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Freitag, 25. Mai 2012

An kana te

Für alle, die es angeht: hast Du schonmal den Begriff "An kana te" gehört? Ich bis vor kurzem auch nicht. An kana te sind die Hüter der Erde, die gerade jetzt auf dieser Erde inkarniert sind, um Mutter Erde bei ihrem bevorstehenden Übergang in eine höhere Dimension zu helfen. Es steht noch nicht fest, ob es einen harmonischen oder einen disharmonischen Übergang geben wird. Es liegt an uns, wie es ablaufen wird! Wir können alle dabei mithelfen, daß es ein harmonischer Übergang wird, die An kana te zuallererst, aber auch alle anderen Menschen. Wir helfen, indem wir unsere inneren Konflikte und Probleme angehen, sie emotional durchleiden, durcharbeiten und damit auflösen. Die Auflösung erzeugt Bewußtseinsenergie. Diese Bewußtseinsenergie hilft Mutter Erde bei ihrem Dimensionswechsel. Sie hilft natürlich zunächst auch uns selbst. Wenn wir diese Bewußtseinsenergie mit Liebe an Mutter Erde richten, helfen wir umso mehr. Das ist nicht so schwer. Ich mache diese emotionale Arbeit seit mehreren Jahren (ohne um diese Bedeutung zu wissen!), unter anderen auch hier im Blog nachzulesen. Zuletzt war ich still geworden, weil es nicht mehr so viel aufzuarbeiten gab, und auch, weil ich andere Möglichkeiten dafür gefunden hatte. Ich hatte schon überlegt, den Blog zu schließen. Jetzt möchte ich ihn aber doch gerne als Beispiel für diese innere Arbeit stehenlassen. Es ist jetzt besonders wichtig, nicht in die Angst zu gehen (oder wenn, dann nur, um sie durchzuarbeiten und aufzulösen). Wir alle brauchen jetzt viel Liebe. Ich möchte Euch das Video von Michael Elrahim Amira vom "An kana te – Treffen 2012" auf youtube empfehlen. http://www.youtube.com/watch?v=ZixAhFEsoi0&feature=share Danke für Eure Aufmerksamkeit.

Mittwoch, 29. September 2010

2012

Heute habe ich eine recht düstere Endzeitprognose für die Menschheit gelesen. Demnach sollen bald 90% – 95% der Menschen sterben (durch Kriege, Naturkatastrophen und diverse kosmische Einflüsse), weil sie die nötigen Voraussetzungen für einen Bewußtseinssprung nicht mitbringen, und weil ihnen nicht erlaubt wird, weiterhin das Überleben der ganzen Erde zu gefährden. Für die Überlebenden unter den Menschen soll danach ein ganz neues Leben beginnen, ein Paradies auf Erden, wie wir es uns selber bisher verunmöglicht haben.

Ich habe jetzt schon verschiedene Varianten für 2012 gelesen, diese war eine der extremsten. Ich bin recht offen für esoterisches Gedankengut. Wenn mich etwas anspricht, bleibt es irgendwie hängen, wenn nicht, verschwindet es schnell wieder aus meinem Bewußtsein. Ich habe keine Angst davor, daß ich irgendwie negativ oder falsch beeinflußt werden könnte, sondern habe Vertrauen, daß ich schon intuitiv spüren werde, was wahr ist und was falsch, und daß ich zu den für mich wichtigen Informationen geführt werde.

Wahr ist leider: unser gesamtes Gesellschaftssystem ist durch und durch verdorben. Alles, was uns im öffentlichen Diskurs als „gut“ verkauft wird, ist eher als schlecht, falsch und verlogen zu bezeichnen. Der Sozialstaat ist eine totalitäre Falle, er hat uns alle versklavt. Wir wurden gekauft mit unserer Bequemlichkeit und mit unserer Angst vor dem Leben.

Wir haben auch keine Demokratie. Über die wirklich wichtigen Dinge, wie z.B. das Geldsystem, unsere Verfassung, die Mitgliedschaft in internationalen oder europäischen Vereinigungen u.v.m. dürfen wir nicht abstimmen. Wir sind ein von der Obrigkeit gelenktes, verblödetes Volk. Es ist bitter zu sehen, daß ich ein Teil davon bin.

Ich bin seit einigen Jahren auf dem Weg, mich aus den Verstrickungen des Systems zu befreien. Der Weg ist weit. Möglicherweise komme ich nicht schnell genug voran.

Was wäre, wenn 2012 wirklich für einen Großteil der Menschheit das Ende käme? Was wäre, wenn ich nur noch zwei Jahre zu leben hätte? Würde ich irgendetwas anders machen, wäre ich bereit, Ballast und Verstrickungen hinter mir zu lassen? Würde ich endlich intensiver, ehrlicher, mehr im Einklang mit der Natur und mit mir selbst leben?

Wenn ich sicher wüßte, daß ich in zwei Jahren sterben werde, würde ich meinen Job kündigen, meine Rücklagen würden gerade reichen. Ich würde reisen, an die Orte, die zu besuchen ich mich sehne. Leider weiß ich nicht einmal, welche Orte das sind. Ich habe nur das ganz intensive Gefühl, daß ich hier, wo ich jetzt bin, dann nicht bleiben würde. Ich würde wohl in den Norden gehen, durch die Wälder streifen, auf der Suche nach mir selbst.

Dabei weiß ich doch unterdessen, daß ich jederzeit bei mir selbst sein kann, das ist ortsungebunden, es ist ein innerer Zustand.

Im Angesicht des Todes könnte ich mein Haus hinter mir lassen. Es wäre mir nicht wichtig. Meine Freundin würde ich bitten mitzukommen, für einen Teil des Wegs.

Für die Freiheit würde ich auch hergeben, was ich für die Altersvorsorge spare – hmhm, zumindest glaube ich das. Es käme auf die Probe an, wie stark ich noch dem Materiellen verhaftet bin. Der äußere Anschein spricht derzeit eher gegen mich. Eines meiner Themen ist die Notwendigkeit, Ballast abzuwerfen. Derzeit tue ich das Gegenteil. Ich verbunkere mich zu Hause mit Vorräten für die Krisenvorsorge. Vielleicht ist das ja falsch? Vielleicht sollte ich stattdessen alles abwerfen und mich ganz unbelastet, nackt, frei und offen dem stellen, was da – vielleicht - auf uns zukommt.

Ich glaube, meine aktuelle Wahrheit liegt in der Mitte. Vorratshaltung fühlt sich gut an, ist für mich richtig, aber an anderer Stelle muß mehr Fluß in mein Leben.

Sterben muß ich irgendwann sowieso. Es geht darum zu leben, bevor ich tot bin und nicht jetzt schon aus Lebensangst wie tot zu sein.

Ich habe keine Angst vor dem, was die nähere Zukunft uns bescheren könnte. Mir scheint, alle Lebewesen dieser Erde und auch wir Menschen selbst sehnen uns danach, aus dem von uns selbst geschaffenen erdrückenden Zwang befreit zu werden.

Ich glaube, die Herausforderung besteht darin, die Angst zu überwinden und noch viel mehr aus Liebe zu leben. Leidenschaftlich zu leben. Voller Lebenslust. Unsere Erde schenkt uns so viel Schönheit.

Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder einen dieser Momente, in denen ich tiefes Glück erfahre. Frieden, ein inneres Lächeln. Alles ist gut. Ich bin dann immer unglaublich dankbar, denn ich weiß, daß ich nichts dazutue, in einem solchen Zustand zu sein. Es ist einfach ein Geschenk, und wenn mir das zuteil wird, dann genieße ich es aus vollem Herzen, bin dankbar und voller Demut.

Gott ist groß.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Unruhe

Gestern abend habe ich zwei bis drei Dutzend Nacktschnecken in meinem Garten getötet. Es wurde mir zu viel mit ihnen, sie füllten die Trinkschalen für die Vögel und lösten die Apfelhälften auf, die ich ebenfalls für Vögel oder Igel hingelegt hatte. Ich weiß nicht, ob ich das Recht habe, Schnecken zu töten. Es sind Spanische Wegschnecken, hier nicht heimisch, vermehrungsfreudig und fast ohne natürliche Feinde. Sie gehören nicht in unser Biotop. Trotzdem ist es so barbarisch. Ich habe mich schlecht gefühlt dabei.

Heute ging es mir nicht gut. Ohne ersichtlichen Grund war mir vormittags schon leicht übel, dazu Kopfschmerzen und eine bleierne Müdigkeit. Beim Mittagessen genehmigte ich mir ausnahmsweise etwas Hackfleisch. Fleisch schmeckt einfach herzhafter als das ganze vegane Essen, mit dem ich in den letzten Wochen einige Erfahrungen gesammelt habe. Trotzdem fühlte ich mich nach dem Essen nicht gut. Wie ist das nun mit den Leichen auf meinem Teller? Darf ich die essen oder lieber nicht? Tut es mir gut? Tut es dem Leben gut?

Am Nachmittag, nach der Lektüre einiger erhebender Zeilen auf einer noch recht neu entdeckten Seite (http://www.revolution-2012.com/blog/), fühlte ich mich endlich besser. Und auf dem Weg nach Hause löste sich die Anspannung auf einmal ganz, ich versank kurz im Frieden, die Gedanken lösten sich nahezu auf.

Ich sah einen alten Mann, der wirklich ungewohnt abgerissen aussah, obwohl ich da in der Großstadt vieles wahrnehme: er trug eine dreckige Hose, die vom Oberschenkel bis zu den Knöcheln kaputtgerissen war, es waren eigentlich nur wenige Fetzen Stoff übrig neben einem riesigen Loch. Ich empfand Mitgefühl und versuchte, ihm durch die Scheiben der Bahn etwas Liebe zu senden. Er war in einem der besseren Stadtteile. Was wollte er dort? Er blickte durch einen Zaun auf das Gestrüpp neben der Bahnlinie, so als suche er dort etwas Eßbares. Vielleicht war das auch nur meine Assoziation, weil ich mich derzeit mit Nahrungsbeschaffung aus der Natur befasse.

Später sah ich noch eine Amsel, die in einen Busch am Straßenrand flog, offenbar, um dort nach Beeren zu suchen. Ich liebe Amseln. Später noch zwei Tauben im wilden Kirschbaum in meiner Wohnstraße: diese Kirschen sind köstlich, aber wachsen so hoch, daß ich keine Idee habe, wie ich darangelangen könnte. So verbleiben sie den Vögeln, die es im trockenen Sommer sicher auch nicht so leicht haben, genug Nahrung zu finden.

Das sind so ganz unterschiedliche Eindrücke, die mich heute bewegen. Ich spüre viel innere Unruhe. Ich habe gelesen, daß Ende Juli/Anfang August eine astrologisch sehr unruhige Zeit bevorsteht, möglicherweise ein Kriegsausbruch oder eine große Naturkatastrophe. Ich bin gespannt, ob die Prognose eintrifft – hoffentlich nicht. Aber der scheinbaren Ruhe traue ich auch nicht.

Ob es stimmt, daß die Menschheit vor einem evolutionären Bewußtseinssprung steht? Und wird das alle Menschen betreffen oder nur eine Minderheit?

Ich möchte mich zur Vorbereitung jedenfalls wieder stärker den inneren Konflikten stellen, die hochkommen. Es gibt diesbezüglich so viel zu tun. Z.B. bin ich kaum damit vorangekommen, mich von unnötigem Ballast zu befreien. Derzeit schaffe ich viele Vorräte ins Haus. Auch um dafür mehr Platz zu haben, wäre es sinnvoll, Dinge zu entsorgen, die ich nicht mehr benötige. Ich wäre froh, wenn ich mich damit befassen könnte, anstatt meine Tage im Büro zu verbringen.

Ich hatte eben noch eine spontane Einsicht: ich weiß jetzt, wozu ich Physik bis zum Abitur belegt hatte. Das hilft mir jetzt, bei Begriffen wie "multidimensionaler Raum" oder "Parallel Universen" nicht gleich zu kapitulieren.