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Mittwoch, 15. Juni 2011

Waldspaziergang

Heute war ich mal wieder im Wald auf der Suche nach einem passenden Fleck, um später mal eine Laubhütte zu bauen. Mir schien, daß vor mir schon etliche andere Menschen Laubhütten im Wald gebaut haben, ich fand einige eindeutige Überbleibsel. Auch offenbar bewußt zurechtgelegte flache Steine wie von einer Feuerstelle oder vielleicht sogar einem Backofen fand ich. Es gibt offenkundig Wildnisgruppen oder auch einzelne Wildnisfreunde hier in der Umgebung. Ich fand auch einen Gruppensitzplatz mit Baumstämmen im Kreis auf einer Lichtung.

Dann fand ich auch auf 3*3m² plattgedrücktes Gras – da hat bestimmt kürzlich ein großes Zelt gestanden, vielleicht ja über Pfingsten.

Lieber wäre mir, ich würde „unberührte“ Natur finden, weil dann die Wahrscheinlichkeit geringer wäre, daß ich dort von anderen Menschen entdeckt würde. Aber der Wald ist einfach zu klein, das wird mir kaum gelingen.

Ich habe mir eine Stelle ausgeguckt, an der bereits zwei halb schräg liegende Bäume ein natürliches Dach bilden, das nur ergänzt werden müßte. Es wäre nur 50-100m vom nächsten Waldweg entfernt und angrenzend an ein bebautes Grundstück, ich müßte mich dort sehr ruhig und unauffällig verhalten. Schwierig, da der Aufbau einer solchen Hütte einige Stunden in Anspruch nehmen dürfte und auch alles andere als lautlos wäre. Ich werde diese Arbeit wohl auf mehrere Tage verteilen – mit dem Risiko, daß mein Unterschlupf vorzeitig entdeckt wird. Mal sehen, ob ich diese Aktion allein in Angriff nehme.

Eine Wildnis-Freundin hat mir vorgeschlagen, zusammen die Laubhütte zu bauen, und ich habe gleich zugestimmt. Das ginge schneller und wäre deutlich angstfreier. Unabhängig davon würde ich es aber gerne auch mal ganz alleine wagen.

Es würde mir viel innere Unabhängigkeit geben, wenn ich die Angst vor der Nacht draußen weiter abbauen könnte. Sonst bin ich immer darauf bedacht, nachts unter ein festes Dach zu gelangen. Aber warum eigentlich? Unsere Vorfahren hatten das auch nicht.

Im Bogen kehrte ich an meinen zweiten Sitzplatz zurück, den ich im zeitigen Frühjahr genutzt hatte. Es war sehr schön, dort mal wieder übers Moor zu schauen und die deutlichen Veränderungen zu sehen. Das Wollgras faszinierte mich. Einige Spaziergänger und Jogger kamen vorbei. Sie störten meine innere Einkehr weit weniger als vor Monaten. Ich fühle mich schon recht heimisch im Wald dort.

Ich machte einen Versuch, mit Feuerstahl und Feuerstein Glut zu erzeugen – und beim allerersten Schlag fing der Zunder Glut ein. Ein Glückstreffer! Ein Feuer wollte ich dort ja nun nicht entzünden, es sollte nur eine Übung sein, deshalb löschte ich den Zunder sorgfältig. Weitere Versuche klappten dann natürlich nicht – ohne Not läßt sich das Feuer eben nicht empfangen.

Auf dem Rückweg landete ein Buchfink wenige Meter vor mir auf der Erde. Ich beobachtete ihn, wie er mit kleinen, schneller Hüpfern über den Weg huschte und hier und dort etwas aufpickte. Als ich nach einer Mücke an der Schläfe griff, flog er auf. Offenbar hatte er mich vorher nicht wahrgenommen.

Dann hörte ich noch einige Mal ein besonders lauten Knacken bzw. Brechen von großen Ästen. Erst überlegte ich, ob Rehe so laut durchs Unterholz brechen, aber dann gelangte ich zu der Überzeugung, daß es sich um einen Menschen handeln muß. Prompt war mir etwas mulmig, und ich war froh, daß ich dann zügig zum Auto zurückkehren konnte.

Samstag, 11. Juni 2011

Nacht im Wald

Die letzte Nacht habe ich an meinem Sitzplatz geschlafen – einem meiner Sitzplätze im Wald. Ich kam erst nach 22:00 Uhr dorthin, im Halbdunkel spannte ich dann eine einfache grüne Plane (2*3m) als Tarp auf, da Regen angekündigt worden war. Ich wollte es bewußt unkompliziert machen, hatte nur wenig Sachen dabei, vor allem Isomatte, Schlafsack und ein kleines Kissen.

Anders als sonst, wenn ich (im Urlaub) im Zelt geschlafen habe, habe ich mich auch nicht umgezogen, sondern nur Jacke und Schuhe ausgezogen und dann rein in den Schlafsack.

Ich lag sehr uneben und zusätzlich mit seitlichem Gefälle, so daß es schwierig war, die Position zu halten. Zudem war der neue Schlafsack vom Discounter sehr rutschig, rund um die Schultern zu eng, und der Reißverschluß ging ständig auf. Es war unbequem, aber jedenfalls warm (fast zu warm).

Die Mücken starteten ihre Attacken typischerweise erst genau dann, als ich endlich ruhig lag. Aber damit hatte ich gerechnet und war darauf vorbereitet. Ich zog mir ein Mückenschutznetz über Kappe und Gesicht. Das Summen dicht an meinem Ohr konnte ich so gelassen ertragen. Das Gesicht wurde verschont, stattdessen wurden meine Finger mehrfach angezapft, was mir unangenehm heiße Hände machte.

Etwas Angst hatte ich vor dem Schlafen im Wald, aber ich dachte seit der Entscheidung am Tag vorher nicht lange darüber nach, sondern ging es einfach an. Ängste muß man möglichst bei den Hörnern nehmen.

Als ich die widerspenstige und laut knisternde Plane aufspannte (es gab nicht genug Abspannpunkte an Bäumen, so mußte ich einige Zeit herumprobieren, wie es gehen konnte) und mit selbstgeschnitzten Heringen aus Totholz an zwei Seiten feststeckte (also zwei Seiten offen), machte ich mir klar, daß es eigentlich einfach nur Arbeit ist, was ich da tue – nichts besonderes. Auch jedes Tier macht sich einen Schlafplatz zurecht, so auch der Mensch, wenn er unterwegs ist.

Ich lag so, daß ich den Mond sehen konnte, bis er später von Wolken verdeckt wurde. Nach einiger Zeit leuchtete ein heller Stern (vielleicht eher ein Planet) genau von oben auf mich herunter und ließ mich lächeln. Das nahm ich als gutes Zeichen dafür, daß ich hier willkommen bin. Es war sehr, sehr still im Wald, nachdem die Vögel nach und nach verstummt waren. In der Ferne hörte ich die Straße sowie sporadisch weitere Zivilisationsgeräusche. Ich stellte mir vor, daß ein Säugetier in meine Nähe kommen könnte (z.B. eines der Rehe, deren Spuren ich in der Nähe am Bach gesehen habe), und hätte mich darüber gefreut. Aber es blieb ruhig um mich herum, zumindest bemerkte ich nichts.

Wenn ich meine Hand ausstreckte, konnte ich den Stamm der großen Kiefer berühren, an der gelehnt ich einige Mal gesessen habe. Das war sehr beruhigend. Nachdem ich erstmal unter der Plane lag, hatte ich keine Angst mehr. Ich fragte mich nur, warum ich mir das antue, statt einfach gemütlich in meinem Bett zu liegen.

Ich schlief sehr unruhig, war gefühlt alle 20 Minuten wach. Es wurde kaum richtig dunkel, obwohl Bewölkung aufzog. Der Regen blieb aus, so daß ich mir die Plane eigentlich hätte sparen können.

Gegen 5:00 Uhr wachte ich mal wieder auf und hörte ein wunderschönes vielstimmiges Vogelkonzert. Ich glaube, so intensiv habe ich es noch nie gehört. Ich konnte mich trotzdem nicht richtig darauf einlassen, denn ich war traurig, ohne zu wissen warum. Eine Zeitlang hörte ich noch den Vögeln zu, dann pellte ich mich aus dem Schlafsack und ging wenig später daran, alles wieder abzubauen.

Als die paar Sachen gepackt waren, überlegte ich, ob ich noch einige Zeit einfach sitzenbleiben sollte, um den jungen Tag zu genießen – einmalige Gelegenheit, denn sonst bin ich nie so früh auf – aber mir fehlte die innere Ruhe. Ich schaute noch kurz nach dem Amselnest in der Nähe. Ich konnte aus einiger Entfernung nichts erkennen, was mich erneut traurig machte. Zweimal habe ich die Amselmutter in den letzten Wochen aus ihrem Nest vertrieben, einige weitere Mal war ich dicht daran vorbeigepoltert – ob ich sie dazu veranlaßt habe, ihre Brut aufzugeben? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Küken schon flügge sind, so schnell geht das doch nicht? Schade, ich hätte so gerne mal eine Amsel beim Füttern ihrer Küken beobachtet. Aber noch mehr stimmte mich der Gedanke traurig, daß ich vielleicht Ursache eines Brutmißerfolgs bin.

Wie zur Bestätigung gab es dann laute Warnrufe einer Amsel, die offenbar mich als Bedrohung outen sollten. Ich hatte aber nicht den Eindruck, daß es was mit dem Nest zu tun hatte, sondern eher generell mit meiner Anwesenheit im Wald.

Als ich dann mit meinem Gepäck durch Unterholz ging, fühlte ich mich wie ein Fremdkörper. Ich bin entsetzlich laut, wenn ich mich im Wald bewege, vertreibe alle Tiere schon aus weiter Entfernung und störe sie in ihrem Tagesablauf. Ich möchte gerne lernen, mich lautlos im Wald zu bewegen. Dann würde ich mich weniger als Eindringling fühlen.

Ich bin ein wenig stolz jetzt, daß ich diese Herausforderung gemeistert habe. In Zivilisationsnähe zu kampieren, finde ich schwieriger als in echter Wildnis. Zum Glück gab es in der Nacht kein erschreckendes Hundegebell in der Nähe und auch sonst keine ungewohnten Geräusche. Es war eigentlich so vertraut, als hätte ich in meinem Garten geschlafen. Nichts besonderes.

Jetzt kann ich mir auch vorstellen, im Wald mal eine Laubhütte zu bauen und dann dort zu schlafen. Das wäre nur sehr zeitaufwendig und ich bin nicht ganz sicher, ob ich den richtigen Ort schon gefunden habe – hat aber auch noch etwas Zeit.

Auf dem Weg nach Hause mit dem Auto stellte ich überrascht fest, daß schon einige Autos unterwegs waren - und daß der Bäcker um die Ecke schon um 5:30 Uhr öffnet. So gab es heute frische Brötchen zum Frühstück – draußen auf meiner Terrasse, während die Nachbarschaft noch schlief.

Ich spürte meiner Traurigkeit noch nach: sie enthielt Naturentfremdung und Sehnsucht nach mehr Naturverbindung, Einsamkeit, Sehnsucht nach Gemeinschaft mit gleichgesonnenen Menschen und sogar etwas Sinnlosigkeit – wozu dieses ganze anstrengende Leben, warum kann ich mich nicht einfach hinlegen und nichts tun? Wozu das ganze Gerenne und Gehetze? Ich sehne mich nach Vereinfachung und Entschleunigung meines Lebens.

Ich bin ein Kind der Erde. Warum sollte ich mir nicht diesen Raum in freier Natur zurückerobern? Das bedeutet Freiheit!

Dienstag, 29. März 2011

Vögel im Wald

Gestern habe ich im Wald die ersten roten Waldameisen gesehen, die behende zwischen dem trockenen Gras herumkletterten. Vögel zu beobachten finde ich im Wald dagegen vergleichsweise schwer. Im Garten kommen sie mir viel näher, im Wald höre ich sie wohl, aber sehe sie kaum.

Heute machte ich nach der Arbeit einen Spaziergang in der Abenddämmerung. Es war schön menschenleer. Trotzdem wich meine Angst vor dem gefährlichsten Raubtier – dem Menschen – nicht ganz.

Am Rand des Moores steht eine einzelne Bank, die habe ich heute mal gewählt. Ich hörte die Gänse und Enten schnattern, die offenbar in den moorigen Tümpeln Futter und vielleicht auch schon Nistplätze suchen.

Ein Graureiher flog vorbei. Und erstmals hörte ich seinen sehr markanten Ruf. Ich hätte es für einen Gänseruf gehalten, wenn ich ihn dabei nicht gesehen hätte.

Ich wurde langsam stiller, konzentrierte mich ganz auf das Gehör und genoß das unsichtbare Vogelkonzert um mich herum. Für einen kurzen Moment hörte mein inneres Geschwätz auf, Stille. :-) Es wäre schön, wenn ich dort noch besser loslassen könnte, aber leider setzten die Gedanken gleich wieder ein. Ich fühle mich noch nicht sicher genug, um wirklich mal eine ganze Stunde an einem Ort zu sitzen, so war es nur etwa ein Viertel davon.

Als ich schon aufstehen wollte, sah ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung eines großen Vogels etwa 50m von mir entfernt. Im Geäst einer Kiefer konnte ich schemenhaft nach seiner Landung dieses große Tier sehen. Nach Größe und Art der Bewegungen zu schließen, hielt ich es für eine Eule, bestimmt 30-40cm groß. So in der Natur sah ich noch nie eine Eule in einem Baum sitzen, das war schon ein sehr besonderes Erlebnis. Ich konnte kurz danach sehen, wie sie ihren Ansitz verließ und etwas später auf einem anderen trockenen Ast landete. Sehr spannend. Gerne wäre ich näher herangegangen, wollte sie aber nicht stören.

So verließ ich denn diesen Ort mit der festen Absicht, bald mal wiederzukommen.

Ich habe nach wie vor eine große Sehnsucht nach mehr Naturkontakt und Verbindung zu den Lebewesen in meiner Nachbarschaft. Mir wurde heute klar, daß mir bisher Gruppen sehr viel Schutz gegeben haben. Da kann ich mich dann etwas abseits begeben und fühle mich trotzdem noch durch die Gruppe geschützt. Ganz alleine in der Natur fühle ich mich noch unsicher. Angst hindert mich daran, stärker mit der Natur zu verschmelzen.

Mittwoch, 9. März 2011

Angst vor Veränderung

Vor dem Seminar stand viel Angst. Ich kenne es so, daß ich vor einem Ereignis viel Angst habe und daß diese dann vergeht, sobald es losgeht. Diesmal war es anders. Die Angst hielt lange an. Es war Angst vor der mir möglicherweise bevorstehenden Veränderung.

Diese Weiterbildung wird etwas mit mir machen. Ich komme da nicht unverändert heraus. Ich hatte am ersten Abend noch einen starken inneren Zwiespalt, ob ich überhaupt die richtige Entscheidung getroffen habe mit meiner Teilnahme. Ich konnte es offen aussprechen, das war gut und damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet.

Die Angst verschwand dann nach und nach, während ich durch die Übungen näher in die Gruppe hineinwuchs und gleichzeitig Sicherheit gewann, daß dies für mich genau das richtige ist – wofür auch immer ich das später mal verwenden werde.

Die Traurigkeit verschwand erst ganz zum Schluß. Bei der Sitzübung im Wald spürte ich Verbindung zur Natur und zu meinen Ahnen. Allerdings war es noch nicht so richtig rund, denn ich weiß immer noch nicht so recht, ob hier nun genau mein Platz im Leben ist – oder doch woanders? Aber ich ahne schon, daß sich weitere Schleier lüften werden. Wenn ich auf meinen Natur-Lebensweg zurückblicke, fühle ich mich eindeutig geführt. Da ist eine höhere Macht am Werke, die mich sanft führt und lenkt. Ich sammele über Jahre einzelne Puzzle-Teile, die sich vielleicht bald zusammenfügen werden.

Es war ein ganz toller Start in meine Weiterbildung.

Donnerstag, 3. März 2011

Angst und Scham

Ich habe Angst. Heute schon baut sich die Angst auf, wie gewohnt vor einem neuen Schritt. Übermorgen startet meine Weiterbildung. Mir fällt das Packen schwer. Wie immer werde ich wohl das meiste Gepäck von allen dabeihaben. Ich kann mich nie beschränken, sondern habe Sorge, ich könnte etwas wichtiges vergessen. Und da ich Platz im Auto habe, kann ich ja alles reinladen.

Ich habe auch Angst, daß ich nicht mithalten kann. Daß ich körperlich nicht mithalten kann, nicht fit genug bin.

Ich habe auch Angst, daß meine Kleidung oder Ausrüstung nicht gut genug sein wird. Dieses Muster ist ganz klar: in meiner Jugend war ich kleidungsmäßig immer Außenseiterin, ich hatte nie das, was gerade „in“ war und habe mich oft geschämt. Heute bin ich vom Urteil anderer Menschen ziemlich unabhängig, aber anläßlich meines Seminars kommt es doch nochmal gewaltig hoch.

Scham ist mein Kernproblem, soweit ich bisher in mich vorgedrungen bin. Es ist die Basis von allen anderen Problemen.

Angst ist vergleichsweise harmlos. Da steckt ja auch immer der „Kick“ drin, sich zu überwinden, was bei mir oft mit einem Lustgewinn einhergeht.

Also, die Angst vor den neuen Erlebnissen halte ich schon aus. Schwieriger ist es mit der Scham, aber auch da habe ich unterdessen viel Übung. Und vielleicht kann ich ja vorab noch was anlösen. Die Scham könnte auch von dem kleinen Teufel herrühren, mit dem ich in den letzten Tagen zu tun hatte.

Mittwoch, 29. September 2010

2012

Heute habe ich eine recht düstere Endzeitprognose für die Menschheit gelesen. Demnach sollen bald 90% – 95% der Menschen sterben (durch Kriege, Naturkatastrophen und diverse kosmische Einflüsse), weil sie die nötigen Voraussetzungen für einen Bewußtseinssprung nicht mitbringen, und weil ihnen nicht erlaubt wird, weiterhin das Überleben der ganzen Erde zu gefährden. Für die Überlebenden unter den Menschen soll danach ein ganz neues Leben beginnen, ein Paradies auf Erden, wie wir es uns selber bisher verunmöglicht haben.

Ich habe jetzt schon verschiedene Varianten für 2012 gelesen, diese war eine der extremsten. Ich bin recht offen für esoterisches Gedankengut. Wenn mich etwas anspricht, bleibt es irgendwie hängen, wenn nicht, verschwindet es schnell wieder aus meinem Bewußtsein. Ich habe keine Angst davor, daß ich irgendwie negativ oder falsch beeinflußt werden könnte, sondern habe Vertrauen, daß ich schon intuitiv spüren werde, was wahr ist und was falsch, und daß ich zu den für mich wichtigen Informationen geführt werde.

Wahr ist leider: unser gesamtes Gesellschaftssystem ist durch und durch verdorben. Alles, was uns im öffentlichen Diskurs als „gut“ verkauft wird, ist eher als schlecht, falsch und verlogen zu bezeichnen. Der Sozialstaat ist eine totalitäre Falle, er hat uns alle versklavt. Wir wurden gekauft mit unserer Bequemlichkeit und mit unserer Angst vor dem Leben.

Wir haben auch keine Demokratie. Über die wirklich wichtigen Dinge, wie z.B. das Geldsystem, unsere Verfassung, die Mitgliedschaft in internationalen oder europäischen Vereinigungen u.v.m. dürfen wir nicht abstimmen. Wir sind ein von der Obrigkeit gelenktes, verblödetes Volk. Es ist bitter zu sehen, daß ich ein Teil davon bin.

Ich bin seit einigen Jahren auf dem Weg, mich aus den Verstrickungen des Systems zu befreien. Der Weg ist weit. Möglicherweise komme ich nicht schnell genug voran.

Was wäre, wenn 2012 wirklich für einen Großteil der Menschheit das Ende käme? Was wäre, wenn ich nur noch zwei Jahre zu leben hätte? Würde ich irgendetwas anders machen, wäre ich bereit, Ballast und Verstrickungen hinter mir zu lassen? Würde ich endlich intensiver, ehrlicher, mehr im Einklang mit der Natur und mit mir selbst leben?

Wenn ich sicher wüßte, daß ich in zwei Jahren sterben werde, würde ich meinen Job kündigen, meine Rücklagen würden gerade reichen. Ich würde reisen, an die Orte, die zu besuchen ich mich sehne. Leider weiß ich nicht einmal, welche Orte das sind. Ich habe nur das ganz intensive Gefühl, daß ich hier, wo ich jetzt bin, dann nicht bleiben würde. Ich würde wohl in den Norden gehen, durch die Wälder streifen, auf der Suche nach mir selbst.

Dabei weiß ich doch unterdessen, daß ich jederzeit bei mir selbst sein kann, das ist ortsungebunden, es ist ein innerer Zustand.

Im Angesicht des Todes könnte ich mein Haus hinter mir lassen. Es wäre mir nicht wichtig. Meine Freundin würde ich bitten mitzukommen, für einen Teil des Wegs.

Für die Freiheit würde ich auch hergeben, was ich für die Altersvorsorge spare – hmhm, zumindest glaube ich das. Es käme auf die Probe an, wie stark ich noch dem Materiellen verhaftet bin. Der äußere Anschein spricht derzeit eher gegen mich. Eines meiner Themen ist die Notwendigkeit, Ballast abzuwerfen. Derzeit tue ich das Gegenteil. Ich verbunkere mich zu Hause mit Vorräten für die Krisenvorsorge. Vielleicht ist das ja falsch? Vielleicht sollte ich stattdessen alles abwerfen und mich ganz unbelastet, nackt, frei und offen dem stellen, was da – vielleicht - auf uns zukommt.

Ich glaube, meine aktuelle Wahrheit liegt in der Mitte. Vorratshaltung fühlt sich gut an, ist für mich richtig, aber an anderer Stelle muß mehr Fluß in mein Leben.

Sterben muß ich irgendwann sowieso. Es geht darum zu leben, bevor ich tot bin und nicht jetzt schon aus Lebensangst wie tot zu sein.

Ich habe keine Angst vor dem, was die nähere Zukunft uns bescheren könnte. Mir scheint, alle Lebewesen dieser Erde und auch wir Menschen selbst sehnen uns danach, aus dem von uns selbst geschaffenen erdrückenden Zwang befreit zu werden.

Ich glaube, die Herausforderung besteht darin, die Angst zu überwinden und noch viel mehr aus Liebe zu leben. Leidenschaftlich zu leben. Voller Lebenslust. Unsere Erde schenkt uns so viel Schönheit.

Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder einen dieser Momente, in denen ich tiefes Glück erfahre. Frieden, ein inneres Lächeln. Alles ist gut. Ich bin dann immer unglaublich dankbar, denn ich weiß, daß ich nichts dazutue, in einem solchen Zustand zu sein. Es ist einfach ein Geschenk, und wenn mir das zuteil wird, dann genieße ich es aus vollem Herzen, bin dankbar und voller Demut.

Gott ist groß.

Samstag, 18. September 2010

Selbstakzeptanz

Wegen einer Erkältung habe ich heute lange geschlafen. In den Morgenstunden hatte ich einen sehr eindringlichen Traum, der bestimmt eine Botschaft für mich hat.

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Ich muß ein Zimmer räumen, in dem ich kurze Zeit gewohnt habe. Ich habe dort noch sehr viele Sachen und ein großes Durcheinander. Andere, die ebenfalls ihre Zimmer räumen, sind schon viel weiter. Ich muß mich beeilen, weil ich danach noch ein Verkehrsmittel erreichen muß (war es ein Schiff?). Das Zimmer hat kein normales WC, stattdessen sitze ich auf einer Art Sofa mit einem Loch, ein Plumpsklo. Die Ausscheidungen fallen in einen Eimer mit einer Plastiktüte. Ich sitze dort und muß mir wiederholt den Hintern abwischen.

Da sehe ich, daß mir ein Mann gegenüber sitzt, der Zeitung liest. Er nimmt die Zeitung weg und sieht mich, wie ich mir den Hintern wische. Warum ist er so indiskret? Als ich endlich fertig bin, muß ich den Kot entsorgen. Ich habe mehrere Eimer mit verschmierten Tüten, es ist eine große Sauerei. Ein anderer Mann kommt, um mir beim Räumen meines Zimmers zu helfen. Er greift sich ausgerechnet diese Kot-Eimer, verteilt dabei den Inhalt teilweise auf dem Boden. Das scheint ihn nicht zu ekeln, er kickt das mit den Füßen weg. Es sieht aus wie Erdklumpen.

Mir ist das alles etwas unangenehm, ich habe aber keine Schamgefühle.

Ich beschäftige mich noch mit einem anderen Eimer, der voller nassem Sand ist. Den Sand versuche ich abtropfen zu lassen und werfe ihn auch in einen Abfalleimer. Die Eimer müssen noch gereinigt werden. Ich habe auch einige Mitbringsel vom Strand, von denen ich nicht weiß, ob ich sie mitnehmen möchte. Ich komme nicht voran mit meiner Arbeit.

Dann merke ich, daß ich großen Hunger habe. Ich suche, ob es irgendwo etwas zu essen gibt. Eine Bäckerei in der Nähe hat auf. Dort steht ein Schild, daß meine Lieblingsbrötchen heute nicht gebacken wurden.

Ich wache auf.


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So einen ähnlichen Traum hatte ich doch schonmal. Da ging es auch um Exkremente, um die ich mich kümmern muß. Ich habe etwas Schamgefühle, während ich dies aufschreibe, aber im Traum hatte ich diese nicht. Da ich früher von tiefen Schamgefühlen zerfressen war, finde ich das schonmal gut.

Ich müßte doch mal bei Freud nachlesen. Haben nicht Probleme mit den körperlichen Ausscheidungen etwas mit Geiz zu tun? Mit Festhalten und nicht Abgeben wollen?

In diesem Traum habe ich aber nicht festgehalten, sondern sogar zugelassen, wenn auch etwas unwillig, daß andere sich mit meinen Hinterlassenschaften befassen.

Daß der auf dem Boden verteilte Kot wie Erdklümpchen aussah, sagt mir, daß eine Verwandlung stattgefunden hat. Eine Verarbeitung.

Vielleicht bin ich ja dabei, mich aus den Peinlichkeiten, die ich lange Jahre mit meinem Körper verband (nicht nur in dieser Hinsicht) zu befreien.

Es geht darum, daß ich mich selber voll und ganz als menschliches Wesen annehme – mit allem, was dazugehört. Es geht um Selbstakzeptanz. Jetzt kommen mir die Tränen, dann bin ich wohl auf der richtigen Spur.

Ich habe sehr großes Vertrauen, daß immer das geschieht, was geschehen soll. Es ist alles gut so, wie es ist. Und ich brauche mich meiner selbst nicht zu schämen.

Was ist mit dem vielen Gerümpel, das ich im Traum nicht rechtzeitig räumen konnte? Es waren gar keine normalen Sachen, keine normalen Gegenstände, sondern nur Eimer mit Sand, Stöcke, irgendwelche am Strand aufgelesenen Dinge. Jetzt kommen mir wieder die Tränen. Also, was will es mir sagen? Was wirklich einen Wert hat, muß äußerlich nicht schön aussehen. Ich empfinde es jetzt so, daß ich mich im Traum nicht mit unnützen Dingen befaßt habe, mein Gerümpel ist nicht überflüssig, sondern es hat einen inneren Wert. Es hat einen Grund, daß ich diese Dinge angesammelt habe.

Ich sammele alles, an dem Emotionen hängen. Erst seit kurzem bin ich dazu übergegangen, Kastanien aus dem letzten Jahr jeweils wegzuwerfen, wenn die Zeit kommt, neue zu sammeln. Aber ich habe noch nie eine der Federn weggeworfen, die ich aufbewahre. Sie kommen immer in Kisten. Ebenso Steine. Und Zapfen. Alles, was lebendig ist.

Ich glaube, ich sollte bei den anstehenden Aufräumaktionen so vorgehen, daß ich diese Dinge aus der Natur, die für mich wahre Schätze sind, aus dem Dunkel der Kisten befreie und ihnen einen schöneren Platz gebe. Wovon ich mich eher trennen sollte, ist der angesammelte Wohlstandsmüll. Die Berge von Papier hebe ich nur aus Angst auf: Angst, daß darauf etwas stehen könnte, was ich später nochmal brauche und mir nicht wiederbeschaffen kann.

Beispielsweise habe ich kistenweise Ausdrucke von diversen Internetseiten. Zum einen weiß ich (und habe es wiederholt erlebt), daß keine Web-Seite ewig lebt, zum anderen befürchte ich ja u.a. einen möglichen Ausfall des Internets im Zuge der großen Krise. Aber selbst wenn: was ich an Informationen brauche, habe ich hoffentlich in mir drin gespeichert, oder es kommt dann zu mir zurück, wenn ich es brauche. Vielleicht ist es ein Mangel an Vertrauen, wenn ich so viel horte.

Ich muß mein Haus unbedingt entlasten, denn ich habe dort kaum noch freien Raum, ich fühle mich sehr beengt durch mein Gerümpel. Ich habe dem Papier einen zu großen Wert gegeben, insbesondere auch alten Büchern, die mich heute nicht mehr interessieren.

Ich glaube, ich werde dort ansetzen: was ich nur aus Angst horte, davon will ich mich trennen, was ich aus innerer Bindung aufhebe, und was mir heute noch ein gutes Gefühl macht, wenn ich es ansehe, das will ich bewahren.


Willkommen an die neuen Leser! :-)

Dienstag, 30. März 2010

Sammelwut aus Lebensangst

Heute abend habe ich ein sehr schönes Glücksgefühl. Ich hatte heute Urlaub, um mit der Entrümpelung weiterzumachen. Den halben Tag habe ich im Garten gearbeitet, die andere Hälfte in meinem Arbeitszimmer, das mit Papierbergen vollgestopft ist. Ich habe zwei Kisten mit Papier aussortiert. Dabei handelte es sich überwiegend um Internet-Ausdrucke zu den Themen Rente/private Altersvorsorge, Geldsystem und Finanzkrise, die ich seit 3 Jahren gesammelt hatte.

Mein Sammeltrieb hat u.a. Angst als Ursache, Lebensangst. Ich habe das Papier aufgehoben für den Fall, daß das Internet mal nicht funktioniert und ich die Informationen brauche. Ich glaube aber, daß ich im Fall eines größeren Stromausfalls oder Abschaltung des Internets aus politischen Gründen oder was da sonst für Risikoursachen eine Rolle spielen könnten, ganz andere Sorgen hätte, als in Stapeln von Papier nach Vorschlägen für eine private Altersvorsorge zu suchen. ;-) Zudem habe ich bereits vorgesorgt, ich spare regelmäßig monatlich in international gestreute Aktienfonds, völlig frei von staatlichen Fesseln (nach der empfehlenswerten Investment-Methode von D. Bennett, "ReichtumsG und DurchführungsV").

Ich brauche diese Schein-Sicherheit, die die Papierberge mir geben, nicht mehr. Ich spüre so sehr die Erleichterung, etwas in mir atmet auf, wenn nur mal ein wenig Bewegung in meine erstarrten Lebensumstände kommt.

Es ist gut, wenn ich mein möglichstes tue, um für meine Zukunft vorzusorgen. Aber dann möchte ich alle Sorgen und Gedanken daran loslassen, um mein Schicksal in Gottes Hände zu legen. Ich weiß ja sowieso überhaupt nicht, was das Leben weiter mit mir vorhat. Das Leben wird auch im Fall einer weiteren Zuspitzung der Krise (die ich erwarte) für mich sorgen, falls mir das Überleben bestimmt ist – und wenn nicht, dann eben nicht.

Ich kann nichts verlieren, denn was ich wirklich bin, ist von diesen materiellen Dingen völlig unberührt. Und wenn ich sterbe, dann sterbe ich eben. Irgendwann ja sowieso.

Bei Eckhart Tolle ("Eine neue Erde") habe ich gelesen, daß viele Menschen sich mit den Dingen identifizieren, die sie als "mein" bezeichnen, um den Verlust ihres wahren Identitätsgefühls zu kompensieren. Das hat mich sehr berührt, denn das trifft auf mich auch zu. Es gibt viele Gründe für meine Sammelwut.

Ich merke, daß ich jetzt nach und nach besser loslassen kann. Es ist sooo befreiend. Ich bin nicht diese ganzen Gegenstände und ich brauche sie auch nicht, um meinen Selbstwert zu steigern, die haben überhaupt nichts mit mir zu tun. Selbst wenn ich das alles verlieren würde, wäre ich davon völlig unberührt. Das wesentliche kann nicht verloren gehen, nicht einmal, wenn ich sterbe. Das ist unglaublich befreiend.

Ich lebe, ich existiere, das macht mich soo glücklich! :-)

Das Leben ist wunderbar, und ES IST ALLES GUT! :-)

Freitag, 26. März 2010

Gerümpel

Nach zwei erfolgreichen Arbeitswochen steht ein Wochenende an, das ich für Aufräumarbeiten im Haushalt reserviert habe. Das ist die nächste schwierige Aufgabe.

Ich bin sehr gespannt, ob ich unterdessen etwas leichter Krempel loslassen kann. Heute abend habe ich schonmal angefangen und festgestellt, das ich wie eh und je daran hafte. Ob Selbsterkenntnis hier weiterhelfen kann?

Ich kann nichts wegschmeißen, was in der Zukunft nochmal brauchbar sein könnte. Ich kann mich auch von nichts trennen, was mich (vor allem emotional) mit der Vergangenheit verbindet. Ich habe unglaublich viel Zeug, das ich JETZT überhaupt gar nicht brauche.

Ich ersticke im Gerümpel. Meine Bewegungsfreiheit in meinen eigenen vier Wänden wird ganz buchstäblich immer weiter eingeengt bis auf schmale Wege zwischen Bergen von Kisten, Papierstapeln und Vorräten.

Warum mache ich das? Es ist offensichtlich, daß hier das Ego eine Rolle spielt. Mein Ego haftet an der Vergangenheit, um sich seines eigenen Werts (und seiner eigenen Existenz) zu versichern, und es hortet Vorräte für die Zukunft aus Angst, später einmal Not zu leiden. Es ist ein Schutzpanzer des Egos.

Es war immer schon so, daß ich unglaublich viel gesammelt habe. Derzeit hat das Ego ja auch gute Argumente für Vorratshaltung, Krisenvorsorge ist angesichts des drohenden Zusammenbruchs des Papierschuldgeldsystems sehr wichtig. Meine Vorräte sind aber nicht gut sortiert, teils aus Platzmangel, teils aus Zeitmangel für deren Ordnung und teils aus mangelhafter Planung. Da gäbe es viel Verbesserungspotential, wenn ich mich zunächst von platzraubendem Vergangenheitskrempel befreien würde.

Einer meiner inneren Aufträge aus meiner Visionssuche im letzten Jahr war, mehr „nomadisch“ zu leben. Das war eine verschlüsselte Botschaft, die aber ganz eindeutig die Entrümpelung beinhaltete. Ich weiß ja nicht, was das Leben noch mit mir vorhat. Vielleicht muß ich irgendwann den Wohnort wechseln, das wäre derzeit völlig unvorstellbar.

Ich möchte diesen inneren Auftrag ernstnehmen. Im Herbst hatte ich mir schon einmal ein paar Tage Zeit dafür genommen. Einen Teil der damals entstandenen Ordnung konnte ich mir bis heute bewahren. Daran will ich anknüpfen.

Es gibt noch eine dritte Kategorie von Krempel in meinem Haushalt: neuwertige Haushaltsgegenstände, die ich selten oder nie benutze. Es ist auch möglich, Dinge wegzuwerfen und später zur Not neu zu beschaffen, wenn sie doch mal gebraucht werden. Sachen zu verkaufen oder an soziale Einrichtungen zu verschenken, ist mir zu mühsam, dafür nehme ich mir nicht die Zeit. Also bleibt nur wegwerfen, und das fällt bei neuwertigen Dingen eben schwer. Es wäre besser, so etwas gar nicht erst zu kaufen, das ist in den letzten Jahren auch besser geworden, ich gerate nicht mehr so schnell in einen sinnlosen Kaufrausch.

Es macht nicht glücklicher, viel zu haben. Nur Sein macht glücklich. Da, wo die Dinge die Lebensfreude unterstützen, ist es ja ok. Bei mir ist dieser Punkt schon lange überschritten. Es hat auch etwas mit Selbstwertschätzung zu tun, womit ich mich umgebe. Auch kaputte und häßliche Dinge hebe ich auf. Das ist falsch verstandene Sparsamkeit. Zum Teil habe ich das geerbt, von meinen Vorfahren, die schlimme Krisen und Kriege erlebt haben und in Armut aufgewachsen sind. Und möglicherweise komme solche Zeiten ja wieder. Es muß aber möglich sein, ganz nüchtern zu betrachten, was mir im Krisenfall wirklich nützen kann und was nicht.

Ich mache morgen einen Start, mal sehen, wie weit ich komme. Ich will versuchen, dabei gut bei mir selbst zu sein, dem Verstand nicht so viel Raum für seine Einwände geben, dann sollte es leichter gehen.