939681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/angst-und-scham.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4413336229467939681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4413336229467939681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/angst-und-scham.html' title='Angst und Scham'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4671171120410593292</id><published>2011-03-02T23:46:00.000+01:00</published><updated>2011-03-02T23:49:22.725+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dämon'/><title type='text'>Trägheitsdämon II</title><content type='html'>In den letzten Tagen habe ich mich schonmal mit dem Trägheitsdämon auseinandergesetzt. Ich visualisierte ihn als eine teufelähnliche Gestalt mit trotzig verschränkten Armen. Dieser Teufel möchte meine ganze Aufmerksamkeit und hindert mich damit am Arbeiten. Er ernährt sich von meiner Energie, er saugt mich aus und schwächt mich damit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Versuche, mich in seine Befindlichkeit hineinzuversetzen, waren bisher schwierig. Ich spürte so etwas wie „ich habe kein eigenes Leben“, „ich brauche Dich, laß mich nicht allein“ und „ich bin nichts wert“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich empfinde Mitleid mit ihm. Dieser kleine Teufel hat zu wenig Selbstwert und zapft mich deshalb an. Ich habe noch keine Idee, wie ich ihm helfen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Dämonenübung gebe ich mich normalerweise dem Dämon hin und nähre ihn mit dem, was ihm fehlt, um ihn so zu verwandeln. In diesem Fall finde ich das schwierig. Wenn ich ihm einfach „Liebe“ gebe, macht er sich vielleicht erst recht von mir abhängig. Wie gebe ich einem Dämon ein Gefühl der Selbstwertschätzung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es damit versucht, mich in blaues Licht aufzulösen und mit diesem Licht den Dämon zu umhüllen, damit er sich beschützt fühlt. Ich habe es auch damit versucht, mich in mit Liebe gesättigtes Blut aufzulösen und ihn damit zu füttern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal veränderte sich der Teufel dadurch und wurde zu einem kleinen schmutzigen Mädchen, das trotzig auf einer Bettkante saß. Das war ein Fortschritt, aber noch keine Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Dämon ist unglaublich viel Schmerz. Er scheint unersättlich und kaum zufriedenzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint ein Muster aus meiner frühesten Kindheit zu sein. Zum Teil entstammt der Dämon vermutlich meiner eigenen Erfahrung, zum Teil habe ich ihn von einem meiner Elternteile „geerbt“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich hatte ich schonmal mit einem Dämon zu tun, den ich anscheinend von meinen Vorfahren geerbt habe – mit schrecklichen inneren Bildern, die viel schlimmer sind als alles, was ich selber jemals erlebt habe. Auf einmal hatte ich die Eingebung, daß es alter Schmerz sein muß, alte Muster, unpersönlicher Schmerz, nicht mein persönlich erlebter Schmerz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Trägheitsdämon scheint es ähnlich zu sein. Ich werde wohl lange damit zu tun haben, das sitzt sehr tief und koppelt zudem verschiedene Muster, was die Lösung umso schwieriger machen dürfte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4671171120410593292?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4671171120410593292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/tragheitsdamon-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4671171120410593292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4671171120410593292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/03/tragheitsdamon-ii.html' title='Trägheitsdämon II'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7623195408310310270</id><published>2011-02-28T00:05:00.006+01:00</published><updated>2011-02-28T00:17:30.278+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eßsucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dämon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trägheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstakzeptanz'/><title type='text'>Trägheit</title><content type='html'>Ich habe entdeckt, daß ich vermutlich von einem Trägheitsdämon besessen bin. Das war mir bisher nicht bewußt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag morgen fühlte ich mich so erschöpft und kränkelnd, daß ich überlegte, ob ich mir in der nächsten Arbeitswoche ein oder zwei Krankheitstage leisten kann, um mich zu erholen und meinen ständig liegenbleibenden Haushalt zu erledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe des Tages wurde mir dann bewußt: ich war dabei, mir eine Krankheit einzureden. Wenn ich damit weitergemacht hätte, wäre ich bestimmt auch ein bißchen krank geworden. Gerade soviel, daß ich "freimachen" kann ohne allzu starke Einschränkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe tatsächlich am Arbeitsplatz viel geschafft in den letzten Wochen und ich war abends meist rechtschaffen müde. Aber das sind andere Menschen auch. Und die schaffen auch in der verbleibenden Zeit ihren Haushalt plus vielleicht noch Familienfürsorge und diverse Hobbys.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womit fülle ich eigentlich meine freien Stunden? Ich verbringe viel Zeit vor dem Computer, auch zu Hause, und ich liege viel herum, lese oder sinniere oder meditiere oder höre stille Musik. Das brauche ich alles auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich müßte eigentlich auch noch genug Kraft haben für notwendige Hausarbeiten. Ich bin nicht schwach, ich bin sehr stark. Ich bin belastbar. Aber wenn ein bestimmter Punkt bei Belastung überschritten wird, neige ich dazu zu kneifen und mich zurückzuziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich heute beobachtet und festgestellt, daß ich unnötig lange im Bett liegengeblieben bin, und daß es reine Unlust war, die mich daran hinderte, anstehende Dinge zu tun. Der innere Schweinehund. Nicht die Erschöpfung, denn ich fühlte mich heute recht fit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird irgendeinen Grund für diese Trägheit geben. Ich will ihr auf die Spur kommen. Mit der Dämonenübung. Ich glaube, es gibt einen Zusammenhang zu meiner Eßsucht. Und der Hintergrund von beidem scheint mir mangelnde Selbstwertschätzung zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7623195408310310270?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7623195408310310270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/02/tragheit.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7623195408310310270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7623195408310310270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/02/tragheit.html' title='Trägheit'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2589294796380142303</id><published>2011-02-23T00:24:00.002+01:00</published><updated>2011-02-23T00:29:05.992+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefängnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Überarbeitung im Sklavensystem</title><content type='html'>Seit einigen Wochen arbeite ich unglaublich viel. Das Gute daran: ich kann es wieder! Ich kann mich wieder einen ganzen Tag plus Überstunden sehr erfolgreich auf meinen Job konzentrieren und gute Arbeit leisten. Früher war das für mich ganz normal, dann gab es eine lange Phase, in der es kaum noch ging, und zuletzt war es wechselhaft. Jetzt kann ich sagen: ich bin wieder voll arbeitsfähig. Das ist schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber nur eine dünne Haut, die mir das Funktionieren wieder ermöglicht. Die reißt ganz schnell auf. Heute gab es so eine Situation. In einer größeren Runde wurden demnächst anstehende Projekte besprochen. Da diese inhaltlich in meinen Augen in die völlig falsche Richtung laufen (noch mehr Bürokratisierung unserer Arbeit, die nur mit kreativer Freiheit wirklich gut läuft), habe ich mich schon ziemlich aufgeregt und auch laut Kritik geäußert. Und das setzte ich dann später im Büro im kleineren Kreis fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich verschweigen, daß ich demnächst eine Weiterbildung zu einem ganz anderen Thema mache. Heute konnte ich es nicht mehr zurückhalten, als ich sehr provokant gefragt wurde, warum ich mich denn nicht fortlaufend bei anderen Firmen bewerbe, wenn ich mich bei der aktuellen so unwohl fühle. Das mache ich derzeit eben nicht, weil ich mich jetzt erstmal auf die Weiterbildung konzentrieren will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist völlig sinnlos, von einem Sklavenhalter zu einem anderen zu wechseln. Das ändert am System überhaupt nichts. Am Anfang muß man sogar besonders viel arbeiten, kann sich wenig Freiheiten nehmen, darf nicht unangenehm auffallen usw. Es gibt vielleicht einen kleinen Motivationsschub durch die neue Situation, aber letztlich ist es wohl in fast allen Unternehmen aller Branchen mehr oder weniger ähnlich. Keiner kann dem gnadenlosen Wettbewerbsdruck durch das exponentiell wachsende Schuldgeldsystem entkommen. Wir rationalisieren uns zu Tode, dabei bleibt die Menschlichkeit und jeder Lebenssinn überall auf der Strecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso ist es sinnlos, bei einer Wahl das Kreuz mal bei der einen und mal bei der anderen Systempartei zu machen – wie gerade bei der Hamburg-Wahl. Das ändert auch garantiert überhaupt garnichts. Es vermittelt vielleicht die Illusion, der Wechsel könnte irgendwas bewirken, aber mehr auch nicht. Es ist eine Illusion. Ich verstehe nicht, warum so viele Wähler immer noch darauf hereinfallen. Leider werden die Nichtwähler ja nicht mitgezählt, sie bewirken nicht einmal eine Verringerung der Parteienfinanzierung oder der Diäten. Ich will mich mal sachkundig machen: ich glaube, die Stimme ungültig machen ist im Zweifelsfall noch besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bekam heute von einer Kollegin auch vorgehalten, daß ich das „Spiel der Männer“ nicht gut genug mitspiele, daß ich zum Beispiel mit meinen Erfolgen nicht genug prahle, damit nicht präsent genug bin, und mich so auch nicht wundern dürfe, wenn ich nicht genug Anerkennung finde. Als ich im Gespräch preisgab, daß ich in diesem Unternehmen nur ein einziges Mal eine Gehaltserhöhung von 70 Euro bekam (vor etlichen Jahren), meinte die Kollegin dazu: „Das ist ja eine Beleidigung.“ Genau, sie hat es auf den Punkt getroffen. Wenn man nach Jahren erfolgreicher Arbeit in einer Gehaltsverhandlung mit so einem Taschengeld abgespeist wird, wirkt das wie eine Abwertung und Beleidigung. Ich war der Kollegin gar nicht böse drum, ich sehe es ganz genauso. Für mich war das damals völlig demotivierend und ist es noch heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich, ich könnte mich auf dem Jobmarkt besser präsentieren und auch im Unternehmen bestimmte Spielchen besser mitspielen. Aber nur um den Preis des völligen Selbstverrats. Und das mache ich nicht mehr mit. Ich spiele jetzt soweit mit, daß ich mir selber auf die Schulter klopfen kann, daß ich selber meinen Einsatz und meine Leistung wertschätzen kann. Ich mache das für mich. Ich mache es auch für die Kollegen, die überwiegend sehr nett sind, mit denen ich gerne zusammenarbeite, und die ich auch nicht hängenlassen möchte. Aber ich mache es nicht für die Firma. Und auch nicht fürs System. Ich spiele soweit mit, daß ich mein Einkommen wenigstens nominal erhalte (real sinkt es ja seit Jahren und durch die steigende Inflation immer schneller). Aber meine Seele möchte ich nicht mehr dem Teufel verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine schwierige Gratwanderung. In den letzten Wochen habe ich mit meinem Einsatz, um ein wichtiges Projekt termingerecht fertigzustellen, meine eigenen Grenzen schon wieder etwas überschritten. Ich bin völlig erschöpft, fühle mich stark erholungsbedürftig. Leider ist keine Erholung in Sicht. Ich werde meine Überstunden wohl langsam wieder abbummeln, sonst würde mich bald irgendeine Krankheit erwischen, die mich dann zur Erholung zwingt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2589294796380142303?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2589294796380142303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/02/uberarbeitung-im-sklavensystem.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2589294796380142303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2589294796380142303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/02/uberarbeitung-im-sklavensystem.html' title='Überarbeitung im Sklavensystem'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7070470711290499454</id><published>2011-01-22T20:43:00.003+01:00</published><updated>2011-01-22T20:48:48.389+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dämon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inneres Kind'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><title type='text'>Nicht kämpfen</title><content type='html'>In den letzten Tagen hatte ich viel mit einem äußeren und inneren Konflikt zu tun. Ich will hier mal beispielhaft aufschreiben, wie ich damit umgehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich merke, daß starke unangenehme/unfriedliche Gefühle mich bewegen und sich die Gelegenheit bietet, dann schließe ich die Augen und schaue in mich hinein, wobei ich versuche, dieses Gefühl bzw. den auslösenden Konflikt als „Dämon“ zu visualisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe vor meinem inneren Auge also einerseits mich und andererseits eine andere Gestalt, die bei mir das betreffende unangenehme Gefühl auslöst (z.B: Schmerz oder Wut). Anstatt nun gegen diesen Dämon zu kämpfen, gehe ich auf ihn ein. Ich frage ihn, wie er sich fühlt und was ihm fehlt, und wenn ich das herausgefunden habe, opfere ich mich ihm, um ihm die Nahrung zu geben, die ihm fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe früher schon ähnliche Übungen gemacht, bei denen ich die zweite Gestalt als mein inneres Kind visualisiert habe, mit dem ich dann umgegangen bin. Dabei sehe ich mich bewußt als Erwachsene, die mit einem Kind umgeht, es schützt, nährt, wertschätzt bzw. ihm generell das gibt, was es in der Kindheit vermißt hat – was ich mir als Erwachsene unterdessen selber geben kann. Diese Übungen sind sehr hilfreich, sind allerdings auf ein bestimmtes Rollenmodell festgelegt – hier die fürsorgliche Erwachsene, dort das verletzte innere Kind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem ich das Buch „Den Dämonen Nahrung geben“ von Tsültrim Allione lese, habe ich von deren Methode noch einige Anregungen übernommen, weil diese noch stärker zu wirken scheinen. In der Dämonenübung soll ich meinen Körper in einen Nektar auflösen, den ich dem Dämon dann zur Nahrung anbiete, solange, bis er völlig gesättigt ist. Und das gerade auch dann, wenn es so scheint, als würde der Konflikt von außen an mich herangetragen, wenn ich mich also als Opfer fühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei mir sind die inneren Bilder nicht immer ganz entsprechend diesem Muster, aber ich empfinde die Übung als sehr wirksam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein aktuelles Beispiel: vorhin fühlte ich mich verletzt, ich schloß die Augen und sah den Dämon als eine furchteinflößende Gestalt mit einem Stachelpanzer und einem weit aufgerissenen Maul mit vielen spitzen Zähnen (so ähnlich wie auf manchen fernöstlichen Dämonenmasken). Er bedrohte mich. Ich fragte ihn, was er braucht und trat näher an ihn heran. Da sah ich, daß die langen spitzen Stacheln, die von seinem Körper weg nach außen auf mich zu wiesen, ganz genauso auch nach innen zeigten und seinen eigenen Körper durchbohrten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war sofort tief und zu Tränen berührt. Er mußte wohl furchtbare Schmerzen leiden. Ich bot ihm Hilfe an und fing an, die Stacheln vorsichtig aus seinem Körper herauszuziehen, eine nach der anderen. Seinen Körper sah ich da schon nicht mehr als reptilienartig wie zuvor, sondern klar menschlich. Ein leidender Mensch. Ich weinte (ganz real, nicht nur in der Vorstellung), während ich weitere Stacheln herauszog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider wurde ich unterbrochen und konnte die Übung nicht zu Ende führen. Das werde ich später nachholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meiner bisherigen Erfahrung ist es so, daß sich die Gestalt des Dämons im Verlauf der Übung verändert und parallel dazu verändert sich auch meine Gefühlslage. Oft kommt es zumindest zu einer deutlichen Entspannung oder auch zu einem inneren Lächeln. Sobald dieses innere Lächeln aufscheint, weiß ich, daß für diesen Moment wieder alles gut ist. Frieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zur nächsten Runde, wenn das nächste Gefühl sich meldet und beachtet/bearbeitet werden möchte, manchmal ein paar Stunden später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment des Endes eines Übungsabschnitts habe ich meistens ein sehr zartes und sehr intimes Gefühl. Für mich ist das gleichbedeutend damit, mit einem inneren Anteil von mir Frieden geschlossen zu haben. Denn der vermeintliche „Feind von außen“ ist in der Regel etwas in mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet nicht, daß sämtliche tatsächlichen Gewalttaten, deren Opfer ich ggf. werde (oder früher geworden bin), nur „meine eigene Schuld“ sind, aber es bedeutet, daß ich von meiner Seite den ausgelösten Schmerz, die innere Verletzung, soweit möglich heilen kann und hoffentlich verhindern kann, daß der Schmerz weiteres Unheil stiftet, indem er dann in der Folge mich zu unheilvollen Handlungen gegenüber anderen antreibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7070470711290499454?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7070470711290499454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/01/nicht-kampfen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7070470711290499454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7070470711290499454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/01/nicht-kampfen.html' title='Nicht kämpfen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4564756550483989378</id><published>2011-01-19T00:19:00.002+01:00</published><updated>2011-01-19T00:26:57.494+01:00</updated><title type='text'>innerer Dämon</title><content type='html'>Oh Gott, ich wäre so froh, wenn ich mich von diesem Dämon endlich mal befreien könnte. Der hat mir einen großen Teil meines Lebens versaut (und auch anderen Menschen geschadet). Er ist vor kurzem erneut ausgebrochen und hat sich in einem schweren zwischenmenschlichen Konflikt manifestiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Dämon bin ich - ein innerer Anteil von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich schon durch einige Schichten verdrängter Gefühle hindurchgegraben, seit Tagen mache ich kaum etwas anderes im freien Teil des Tages, und jetzt spüre ich, daß darunter etwas sehr Schönes liegt. Etwas Zartes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schneewittchen im Sarg oder so. :-) Muß nur noch wachgeküßt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4564756550483989378?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4564756550483989378/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/01/innerer-damon.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4564756550483989378'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4564756550483989378'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/01/innerer-damon.html' title='innerer Dämon'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6273959746002530804</id><published>2011-01-09T23:13:00.003+01:00</published><updated>2011-01-09T23:19:50.710+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><title type='text'>Tauwetter</title><content type='html'>Es geht mir gut. :-) Die Folge davon ist, daß ich derzeit wenig Energie verspüre, hier etwas zu schreiben. Meistens habe ich geschrieben, wenn ich irgendetwas aufarbeiten wollte, oder auch, wenn mich etwas sehr stark berührt hat und ich das mitteilen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Weihnachtszeit war für mich wunderbar friedlich. Seit einer Woche bin ich nun wieder im Arbeitsalltag, mit den gewohnten Schwierigkeiten - und trotzdem im Frieden damit. Selten genug. Das möchte ich einfach genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Tauwetter erleichtert den Alltag. Ich empfinde aber dennoch weiterhin die Stille der kalten Jahreszeit. Frieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wünsche allen Lesern dieses Blogs ein frohes neues Jahr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6273959746002530804?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6273959746002530804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/01/tauwetter.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6273959746002530804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6273959746002530804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2011/01/tauwetter.html' title='Tauwetter'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7221667901077940369</id><published>2010-12-24T15:33:00.002+01:00</published><updated>2010-12-24T15:37:56.738+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weihnachten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><title type='text'>Weihnachten</title><content type='html'>Es ist wichtig, sich vor einem großen Fest wie Weihnachten Arbeit zu machen – damit gibt man sich selbst und den anderen Wertschätzung. Ohne Fleiß kein Preis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Jahr wieder schimpfe ich bei den letzten Vorbereitungen still vor mich hin, weil es einfach zu viel, zu viel, zu viel ist. Und doch: ohne diese Anstrengung, diese letzten Großkampftage, nach denen ich nur noch ermattet aufs Sofa sinken möchte, wäre Weihnachten doch nur halb so schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist der Kontrast zu der Arbeit vorher, der den Weihnachtsfrieden mit viel Ruhe und Beschaulichkeit erst richtig genießen läßt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wäre gerne rechtzeitig fertig, aber das klappt nie. Egal wie früh ich mit den Vorbereitungen anfange (meist Anfang Dezember), sie dauern immer bis in den Heiligen Abend hinein. Wenn ich früh bin, gibt es um 21:00 Uhr Abendessen, wenn es spät wird, halt erst nach Mitternacht. Was solls, der nächste Tag ist frei, wir können ausschlafen und müssen dann endlich mal nichts mehr tun. (Fast) alles, was bis dahin unerledigt geblieben ist, darf bis zum neuen Jahr ruhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Jahr war es besonders erschwert durch den frühen Wintereinbruch. Nachdem ich diese Woche drei- oder viermal mein Auto unter einer Schneedecke herausgraben mußte, hatte ich echt genug. Muß das sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nein, es ist doch wunderbar, daß es endlich mal weiße Weihnachten gibt, oft genug habe ich mich vergeblich danach gesehnt. :-) Da muß ich die Unannehmlichkeiten halt inkaufnehmen. Eine kurze Strecke muß ich heute noch fahren, aber ich bin dankbar, daß ich mich nicht auf Autobahnen oder in überfüllten Zügen noch ins große Verkehrschaos stürzen muß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt noch viel zu tun, aber nachdem ich jetzt am frühen Nachmittag absehen kann, daß ich wohl rechtzeitig fertig werde, legt sich langsam die Stille auf mich. Heilig Abend ist so ein besonders stiller Abend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Nachbarn sind dann endlich mal zurückgezogen, und vergessen ist mein Ärger darüber, daß ich deren Wegabschnitt immer miträumen muß (den Passanten zuliebe), weil sie sich einfach nicht zuständig fühlen. Ich habe trotzdem Frohes Fest gewünscht, nicht ausgerechnet heute muß ich diesen Streit ausfechten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, es ist schwer, zur ersehnten Harmonie zu gelangen. Viele Familien tragen Fehden aus an den Feiertagen, wie danach immer zu lesen ist. Kein Wunder, wenn sich alles so auf diese wenigen Tage konzentriert. Das ganze Jahr sollte diese besinnlichen Stunden haben, das wäre besser. Und wieder einmal nehme ich es mir für das nächste Jahr vor, die Adventszeit mit weniger Trubel zu verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, ich habe mich durch Depression und Wut der letzten Tage schon durchgegraben. Das ist ja ganz normal, daß alles Verdrängte zum Vorschein kommt, sobald der Alltag hinter einem liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich spüre schon die Stille in mir, und so wird es wohl gelingen. Der besondere Zauber, das Licht der Weihnacht kann sich den Weg in mein Herz bahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7221667901077940369?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7221667901077940369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/weihnachten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7221667901077940369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7221667901077940369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/weihnachten.html' title='Weihnachten'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3884980705049470023</id><published>2010-12-22T22:48:00.002+01:00</published><updated>2010-12-22T22:52:30.237+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inneres Kind'/><title type='text'>Schwermut</title><content type='html'>Völlig unerwartet befällt mich Schwermut heute abend. Ich fühle mich einsam. Morgen beginnt endlich der ersehnte Weihnachtsurlaub mit ganz viel Zeit für mich. Was ist los? Ich hätte doch allen Grund, zufrieden zu sein. Ich hatte ein gutes Jahr, habe sehr viel ausprobiert, tolle Erfahrungen gemacht, viel hinzugelernt, neue Perspektiven entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich einige Stunden lang mehr unbewußt versucht habe, das ungute Gefühl zu verdrängen, will ich jetzt doch lieber hinschauen. Erfahrungsgemäß ist das ja die einzige Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eben mein Gefühl als Person visualisiert. Erst war es nicht klar, dann sah ich mich als Mädchen im Alter von etwa 12 Jahren, kein Kleinkind mehr, aber auch noch nicht erwachsen. SIE ist einsam und unglücklich, fühlt sich unbeliebt und nicht wertgeschätzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SIE möchte so gerne Beachtung finden, einen lebendigen Austausch haben. Von Gleichaltrigen fühlt sie sich nicht angenommen, von Erwachsenen noch nicht ernstgenommen. SIE fühlt sich Gleichaltrigen teils überlegen, teils einfach anders. Es gibt wenig gemeinsame Basis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat SIE damals angefangen, zu viel zu essen, um zu kompensieren? Aber es hilft doch nicht, Essen in sich hineinzustopfen, wenn es eigentlich an Liebe fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit habe ich Unmengen an Vorräten ins Haus geschleppt, viel zu viel, wie immer. Ich finde es toll, alles im Haus zu haben, zwischen den Jahren keinen Supermarkt mehr betreten zu müssen und auch noch im Januar und Februar weitgehend von den Vorräten zehren zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits finde ich die Schlepperei schrecklich, und wenn ich an der Supermarktkasse einen randvoll gefüllten Einkaufswagen erst entleere und dann wieder einlade (und dann ins Auto lade und wieder auslade, durch den Schnee trage und dann noch stundenlang zu Hause verstaue), frage ich mich jedesmal, ob es nicht auch mit weniger Zeug ginge. Warum mache ich das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit, ein Schutzpolster. Und Essen schafft eben auch immer ein Befriedigungsgefühl. Jedenfalls kurzzeitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SIE möchte aber nicht einfach nur mit Essen vollgestopft werden, SIE möchte Beachtung. SIE möchte, daß ich Zeit mit IHR verbringe. Zeit zum Reden, Zeit für Zärtlichkeit, Zeit für Intimität, Zeit auch zum Spielen. SIE möchte sich zeigen dürfen, ohne Rollen spielen zu müssen. SIE möchte einfach so sein, wie sie ist, und so angenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SIE braucht Begleitung beim Übergang in die Pubertät. Eine gute Freundin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gute Freundin will ich IHR sein. „Komm, zeig mir, wer Du bist, was Du kannst, was Dir wichtig ist, ich habe Zeit für Dich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, SIE braucht eine ältere Freundin. Nicht die Mutter, sondern vielleicht eine gute Bekannte der Eltern, eine Nachbarin, oder eine Verwandte. Eine Tante vielleicht. Ich hatte als Kind eine Lieblingstante. Leider verlor sich die Bindung etwas vor dem Eintritt in die Pubertät. Und sie starb viel zu früh – bevor ich eine tiefere erwachsene Bindung zu ihr aufbauen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann will ich IHR jetzt mal eine gute Tante sein. IHR Zeit schenken. SIE möchte so gerne mal frei von Pflichten sein, die früh schon auf ihr lasteten. SIE war zu früh zu vernünftig. Warum nicht mal wieder unvernünftig sein? Der Berufsalltag liegt ja jetzt für 10 Tage hinter mir, Gott sei Dank!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe noch viel zu tun in den nächsten zwei Tagen, aber ich will es mit Augenmaß tun. Und dabei versuchen, die Balance zu halten zwischen Müssen und Wollen. Ich habe schließlich Urlaub. Und den habe ich mir auch verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann werde ich SIE mal fragen, was SIE denn gerne in der freien Zeit tun würde. Vielleicht ja was ganz anderes? SIE lächelt ein wenig. Ah, ich glaube, das wird schon. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schönste an der Weihnachtszeit ist doch nicht das Essen, sondern das Zeithaben. Zeit für die Dinge, die im Alltag meist zu kurz kommen. Und Zeit für Menschen, die ich liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3884980705049470023?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3884980705049470023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/schwermut.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3884980705049470023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3884980705049470023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/schwermut.html' title='Schwermut'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-39086210240816089</id><published>2010-12-14T01:14:00.000+01:00</published><updated>2010-12-14T01:15:51.076+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stille'/><title type='text'>zauberhafter Winter</title><content type='html'>Nach einer kurzen Tauperiode, die gerade reichte, um einige durchgefrorene Gießkannen zu retten, gab es heute schon wieder sehr viel Schnee. Absolut untypisch für diese Jahreszeit. Heute abend war ich zwei Stunden mit dem Auto unterwegs. Gefährliche Glätte auf den Straßen, aber einfach traumhafte Landschaft. Es ist so selten, daß der Schnee dick gepudert auf allen Zweigen der Pflanzen liegenbleibt und nicht sofort wieder wegtaut. Diese weiß gefrosteten Bäume sehen magisch aus, finde ich. Wunderschön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der Alltagshektik – und dann noch unter schneebedingt erschwerten Bedingungen – kommt bei mir ein Weihnachtsfrieden auf. Es sind schon viel weniger Autos unterwegs wie sonst, fast wie an Heilig Abend – da wird es draußen auch immer so still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann dieser mystische Landschaftsanblick, der klirrende Frost. Mir geht da das Herz auf. Und ich vergesse, was ich noch alles erledigen muß vor den Feiertagen. So komme ich doch noch zu etwas Stille in der Adventszeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-39086210240816089?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/39086210240816089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/zauberhafter-winter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/39086210240816089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/39086210240816089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/zauberhafter-winter.html' title='zauberhafter Winter'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4961423787774082268</id><published>2010-12-10T23:58:00.002+01:00</published><updated>2010-12-11T00:03:05.083+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktwirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Staatswirtschaft</title><content type='html'>Wir sehnen uns alle nach einer besseren Welt. Diejenigen, die glauben, das durch mehr Umverteilung erreichen zu können, irren sich aber. Umverteilung beruht auf einem Zwangssystem. Der Staat muß einigen Menschen mit Gewalt etwas wegnehmen, das er dann nach Abzug der erheblichen Bürokratiekosten anderen Menschen geben kann (etwas anderes sind Versicherungen, die auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden - aber was an unserer "Sozialversicherung" ist freiwillig???).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ergebnis und auf längere Sicht werden wir alle ärmer. Ganz direkt trifft es diejenigen, die für die Umverteilung abgeben müssen. Indirekt trifft es aber auch die Empfänger der vermeintlichen staatlichen Wohltaten. Denn jeder staatliche Eingriff in die Freiheit der Menschen führt zu Unglück und Armut. Ich kann das noch nicht mit eigenen Worten erklären, aber die Wirtschaftstheorie der Österreichischen Schule für Nationalökonomie hat mich diesbezüglich überzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, es ist so ähnlich wie bei Schulmedizin versus Naturheilkunde. Schulmedizin macht schnelle, rasch wirkende Eingriffe mit langfristig verheerenden Nebenwirkungen. Naturheilkunde wirkt langsam, dafür mit weniger Nebenwirkungen. Wenn der Staat in das Wirtschaftsleben eingreift, ist es so ähnlich. Die Wirkung ist oft schnell, aber die Nebenwirkungen sind verheerend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben keine Marktwirtschaft. „Soziale Marktwirtschaft“ ist ein Widerspruch in sich. Es gibt einerseits freie, natürliche Marktwirtschaft, die sich aus den freien Handlungen der Menschen von selbst entwickelt. Und auf der anderen Seite gibt es staatliche Planwirtschaft. Wir unterscheiden uns da nur graduell vom untergegangenen Ostblock. Unser System wird genauso untergehen – an Überschuldung auf jeden Fall, evt. auch am Freiheitswillen der Menschen (nur leider haben die meisten anscheinend noch nicht bemerkt, daß wir in einer Diktatur leben, also wird es wohl noch etwas dauern).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4961423787774082268?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4961423787774082268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/staatswirtschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4961423787774082268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4961423787774082268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/staatswirtschaft.html' title='Staatswirtschaft'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3618888875307469351</id><published>2010-12-10T23:55:00.002+01:00</published><updated>2010-12-10T23:58:29.549+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>beruflicher/materieller Weg</title><content type='html'>Letzte Nacht hatte ich ein lichtes Bild von Menschen, die nur einen kleinen Teil ihrer Zeit für die Produktion der Dinge geben müssen, die wir für unser materielles Leben brauchen. Vieles von dem, was wir kaufen können, dient nicht wirklich unseren Bedürfnissen, sondern ist schlicht überflüssig. Wenn das auf ein gesundes Maß begrenzt wäre, müßten wir alle weniger Zeit aufwenden, es herzustellen. Im Dienstleistungssektor ist es ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir alle weniger Zeit für unser materielles Dasein aufwenden müßten, wäre mehr Zeit für innere Entwicklung. Neulich las ich, daß in der Menschheitsgeschichte nur Phasen mit materiellem Überschuß kulturelle Weiterentwicklung ermöglichten. Das entspricht ja auch der Bedürfnispyramide. Diese Art von Freizeit ist also nützlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob ich mir etwas vormache, wenn ich mir nun vorstelle, meinen bisherigen Job zukünftig halbtags auszuüben (sobald ich es mir leisten kann, dabei könnten der Crash und ein neues Gesellschaftsmodell helfen). Ist es ein Ausweichen vor der Erkenntnis, einen ganz anderen Weg einschlagen zu müssen? Hafte ich damit zu sehr an vermeintlichen Sicherheiten, am Vertrauten, Gewohnten, klebe ich an meiner Vergangenheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Punkt bin ich nicht sicher, vielleicht wird es die Zukunft erweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Monaten schleppe ich ständig Vorräte nach Hause, ich habe im Keller nur noch schmale Gänge zwischen den Stapeln. Auch hier frage ich mich, wenn ich gerade wieder mal bepackt nach Hause komme und kaum Platz finde, noch mehr zu verstauen: habe ich die Grenze zwischen sinnvoller (Krisen-)Vorsorge und ängstlichem Anhaften schon überschritten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube aber, es ist nicht so sehr Angst vor der Zukunft, die mich so extrem zur Vorratshaltung treibt. Ich habe eher den (letztlich illusorischen) Wunsch, ein für allemal genug Vorräte zu Hause zu haben, um endlich unabhängig zu sein – zumindest für einige Monate. Dann würde ich mich am liebsten hier zu Hause einschließen (abgesehen von Spaziergängen in der Umgebung), um ganz tief zur Ruhe zu finden. Das einfache, natürliche, den eigenen Impulsen folgende Leben, das mir der Zivilisationsalltag nicht bietet, könnte ich dann wenigstens für eine gewisse Zeit leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schönsten Tage sind oft die, an denen ich keine Termine und Verpflichtungen habe und ganz nach meinem eigenen Rhythmus leben kann. Ein Schneechaos, das mich effektiv daran hindern würde, in die Stadt zu fahren, wäre super! Am liebsten wochenlang. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits frage ich mich, ob ich bereit wäre, absolut alles hinter mir zu lassen, wenn sich einmal DER überzeugende Weg bieten würde. Manchmal denke ich, ja, das würde ich tun, dann denke ich wieder, nein, ich kann z.B. meine Freundin nicht zurücklassen. Und mitnehmen kann ich sie nur bedingt. Auf dem inneren Weg geht jeder allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute fühle ich mich recht verletzlich. Gut, daß ich für mich sein kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3618888875307469351?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3618888875307469351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/beruflichermaterieller-weg.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3618888875307469351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3618888875307469351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/beruflichermaterieller-weg.html' title='beruflicher/materieller Weg'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1775795410515220662</id><published>2010-12-10T23:50:00.003+01:00</published><updated>2010-12-10T23:55:51.806+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spiritualität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ego'/><title type='text'>spirituelle Einflüsse</title><content type='html'>Heute war die Diskrepanz zwischen spiritueller und alltäglicher Welt so groß, daß ich mich krankgemeldet habe. Den größten Teil des Tages habe ich verschlafen bzw. ruhig auf dem Sofa gelegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe etwas Sorge, daß ich mich den falschen Einflüssen öffnen könnte. Deshalb bleibe ich immer skeptisch, wenn ich von außergewöhnlichen Erfahrungen lese, die außerhalb des Alltagsbewußtseins liegen. Ich glaube diese authentischen Schilderungen zwar, aber da ich sie in meine Erfahrungswelt nicht einordnen kann, bleibt es eine Geschichte, die mit mir nicht so viel zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich blockiere mich damit dafür, tiefer einzutauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere, wenn ich von irgendwelchen Wesenheiten außerhalb der Erde lese, Außerirdische, Ufos, Engel usw., dann mag ich mich nicht tiefer einlassen. Es ist nicht so sehr Angst, die mich hindert, es ist eher ein Unbehagen, selber als Mensch an Bedeutung zu verlieren oder gar an Kontrolle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1775795410515220662?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1775795410515220662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/spirituelle-einflusse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1775795410515220662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1775795410515220662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/spirituelle-einflusse.html' title='spirituelle Einflüsse'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5363737103426223138</id><published>2010-12-10T01:06:00.004+01:00</published><updated>2010-12-10T01:31:13.508+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Visionssuche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Adventsfrieden und Zukunftsvision</title><content type='html'>Heute abend war das Tanzen mal wieder magisch. Es ging um Spiritualität, wir haben u.a. „indischen Tempeltanz“, ein „Voodoo-Ritual“ und einen balinesischen „Schütteltanz“ getanzt. Dann in der Gruppe ein Einschwingen in Sufi-Musik. Es gelang mir recht gut, dabei den Kopf loszulassen. Alles querbeet, für mich gar kein Problem. Solange Musik Seele hat, ist es egal, wo sie herkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Tanz-Themen: ein Tropfen Wasser im Ozean. Weihrauch, der zum Himmel aufsteigt. Schön...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zum Abschluß einfach unser eigenes Bild von Spiritualität. Das Bild, was mir dabei kam, war von dem Buch inspiriert, das ich gerade lese („Das weiße Land der Seele“, Olga Kharitidi). Eine Felsspalte im Gebirge, mit klirrendem Eis gefüllt, darunter Feuer, dessen Licht nach außen strahlt. Ich „sah“ in ein tiefes dunkles Loch hinein – ohne Angst, mit ein wenig brennender Sehnsucht und gleichzeitig Erfüllung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde so gerne mehr sehen, tiefer blicken, hinter die Erscheinungen blicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Tanzen fuhr ich zu meinem Platz im Wald, um den kostbaren Moment der inneren Stille noch etwas auszukosten. Ich finde es traumhaft schön, im Dunkeln durch eine vom Schnee doch erhellte Winterlandschaft zu fahren. Wenig Verkehr um die späte Uhrzeit, das liebe ich. Stille, Einsamkeit, tiefer innerer Frieden. Gruß an die Bäume - und an den Sternenhimmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider finde ich in der Adventszeit selten solche Augenblicke, obwohl ich mich so sehr danach sehne. Der Alltag kostet einfach zu viel Zeit (abends meist nach 20:00 Uhr zu Hause, dafür erst um 2:00 ins Bett und zu wenig Schlaf, das ist auf Dauer kein guter Rhythmus).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beschäftige mich weiterhin viel mit verschiedenen Wirtschafts- und Geldtheorien. Daß es zum Schuldencrash kommen wird, steht für mich fest. Die große Frage ist: was kommt dann, wie geht es weiter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeitsteilung ermöglicht uns unser Leben in Wohlstand. Wenn jeder alles alleine machen müßte, wäre das Leben sehr viel „primitiver“. Obwohl ich eine Sehnsucht nach Vereinfachung habe, wäre ein Schritt weit zurück in ein Leben als Selbstversorger wohl nicht das richtige. Das ginge nicht mit der großen Anzahl an Menschen, die derzeit auf der Erde leben. Und ich möchte auch nicht ganz auf den gewohnten Zivilisations-Komfort verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mühsame Feldarbeit früherer Zeiten oder auch das Sammeln und Jagen haben den Menschen zwar stärker in die Natur eingebunden, aber es fehlte auch Muße (bzw. noch mehr fehlten die Mittel) für das, was wir heute Freizeit nennen. Vielleicht ist Freizeit doch nicht so schlecht (wie ich neulich dachte), wenn sie denn gut genutzt würde – z.B. in kultureller oder spiritueller Hinsicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute kam mir die Idee, daß es in einer Gesellschaft ohne den Wachstumszwang, der durch den Zinseszins auf ungedecktes Schuldgeld entsteht, also eine Gesellschaft mit einem echten wertgedeckten Geld und einem sehr schlanken Staat (wenig Steuern und Abgaben, wenig Bürokratie, viel Freiheit) in Kombination mit der heutigen sehr effektiven Technik und hochspezialisierten Arbeitsteilung möglich sein sollte, daß jeder ein Auskommen mit einem Halbtagsjob finden könnte. Der Rest des Tages wäre dann zur freien eigenen Verfügung, ohne den Druck, damit Geld im heutigen Sinne verdienen zu müssen, für eigene Projekte, für freies, unabhängiges eigenständiges Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe immer davon geträumt, finanziell unabhängig zu sein, aber nur halbtags arbeiten zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuell würde ich meine freien halben Tage für Spaziergänge im Schnee, Beobachten von Vögeln am Futterplatz oder auch im Wald, Plätzchen backen und Basteln verwenden – alles Dinge, für die ich nie Zeit finde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal macht mir mein Job ja sogar Spaß. Ich hatte diese Woche zwei sehr gute Tage und zwei mäßige. Wenn ich einen echten Ausgleich hätte, könnte ich mir vorstellen, diesen Job weiterzumachen. Er ist eben das, was ich der Gesellschaft auf Kopf-Ebene geben kann. Für Körper und Seele bräuchte ich daneben etwas völlig anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist das mein beruflicher Weg. Das würde mich von der Notwendigkeit entbinden, mit einem ganz neuen Beruf Geld verdienen zu müssen – ich würde meine anderen Aktivitäten einfach für mich oder vielleicht gegen Aufwandentschädigung machen. Als Voraussetzung bräuchte ich eine andere Gesellschaftsform – die nach dem Crash gar nicht so unwahrscheinlich ist (vorausgesetzt, wir vermeiden bzw. beenden die Diktatur von links oder rechts, die sich leider immer breiter macht). Weniger staatlicher und überstaatlicher (weltweiter) Machbarkeits- und Machtwahn, mehr Freiheit für die Menschen. Das wäre deutlich billiger als heute, und die Menschen dürften wieder selber entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben – und wofür nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde mich gegen überflüssige Statussymbole und für mehr sinnerfülltes Leben entscheiden. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen für mich sehr wichtigen Schritt zu mehr Freiheit habe ich diese Woche gemacht. Besser gesagt: das hat sich durch (un)geduldiges Abwarten von selber erledigt. Endlich bin ich einen weiteren Teil meiner Immobilienfinanzierung los. Ein Schuld-Mühlstein weniger. Ich bin so erleichtert und dankbar. Ein Bein raus aus der Schuld-Sklaverei. Mit dem anderen Bein stecke ich noch drin, aber ich bin da jetzt handlungsfähiger, weil der Knebel-Vertragsteil beendet ist. Man sollte keine Immobilienschulden für eine selbstbewohnte Immobilie machen. Das ist keine Investition, sondern Konsum. Konsumschulden sind Mist. Die führen in die Sklaverei. Genauso wie die Staats-Konsumschulden. Die versklaven ein ganzes Volk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir unsere Ketten abschütteln können, müssen wir erst im Steinbruch die Schuld abarbeiten. Es geht schneller, wenn wir in unserer gleichzeitigen Rolle als Gläubiger der Staatsschulden auf deren Rückzahlung verzichten. Das bedeutet: keine gesetzliche Rente mehr (oder nur noch auf Niveau von Hartz IV für alle bedürftigen Rentner), keine gesetzliche Kranken- und Arbeitslosenversicherung, auch hier nur Hilfeleistung für Bedürftige. Jahrzehntelang einbezahlt – nichts rausbekommen, darauf läuft es sowieso hinaus. Warum nicht gleich den harten Schnitt machen? Dann haben wir wenigstens die Chance, noch etwas neues aufzubauen – sagen wir für alle bis Mitte Vierzig. Für Ältere müßte es Übergangsregeln geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, übrigens: wer jetzt noch dem Staat Geld in den Rachen wirft, wird nie wieder etwas davon wiedersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin für FREIHEIT STATT SOZIALISMUS. Dabei glaube ich, daß echte innere und äußere Freiheit sehr viel sozialer wäre als unsere heutige Scheinsolidarität, die in Wahrheit Menschen entmündigt – denn wir Menschen sind soziale Wesen, wir sehnen uns nach Verbindung. Und im Kern sind wir ja sowieso alle gleich. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute spanne ich hier einen weiten Bogen, aber das muß auch so sein, damit ich endlich für mich und für die Gesellschaft eine Vision entwickeln kann – meine Vision, andere können ja andere Visionen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich neben der Frage meines weiteren beruflichen Wegs am meisten beschäftigt, ist mein weiterer spiritueller Weg. Ich habe das Christentum nach früherem intensiven Einlassen schon lange hinter mir gelassen, habe mich zuletzt ein wenig mit Buddhismus und immer mal wieder mit Schamanismus befaßt. Ich suche keine Glaubenslehre (keinen „...ismus“), ich suche das, was meinem Inneren entspricht. Ich finde mich bereits in Aussagen ganz unterschiedlicher Religionen und spiritueller Lehren und Lehrer wieder, denn der Kern der Botschaft ist ja immer der gleiche, aber dennoch fehlt mir noch etwas für meinen eigenen Weg. Vielleicht sollte ich nach einer Schamanin suchen, bei der ich in die Lehre gehen kann. Aber ich denke immer, wenn es so sein sollte, dann würde es sich schon so fügen. Also weitergehen, und offen sein, für was auch immer kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen, die hier mitlesen, eine wundervolle, friedliche Adventszeit und eine gute Vision für eine neue Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5363737103426223138?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5363737103426223138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/adventsfrieden-und-zukunftsvision.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5363737103426223138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5363737103426223138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/adventsfrieden-und-zukunftsvision.html' title='Adventsfrieden und Zukunftsvision'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-316421136784582411</id><published>2010-12-02T22:36:00.003+01:00</published><updated>2010-12-02T22:41:28.386+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Schnee</title><content type='html'>Nun hat es auch hier Schnee gegeben und ich hatte heute abend die Wahl zwischen Tanzen und dem Nachkommen meiner Räumpflicht. Ich habe mich fürs Schneeschippen entschieden, auch um etwas Ruhe in den Alltag zu bekommen und nicht gleich wieder weiterzuhetzen. Die ungewöhnlich kalte Witterung erschwert den Alltag schon spürbar, obwohl wir mit Licht und Wärme und anderen zivilisatorischen Erleichterungen ja sehr gesegnet sind. Ich bin froh, daß ich doch noch ein wenig von den Elementen mitbekomme – aber ich hätte gerne mehr Zeit dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht schön, bei Schnee auf zugigen Bahnhöfen auf die verspäteten und in der Vorweihnachtszeit völlig überfüllten Züge zu warten. Ich finde, bei Schneefall sollte es arbeitsfrei für alle geben – genauso wie bei Temperaturen über 30°C im Sommer. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher haben die Menschen rechtzeitig Vorräte für den Winter eingelagert, und bei Schneefall sind sie einfach zu Hause geblieben und haben die Ruhe genossen – so stelle ich mir das etwas romantisch verklärt vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich darüber nachdenke, welche Arbeit ich lieber machen würde, fällt mir meist nur ein, daß ich lieber gar keiner Erwerbsarbeit nachgehen würde. Ich würde gerne einfach frei sein, mir meine Lebenszeit selber einteilen. Natürlich würde ich da auch arbeiten, aber nur für mich oder mein nächstes Umfeld, zur unmittelbaren Erfüllung meiner Bedürfnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre schön, finanziell unabhängig zu sein – dann könnte ich mir ein Leben nach meinem Geschmack erlauben. Vielleicht würde ich dann nach einiger Zeit einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, wegen der Anregung und der Kontakte, die das bietet. Für Geld zu arbeiten und sich selbst oder ein Produkt zu vermarkten, stößt mich aber irgendwie ab. Ich mache das, weil ich das Geld zum Lebensunterhalt brauche, aber es gefällt mir nicht. Ich mag nicht in eine vorgefertigte Rolle schlüpfen, die mein Arbeitgeber für mich vorsieht. Ist eine nicht-monetäre Gesellschaft denkbar? In der heutigen arbeitsteiligen Gesellschaft wohl nicht.  Anscheinend sehne ich mich zurück in eine Stammesgesellschaft, was natürlich völlig unrealistisch ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, mich spricht die Krisenvorsorge auch deshalb so stark an, weil ich sehr gerne mal eine Zeitlang ganz unabhängig nur von meinen Vorräten leben würde – und im Rahmen eines Finanzcrashs wäre das sozusagen „erlaubt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, solange das System weiterläuft, bleibt mir nichts übrig, als im Hamsterrad weiter mitzulaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Blick in den verschneiten Garten ist heute wunderschön. Es ist so hell, daß kein Licht notwendig ist, da finde ich mich im Wohnzimmer bei nur einem brennenden Teelicht gut zurecht. Eine geschlossene Schneedecke besänftigt immer, finde ich. Es wird so still. Geräusche werden gedämpft, und es sind – in den Wohngebieten - weniger Menschen und Autos unterwegs. Ich liebe Schnee. Hoffentlich gibt es weiße Weihnachten. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-316421136784582411?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/316421136784582411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/schnee.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/316421136784582411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/316421136784582411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/12/schnee.html' title='Schnee'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7595223107600346392</id><published>2010-11-26T00:06:00.003+01:00</published><updated>2010-11-26T00:16:12.253+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kontakte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><title type='text'>Tanzen</title><content type='html'>So viel Frieden hat mir das Tanzen heute geschenkt. Wunderbar. Ich fühle mich ganz leicht. Es gibt keine Probleme (nur welche, die ich mir selber mache).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Übungen haben mir heute gut gefallen – auch die Musik. Es ging um Ordnung und Chaos. Beides mochte ich. Auf Dauer ist zwar das eine wie das andere anstrengend, aber mal die Extreme tanzen ist schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging auch um oranges Licht von innen und eine blaue Bedrohung von außen. Bei mir ist nichts bedrohlich. Blau von außen habe ich mit leerem Raum assoziiert. Das ist schön, der umhüllt mich und gibt mir Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oranges Licht habe ich versucht in meinem Bauch zu lokalisieren. Da ist immer noch ein kleiner schwarzer Knoten – Blockade aus einem Kindheitstrauma – aber darum herum konnte ich oranges Licht visualisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab auch eine Vertrauensübung, sowas mag ich immer gerne. Eine ist blind und wird von der anderen geführt. Dann entfernt sich die Führerin für einige Sekunden, während die Blinde in der Bewegung erstarrt – und wartet... bis die vertraute Person wieder in die Berührung kommt. Für einige ist das schwierig, in dieser Ungewißheit alleingelassen zu werden, für mich nicht. Ich finde es spannend. Ich fühle mich gerne mal etwas allein und ausgesetzt, das ist eine Herausforderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ein rundum schöner Abend heute. Mir geht es prima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem ging ein guter Arbeitstag voraus. Ich hatte heute mehrere Besprechungen. Der Kontakt mit Kollegen macht mir viel Freude. Ich bin da unterdessen erstaunlich gut bei mir, spiele kaum noch Rollen. Mehr Zusammenarbeit und weniger einsames Sitzen vor dem Bildschirm könnte mir die (an sich ungeliebte) Arbeit erleichtern. Ich habe da einige sehr nette Menschen um mich herum. Es liegt an mir, daß ich mich früher von ihnen immer stark abgegrenzt habe. Das brauche ich nicht mehr so, ich kann mich jetzt für eine intensivere Zusammenarbeit mit Kollegen öffnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7595223107600346392?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7595223107600346392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/tanzen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7595223107600346392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7595223107600346392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/tanzen.html' title='Tanzen'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7153071827966143326</id><published>2010-11-25T00:47:00.004+01:00</published><updated>2010-11-25T01:17:52.715+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Finanzkrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><title type='text'>Schuldgeldsystem 2</title><content type='html'>Gestern schrieb ich, daß Papiergeld eine Forderung - ein Versprechen - auf zukünftige Arbeitsleistung/Sachwerte ist. Es ist noch schlimmer, da hatte ich immer noch einen Denkfehler, obwohl ich doch schon sooo lange mit diesem Thema befaßt bin. Es ist wahnsinnig schwer, die lebenslange Konditionierung zu durchbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papiergeld ist nur eine Forderung auf Papiergeld. Eine Bank ist nur verpflichtet, gegen Papiergeld wieder Papiergeld herauszugeben. Auch die Zentralbank ersetzt nur angegammelte Banknoten gegen frische Banknoten, aber niemals gegen irgendeinen echten Wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papiergeld ist ein Versprechen auf NICHTS, nur hübsch bedrucktes Papier mit allenfalls einem Sammlerwert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papierschuldgeld ist ein künstliches Konstrukt, das den Menschen übergestülpt wurde - in betrügerischer Absicht. Es ist nicht natürlich, es ist rein künstlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer natürlichen freien Marktwirtschaft würde niemals ungedecktes Papiergeld entstehen - allenfalls in Form der früheren Handelswechsel, persönlich unterzeichneten Schuldscheinen, bei denen der Schuldner mit seiner persönlichen Ehre haftete. Das funktionierte in kleinen Märkten, in denen die Bonität eines Schuldners bekannt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn zwei freie Menschen Waren oder Dienstleistungen austauschen wollen, würden sie dieses natürlicherweise immer auf der Basis der echten Werte machen. Sie tauschen beispielsweise Kartoffeln gegen Äpfel. 10 kg Kartoffeln hat dann z.B. den Wert von 2 kg Äpfeln, oder 10 kg Äpfel den Wert von 50 kg Kartoffeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papiergeld wie wir es kennen erzeugt die Illusion, daß der Preis von Äpfeln oder Kartoffeln in einem "neutralen" Medium gemessen werden könne, eben dem Papiergeld. Das verführt dann z.B. dazu, daß in Statistiken (z.B. der Preissteigerungsstatistik) mit dem Geldwert der Waren gerechnet werden kann, obwohl jeder Schüler weiß, daß man Äpfel und Kartoffeln nicht addieren kann. 10 kg Kartoffeln + 2 kg Äpfel = 12 kg Kartoffeläpfel oder so...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wert, den wir dem Papierschuldgeld beimessen, ist eine Fiktion. Sie basiert darauf, daß unsere Vorfahren Jahrhunderte lang werthaltiges Geld nutzten (Gold und Silber). Heute ist unser Papiergeld in Wahrheit überhaupt garnichts wert. Der Wert basiert nur auf Glauben und Vertrauen, eine reine Illusion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Illusion wird sterben. In nicht allzu ferner Zukunft. Wie kann etwas, das in beliebiger Höhe nahezu ohne eigene Kosten erzeugt werden kann (und auch wird) irgendeinen Wert haben? Die Knappheit einer Ware erzeugt einen Wert, der Überfluß zerstört Wert. Wir haben weltweit ein Vielfaches an Papiergeldvermögen im Vergleich zu den vorhandenen echten Sachwerten (gemessen an deren heutigen Preis in Geld). Wenn alles Papiergeld sich in die Sachwerte stürzt, gibt es eine gigantische Inflation. Und nachfolgend - evt. auch vorbeugend - eine Währungsreform mit Verlust der Sparvermögen, Rentenansprüche, Ansprüche auf Transferleistungen etc.  - denn der Staat ist dann offen bankrott (statt nur versteckt bankrott wie heute).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben in einer Wohlstandsillusion, die uns vom eigentlich wertlosen Papierschuldgeld vorgegaukelt wird. Wenn die Illusion zerbricht, werden wir sehen, was tatsächlich an echten Werten vorhanden ist. Vermutlich erschreckend wenig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7153071827966143326?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7153071827966143326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/schuldgeldsystem-2.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7153071827966143326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7153071827966143326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/schuldgeldsystem-2.html' title='Schuldgeldsystem 2'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5238324204889687025</id><published>2010-11-24T01:11:00.006+01:00</published><updated>2010-11-24T01:51:27.793+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Finanzkrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Systemkrise'/><title type='text'>Schuldgeldsystem</title><content type='html'>Seit langem befasse ich mich intensiv mit dem Verständnis des Geldsystems und der bestehenden Finanz-, Wirtschafts- und Systemkrise. Ich lese dazu regelmäßig diverse einschlägige Webseiten. Heute mache ich mal selber einen Versuch, anhand meines aktuellen Kenntnisstands (der in Einzeldetails auch falsch sein kann) das Schuldgeldsystem zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geld im heutigen Papierschuldgeldsystem beruht auf der Monetarisierung von Sachwerten. Alles Geld in unserem System wird nur gegen eine Schuldbuchung herausgegeben, als Kredit. Zur Erlangung eines Kredits müssen Sachwerte an die Bank verpfändet werden. Gegen dieses Pfand wird der Kredit ausgezahlt. Der Kredit muß später mit Zins zurückgezahlt werden, wobei sich im Gesamtsystem irgendein anderer Schuldner in Höhe des Zinses zusätzlich verschulden muß, was im Zeitverlauf die Geldmenge stetig steigert – und zwar exponentiell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Anhängern des aktuellen Geldsystems wird immer das Argument vorgetragen, daß die Höhe der Schulden (beispielsweise der Staatsschulden) kein Problem darstellt, weil diesen Schulden ja schließlich Vermögen in gleicher Höhe gegenüberstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beruht auf einem Irrtum, einem Denkfehler. Den Schulden stehen keine Vermögen gegenüber, sondern lediglich Forderungen. Und zwar Forderungen auf zukünftige Arbeitsleistung oder zukünftig zu schaffende Sachwerte. Es ist keine Forderung auf bestehende Sachwerte. Denn derjenige, der den Geldschein in der Hand hält, hat keinen Anspruch auf das Pfand, das zur Herausgabe des Geldscheins hinterlegt wurde. Nur die Bank hat Anspruch auf das Pfand, wenn der Schuldner nicht zurückzahlen kann. Die Bank ist nicht verpflichtet, gegen Einlösung des Geldscheins irgendeinen Sachwert herauszugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn niemand Schulden machen würde, gäbe es in unserem System überhaupt kein Geld (Geldmenge = 0), aber trotzdem würden nach wie vor Sachwerte existieren: Häuser, Autos, Gärten, Vorräte etc. Dies zeigt, daß das Schuldgeld losgelöst von den bestehenden Sachwerten ist, denn diese existieren auch ohne Schuldgeld weiter. Das Schuldgeld kommt also zu den bestehenden Werten hinzu (zumindest Rohstoffe sind vor der Existenz von Schuldgeld vorhanden), es schafft keine neuen Werte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Schuldgeld werden Versprechen auf zukünftige Werte erzeugt, keine Ansprüche auf bestehende Werte (hier bin ich nicht ganz sicher, aber zumindest für die Zinsen gilt, daß diese zukünftige Werte versprechen). Und da diese Versprechen exponentiell ansteigen müssen als Folge des Zinseszinses, und da keine Wirtschaft ewig exponentiell wachsen kann, muß das System zwangsläufig in gewissen Abständen kollabieren: Schuldner werden insolvent, die Forderungen werden notleidend, damit werden die vermeintlichen Geldvermögen vernichtet. Alles Geldvermögen, das die kleinen Sparer in Bank- und Versicherungsprodukte gesteckt haben, ist in Wirklichkeit gar nicht als echter Wert existent. Es handelt sich nur um ungedeckte Forderungen, die zunehmend unerfüllbar werden. Echtes Vermögen besteht nur aus den Sachwerten, die bereits existieren. (Natürlich hat ein Versprechen auf zukünftige Leistung auch einen gewissen Wert, für die Altersvorsorge beispielsweise, aber das Versprechen muß auch einlösbar sein und das ist immer mit Risiken behaftet)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus einem verpfändeten Sachwert werden durch die Geldschöpfung zwei Buchungen extrahiert, eine Verbindlichkeit und eine Forderung. –x und +x, hebt sich zu Null auf. Mit der Forderung (dem Schuldgeldschein), dem ein echter Wert beigemessen wird, werden nun Sachgüter eingetauscht. Und die Verbindlichkeit wird einfach vergessen, immer wieder hochgebucht und verlängert (jedenfalls bei Staatsschulden). Das kann auf Dauer nicht gutgehen. Noch nie wurden in Deutschland Staatsschulden zurückgezahlt (von kurzfristigen Einmaleffekten wie nach der UMTS-Versteigerung abgesehen), immer werden diese umgeschuldet und verlängert. Sie könnten auch gar nicht zurückgezahlt werden, weil dann in gleicher Höhe Geldvermögen verschwinden müßten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Wirtschaftsjahr müssen zumindest die Zinsen und Zinseszinsen auf die bestehenden Gesamtschulden als Neuverschuldung (von Staat, Unternehmen oder Privatleuten) aufgenommen werden. Das geht schonmal nur solange gut, solange noch Verschuldungspotential besteht. Wenn das Wirtschaftswachstum nicht zumindest dem Zinseszinswachstum entspricht, gibt es eine Rezession – denn immer mehr der erwirtschafteten Güter wandern dann an die Spitze der Zinspyramide (sofern die Vermögenden ihre Zinserträge in Sachwerte eintauschen und sie nicht einfach auf den Konten stehenlassen) und werden somit dem Rest der Wirtschaft entzogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das System dem Kollaps näherkommt (oder auch bei jeder einzelnen Insolvenz eines Schuldners), dürfen die Banken die verpfändeten Sachwerte (Immobilien etc.) einziehen. Das Geldsystem bewirkt also im Zeitverlauf eine Umverteilung existierender Sachwerte zugunsten der Banken. Manche sagen, das Geldsystem ist absichtlich so konstruiert, daß am Ende alle Sachwerte beim Bankensystem landen – wie bei Monopoly.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist doch die Frage: warum müssen Menschen ihr vorhandenes Eigentum (oder alternativ ihre Arbeitskraft) verpfänden, um Geld nutzen zu dürfen? Aus diesem Hintergrund fordern einige die zinslose (oder gar schuldlose) Schöpfung von Geld durch den Staat oder einer verstaatlichten Bank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch das ist ein Trugschluß. Die Schöpfung ungedeckten Geldes in beliebiger Höhe und dann noch ohne Schuldbuchung würde noch schneller zum Crash des Systems führen, weil dann auch noch die Disziplinierung durch die Schulden entfällt. Jeder würde nur noch konsumieren, niemand würde sparen und investieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung ist der direkte Tausch von Sachwert gegen Sachwert. Und da setzen sich im Markt eben seit Jahrtausenden immer wieder gewisse gut handbare Sachwerte als bevorzugtes Tauschmittel durch. Der Tausch Sachwert gegen Sachwert funktioniert ganz ohne Bankensystem, das war schon immer so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Auswahl interessanter Webseiten zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.radio-reschke.de" title="Radio Reschke"&gt;www.radio-reschke.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.das-bewegt-die-welt.de" title="Das bewegt die Welt"&gt;www.das-bewegt-die-welt.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.goldseitenblog.de" title="Goldseitenblog"&gt;www.goldseitenblog.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hartgeld.com" title="Hartgeld.com"&gt;www.hartgeld.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5238324204889687025?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5238324204889687025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/schuldgeldsystem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5238324204889687025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5238324204889687025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/schuldgeldsystem.html' title='Schuldgeldsystem'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5648146315448133991</id><published>2010-11-22T22:57:00.003+01:00</published><updated>2010-11-22T23:15:30.076+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krisenvorsorge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Garten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstversorgung'/><title type='text'>Kartoffel-Anbau im Topf</title><content type='html'>Immer wieder mal befasse ich mich mit dem Thema Selbstversorgung. Das ist auch so ein alter Traum von mir. Unabhängig, autark leben, frei von den Zwängen des Konsumterrors. Anstatt mir einen neuen Beruf zu suchen, mit dem ich Geld verdienen kann, wäre das ja auch eine Alternative: teilweise oder vollständige Selbstversorgung, um mit deutlich weniger Geld als bisher auszukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meinen bisherigen Gartenanbau-Erfahrungen ist das allerdings völlig utopisch. Selbstversorgung kann – für mich - realistischerweise nur eine kleine Ergänzung sein, vielleicht noch mehr für die Seele als für den Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise hatte ich in diesem Jahr ein kleines Projekt Kartoffelanbau im Plastik-Eimer. Ich hatte 4 Container, je etwa 20l groß, von diversen Weihnachtsbäumen aufbewahrt. Für die Erde habe ich einen (zu) stark überlagerten Komposthaufen abgetragen. Als Saatgut habe ich stark durchgekeimte verschrumpelte Kartoffeln aus dem Keller genommen, die ich gerade noch da hatte und sonst hätte wegwerfen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Container zunächst nur zu etwa 2/3 mit Erde gefüllt und zweimal im Sommer weiter Erde angehäufelt. Das soll ja den Ertrag erhöhen. Die Kartoffelpflanzen wuchsen zuverlässig, kamen aber nicht zur Blüte. Sie standen im Halbschatten (volle Sonnenlage habe ich in meinem Garten quasi nicht). Im Sommer habe ich regelmäßig mit Regenwasser gegossen, als es ganz trocken war auch einige Mal mit Leitungswasser. Gedüngt habe ich nicht, die Komposterde mußte reichen. Ich wollte ja keine Kosten produzieren, da es darum ging herauszufinden, ob so etwas einen realistischen Beitrag zur Haushaltskasse leisten kann – mit gekaufter Erde oder gekauftem Dünger wäre das wohl von vornherein nicht möglich gewesen, zumal ich eine Abneigung gegen Kunstdünger habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab etwa Mitte September verdorrte das Kraut sehr plötzlich. Ich bin nicht sicher, ob man auch schon vorher ernten kann oder sollte, aber spätestens nach dem Verdorren des Krauts kann ja nichts mehr nachwachsen. Daraufhin habe ich zunächst einen der Eimer geleert, da ich derzeit nur wenig Kartoffeln verbrauche (ich esse ja überwiegend außer Haus) und die Lagerung in der Erde noch am praktischsten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht ja bei unter der Erde wachsenden Pflanzen das ganze Jahr über nichts davon, wie groß wohl der Ertrag werden wird. Es ist ein schönes Gefühl, so eine selbst gezogene Kartoffel aus der Erde zu ziehen. Für die Seele auf jeden Fall ein Pluspunkt. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hier ging es mir ja um den Ertragstest. Und der war leider enttäuschend. Ich erhielt aus dem ersten (etwas größeren) Eimer nicht viel mehr Kartoffeln heraus, als ich im Frühjahr hineingelegt habe, Gewicht 690g. Gestern erst erntete ich die restlichen 3 Töpfe mit insgesamt 1750g Kartoffeln, also im Schnitt 610g pro 20l Topf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vermute, daß ich fast mehr Kalorien für das Befüllen und Bewässern der Kartoffeltöpfe verbraucht habe, als ich aus der kleinen Mahlzeit gewinnen kann – das hat also keine Nachhaltigkeit, ist ein netter Freizeitspaß, dient aber nicht dem Überleben während einer möglichen Notzeit. Wenn ich jetzt noch Kosten für Töpfe, Erde, Dünger, Wasser und Saatgut hätte, würde es sich erst recht nicht lohnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen echten Selbstversorgerbeitrag müßte ich wahrscheinlich eine große sonnige Anbaufläche haben, die dann ökonomisch bewirtschaftet werden kann. Man bräuchte vermutlich auch Vieh, das guten Dünger produziert oder eine Bezugsquelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist für mich nicht realistisch. Ich denke aber, es müßte trotzdem möglich sein, auf meinem kleinen Grund einen Beitrag zu leisten. Zunächst werde ich das Experiment wohl nächstes Jahr wiederholen mit leichten Änderungen. Es fehlt anscheinend an Düngung. Vielleicht kann es helfen, wenn ich die Kartoffelpflanzen mit Küchenabfällen mulche (das Warten auf Kompostierung dauert zu lange).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passend zur Kartoffelernte gab es heute bei mir Kartoffelpuffer nach dem Rezept aus dem Kriegstagebuch, das Johannes bei &lt;a href="http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2010/11/i-ch-bin-in-einer-konditorei.html" title="Schnittpunkt:2012"&gt;schnittpunkt2012.blogspot.com&lt;/a&gt; eingestellt hat. Nur geriebene Kartoffeln, etwas Mehl (Kartoffelmehl hatte ich nicht) und Salz, in Fett gebraten. Das Anbraten der Masse müßte ich wohl noch etwas üben... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmeckt ganz ok, im echten Notfall bestimmt besser als nur Löwenzahn. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5648146315448133991?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5648146315448133991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/kartoffel-anbau-im-topf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5648146315448133991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5648146315448133991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/kartoffel-anbau-im-topf.html' title='Kartoffel-Anbau im Topf'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-3318903900164256817</id><published>2010-11-20T00:26:00.001+01:00</published><updated>2010-11-20T00:28:45.386+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lachen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Statistik'/><title type='text'>Lachen ist gesund</title><content type='html'>Ich habe gerade zum allerersten Mal die Statistik von meinem Blog aufgerufen. Das hat mich bisher nicht interessiert, mir ging es doch vor allem zu Beginn nur ums Schreiben, nicht darum gelesen zu werden (bis ich dann entdeckte, wie spannend der Austausch im Blog sein kann). Ich wollte ja nicht das Ego mästen, das sich dann vielleicht Gedanken um seine Beliebtheit macht oder so. Aber jetzt war ich doch mal neugierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant, was Blogger so alles speichert. Ich kann jetzt also nachschauen, wie viele Menschen wann von welchem Land aus meinen Blog aufgerufen haben. Und mit welchem Suchbegriff sie hier gelandet sind. Einer davon: „horrorfilme gucken kann trauma heilen“. Darüber muß ich gerade so lachen, köstlich, das vertreibt doch glatt meine Tagesdepression. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-3318903900164256817?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/3318903900164256817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/lachen-ist-gesund.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3318903900164256817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/3318903900164256817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/lachen-ist-gesund.html' title='Lachen ist gesund'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-2423123938979545673</id><published>2010-11-19T23:44:00.002+01:00</published><updated>2010-11-19T23:47:58.420+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefängnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Systemkrise'/><title type='text'>Alltag im System</title><content type='html'>Gestern abend hatte ich diese lichten Momente, in denen das Leben ganz klar und einfach erschien. Ging leider schnell wieder vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Situation am Arbeitsplatz produziert immer wieder neue Aufregungen. Jetzt sollen uns sämtliche privat beschafften elektrischen Geräte wie Wasserkocher, Ventilatoren, individuelle Beleuchtung etc. verboten werden, ebenso jede individuelle Veränderung der Möblierung (die völlig am Bedarf vorbei geplant ist). Auch das Aufstellen privater Fotos etc. auf den Schreibtischen ist anscheinend unerwünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Begründungen sind hanebüchen. Zum einen geht es um Energiesparen (ich bin ja auch für den Schutz der Umwelt und knapper Ressourcen, aber diese Energiesparhysterie mit Hilfe immer komplizierterer Technik ist menschenfeindlich ausgeartet), zum anderen um freie Schreibtischflächen zur leichteren Reinigung. Bloß daß diese Reinigung bisher von uns nicht festgestellt werden konnte, es staubt ein wie eh und je. Und dank der fehlenden Ablageflächen muß halt auch mal ein Blatt Papier auf dem Schreibtisch liegen – es sei denn, wir stellen die Arbeit einfach ein. Das geht natürlich auch, und die Firmenleitung ist auf dem besten Weg, das zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es soll anscheinend eine klinisch reine Umgebung geschaffen werden, einige sprechen schon von Krankenhausatmosphäre. Ich finde Krankenhäuser eher heimeliger als meinen Arbeitsplatz mit den kahlen Wänden und durchgenormten funktionsfeindlichen Design-Teilen (z.B. Wasserhähne, die in alle Richtungen spritzen und tropfen – sehen aber „super“ aus).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die zunehmenden bürokratischen Anordnungen werden immer grotesker. Dabei habe ich schonmal in einem gut verwalteten Großkonzern gearbeitet – so blödsinnige arbeitshemmende Vorgaben gab es nicht einmal dort. Allerdings ist das lange her, möglicherweise ist das System auch dort unterdessen völlig ausgeartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe das jetzt besser. Zum einen werden diese menschenfeindlichen Systeme von Menschen geschaffen, deren Zugang zu ihrem eigenen Selbst völlig blockiert scheint. Ich kann das unterdessen sehr gut wahrnehmen, wer gut bei sich ist und wer nicht. Und zum anderen zwingt die Logik unseres Wirtschaftssystems dazu, daß die arbeitenden Menschen immer weiter ausgepreßt werden, damit die Profite für die wenigen Nutznießer des Systems weiterfließen und damit das Schuldgeldsystem nicht zusammenbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Unternehmen, das menschenfreundlich mit seinen Mitarbeitern umgeht, hat heute nur noch schlechte Überlebenschancen im brutalen Konkurrenzkampf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo gibt es da für mich als einzelnes Individuum eine Möglichkeit, etwas zu verändern? Ich tue ja schon viel für meine Selbsterkenntnis, um meine eigenen inneren Hindernisse aus dem Weg zu räumen, und ich äußere Kritik an den Zuständen, wo immer es mir möglich ist. Das nutzt aber wenig, an den Gesamtstrukturen kann ich nichts ändern. Und ertragen kann ich sie auch immer weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will raus aus dem System.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz wird mir das nicht gelingen, solange das System selber nicht zusammengebrochen ist. Es ist quasi unmöglich, sich ganz herauszuziehen. Nicht mal als Obdachloser könnte man frei in Deutschland leben, selbst da ist man an Vorschriften gebunden und wird kaum noch irgendwo geduldet. Auch alle anderen Nischen, die ich mir so vorstellen kann, wirken nur beschränkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am freiesten sind noch die, die richtig viel Geld haben. Die können sich ihre eigenen Gesetze schreiben und die dann auch noch brechen und jederzeit dahingehen, wo ihnen noch mehr Geld nachgeworfen wird. Ich glaube aber nicht, daß diese Menschen innerlich frei sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind alle Teil des Systems, mehr oder weniger, in verschiedenen Funktionen und an verschiedenen Standorten. Wenn jeder einzelne sich ändert, ändert sich wohl auch das System. Aber wie lange soll das noch dauern?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-2423123938979545673?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/2423123938979545673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/alltag-im-system.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2423123938979545673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/2423123938979545673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/alltag-im-system.html' title='Alltag im System'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1928696945988547578</id><published>2010-11-18T23:26:00.002+01:00</published><updated>2010-11-18T23:34:40.271+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Freiheit</title><content type='html'>In einer merkwürdigen Stimmung bin ich heute nach dem Tanzen. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen möchte. Beides. Eher weinen, das liegt mir näher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben ist ganz einfach. Es ist einfach so, wie es ist. Das habe ich schon dutzendmal so gelesen, aber heute empfinde ich es selber so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese ganzen Verkomplizierungen sind völlig unnötig. Es ist einfach, was es ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist lustig, es ist traurig, es ist schrecklich, es ist schön, es ist alles nacheinander und alles zugleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer bin ich? Heute bin ich niemand. Nach dem Tanzen war da niemand mehr. Es sprach aus meinem Mund irgendwelche Worte. Sie flossen leicht, wie von selbst, aus sich selbst heraus. Nicht von mir, keine Gedanken vorher. Ich habe nur wahrgenommen, wie die Worte von ganz alleine herausflossen (zum zweiten Mal in dieser Woche – nach der Meditation war das auch schonmal so). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie waren wahr, einfach so, wie der Moment gerade war. Völlig unverstellt, ohne Rollenspiel vom Ich, nichts Ausgedachtes. Die Worte waren leer von vorgestellter Bedeutung. Da paßt der Begriff Leere für mich mal. Die Worte kamen von nirgendwo und sie gingen ins nirgendwo. Schall, der verebbt. Und weg. Vergänglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach fuhr ich mit dem Auto noch an die Stelle, wo ich drin sitzenbleiben kann und trotzdem auf den Fluß blicken kann. Regentropfen auf der Scheibe. Die Straßenlampen behindern den Blick in die Dunkelheit. Nur die Lichtreflexion läßt das Wasser erahnen. Daneben Schwarz. Tiefschwarz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, so fühlt sich Freiheit an. Ich war gar nicht mehr da.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1928696945988547578?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1928696945988547578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/freiheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1928696945988547578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1928696945988547578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/freiheit.html' title='Freiheit'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-751340832191222754</id><published>2010-11-15T22:42:00.003+01:00</published><updated>2010-11-15T22:55:19.959+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stille'/><title type='text'>Mögen alle Wesen glücklich sein!</title><content type='html'>Heute bin ich den ganzen Tag von einem feinen Glücksgefühl erfüllt -  sogar am Arbeitsplatz! Ich bin dankbar dafür und möchte es gerne weiterschenken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen alle Wesen glücklich sein! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der S-Bahn stiegen 3 extrem laute betrunkene Männer mit mir ein. Zuerst bedauerte ich, daß ich nicht in einen anderen Wagen eingestiegen war, dann bemühte ich mich um eine ruhige und freundliche Geisteshaltung, die Männer im Nacken. Als sie ausstiegen, seufzte ich erleichtert – wie wohl die anderen Passagiere um mich herum auch. Dann dachte ich aber: was wäre wohl passiert, wenn ich diesen verirrten Männern mit freundlicher Stimme ohne jeden Unterton (das wäre sehr schwierig) einen schönen Abend gewünscht hätte? Ob es die Situation befriedet hätte? Denn offenbar litten sie ja an einem Aufmerksamkeitsdefizit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, noch traue ich mich sowas nicht und bin nur froh, wenn ich unbeschadet herauskomme. Aber ich habe immer weniger Angst vor anderen Menschen, und es ist seltener, daß ich einen Anflug von Verachtung oder Abscheu empfinde – früher meine normale Reaktion auf solche Situationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach ging ich zum Meditationskurs, heute vorläufig letzter Abend. Meine bestimmende Empfindung während der Meditation war: mir geht es jetzt gut, ich bin glücklich, aber das reicht nicht. Ich möchte, daß es auch anderen Menschen gut geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen alle Wesen glücklich sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Gedanke kam mir immer wieder, und dabei eine Mischung aus Mitgefühl und innerer Ergriffenheit. Ich lese z.Zt. von Lama Ole Nydahl „Wie die Dinge sind“ (eine Einführung in die buddhistische Lehre), davon bin ich sicherlich beeinflußt. Was mir bisher unbekannt war: die Buddhisten (oder zumindest einige Schulen) unterscheiden zwischen der eigenen Befreiung (Durchschauen der Ich-Illusion) und der Erleuchtung zum Wohle aller Wesen. Letzteres ist jetzt mein Ziel. Es reicht mir nicht (mehr), nur alleine glücklich zu sein. Ich möchte gerne anderen Menschen helfen. Wenn ich irgendwann Befreiung erlangen sollte, möchte ich da nicht stehenbleiben. Dann möchte ich weitergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute empfand ich so viel Frieden und konnte auch etwas davon weitergeben. Eine Frau wies mich darauf hin, daß ich mich seit Beginn des Jahres so sehr stark verändert habe – daß ich jetzt strahle. Das Kompliment war mir fast ein wenig unangenehm. Nicht „ich“ strahle, sondern wenn, dann strahlt „ES“ durch mich hindurch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine tiefsten spirituellen Erfahrungen hatte ich vor Beginn dieses Meditationskurses, aber anscheinend sind diese Erfahrungen nach und nach so in mir geerdet und integriert worden, daß es heute auch nach außen sichtbar ist (das war vor Monaten auch schonmal so, aber dann gab es diese Rückschläge).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich der Leiterin für die vielfältige Inspiration dankte, gab sie mir auch dieses Kompliment zurück und dankte für die Inspiration, die ich weitergegeben habe. Uff!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin froh, wenn das, was ich tue, irgendeinen Nutzen hat – für mich und/oder für andere. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum geht es mir heute so gut? Keine Ahnung. Es ist einfach so. In den letzten Wochen gab es bei mir viel Leid und Wut, sehr viel Anhaftung, aber auch Auseinandersetzung damit. Vielleicht ist ein weiterer Knoten geplatzt, wer weiß. Bin gespannt, ob das „Strahlen“ noch ein paar Tage anhält. Vielleicht ja sogar am Arbeitsplatz? Große Herausforderung. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt hatte ich noch eine kurze S-Bahn-Begegnung. Ich saß gegenüber einem Farbigen, der sich ungewöhnlich verhielt: er rieb sich das Gesicht mit einer farbigen Flüssigkeit ab, von der er danach auch trank. Er wirkte während der Fahrt etwas unruhig, bewegte sich viel. Ich las still und friedlich. Unsere Blicke trafen sich kurz. Ich lächelte. Er lächelte zurück. Danke. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach fuhr ich noch spontan in den Wald. Im letzten Winter habe ich das oft gemacht. Es ist jedesmal eine Mutprobe (ich habe Angst vor freilaufenden bzw. streunenden Hunden und vor den Menschen, denen ich dort im Dunkeln begegnen könnte), aber ich genieße dieses Glücks- und Freiheitsgefühl, das sich bei mir oft einstellt, wenn ich dort bin: ich liebe den Geruch von modrigem feuchten Laub, das ist so erdig. Dazu das kleine Moor im Nebel und fahlem Mondlicht. Herrlich! Nur wenige Meter von meinem Auto entfernt, das für mich dann die Nabelschnur zur Zivilisation darstellt. Das brauche ich, denn etwas mulmig ist mir da schon, aber wenn ich es nicht übertreibe, kann ich ganz schnell neben der Angst auch den ganzen Zivilisationsballast für einige Momente abfallen lassen. Ich bin ein Teil dieser wunderbaren Natur. Ich fühle mich dort frei und verbunden zugleich. Ich werde dort still.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-751340832191222754?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/751340832191222754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/mogen-alle-wesen-glucklich-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/751340832191222754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/751340832191222754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/mogen-alle-wesen-glucklich-sein.html' title='Mögen alle Wesen glücklich sein!'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-120150006957432767</id><published>2010-11-13T01:09:00.002+01:00</published><updated>2010-11-13T01:25:04.354+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>vegetarischer Ernährungsversuch</title><content type='html'>Vor einigen Monaten hatte ich entschieden, mich mal versuchsweise vegetarisch zu ernähren. Darüber wollte ich schon länger mal was schreiben. Heute gibt es ja schon eine größere vegetarische Minderheit als in meiner Jugend. Ein Mitschüler, der die Pizza beim Klassenfest nur ohne Wurst wollte, war da noch ein Exot. Leider gibt es heute immer noch kein flächendeckendes vegetarisches Angebot, wenn man sich außer Haus ernähren muß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es einige Wochen lang nicht zu 100%, aber doch recht konsequent durchgeführt. Dabei habe ich sämtliche Imbisse in der Umgebung meines Arbeitsplatzes auf das verfügbare fleischlose Essen getestet. Ich stellte fest, daß es zwar meistens irgendetwas zu essen gibt, aber weder bewußt als vegetarische Küche gedacht, noch vollwertig oder gar biologisch. Was ist beispielsweise an Weißmehl-Nudeln mit irgendeiner Soße gesund? Ich habe noch nie kapiert, warum Pasta immer gemüsefrei serviert wird, von dem bißchen Tomatenpüree vielleicht abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Käse und Ei wollte ich bei meinem Test sowieso nicht verzichten, sonst wären die Möglichkeiten noch eingeschränkter gewesen. Es gibt dort kaum Gerichte, in denen sichtbar viel frisches Gemüse verarbeitet ist, von asiatischer Küche vielleicht mal abgesehen. Meist gibt es leere Kohlenhydrate (Nudeln, Pommes, weißer Reis) und viel Fleisch. Am besten schmeckten mir noch die selbstgekocht aussehenden Suppen eines Anbieters, die ich aber nicht jeden Tag essen möchte. Alle in Frage kommenden Gerichte waren eiweißarm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich versuchte mit Soja-Milch zum Müsli morgens und Tofu oder einem Linsengericht am Abend gegenzusteuern – aber ich esse nicht jeden Tag Müsli, sondern oft nur Brote, wenn es schnell gehen muß, und abends kann ich auch nur selten kochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich am Wochenende unterwegs bin, braucht es eine kalte oder warme Zwischenmahlzeit, die überall zu kaufen ist, und die praktisch ist, um sie beispielsweise auch im Auto zu essen. Immer nur Käsebrote war mir schnell zu langweilig, und mit vegetarischen Gemüseaufstrichen konnte ich mich bisher leider nicht anfreunden, die schmecken mir nicht. Außerdem gibts die nirgends unterwegs zu kaufen, da bleibt es oft bei fettigem Zeugs von der Tankstelle oder einem Backshop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Vollzeitberufstätigkeit und meinem in der Freizeit häufig pendelndem Leben ist das schwierig mit gesunder Ernährung. Nach einiger Zeit merkte ich, daß ich Heißhunger auf Eiweiß bekam und sogar Tofu – den ich früher nie mochte – mit großer Begeisterung aß. Es gibt da heutzutage tolle Fertigprodukte. Trotzdem fehlte mir was. Ich fing dann wieder an, sporadisch Wurstaufschnitt zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterdessen wähle ich während der Arbeitswoche wieder öfters fleischhaltige Gerichte, weil die insgesamt einfach mehr Nährstoffe zu haben scheinen. Am Wochenende, sofern ich zu Hause bin, gibt es meist vegetarische Kost, ich liebe Gemüse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen meinen häufiger aggressiven und wütenden Gefühlen am neuen Arbeitsplatz und dem wieder erhöhten Fleischkonsum gibt. Ich merke mittags einfach, daß ich von Gemüsesuppe alleine nicht satt werde, daß ich was Festes brauche. Genügsam Rohkost kauen könnte ich vermutlich nur, wenn ich seelisch völlig ausgeglichen wäre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fleischkonsum ist nicht friedlich. Ich habe vor kurzem mehrere Dokumentationen zu Mißständen in der Massentierhaltung gesehen. Alles eigentlich nichts neues für mich, aber doch sehr schockierend. Alleine zu sehen, wie Tausende kleiner noch lebenslustiger Küken wie Ware auf Förderbändern transportiert werden, der „Ausschuß“ wird dabei aussortiert (die sicherlich folgende Tötung wurde nicht gezeigt). Dann werden sie verpackt und verschickt, um ein freudloses Leben ohne Sonnenlicht, natürliche Umgebung und natürliche Sozialkontakte vollindustriell in einer Blechhalle zu fristen. Nennt sich dann Bodenhaltung. Gruselig. Bei Bio-Massentierhaltung ist es gar nicht so sehr viel besser. Das macht nicht nur den Hühnerfleischkonsum, sondern auch den Eierkonsum fragwürdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann die ganzen Argumente des Umweltverbrauchs: der amazonische Regenwald wird großflächig abgeholzt für Soja-Plantagen, die dann das genmanipulierte Futter für unser Rindvieh und unsere Schweine liefern. Von der Getreidemenge, die ein Rind für eine Fleischportion verzehrt, können 7 Getreidemahlzeiten hergestellt werden, also Verschwendung von knappen Ressourcen und Luxus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Meere sind auch weitgehend leergefischt, die Aqua-Farmen produzieren große Umweltprobleme und entlasten die Fischpopulationen nicht, weil Fischmehl zur Aufzucht gebraucht wird. Die Fischerei in Europa soll vollkommen industrialisiert werden, kleine Fischerboote werden von der EU verboten, nur noch die riesengroßen Schiffe erlaubt, die alles kaputtfischen und dabei noch den Meeresboden zerstören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nahrungsmittelindustrie ist unglaublich pervertiert, das fängt leider bei der Tierhaltung oder auch Gemüsezucht schon an, setzt sich über extrem ungesunde Zusatzstoffe und fragwürdige Verarbeitung fort - und das scheint sich in den letzten Jahren noch massiv zu beschleunigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, eigentlich sprechen Herz und Seele für eine möglichst vegetarische und möglichst unverarbeitete Ernährung. Nur die Umsetzung ist so schwierig. Immerhin hatte ich seit Monaten kein Stück Fleisch mehr in meinem Kühlschrank, nur Wurst, es geht nicht mehr so blutig zu beim Kochen. (Die Weihnachtsgans wird es aus Tradition trotzdem geben, auch wenn es mir immer schwerer fällt, so ein totes Tier zu handhaben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Aspekt: ein naturnahes Leben in Mitteleuropa beinhaltete nach meiner Vermutung neben Getreide, Gemüse und Obst auch Fleisch aus den Wäldern. Soja kommt hier nicht natürlich vor, auch Reis nicht. Wildkräuter und wilde Beeren können den Speiseplan ergänzen. Je weiter man nach Norden kommt (und ich stamme ja halb aus dem hohen Norden), desto größer der Fleischanteil, weil einfach nicht genug Grünes wächst in der kurzen Vegetationsperiode. Aber die Tiere durften wenigstens frei leben, bevor sie getötet wurden, und alle Jägerkulturen hatten Bräuche, die toten Tiere zu ehren, bevor sie geschlachtet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde vorerst nicht ganz auf Fleisch und Fisch verzichten, versuche es aber zu begrenzen und Alternativen auszuprobieren. Mehr Hülsenfrüchte wäre gut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-120150006957432767?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/120150006957432767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/vegetarischer-ernahrungsversuch.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/120150006957432767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/120150006957432767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/vegetarischer-ernahrungsversuch.html' title='vegetarischer Ernährungsversuch'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6590058259282356802</id><published>2010-11-12T23:18:00.004+01:00</published><updated>2010-11-12T23:31:12.824+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berufung'/><title type='text'>Wozu Freizeitbeschäftigungen?</title><content type='html'>Warum brauchen Zivilisationsmenschen Hobbys? Warum brauchen wir Sport? Warum brauchen wir Unterhaltung wie Fernsehen oder Kino oder Internet oder Gameboy?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir ein uns gemäßes natürliches Leben führen würden, bräuchten wir all das nicht! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Hobbys versuchen wir die innere Leere zu füllen, die durch die falsche Berufswahl entsteht, die unserer Berufung widerspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Sport versuchen wir die mangelnde Bewegung auszugleichen, deren unser Körper bedarf, die aber unser Zivilisationsalltag verhindert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Unterhaltung lenken wir uns ab vom Schmerz der Unfreiheit, Abhängigkeit, Sinnlosigkeit unseres Sklaven-Daseins. Wir betäuben uns damit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sinnlos das alles ist. Früher haben die Menschen das alles nicht benötigt. Sie waren zwar materiell ärmer, aber seelisch reicher (zumindest vermute ich das). Allerdings darf man wahrscheinlich nicht nach Menschen gucken, die unter frühkapitalistischen Arbeitsbedingungen lebten, denen ging es vermutlich noch schlechter als uns: sie waren Sklaven und waren zudem noch materiell arm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind auch Sklaven, aber materiell immer noch relativ reich (voraussichtlich nicht mehr sehr lange, da wir überall an Grenzen des Wachstums stoßen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn man nach Naturvölkern schaut, die noch im Einklang mit ihrer Umwelt leben, dann paßt es wohl. Ich entsinne mich, daß ich mal etliche Berichte über das Volk der Penan gelesen habe, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten nomadisch im Dschungel von Borneo glücklich lebten – bis die Holzfäller kamen, den Urwald rodeten und die Penan zur Seßhaftigkeit mit Verlust ihrer Kultur zwangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Sport braucht, um Bewegungsmangel auszugleichen, lebt ein unnatürliches Leben. Der Mensch ist nicht darauf ausgelegt, sinnlos Energie zu verbrauchen, sondern sollte sich natürlicherweise bewegen, um seinen Lebensunterhalt heranzuschaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer kein Hobby, keinen Sport und keine Unterhaltung braucht und sich trotzdem gesund und gut fühlt, lebt vermutlich ein erfülltes Leben. Manchmal gibt es Dokumentationen im Fernsehen über Menschen, z.B. arme Bauern in entlegenen Teilen der Erde, die so leben. Die wirken oft deutlich glücklicher als wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hobby zum Beruf machen, das wärs!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6590058259282356802?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6590058259282356802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/wozu-freizeitbeschaftigungen.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6590058259282356802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6590058259282356802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/wozu-freizeitbeschaftigungen.html' title='Wozu Freizeitbeschäftigungen?'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1895089955711476662</id><published>2010-11-12T01:50:00.004+01:00</published><updated>2010-11-12T02:46:49.394+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Abschied'/><title type='text'>@agapesworld</title><content type='html'>Liebe Eva,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;warum gehst Du so hastig? Nun bin ich froh, daß ich heute vom Büro aus noch Deine Antwort an mich gelesen habe, die mir den Abschied ein wenig erleichtert. Jetzt schon ist Dein gesamter Blog gelöscht. Hast Du wenigstens Deine Texte gesichert? Die hätten es verdient, nicht einfach weggewischt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles muß irgendwann losgelassen werden, aber manche Dinge wollen auch eine Zeitlang bewahrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne ja Deine Gründe für den Rückzug nicht, vielleicht möchtest Du keine Spuren hinterlassen. Für mich ist es bedauerlich, ich hätte gerne auch in alten Beiträgen von Dir von Zeit zu Zeit nochmal gestöbert - weil sie einfach zeitlos schön waren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich, daß Du bei mir weiter mitlesen willst. Melde Dich mal beizeiten, wenn Du magst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Louise&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Hoffentlich wird das jetzt nicht zu sentimental. Du lehrst mich eine Lektion, glaube ich. Dreimal verschwand Dein Blog von jetzt auf gleich, seit ich Dich (virtuell) kenne. Das hat mich jedesmal getroffen, und ich habe mir Gedanken gemacht, ob Du freiwillig gegangen bist oder nicht. Jetzt weiß ich zumindest, daß Du das Schreiben aufgeben möchtest. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin aber total erstaunt, wie jemand wie Du, die doch offensichtlich mit sehr viel Energie und Herzblut einen zauberhaften Blog gestaltet hat, diesen einfach komplett löschen kann. Ist das nicht wie ein zerstörtes Kunstwerk? Möchtest Du nicht, daß etwas von Dir überdauert? Kannst Du etwas erschaffen und es dann sofort wieder loslassen, es vernichten, tut das gar nicht weh?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich, die seit ihrer Kindheit eigentlich nichts wesentliches weggeschmissen hat, insbesondere keine Erinnerungsstücke, ist das unvorstellbar. Selbst wenn ich mal ein Sandschloß am Meer gebaut habe, wollte ich doch, daß es möglichst lange stehenbleibt, und freute mich noch nach Tagen, einen kleinen Hügel vorzufinden, wo es mal stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Eckhart Tolle hörte ich in einem Vortrag, daß für ihn Lebenssituationen, die früher eine Festigkeit/Solidität hatten, nun immer schon von der Vergänglichkeit berührt sind, schon wieder weggewischt, während sie noch da sind. Ist das bei Dir so ähnlich? Und ist das erstrebenswert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme da nicht mit, ich hänge sentimental an der Vergangenheit. Aber etwas leichter als früher ist mir schon zumute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, dann nehme ich jetzt mal Abschied von diesem Tag, der schon vor knapp 3 Stunden zu Ende gegangen ist, und gehe endlich ins Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1895089955711476662?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1895089955711476662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/agapesworld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1895089955711476662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1895089955711476662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/agapesworld.html' title='@agapesworld'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5895542846747267632</id><published>2010-11-12T00:20:00.004+01:00</published><updated>2010-11-12T00:35:23.375+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Abgrenzung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kontakte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tanzen'/><title type='text'>Abgrenzung und Wut</title><content type='html'>Heute war ein interessanter Tanz-Abend. Mir mißfielen zunächst fast alle Übungen, ich fand sie schrecklich. Bei einer Partner-Übung sollte eine streng sein und der anderen nonverbal Befehle erteilen, die diese dann ausführen sollte. Ich fühlte mich in beiden Rollen total unwohl, als würde mir etwas übergestülpt, was ich nicht bin. Dann ging es weiter mit einer Übung zu dritt: zwei tanzen zusammen und grenzen die Dritte aus. Das fand ich genauso blöd, entsprach mir überhaupt nicht. Dann nochmal zu zweit: eine tanzt, die andere soll Kontakt suchen, aber ständig abgewiesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand das so bescheuert, daß ich während der Übung darüber nachdachte, die Tanz-Therapie im nächsten Semester nicht fortzusetzen (und eher etwas mit freiem authentischen Tanz zu suchen). Erst ziemlich spät überlegte ich auch, ob ich nicht die Übung einfach verweigern könnte. Ich blieb dann drin, aber ging nicht richtig tief in diese von mir abgelehnten Rollen rein. [Später bekam ich ein positives Feedback dazu, daß ich trotz meiner starken Unlustgefühle die Übung versucht habe.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam eine Übung „womit erregst Du Aufmerksamkeit“? Ich hatte nur negative Assoziationen, vor allem Wut. Mit geballten Fäusten ging ich durch den Raum, machte Schattenboxen, aber richtig viel Energie war hinter der Wut nicht. Als dann eine Frau Kontakt über sehr freundliche und zarte Bewegungen suchte, schmolz meine Wut sofort dahin und ich ließ mich auf sie ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachher gab es noch einige schöne Übungen, die mich mit dem Abend versöhnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gesprächsrunde wurde mir dann einiges klar, und es arbeitet auch jetzt noch in mir weiter. Über Wut suche ich eigentlich Kontakt. Ich suche Nähe über Abgrenzung, was natürlich schwer funktionieren kann. Die Abgrenzung entsteht daraus, wenn ich mich zuvor abgelehnt gefühlt habe, nicht wahrgenommen, nicht ernstgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaubte während der Übung, es ginge mir um Authentizität, und meine Abwehr richte sich gegen die mir übergestülpte Übung. Daneben ging es mir aber auch darum, mich selbst für den Mittelpunkt der Welt zu halten, und zu glauben, daß immer alles so ablaufen müsse, wie ich mir das vorstelle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Erkenntnis daraus: ich kann doch eine Übung mitmachen, die mir nicht gefällt, und trotzdem dabei authentisch sein, z.B. indem ich ganz bewußt schauspielere und eine Rolle spiele oder auch, indem ich mal nachspüre, wie weit ich mich doch einlassen kann, wann genau die Grenze überschritten wird, bei der ich mich nur noch unecht fühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine extreme Abgrenzung und Wut entsteht, wenn ich mich hilflos einer Situation ausgeliefert fühle, die mir nicht gefällt. Das ist ein Schritt weiter, als mich dann nur zu verkriechen, es ist offensiv auf andere zu – aber eben negativ offensiv. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist doch völlig klar, daß ich mich manchmal auch anpassen muß, insbesondere, wenn ich mit anderen Menschen zu tun habe - es sei denn, ich will unbedingt alles alleine machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Lernaufgabe ist hier wohl, dann einen Kontakt zu suchen, der nicht nur schwarz oder weiß ist. Klar zu sagen, wie ich mich fühle oder was mir nicht gefällt, dafür auch die notwendige Aufmerksamkeit einzufordern, und dann aber zusammen eine gemeinsame Lösung zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war in dieser Übung nun nicht möglich, es sei denn, wir hätten die Aufgabe einfach aufgelöst, losgelassen und anders fortgesetzt – manchmal passiert das in einer Partnerübung, aber in diesem Falle nicht. Die Rollen blieben starr wie vorgegeben. Ich kann mit den Themen Abgrenzung und Wut noch nicht so flexibel und spielerisch umgehen wie mit anderen Themen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zusammenhang zu meiner Arbeitssituation wurde schnell klar. Ich verhalte mich da gerade wie ein trotziges Kind, das nicht mehr im Mittelpunkt steht und unbedingt Beachtung finden möchte. So suchte ich zuletzt immer noch ein Haar in der Suppe, was ich kritisieren kann, bis ich schließlich keine Antwort mehr auf meine Beschwerden bekam. Ich habe zuletzt wieder etwas übertrieben und Mängel benannt, die für andere gar kein Thema sind. Schon nicht ganz unberechtigt, aber zu pingelig. Und im Grunde wegen einem empfundenen Defizit an Aufmerksamkeit für meine Bedürfnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, daß ich das jetzt so klar sehe. Ich werde also weiter daran arbeiten, angemessen mit den kritischen Bürosituationen umzugehen, nicht schwarz und nicht weiß, sondern flexibel. Wenn ich etwas wirklich ausprobiert habe und es mir dann immer noch nicht gefällt, kann ich natürlich auch entscheiden rauszugehen aus der Situation, nein zu sagen. Aber Rückzug und Alleinsein kenne ich schon so gut. Wird Zeit, mal was neues auszuprobieren, mit mehr Kontakt auch im Konflikt und im Widerspruch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5895542846747267632?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5895542846747267632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/abgrenzung-und-wut.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5895542846747267632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5895542846747267632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/abgrenzung-und-wut.html' title='Abgrenzung und Wut'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-8305795526980340448</id><published>2010-11-10T23:34:00.004+01:00</published><updated>2010-11-11T00:17:13.974+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefängnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kontakte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Muster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewissen'/><title type='text'>Arbeit in der Matrix</title><content type='html'>Gestern hatte ich einen relativ konstruktiven Arbeitstag – der beste bisher in der neuen Arbeitsplatzsituation, fast so wie „früher“ (da war es auch nicht gerade super). Ich habe mich dort jetzt ein wenig arrangiert, das dauergenervte Gefühl ist gewichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich reibe mich allerdings immer wieder an kleinen Situationen, die vor allem die Sicherheit der Fluchtwege betreffen. Ständig finden dort noch behindernde Bauarbeiten statt, ohne Rücksicht darauf, daß in dem Gebäude schon normal in den Büros gearbeitet wird. Ich nehme solche Unzulänglichkeiten nicht mehr einfach hin, sondern schreibe Beschwerde-Emails und diskutiere mit Kollegen. Es nutzt bisher leider wenig, die bürokratischen Mühlen mahlen langsam und das Herumschieben der Verantwortung verhindert schnelle Lösungen. Eine junge Architektin bei der Mängelaufnahme war wohl sehr überrascht, als ich ihr vorhielt, daß die Konzeption des Gebäudes mir etwas menschenfeindlich erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Einflußmöglichkeiten sind nun weitgehend erschöpft, ich kann es jetzt nur noch ertragen und hoffen, daß alles gutgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Highlights meines aktuellen Berufsalltags sind gute Gespräche mit Kollegen, wenn diese mal zustandekommen. Das klappt am besten unter vier Augen, was durch die Viererbüros stark erschwert wird. Aber in den Randzeiten oder in der Teeküche kommt es schonmal vor, daß man halbwegs ungestört reden kann. Ich habe eine viel größere Offenheit gegenüber Kollegen als früher. Ich spiele weniger Rollen. Sowohl dienstliche als auch eher private Gespräche können wohltuend sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dabei oft einen fast missionarischen Eifer, versuche Bewußtheit für die Mängel des Systems zu schaffen. Und damit meine ich sowohl das staatliche/gesellschaftliche als auch das Firmensystem. Unzufrieden mit der Entwicklung sind viele, die meisten beruhigen sich und andere dann aber schnell mit Gründen wie „ich kann ja eh nichts ändern“ oder „ich brauche diesen Job, also muß ich alles mitmachen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es interessant zu beobachten, wie die Planwirtschaft auch in unserem Unternehmen immer weiter um sich greift und zu erheblichen Betriebsstörungen führt – die „oben“ (in der Hierarchie) natürlich niemand wahrhaben will. Früher habe ich teilweise selber an Pläne geglaubt. In bestimmten Bereichen sind Pläne sinnvoll, ohne Pläne könnte niemals ein kompliziertes technisches Produkt hergestellt oder ein Gebäude gebaut werden. Aber bei meiner Arbeit gehen Pläne meistens schief – zum einen, weil Softwareentwicklung Denkarbeit und teilweise auch ein kreativer Prozeß ist, das läßt sich schlecht planen, und zum anderen, weil zwischenmenschliche Kommunikation, die auch ein erheblicher Teil meiner Arbeit ist, unplanbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zwang zur vorab abgegebenen Aufwandschätzung beispielsweise führt zu überhöhten Planzahlen, weil kein Beteiligter unter Druck geraten möchte und lieber etwas Luft einplant. Diese Luft wird dann später nicht mit einer anderen Arbeit gefüllt, denn diese andere Arbeit ist schließlich nicht eingeplant, und das gäbe nur Ärger. Planzahlen sollen möglichst punktgenau eingehalten werden. Ich frage mich oft, wo da noch der Unterschied zur untergegangenen DDR ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei uns wie nach meiner Vermutung überall in der Wirtschaft wird Kommunikation durch irgendwelche formalistischen Anweisungen, Pläne, technische Tools ersetzt, die alles bürokratischer und langsamer machen, weniger effizient. Zudem beschränken sie die Freiheit der Angestellten immer stärker, wir werden immer mehr auf Roboter getrimmt. Das Ergebnis ist eine freudlose Arbeit, die Qualität nimmt zwangsläufig ab. Ebenso die Quantität. Bei kleineren Programmänderungen nimmt die eigentliche Änderung vielleicht noch 5-10% der Gesamtzeit in Anspruch, der Rest ist Planung, Verwaltungskram, Rechtfertigungen, Einholen von Zustimmungen, Statistiken usw. Eigenständiges Denken und Handeln ist immer weniger gefragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu kommt die Demotivation durch fortschreitende Zerschlagung und Umorganisation von Abteilungen, Ausgliedern von Bereichen in Untergesellschaften, Zusammenlegung mit anderen Gesellschaften usw. Das ist das übliche Konzernspiel, das tausendfach in der Wirtschaft gespielt wird. Auf den einzelnen Menschen wird dabei überhaupt keine Rücksicht genommen, auch nicht auf eingespielte Arbeitsabläufe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle diese Vorgaben erfolgen hierarchisch von ganz oben nach ganz unten, nichts darf sich organisch entwickeln. Für mich ist das ein perfektes Abbild von total verhärteter Ego-Struktur, nur im größeren Rahmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dasselbe geschieht ja auf politischer Ebene. Immer größere Wasserköpfe bilden sich ein, immer mehr entscheiden zu können. Die EU ist unterdessen zu einer Horror-Behörde mutiert, auch den weltweiten Institutionen wie UN etc. mißtraue ich immer mehr, je mehr ich erkenne, daß diese Konstrukte nicht für, sondern gegen den einzelnen Menschen gerichtet sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einzelne Staat darf immer weniger selbst entscheiden und da, wo er das noch darf, nutzt er seine Freiheit nur, um die Freiheit der Bürger immer mehr zu beschränken. Waren nicht Sklaven im römischen Reich freier als wir? Damals gab es noch keine GPS- und RFID-gestützte Überwachung ihrer Bewegungen, keine Gedankenkontrolle per Telefon-, Email-, Internet-Überwachung, keine perversen Sicherheitskontrollen beim Zugang z.B. zu Verkehrsmitteln, keine implantierten Chips und elektronischen Fußfesseln. Eine geschmiedete Kette war noch echte Handarbeit und niemand konnte auf Knopfdruck Menschen einsperren, er mußte ihrer schon persönlich habhaft werden. (Ich bin immer noch nicht sicher, ob ein Stromausfall nicht bewirken würde, daß ich an meinem superelektronisch gesicherten Gefängnis-Arbeitsplatz eingesperrt wäre, jedenfalls ließe sich meine Zugangsberechtigung an meinen Arbeitsplatz ganz leicht per Knopfdruck sperren).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe wirklich, daß dieses EGO-SYSTEM zusammenbricht. An meinem eigenen Weg der Befreiung arbeite ich ja, aber ganz unabhängig von den äußeren Bedingungen bin ich dabei nicht, ich muß die gesellschaftlichen Bedingungen ertragen, die ich alleine nicht ändern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Anteil daran derzeit: ich passe mich äußerlich etwas an, zwangsläufig, um nicht unter Dauerstreß zu stehen. Meine innere Freiheit versuche ich zu bewahren. Das bewirkt aber bisher, daß ich oft Arbeitsleistung verweigere. Zufrieden macht mich das nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am besten fühle ich mich noch nach einem Arbeitstag wie gestern, wenn ich sowohl produktive gute Arbeit geleistet habe - in engem Kontakt zu einem Kollegen (mit Kommunikation macht es deutlich mehr Spaß als alleine vor dem Bildschirm), meinen Gefühlen ehrlichen Ausdruck verliehen habe (Unzufriedenheit, berechtigte Sicherheitsbedenken usw.) und auch ein wenig Freiraum für mich behalten habe. Mal sehen, ob mir das öfter gelingt. Heute habe ich zuviel Zeit vertrödelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Beim nochmaligen Lesen meines Textes kommen mir gerade die Tränen. Die Beschreibung meines gestrigen guten Arbeitstages zeigt mir ganz deutlich, was für MICH meine persönliche Wahrheit ist: eine Mischung aus Arbeitsleistung für die Firma und Nutzung der Arbeitszeit für MICH. Das entspricht keiner mir bekannten Norm, aber das entspricht MIR. Wenn ich mich am Ende des Arbeitstags gut und stimmig fühle, dann war es genau richtig, im Einklang mit mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gott, habe ich lange an diesem Muster festgehalten, immer alles perfekt machen zu müssen, und wenn nicht, dann „wenigstens“ mächtige Schuldgefühle zu haben. Nein, mein Arbeitgeber soll von mir genau die Arbeitsleistung bekommen, die mein Gewissen für angemessen hält angesichts der Umstände (Gehalt, Arbeitsbedingungen etc.)! Das ist jetzt mein Ziel für die nächste Zeit: Selbstbeobachtung und selbstkritische Prüfung am Ende eines Tages, ob ich mit mir zufrieden bin, ob ich mich gut fühle (weder möchte ich mich ausgebeutet fühlen, noch möchte ich den Arbeitgeber ausnutzen). Und das muß dann in keine fremde Norm passen. Und schon gar nicht in irgendwelche Planzahlen. Ich habe meinen eigenen Maßstab, das ist mein Gewissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-8305795526980340448?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/8305795526980340448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/arbeit-in-der-matrix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8305795526980340448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8305795526980340448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/arbeit-in-der-matrix.html' title='Arbeit in der Matrix'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7288357332282048722</id><published>2010-11-05T23:03:00.002+01:00</published><updated>2010-11-05T23:44:26.299+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heilpflanzenverbot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Finanzkrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Arbeitswoche, Geldschwemme, Heilpflanzenverbot</title><content type='html'>Puh, geschafft, die Arbeitswoche liegt hinter mir. Heute nachmittag habe ich sogar was Sinnvolles gemacht und mit der Korrektur eines Fehlers eine Kollegin hoffentlich glücklich gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine die ganze Woche depressive Stimmung beruhigte sich etwas beim Tanzen gestern abend. Es tat gut, dort traurig und depressiv sein zu dürfen. Das war eben mein aktueller authentischer Ausdruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute dann ein Stimmungsumschwung, den ich jetzt etwas überrascht feststelle. Ich fühle mich wieder ganz wohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es daran, daß ich mich heute am Arbeitsplatz seit langem mal wieder ernstgenommen fühlte. Bisher habe ich dort gegen Gummiwände geredet. Aber meine Sicherheitsbedenken wegen der fortbestehenden Baustelle trafen auf Zustimmung beim Sicherheitsbeauftragten. Das tat gut, daß mal jemand nicht alles schönredet, sondern bestehende Probleme angehen will. Erst wenn man der Wahrheit klar ins Auge gesehen hat, kann man anfangen, Lösungen zu entwickeln. Wer Probleme unter den Teppich kehrt oder gleich ganz ignoriert, macht doch alles nur noch schlimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nachrichten über die fortgesetzte Geldschwemme der Fed, die 600 Milliarden Dollar frisch aus dem Nichts erschaffen will, und die darauffolgenden starken Kursanstiege bei Edelmetallen haben auf mich eine beruhigende Wirkung (etwas paradox). Es zeigt mir einfach ganz deutlich, daß alle Experten, die genau diese Entwicklung seit Jahren vorhersagen, völlig richtigliegen. Und es paßt ja auch zu meinen eigenen Überlegungen nach gesundem Menschenverstand. Man kann sich durch Erschaffen von Spielgeld ohne eigene dahinterstehende Leistung nicht reich drucken. Allenfalls kann man mit dem Spielgeld Güter und Leistungen anderer Wirtschaftsteilnehmer klauen, wenn diese den Betrug nicht merken. Und genau das tun die USA ja schon seit Jahrzehnten (und Europa ist auch nicht viel besser).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird ein Ende haben, irgendwann, irgendwie – in wohl nicht allzu ferner Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre eine Wohltat, wenn Leistung wieder zählte, wenn selbst erarbeitetes Einkommen und Vermögen nicht mehr gestohlen würde, wenn überall wieder mehr Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit einkehren würde und wenn die Lügen endlich zusammenbrechen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Übergang in eine neue Gesellschaft wird vermutlich grausam (ich weiß auch nicht, ob ich ihn überleben werde – ich hoffe es natürlich), aber für die Menschheit kann es danach eigentlich nur besser werden. Diese hohle Scheinwelt, die uns heute vorgegaukelt wird, gehört vom Sockel gestürzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind das Volk! Wann endlich werden wir diesen Slogan wieder hören?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich unterschreibe jetzt noch schnell die Petition gegen das Heilpflanzenverbot in Europa, bitte mithelfen, das ist eine Terminsache bis 11.11.2010 und es fehlen noch Unterschriften (50.000 sind erforderlich). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14032&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muß sich dort namentlich registrieren und kann dann nach Freischaltung und Einloggen die Petition unterzeichnen (ich habe die Liste der Petitionen nach Anzahl der Mitzeichner absteigend sortiert, dann steht sie ganz oben und kann angeklickt werden zur Mitzeichnung). Es wird Zeit, daß wir nicht mehr kuschen und uns alles gefallen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gottspieler (*) der Eurokratie sind jetzt vollends übergeschnappt, wollen alles Natürliche verbieten. Zusammen mit dem Terminator-Saatgut und anderem Gen-Horror aus den USA wird dann wohl bald alle menschliche Nahrung und Medizin zerstört sein. Hoffentlich schenkt „Gott“ uns rechtzeitig eine neue Erde, bevor diese Geistesgestörten ihr Werk vollbracht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(*) Der Begriff Gottspieler stammt von Roland Baader und bezeichnet Banker und Zentralbanker, die Geld aus dem Nichts erschaffen, um damit die Welt zu manipulieren und zu regieren. Ich finde, "Gottspieler" paßt auch für andere Situationen, in denen sich Menschen über die natürliche Ordnung erheben wollen und diese pervertieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7288357332282048722?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7288357332282048722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/arbeitswoche-geldschwemme.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7288357332282048722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7288357332282048722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/arbeitswoche-geldschwemme.html' title='Arbeitswoche, Geldschwemme, Heilpflanzenverbot'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-8846956014715019225</id><published>2010-11-04T00:17:00.002+01:00</published><updated>2010-11-04T00:24:41.272+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefängnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>unnatürliche Technik</title><content type='html'>In der vorletzten Nacht hatte ich einen Traum, in dem es verschlüsselt, aber recht klar, um sexuelle Bedürfnisse ging. Anscheinend versteckt sich hinter meiner Angst vor Nähe die Sehnsucht nach mehr Nähe. Ob dieses Thema nun von der Enge im Büro aufgewirbelt wird? Vielleicht hat es damit auch gar nichts zu tun und steht aus anderen Gründen derzeit zur Verarbeitung an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Arbeitsplatz bessert sich meine Lage nur langsam. Nach wie vor fahre ich mit schlechten Gedanken und Gefühlen dorthin – viel lieber wäre ich woanders. Wenn ich dann 1-2 Stunden dort bin, gewöhne ich mich und fühle mich sogar leidlich wohl. Mir ist heute sehr klargeworden, daß ich mich scheinbar wohlfühle, wenn ich mich gut in die mir zugedachte Rolle einpasse, wenn ich unkritisch alles mitmache, wie es von der Firmenleitung vorgegeben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Mitschwimmen im Strom „belohnt“ den Angepaßten mit scheinbar guten Gefühlen. Aber es ist eben nur falscher Schein, nur Oberfläche. Es geht nur, wenn ich kritisches selbstverantwortliches Denken und Fühlen einstelle oder verdränge. Sobald ich meine eigene Wahrnehmung zulasse, fühle ich mich unwohl, eingeengt, bevormundet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel dafür: die Wegeflächen im Gebäude, Aufzüge, Treppen und auch die sanitären Einrichtungen haben keine Lichtschalter. Das Licht wird vermutlich zentral ein- und ausgeschaltet und zwischendurch mit Hilfe von Bewegungsmeldern gesteuert (die haben auf mich eine ähnliche Wirkung wie Überwachungskameras, weil die „Augen“ auch so ähnlich aussehen). Wer sich zu lange nicht bewegt, sitzt im Dunkeln (das gilt auch in den Büros, obwohl da das Oberlicht zumindest selbständig ganz ausgeschaltet werden kann). Ich finde sowas nicht praktisch und bequem, sondern ich fühle mich entmündigt, wenn mir nicht einmal zugetraut wird, einen Lichtschalter zu betätigen. Was für ein Kontrast zu dem Hochgefühl beim Entzünden eines Feuers vor einigen Wochen beim Wildniskurs! Der Mensch möchte nicht die Kontrolle über zentrale Lebensfunktionen an Maschinen abgeben, ich zumindest nicht, ich fühle mich dann unfrei, versklavt an Technik, die zudem unzuverlässig sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich auch nicht sicher, wenn alle Türen nicht nur in das Gebäude, sondern auch heraus und zwischen den Stockwerken elektronisch gesichert sind und (teilweise) mit meinem (RFID-) gechipten Firmenausweis freigeschaltet werden müssen. Ich fühle mich bei sowas nicht geschützt, sondern eingesperrt (dem Vernehmen nach sollen demnächst sogar die Aufzüge nur noch funktionieren, wenn man sich in diesen identifiziert, gleiches gilt bereits für die Drucker/Kopierer und die Kaffeeautomaten). Wenn die Elektronik, das Stromnetz oder mein Ausweis versagen, dann komme ich dort womöglich nicht mehr raus. Ich habe schon darüber nachgedacht, ob ich ein paar Notutensilien im Büro hinterlegen sollte: Taschenlampe, Nothammer zum Zerschlagen von Scheiben, evt. kleiner Wasservorrat und Notnahrung (z.B. für das Szenario eines längeren Stromausfalls, da müßte ich dann wohl nach dem Ausbruch aus dem „Gefängnis“ zu Fuß 25km nach Hause laufen). So eine Minimalvorsorge gibt mir ein wenig Selbstverantwortung zurück. Wenn ich solche Themen bei Kollegen anspreche, merke ich, wie sehr sich die meisten auf „die da oben“ verlassen und selber nicht nachdenken. Allerdings fühlte eine Kollegin sich auch an einen Horrorfilm erinnert, in dem die Technik sich irgendwann gegen die Menschen wendete...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei mir ist das Unwohlsein über die bestehende Situation ein Zeichen dafür, daß noch Leben in mir steckt, daß noch nicht alles abgetötet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zustand, in dem ich diesen Schmerz nicht spüre, ist wie eine leichte Hypnose. Der Bildschirm hypnotisiert mich, ähnlich wie ein Fernseher. Ich sitze manchmal nur dumpf davor, bewege mich kaum noch und nehme irgendwelche Informationen auf. Es fällt dann schon schwer, mal aufzustehen, um mir die Füße zu vertreten – auch, weil ich dafür immer so eng an der Kollegin vorbeigehen muß, daß ich es als Eindringen in ihren Raum empfinde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mittagspause war es heute eine große Erleichterung, Wind wahrzunehmen, halbwegs frische Luft in Bewegung. Auch die paar Bäume in der Umgebung mit einigen Vogelstammgästen haben mir so gutgetan. Ah, es gibt ein Leben außerhalb des Büros...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bürogebäude ist die Atmosphäre sehr steril und unlebendig. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch etwas bessern, aber es ist gut, jetzt ganz bewußt diesen Kontrast wahrzunehmen. Wenn ich eine realistische Alternative sehen würde, dann würde ich diese Arbeit beenden. Sie macht mich seelisch und körperlich krank. Und nicht mal der Geist ist immer angemessen gefordert. Trotzdem fühle ich mich abends sehr erschöpft, ausgelaugt. Und sehr lang sind diese Arbeitstage (mit Fahrt 11 Stunden), es gibt kaum Freizeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das nächste Jahr ist diese Arbeit nur mein Brotverdienst, um in der Weiterbildung herauszufinden, ob es einen neuen beruflichen Weg für mich geben könnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-8846956014715019225?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/8846956014715019225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/unnaturliche-technik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8846956014715019225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8846956014715019225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/unnaturliche-technik.html' title='unnatürliche Technik'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7503319821235196904</id><published>2010-11-01T21:04:00.003+01:00</published><updated>2010-11-01T21:20:21.329+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mißbrauch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zuflucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Traurigkeit'/><title type='text'>Mißbrauch</title><content type='html'>Heute auf dem Weg zur Arbeit empfand ich eine tiefe Traurigkeit. Sie kam nicht aus aktuellen negativen Gedanken, sondern von tiefer unten, das spürte ich. Und dann „hörte“ ich (im Inneren, aber fast wie real) auf einmal sehr nahe eine bedrohliche Männerstimme an meinem rechten Ohr. Jemand, der mir sehr nahe, viel zu nahe ist. Bedrohlich, boshaft, gewaltsam. Für einen kurzen Moment nahm ich einen tiefen Schrecken wahr, große Angst, die wich aber sofort wieder der Depression. Ich hatte dann noch kurz ein inneres Bild, daß dieser Mann mich – mutmaßlich unsittlich - berührt hat (das möchte ich jetzt nicht näher schildern) und ich mich nicht wehren konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war das?! Das waren innere Bilder und eine Stimme wie aus einem Mißbrauchsszenario - und das kommt mir "mal eben" in der S-Bahn hoch. Derartige Erinnerungsbilder hatte ich noch nie, und ich habe meine Vergangenheit schon oft gründlich durchforstet. War das eine Erinnerung an ein reales Geschehen oder eine innere Assoziation? Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall waren es alte Gefühle. Möglicherweise etwas, daß durch die ungewollte Nähe am Arbeitsplatz jetzt nach und nach hochgespült wird aus dem Unterbewußtsein. Ich assoziiere körperliche Nähe mit Mißbrauch, anscheinend... Das muß ja irgendeinen Grund haben. Ich habe zuletzt sogar mehrfach von empfundenem Mißbrauch gesprochen, was nüchtern betrachtet für die aktuelle Situation völlig überzogen ist. Aber irgendwoher muß es ja kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich in einem buddhistischen Buch etwas über das „Speicherbewußtsein“ gelesen habe, könnte es sich um Eindrücke auch aus einem vorigen Leben handeln. Irgendetwas bisher Unverarbeitetes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das würde erklären, warum ich es als bedrohlich und extrem unangenehm wahrnehme, wenn sich Kollegen von rechts meinem Schreibtisch nähern und dann sehr nahe hinter mir stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das innere Bild und die Stimme verschwanden schnell wieder, das bedrückte Gefühl blieb heute den ganzen Tag. Am Arbeitsplatz ging es mir heute nicht gut, ich empfand eine drückende Stille einerseits und unangenehme Geräusche andererseits. Ich hatte auch Kopfschmerzen. Trotzdem konnte ich mich phasenweise auf meine Arbeit konzentrieren. Heute abend gab es erst eine gewisse Erleichterung, als ich wieder gut und sicher zu Hause war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist anscheinend so, daß meine Bürosituation verschiedene alte Traumata in mir berührt – nicht nur die vielen Umzüge in der Kindheit. Ich werde das weiter beobachten und dabei sehr achtsam mit mir umgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut fände ich, wenn es jetzt reif zur Verarbeitung wäre. Wenn es alte Gefühle sind, habe ich begründete Hoffnung, daß ich mich am Arbeitsplatz nach deren Abarbeitung besser fühlen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mit der Verbeugungsübung weiter. Nach Lama Ole Nydahl soll diese u.a. negative Speichereindrücke hochholen und bereinigen. Vielleicht genau das richtige für mich derzeit. Jedenfalls fühle ich mich jetzt danach deutlich besser, vor allem viel besser bei mir. Bei dieser Übung geht es neben dem körperlichen Aspekt auch darum, Zuflucht zu nehmen zum Buddha, zu seiner Lehre und zur Gemeinschaft. Ich spreche das zugehörige Mantra dazu. Das ist eigentlich sehr merkwürdig, denn ich hatte noch nie mit Buddhismus was am Hut. Aber es fühlt sich total richtig an. Und gerade nach diesem merkwürdigen Ereignis heute brauche ich ein wenig Halt. „Zuflucht“ nehmen – das fühlt sich für mich gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich trinke jetzt erstmal einen Hexen-Kräutertee und schaue, ob ich weiter entspannen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7503319821235196904?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7503319821235196904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/mibrauch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7503319821235196904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7503319821235196904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/11/mibrauch.html' title='Mißbrauch'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-7948622144459430483</id><published>2010-10-30T01:07:00.001+02:00</published><updated>2010-10-30T01:09:30.777+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><title type='text'>guter Tag</title><content type='html'>Mir geht es gerade mal so richtig gut. Ich habe heute wieder zweimal 50 Verbeugungen gemacht, mit viel Überwindung, denn es ist wirklich sehr anstrengend. Aber es tut mir gut. Und danach fühle ich mich - bisher jedenfalls - ganz leicht und beschwingt. Es macht mich still und zufrieden, ja geradezu glücklich. Erstaunlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich las erneute Gerüchte über eine möglicherweise kurz bevorstehende Währungsreform. Was mich im Mai noch in Panik versetzte, erregt mich jetzt kaum noch. Ich bin unterdessen nach meinen Möglichkeiten ganz gut vorbereitet. Details verbessere ich natürlich weiter, z.B. will ich mir noch eine Petroleum-Heizung kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anmeldebestätigung für meine im März beginnende Fortbildung ist gekommen. Darauf freue ich mich schon sehr. Den Winter kann ich gut nutzen, um mich mit dem Loslassen von altem Kram darauf vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Leben fühlt sich gerade völlig in Ordnung an, alles unter Kontrolle. Ich weiß zwar, daß das eine Illusion ist, fühlt sich aber trotzdem gut an. ;-) Ich genieße es, denn die nächste Streß-Situation kommt früh genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dankbar für die Lektion, die ich in den letzten Wochen gelernt habe, und bin gespannt auf die nächste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben ist ein wunderbares Geschenk! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-7948622144459430483?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/7948622144459430483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/guter-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7948622144459430483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/7948622144459430483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/guter-tag.html' title='guter Tag'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1964364061739512846</id><published>2010-10-28T17:14:00.003+02:00</published><updated>2010-10-28T19:33:10.185+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Körper'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karma'/><title type='text'>Karma</title><content type='html'>Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, ist ein Lehrbeispiel für das Prinzip von Ursache und Wirkung. Ich möchte demnächst noch mehr darüber lesen, wie das aus buddhistischer Sicht wirkt, ich kenne bisher vor allem die psychologische westliche Sicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwelche unverarbeiteten früheren Erlebnisse von mir haben bewirkt, daß ich eine extrem negative Erwartungshaltung vor dem Umzug meines Arbeitgebers aufgebaut habe. Ich habe außerdem meine Kritik daran unangemessen heftig artikuliert. Ich habe damit Kollegen negativ beeinflußt und bin insbesondere meinem Vorgesetzten furchtbar auf den Geist gegangen. Ich bereue jetzt manche dieser Situationen, was und wie ich es gesagt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Ärger, Wut und Haß folgen entsprechende Erfahrungen, in meinem Fall das extrem schlechte Befinden am neuen Arbeitsplatz und dann der Unfall auf der Treppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dankbar für die Nachdenkpause, die ich dadurch gewonnen habe. Ich glaube, ich habe sie gut genutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich starken Muskelkater, vor allem im Bereich von Schultern und Brust. Das zeigt mir, daß ich mich mit den 100 Verbeugungen gestern jedenfalls nicht unterfordert habe. Heute morgen habe ich nochmal 50 gemacht. Ich mag diese Übung. Sie erinnert mich ein wenig an den Sonnengruß im Yoga, nur daß letzterer mehr Gelenkigkeit erfordert, als ich aufbringen kann. Die Verbeugung ist einfacher auszuführen, schneller, direkter. Da die Bewegung nach und nach automatischer ausgeführt werden kann, kann ich leichter die Konzentration auf innere Einkehr lenken. Es ist Meditation in Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muß mich über die spirituellen Hintergründe dieser Übung auch noch mehr informieren. Ich glaube, wenn man sie regelmäßig ausführt, entfernt sie falschen Stolz und macht bescheiden. Sich lang auf dem Boden auszustrecken, ist eine Demutshaltung, nichts worauf das Ego sich was einbilden kann, auch wenn es eine kraftvolle Übung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und rein körperlich sind sehr viele Muskeln beteiligt: Arme, Beine, der ganze Rumpf. Ich glaube , es würde mir guttun, das regelmäßig zu machen. Mal sehen, ob ich mich überwinden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute bin ich in einer sanften, stillen Stimmung. Ich spüre aber, daß der Ärger noch lauert, der ist immer noch nicht ganz verdaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: die Übung, die ich mache, wird in diesen Videos gut erklärt, daran habe ich mich orientiert (Tsem Tulku Rinpoche teaches Prostration):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=fbMFtzTGgkE&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=1Qon9lYJ_7M&amp;feature=related&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(hoffentlich finde ich irgendwann mal heraus, wie man hier einen Link richtig setzt)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1964364061739512846?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1964364061739512846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/karma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1964364061739512846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1964364061739512846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/karma.html' title='Karma'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4258566773555435294</id><published>2010-10-28T00:27:00.001+02:00</published><updated>2010-10-28T00:30:54.800+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trauma'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Traurigkeit'/><title type='text'>Umzugs-Trauma</title><content type='html'>Vor einigen Tagen ist mir etwas klarer geworden, was zuletzt am Arbeitsplatz bei mir ablief. Daß ich dem Büro-Umzug mit Schrecken entgegensah, hat mit einigen schrecklichen Umzugserfahrungen meiner Kindheit zu tun. Als Kind wurde ich mehrfach aus meiner gewohnten Umgebung herausgerissen und in eine völlig fremde versetzt. Mir fehlt so bis heute ein richtiges Heimatgefühl. Als Kind war ich völlig abhängig und wehrlos, mußte alle Veränderungen hinnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die damit verbundenen – teils traumatischen - Gefühle und Gedanken habe ich anläßlich des Büro-Umzugs wiederholt, nachgespielt. Es gibt auch objektiv eine Verschlechterung meiner Arbeitsplatzsituation, aber meine extreme Reaktion darauf ist von mir verursacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Kind habe ich auch die Erfahrung gemacht, als Fremde ausgegrenzt zu werden, nicht richtig dazuzugehören. Das wiederhole ich gerade mit meinen Kollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich aus der aktuellen Situation lernen kann: zunächst kann ich die Gefühle von früher nochmal nacherleben, um sie so nach und nach zu verarbeiten, da habe ich jetzt schon einige Trauerarbeit geleistet. Zum anderen kann ich andere Erfahrungen machen. Ich bin heute zwar als Angestellte von meinem Arbeitgeber in gewisser Weise abhängig, aber nicht völlig ohne Freiheitsgrade. Ich gehe ja den Schritt zu einer möglichen beruflichen Veränderung, könnte mich auch auf andere Stellen bewerben (will ich derzeit aber nicht), und vor allem kann ich versuchen, mich in die ungewohnte Situation einzufügen, mit den Kollegen enger als bisher zusammenarbeiten und erleben, daß ich mich vor allem selber ausgegrenzt habe und nach und nach mehr Nähe zulassen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kam nochmal sehr viel Wut und Ärger und der Wunsch nach Rache hoch, das ist auch noch nicht völlig bereinigt. Unter anderem deswegen habe ich heute die Niederwerfungsübung gemacht. An Demut hat es mir zuletzt gefehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muß abwarten, ob mir noch mehr Kindheitserinnerungen hochkommen, die verarbeitet werden wollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4258566773555435294?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4258566773555435294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/umzugs-trauma.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4258566773555435294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4258566773555435294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/umzugs-trauma.html' title='Umzugs-Trauma'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-1917428895807004794</id><published>2010-10-27T20:25:00.003+02:00</published><updated>2010-10-27T20:29:38.486+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spiritualität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Körper'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verbeugung'/><title type='text'>Verbeugung</title><content type='html'>Ich folge bei meinem spirituellen Weg meist meiner Eingebung bzw. den Einflüssen von außen, auf die ich gerade stoße. Ich gehe dahin, wo mich etwas stark berührt, in welcher Hinsicht auch immer. Das ist gewiß sehr unorthodox. Die meisten spirituellen Lehrer sagen wohl, daß man sich auf eine Richtung festlegen und dieser dann konsequent folgen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache das anders. Die Gefahr dabei ist sicherlich, der Bequemlichkeit des eigenen Egos zu folgen, sich nur weiter zu verstricken oder ein großes spirituelles Ego aufzubauen. Ich habe aber den Eindruck, daß es mich schon zu den richtigen Erfahrungen und Einsichten führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute hatte ich das dringende Bedürfnis, eine Körper-Übung zu finden, die ich in den Alltag integrieren kann und die zu mir paßt. Da ich immer noch krankgeschrieben bin, habe ich den halben Tag im Internet nach Anschauungsmaterial und Anleitung gesucht. Und dann habe ich die tibetisch-buddhistische Übung der Verbeugung / des Niederwerfens durchgeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin für heute nur auf 50+50 Verbeugungen gekommen (traditionell wird diese Übung 111.111 mal ausgeführt – über Monate oder Jahre). Die Prellungen von meinem Treppensturz haben mich dabei glücklicherweise nicht behindert. Es ist anstrengend, beansprucht viele vernachlässigte Muskeln, fördert ganz gewiß Demut und Achtsamkeit – und es machte mir Spaß. :-) Es führte bei mir heute zu dieser inneren Freude, einem Glücksgefühl, Leichtigkeit und friedvoller Stille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür bin ich sehr dankbar, denn zuletzt hatte ich davon wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Übung kann ich bei meiner mangelnden körperlichen Fitneß bewältigen (nur die Handgelenke werden anscheinend etwas überbeansprucht), es fördert nach meiner Wahrnehmung Gelenkigkeit (nur ein wenig, aber immerhin), Kraft und Ausdauer. Und nach 15 Minuten schwitze ich schon stark. Zweimal 15 Minuten täglich wären allein schon aus körperlicher Sicht eine sinnvolle Maßnahme. Und dann tue ich auch noch was für mein Seelenheil. Mal sehen, ob ich daraus eine Gewohnheit machen kann. In der Vergangenheit habe ich solche Vorhaben maximal ein paar Wochen oder Monate durchgehalten, dann ist es eingeschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube nicht, daß ich einen buddhistischen Weg gehen werde. Ich suche eher nach den Gemeinsamkeiten in allen spirituellen Richtungen, die mir so begegnen. Vielleicht habe ich auch meine spirituelle Heimat noch nicht gefunden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-1917428895807004794?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/1917428895807004794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/verbeugung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1917428895807004794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/1917428895807004794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/verbeugung.html' title='Verbeugung'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-378595737956600543</id><published>2010-10-21T22:26:00.003+02:00</published><updated>2010-10-22T00:25:05.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Finanzkrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Medien-Parallelgesellschaft</title><content type='html'>Um ein paar Bilder zum Tod von Loki Schmidt zu sehen (eine der wenigen öffentlichen Personen, vor denen ich Respekt habe), habe ich ausnahmsweise die Tagesschau eingeschaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minister Brüderle verkündete dort den fabelhaften Aufschwung, mit 3,4% Wachstum in diesem Jahr, 1,8% im nächsten Jahr und um die 2% als Prognose für die nächsten 5 Jahre. Der DGB-Chef fordert Lohnerhöhungen (gähn, das steht bestimmt so in seinem Drehbuch – was nutzen 2% Lohnerhöhung auf 2 Jahre verteilt – so sah es bei mir zuletzt in etwa aus – bei zeitgleich ca. 8% echter Inflation?) Dazu sollen wir nächstes Jahr nur noch 2,9 Millionen Arbeitslose haben, ein ganz famoses Zeichen (ich mache mir nicht die Mühe, das zu recherchieren, aber die echte Zahl arbeitsloser Menschen in Deutschland ist eine deutlich zweistellige Millionenzahl). Die Krise ist vorbei, hurra...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte den Eindruck, die glauben das wirklich. Die armen Menschen, die ihre Informationen nur aus diesen Medien beziehen, haben keine Chance, irgendetwas von dem zu erfassen, was auf uns zurollt und nicht mehr aufzuhalten ist. Natürlich könnten die meisten Menschen in ihrem persönlichen Umfeld sehen, daß etwas oberfaul ist, aber wer macht schon gerne die Augen auf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein Beispiel: heute ist es völlig normal, sogar recht gutgekleidete Menschen beim Durchwühlen von Mülltonnen zu sehen, auf der Suche nach Leergut oder alten Zeitungen oder vielleicht gar nach Eßbarem. Das war früher eindeutig anders, solche Bilder kannte man nur aus Dritte-Welt-Ländern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich Quitten-Gelee eingekocht, gut für Leib und Seele. So etwas werden zukünftig auch wieder mehr Menschen tun, wenn das Geld für Supermarkt-Ware nicht mehr ausreicht - oder wenn es diese gar nicht mehr gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: wenn es irgendwann keine Marmelade (ein Lowtech-Produkt) im Supermarkt mehr geben sollte, dann gäbe es bestimmt auch keinen Gelier-Zucker mehr und die eigenen Vorräte wären schnell aufgebraucht. Dann könnte ich immer noch Wildobst oder Obst aus dem Garten in Wasser ohne Zucker einkochen. Fiele dann auch noch der Strom aus, ginge es zur Not mit dem Hobo-Kocher. Da stünde dann aber schnell die ganze unvorbereitete Nachbarschaft da, und falls Anarchie ausbräche, würde ich wohl nicht lange überleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fatale an dieser Krise ist: bis kurz vor dem Zusammenbruch wird vielleicht alles noch ganz normal aussehen. Alles funktioniert, und die Aussichten sind (vermeintlich) bestens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ewiges exponentielles Schuldenwachstum in einer endlichen Welt kann es nicht geben. Irgendwann bricht die betrügerische Kreditpyramide zusammen. Was passiert dann? Wird es als Befreiung aus der Schuldgeldknechtschaft erlebt? Ist doch auch sehr aufregend, in einer solchen Zeit leben zu dürfen. Vielleicht habe ich mir das ja so ausgesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Kind der Wohlstandsgesellschaft. Eine existenzielle Krise habe ich noch nicht erlebt. Da braucht es nur mal einen kleinen Defekt am Auto geben, schon gerate ich in große Unruhe. Ohne Auto zu leben? Unvorstellbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute abend einen Rückblick auf das Leben von Loki Schmidt gesehen. Die Menschen, die den 2. Weltkrieg erlebt haben, sterben langsam aus. Die haben wirklich etwas durchgemacht, verglichen damit jammern wir auf sehr hohem Niveau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, was kommt. Vielleicht wird es schlimmer als damals (wenn der 3. Weltkrieg ausbricht, was mir derzeit unwahrscheinlicher geworden scheint), vielleicht werden auch einfach nur unser aller Sparguthaben und Rentenansprüche gestrichen und wir machen danach weiter wie zuvor, als wäre nichts gewesen, mit neuem Papierspielgeld.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-378595737956600543?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/378595737956600543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/medien-parallelgesellschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/378595737956600543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/378595737956600543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/medien-parallelgesellschaft.html' title='Medien-Parallelgesellschaft'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-4616003185736244004</id><published>2010-10-21T13:57:00.001+02:00</published><updated>2010-10-21T14:05:01.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefängnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>erzwungene Nähe</title><content type='html'>Bei meinen Freizeitaktivitäten habe ich keine Probleme mit räumlicher Nähe zu anderen Menschen. Da gibt es oft emotionale Nähe, und beim Tanzen ja auch körperliche Nähe. Das ist total schön, den Energiefluß zwischen zwei Menschen zu spüren, den Austausch zu erleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied zum Büro ist: meine Freizeitaktivitäten mache ich gerne, dabei fühle ich mich wohl und kann ganz unverstellt ich selbst sein. Im Büro spiele ich eine Rolle. Diese Rolle verhindert echte zwischenmenschliche Nähe. Ich habe mich seit 1-2 Jahren auch am Arbeitsplatz stark geöffnet, das scheint aber jetzt an eine Grenze zu gelangen – denn die Situation dort ist total künstlich und von mir so nicht gewollt. Und die Kollegen spielen ja auch meist eine Rolle, denn für sie ist es vermutlich auch künstlich. Kaum jemand macht das gern, nehme ich an, alle müssen nur irgendwie ihr Geld verdienen (das bißchen, das die Geldkrake uns übrig läßt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Bedürfnis dort war zuletzt, mich wieder stärker zurückzuziehen, um meine Rest-Energie zu sammeln. Ich will nicht neue Ego-Mauern errichten, aber das ist es auch nicht. Mein Schutz-Bedürfnis ist berechtigt. Mir geht dort sehr viel Energie verloren, die wird regelrecht abgezapft (da muß ich wieder an den Film Matrix denken – am Arbeitsplatz bin ich in der Matrix, da docke ich an die Energiefarm an, wo meine Energie für die Geldkrake abgezapft wird). Wir sind dort alle Opfer des Systems, das trifft auch auf meine Vorgesetzten und auch auf die Firmenleitung zu. Vielleicht können die ja gar nicht anders, als uns so zusammenzupferchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt beeindruckende Berichte von Menschen, die selbst unter unmenschlichen Bedingungen in Gefangenschaft ihre Würde erhalten konnten. Verglichen mit ihnen geht es mir ja sehr gut, mein Gefängnis ist weich gepolstert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will raus aus der Opferrolle, denn die schadet mir selbst. Ich ändere jetzt das, was ich ändern kann, versuche Verbesserungen am Arbeitsplatz zu erzielen und parallel dazu einen Ausweg aus dem Gefängnis heraus zu finden. Ich will mir ohne schlechtes Gewissen die Auszeiten/Pausen nehmen, die ich brauche, achtsam mit mir umgehen, um mich selbst nicht ganz zu verlieren im Job.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin irgendwie auch neugierig, wie es weitergeht. Meine Kollegen werden auch nicht glücklich sein, auch wenn sie es nicht so deutlich zeigen. Noch bin ich nicht bereit, einen neuen Versuch zu wagen, aber jetzt steht ja auch erst noch einmal ein verlängertes Wochenende für mich an. Ich will versuchen, endlich von der Arbeit abzuschalten und zu entspannen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-4616003185736244004?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/4616003185736244004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/erzwungene-nahe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4616003185736244004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/4616003185736244004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/erzwungene-nahe.html' title='erzwungene Nähe'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-6185666806161136721</id><published>2010-10-21T00:01:00.003+02:00</published><updated>2010-10-21T00:10:01.286+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grenzverletzung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>neue Arbeitssituation</title><content type='html'>Wenn ich von der Arbeit freigestellt bin, kann ich normalerweise wunderbar abschalten, den Berufs-Alltag hinter mir lassen und mich ganz auf mich und meine Genesung konzentrieren. Diesmal ist es anders. Immer wieder die quälenden Gedanken an die für mich unerträgliche Arbeitssituation, dazu den ganzen Kopf noch voll mit tausend Dingen, die im Haushalt getan werden wollen, weil ich sonst nie Zeit dafür habe. Ich fühle mich sehr erschöpft, kann aber trotz der Nachwirkungen meines Treppensturzes einiges tun, solange ich nicht stundenlang stillsitzen oder stehen muß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme kaum zur Besinnung. Dabei wäre die jetzt sehr wichtig, bevor ich wieder ins Büro zurückgehe. Neben den objektiv verschlechterten Arbeitsbedingungen muß es auch etwas in mir geben, was mich so stark reagieren läßt. Die Kollegen sind auch unzufrieden, kommen aber anscheinend irgendwie zurecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas in mir löst die starke „Platzangst“ aus, das Bedürfnis nach räumlichem und innerem Rückzug, das Bedürfnis, mich abzuschotten, abzugrenzen, Mauern aus Papierstapeln und Aktenablagen zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Aspekt dabei ist meine starke Sensibilität für äußere Einflüsse. Mich machte das regelmäßige „klong“ eines Bewegungsmelders verrückt, er klingt ähnlich wie ein tropfender Wasserhahn und sorgt für Beleuchtung am Arbeitsplatz, sobald sich jemand bewegt, also normalerweise alle paar Sekunden (wer sich zu lange nicht bewegt, sitzt im Dunkeln, auch auf der Toilette beispielsweise). Ich wäre durchaus selber in der Lage, das Licht ein- und auszuschalten, aber nein, wir werden entmündigt, um Strom zu sparen. Auf Kosten dieses nervenden Überwachungsgeräts. Fehlte noch, daß dort eine Kamera drin wäre, es sieht so ähnlich aus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurde zugesagt, daß Abhilfe geschaffen werden soll. Hoffentlich, sonst klebe ich das Ding ab, damit es seine Klappe hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich gelagert ist wohl, daß ich sehr stark die Geräusche der Kollegen wahrgenommen habe, jedes tiefere Atmen, die Tastaturen sowieso. Ich höre drei Menschen ganz nah und finde meinen eigenen Raum dabei nicht, das geht alles in mich rein und lenkt mich ab. Auch wenn ich sie nicht hören würde (habe überlegt, ob ich mit Ohrstöpseln im Büro sitzen sollte), würde ich sie fühlen/spüren. Es ist einfach deren Energie im Raum, von vier unterschiedlichen Menschen, die (noch) nicht harmonieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Kollege gegenüber hat mir früher mal erklärt, daß jeder Mensch seine eigene Energie mitbringt, sein Prana. Wer „gutes Prana“ hat, gibt zwangsläufig an diejenigen ab, die „schlechtes Prana“ haben. Nach einiger Zeit gibt es einen Energieausgleich. Nach seiner Darstellung habe ich bisher von ihm profitiert. Vielleicht profitieren jetzt die neuen Kolleginnen von mir, und ich fühle mich dort deshalb so leergesaugt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir war aufgefallen, daß ich in der Mittagspause und erst recht abends sehr weit von mir selbst weg war, ganz schlecht bei mir, ganz anders als zuletzt im alten Büro. Und ich war ungeheuer erschöpft, obwohl ich kaum etwas geschafft hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte auch Kopfschmerzen, möglicherweise auch wegen der Ausdünstungen der nagelneuen Materialien. Die neue Umgebung raubt meine Energie, so erkläre ich mir jetzt meinen Zustand. Vielleicht wird das im Laufe der Zeit besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gut, daß ich da erstmal für eine Weile raus bin. Falls diese Erklärung stimmt, finde ich es unfair, daß ich mehr Energie abgeben muß als bisher. Andererseits habe ich bisher stark von der ruhigen Ausstrahlung meines Kollegen und vielen Gesprächen profitiert, vielleicht ist es jetzt an der Zeit, daß ich etwas weitergeben muß. Vielleicht harmonisiert sich die Energie im Raum ja noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange es mich so schlaucht, möchte ich so gut es geht auf meine Grenzen achten, evt. Gespräche direkt an meinem Schreibtisch ablehnen, öfter Pausen machen, den Raum verlassen, um irgendwo Luft zu holen. Leider bin ich ja gezwungen, unnatürlicherweise immer (im Schnitt) die gleiche Stundenzahl abzureißen, egal wie ich mich fühle und auch egal, wie viel Arbeit anliegt. Ich werde mich notgedrungen erstmal stark zurückziehen, ich habe das schon instinktiv richtig gemacht. Ich brauche Schutzraum, so gut es unter den schlechten Bedingungen geht, solange bis ich mich dort wieder halbwegs wohlfühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwas soll ich auch aus dieser Situation lernen. Daß meine Kollegen nicht „meine Feinde“ sind, darauf wurde ich schon aufmerksam gemacht. Und das berührte etwas in mir, anscheinend habe ich früher schlechte Erfahrungen gemacht. Und heute kam mir eine Kindheitserinnerung hoch, die eine Rolle spielt. Obwohl ich die Ältere war, bekam ich immer das kleinere Kinderzimmer, mein Bruder das größere. Mir wurde weniger Raum zugestanden, ich fühlte mich dadurch eingeengt, bedrängt, und ungerecht behandelt, gar gedemütigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute einige Tränen des inneren Kindes geweint. Es tut immer gut, wenn es rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bin ich ja in dieser Situation, um noch mehr solcher innerer Grenzen zu finden, zu heilen und aufzulösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe immer schon ein Problem damit, meine Grenzen wahrzunehmen und zu schützen. Hier muß ich mich mehr abgrenzen, ohne dabei wieder wie früher mal völlig auf Distanz zu gehen. Vielleicht ist es ein gutes Übungsfeld, das richtige Maß zwischen Nähe und Distanz zu finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-6185666806161136721?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/6185666806161136721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/neue-arbeitssituation.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6185666806161136721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/6185666806161136721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/neue-arbeitssituation.html' title='neue Arbeitssituation'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-8815879038551743828</id><published>2010-10-17T01:04:00.003+02:00</published><updated>2010-10-22T00:03:37.873+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefängnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Die Legehenne</title><content type='html'>Starker Text von GLR:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Alltags-Zombie: in seinem eigenen geistigen Käfig gehalten, ausgesaugt und schließlich geschlachtet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Alltag als Zombie gehirngewaschene Individuen sind praktisch vollständig auf eine Außenstimulation konditioniert. Sie sind dazu erzogen und geprägt, wie Tiere in einer Farm (siehe Orwells "Animal Farm") gehalten und ausgenutzt zu werden. Irgendeine obrigkeitliche Instanz regelt ihre Existenz. Man stellt ihnen ihre Arbeitssituation zur Verfügung: ihren „Legehennenplatz“. Um dessen himmelschreiende Unnatürlichkeit zu kompensieren, gewährt man ihnen für den Rest der Zeit, genannt "Freizeit", die bestmögliche Unterhaltung und lenkt sie damit ab. Am Ende werden sie erbarmungslos geschlachtet."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.schamanenschule.de/blog/2010_10.htm#n20101016&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das trifft mich mitten ins Herz, denn es beschreibt exakt meine aktuelle Arbeitssituation. Ich hatte selber in dieser Woche das Bild einer Legebatterie vor Augen, als ich an meinen neuen Arbeitsplatz kam (neues Gebäude). Käfig an Käfig gereiht, mit genormter Größe, und jeder Käfig mit 4 Insassen belegt, bei ebenfalls genormter Aufstellung der Büromöbel nahezu ohne jede individuelle Änderungsmöglichkeit, weil die Räume bis zum letzten Quadratmeter ausgenutzt (vollgestopft) sind. Ein funzeliger Aktenschrank für jeden, 4 Tische je 80*160 cm² (30-50% weniger Arbeitsfläche als zuvor), zwei direkt nebeneinander gestellt, zwei gegenüber, Viererblock.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PC rechts, Telefon links, Stuhl mittig, Augen ge-ra-de-aus und - zack zack - losprogrammieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dumm, daß ich als Linkshänderin den PC links haben muß, weil sonst das Kabel der Maus nicht lang genug ist. Das war vom System nicht vorgesehen („Änderungswünsche erst ab nächster Woche“), nur durch viel Überzeugungsarbeit und intensives Bitten konnte ich die Mitarbeiterin der Fremdfirma davon überzeugen, für mich den PC links aufzubauen. Das war eine Lektion in "das Individuum zählt hier nicht", aber von Mensch zu Mensch gesprochen ließ sich dann doch etwas bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Tisch habe ich dann am nächsten Tag in Eigenarbeit mit passendem 6-Kant-Schlüssel auf meine Sitzhöhe eingestellt, um von Rückenschmerzen verschont zu bleiben. Aus Sicherheitsgründen hätte ich diese Arbeit vermutlich nicht selber tun dürfen, das war mir aber egal. Ich habe auch versucht, die völlig verdreckten Fenster zu reinigen, leider ohne Erfolg, da extreme Kalkrückstände vermutlich nur mit scharfer Chemie zu entfernen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Personen auf 27 m², vorher waren es 2 Personen auf knapp 23 m², es wird uns aber als fantastische Verbesserung „verkauft“. Das ist neben der Demütigung das Schlimmste, diese Verarschung, und möglicherweise glauben diejenigen, die das verkünden, sogar noch selber daran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, natürlich gibt es wesentlich schlimmere Arbeitsbedingungen, auch in Deutschland, auch bei gleicher Tätigkeit (darauf verweisen meist die Kollegen, die ihre Unzufriedenheit nicht zugeben wollen), aber ist das ein Argument? Ein Gefängnis bleibt ein Gefängnis, auch wenn die Mauern wirklich nett in einem warmem Terracotta-Ton gestrichen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind jetzt auch verpflichtet, das Brandzeichen unseres Eigentümers – ähm, pardon, den Firmenausweis – jederzeit offen sichtbar zu tragen. Und wir sind verpflichtet, Menschen ohne Brandzeichen zu denunzieren – ähm, pardon, anzusprechen, ob sie denn einen Ausweis und eine Berechtigung zum Betreten des Gebäudes haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Firmenausweise kenne ich von anderen Arbeitgebern, als Zugangsberechtigung finde ich das ganz ok. Aber im internen Bereich, ohne Kundenkontakt, einen Ausweis anheften? Und muß jetzt jeder den Hilfssheriff spielen, weil an einer ordentlichen Gebäudesicherung gespart wird? Fehlt noch, daß wir morgens zum Absingen der Firmenhymne im Innenhof antreten müssen – kommt bestimmt noch, wenn die Chinesen unsere Wirtschaft vollständig übernommen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich am neuen Arbeitsplatz sehr, sehr schlecht gefühlt, ums Überleben gekämpft, jeden Tag eine andere Veränderung (winzig) ausprobiert, um mich halbwegs „bei mir selbst“ zu fühlen. Ich kriege „Platzangst“, wenn den ganzen Tag direkt neben mir jemand sitzt, ich bin dann nicht bei mir, kann meinen inneren Raum nicht schaffen und mich nicht auf die Arbeit konzentrieren. Das liegt nicht an den Kollegen, die sind sehr nett und hilfsbereit, aber die ganze Arbeitssituation ist eine Katastrophe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Tagen habe ich mich aus Verzweiflung eine Treppe hinuntergestürzt. Na ja, von außen betrachtet sieht es so aus, daß ich ausgerutscht bin, aber ich weiß natürlich, daß so ein „Unfall“ kein Zufall ist. Da ich kurz zuvor eine Beschwerde-Mail über die Stolperfallen im Treppenhaus geschrieben hatte (das Gebäude ist teilweise noch ein Rohbau), hatte ich vielleicht mein Unterbewußtsein programmiert (oder umgekehrt, ich weiß nicht mehr so genau, wer in diesem menschlichen Körper die Kontrolle hat und ob es so eine Instanz überhaupt gibt): ein Treppensturz und nachfolgende Krankschreibung ist eine legale Möglichkeit, zu der dringend erforderlichen Auszeit zu gelangen, um mich von diesen psychischen Schocks zu erholen. Leider war es meine eigene Treppe zu Hause, und nicht die Rohbautreppe. So kann ich nicht beweisen, daß mein Arbeitgeber eine Mitschuld an meinem Unfall trägt: durch die nicht artgerechte Legehennenhaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die extrem negativen Gedankenschleifen habe ich zunächst in meine Krankheits-Auszeit mitgeschleppt, dazu die körperlichen Schmerzen mehrerer schwerer Prellungen. Seit heute geht es mir seelisch endlich wieder besser, ich bin wieder bei mir selbst angekommen und habe neuen Mut. Ich werde alles tun, um im Käfig noch eine Weile durchzuhalten, denn ich bin bei der Wahl zwischen zwei schlechten Alternativen noch lieber von einem privaten Arbeitgeber abhängig als vom Staat (letzterer ist noch grausamer und bezahlt zudem noch viel schlechter), und ich brauche das Einkommen, um überhaupt einen sinnvollen Ausweg finden zu können, denn der kostet Geld und Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn noch ein Platz frei ist, melde ich mich nächste Woche zur Weiterbildung „Natur- und Wildnispädagogik“ an. Das kann ich parallel zum Job machen, und dann werde ich ja sehen, wohin es sich und mich entwickelt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-8815879038551743828?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/8815879038551743828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/die-legehenne.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8815879038551743828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/8815879038551743828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/die-legehenne.html' title='Die Legehenne'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1252654898938091167.post-5975819669256028448</id><published>2010-10-06T22:23:00.002+02:00</published><updated>2010-10-06T22:29:24.586+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschen'/><title type='text'>Kraft der Gemeinschaft</title><content type='html'>Eine der schönsten Erfahrungen an diesem Wochenende war die Verbundenheit mit den anderen teilnehmenden Frauen und dem Leitungsteam (es war ein reiner Frauenkurs). Ich bin ja eher der Typ „einsame Wölfin“ und habe beispielsweise die Gemeinschaftsaufgaben, die meiner Gruppe zugeteilt waren, mehr im Alleingang als gemeinsam mit den anderen gelöst. Erst auf der Rückfahrt wurde mir klar, wie oft andere Frauen mich gefragt hatten, ob sie mir helfen können – nicht nur bei den Gemeinschaftsaufgaben, sondern auch beispielsweise beim Auf- und Abbau meines privaten Zelts. Ich habe meistens abgelehnt, denn ich bin es gewohnt, für mich alleine zu sorgen und alles alleine zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst im nachhinein hat es so richtig „klick“ gemacht. Moment mal, ich bin ja gar nicht ganz alleine auf der Welt, da gibt es auch noch andere Menschen. Und die hängen auch nicht an mir im Sinne einer zusätzlichen Last, sondern die können mich auch entlasten. Und die machen das sogar noch gerne, helfen mir gerne, und gemeinsam geht es womöglich schneller und macht vielleicht sogar mehr Spaß. Die Teamarbeit des Feuerbohrens hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, und es war ein gemeinsames Erfolgserlebnis. Mir hat sehr gutgetan, wie ich bereits beim Schnitzen des Holzbohrers immer wieder angesprochen wurde, wie ich vorankomme, und es wurde auch konkrete Hilfe angeboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei den Vorbereitungen, um einen Löffel zu schnitzen, wurde mir Hilfe angeboten, die ich dann ausnahmsweise mal annahm. Die Leiterin zeigte mir, wie ich die Axt ansetzen muß, um das Holzstück zu spalten. Und dann führte ich den Hieb alleine aus. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt jemand in dieser praktischen Weise Hilfe zur Selbsthilfe angeboten hat. Ich kenne es eigentlich nur so, daß ich mir alles alleine (unterstützt allenfalls durch schriftliche Anleitungen) beibringen muß, was überaus mühsam ist, auch wenn ich meistens ganz gut zurechtkomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich gar nicht so ein Gruppenmensch bin, hatte ich während der Abschlußrunde das Gefühl, daß hier in sehr kurzer Zeit eine Gruppenseele entstanden ist, daß diese Frauen für ein Wochenende zusammengewachsen waren. Es gab einen sehr harmonischen Umgang miteinander und relativ wenig Rollenspiele, es war ein authentischer Kontakt. Ich würde sehr gerne die eine oder andere mal wiedertreffen, mir vielleicht dann auch noch mehr Zeit für tiefgehende Gespräche nehmen, denn Alleinsein kann ich auch zu Hause, das fehlt mir nicht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt hielt ich kurz hinter dem Camp an, um ein Telefonat per Handy zu führen. Während ich die Nummer anwählte, hielt ein anderes Auto knapp vor mir. Es war offenkundig eine andere Teilnehmerin, die sich vergewissern wollte, daß ich kein technisches Problem mit meinem Auto habe. Irritiert, aber auch berührt, schaltete ich das Handy aus und startete den Wagen, woraufhin der Wagen vor mir auch wieder weiterfuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie hat mir dieses Erlebnis „den Rest“ gegeben. Ich war tief berührt von dieser Anteilnahme und Hilfsbereitschaft, in einem starken emotionalen Schwall flossen die Tränen. Nun fielen mir all die kleinen Situationen wieder ein, in denen mir freundlich Hilfe angeboten worden war, was ich nur am Rande registriert hatte. Ich war sehr berührt und beglückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch ist ein soziales Wesen. Gemeinschaft tut gut. Und wir sind ja auch alle ein Stück weit voneinander abhängig und können gemeinsam mehr bewirken als jeder für sich alleine. Die Gemeinschaft ist mehr als die Summe der Einzelmenschen. Um z.B. ein großes Tipi abzubauen, braucht es viele Hände. Ich habe nur zugeschaut, beim nächsten Mal helfe ich mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann diese Erfahrung nur weiterempfehlen: ein Wildnis-Kursus oder auch eine Gruppenreise in die Wildnis (habe ich in jungen Jahren öfters gemacht) bringt erstaunlich viel Lernerfahrungen in kurzer Zeit, wenn man sich darauf einläßt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1252654898938091167-5975819669256028448?l=olo84.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://olo84.blogspot.com/feeds/5975819669256028448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/kraft-der-gemeinschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5975819669256028448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1252654898938091167/posts/default/5975819669256028448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://olo84.blogspot.com/2010/10/kraft-der-gemeinschaft.html' title='Kraft der Gemeinschaft'/><author><name>Louise</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04202545933901411737</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_6sh5sB0-G78/SxmgkSpmEzI/AAAAAAAAAAs/QYnS_j2-gMk/S220/IMG_0097.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
