Freitag, 11. März 2011

Sitzplatz im Wald

Ich habe furchtbar geschwollene brennende Augen. Vermutlich ist es eine allergische Reaktion auf die ätherischen Öle der Erkältungsmittel. Auch vom Rauch des Feuers hatte ich immer am nächsten Morgen geschwollene Augenlider. Unangenehm, wenn man reine Natur nicht mehr verträgt!

Aber das schreckt mich nicht ab. Heute habe ich versucht, einen Sitzplatz im Wald zu finden. Ich hatte schon einen bestimmten Platz im Visier, den ich früher schonmal aufgesucht hatte und den ich notfalls auch im Dunkeln finden kann. Dort lehnte ich an einer Birke mit Blick in die untergehende Sonne und über das Moor.

Ein wunderschöner Ort. Ich habe sehr viele unterschiedliche Vogelstimmen gehört, gerne würde ich sie unterscheiden können. Gesehen habe ich die Vögel nicht, bis auf 4 Gänse, die schnatternd Kreise flogen, vielleicht auf der Suche nach einem Schlafplatz.

Meine Gedanken kreisten fast die ganze Zeit um die Frage, ob Spaziergänger „komisch“ auf mich reagieren könnten und ob ich von einem freilaufenden Hund angefallen werden könnte. Der markierte Wanderweg lag nur 8-10 m neben meinem Platz, so daß die vorbeigehenden Menschen mich kaum übersehen konnten. In diesem beliebten Naherholungsgebiet ist immer was los, selbst an einem kühlen Märztag.

Ich finde es zwar eine interessante Herausforderung, mit diesen „Störungen“ umgehen zu lernen, aber für den Anfang lenkt es mich vielleicht doch zu sehr von mir ab. Ich kann so nicht richtig loslassen und zur Ruhe kommen, zumal ich die Menschen auch teilweise im Rücken hatte. Ich werde vielleicht nochmal nach einem anderen Platz suchen, von dem aus ich den Weg im Blick habe, dann fühle ich mich bestimmt sicherer.

Ich hielt nur eine halbe Stunde aus, dann wurde ich zu unruhig und mir wurde auch kalt. Eine ganze Stunde Sitzen finde ich schon sehr anspruchsvoll, da muß ich mich langsam herantasten.

Danach testete ich noch zwei alte Kiefern als Kletterbaum, was mir mißlang. Ich spürte aber die Energie der Äste und Stämme und die wilde Freude, die es auslösen würde, mal wieder oben in einem Baum zu sitzen. Das werde ich üben.

Donnerstag, 10. März 2011

kleines Wald-Abenteuer

Nach meinem emotionalen Ausbruch vorhin ging es mir tatsächlich etwas besser. Es geht ja leider nur so, wenn man alte Wunden heilen will: erst müssen die Trostpflaster abgerissen und der alte Schorf abgekratzt werden, dann liegt die Wunde erstmal offen – und das ist die Hölle. Erst danach kann man sehen, ob die Wunde von innen neu und diesmal anders zuheilen kann.

Ich habe mich trotz Erkältung zu einem Spaziergang entschlossen. Es fiel mir schwer, mich dazu zu überwinden, zumal das naßkalte Schmuddelwetter nicht gerade einladend ist.

Es ist nicht notwendig, ans Ende der Welt zu reisen, um Abenteuer zu erleben. Ich hatte heute mein kleines Waldabenteuer direkt hier um die Ecke. Eine Viertelstunde Fußweg bis zum Erreichen eines Feldwegs, das geht ja so. Meine müden Füße wollten da am liebsten schon umkehren, aber für die Seele wurde es nun ja erst interessant.

Als erstes sprang mich eine knorrige Eiche an mit einigen niedrigen gut erkletterbaren Ästen. Verdammt, ich bin noch nicht zu alt dafür: also bin ich draufgeklettert und habe die vorbeigehenden Spaziergänger ignoriert. Als nächstes hielt ich Ausschau nach Zündmaterial zum Feuermachen. Trockenes Gras / Stroh war leicht zu finden, aber keinerlei flauschige Samenstände. Na ja, habe ich halt den Beutel mit Stroh gefüllt und Birkenrinde von herumliegenden Ästen. Die vorbeilaufende Familie guckte irritiert, und ich war etwas verlegen. Ungewohnt, sich von der Stadtfrau in eine Waldfrau zurückzuverwandeln.

Ein Falke überflog das Feld.

Dann, als ich gerade eine einladende Bank erreichte, gab es einen kräftigen Regenschauer. Einen kleinen Schirm hatte ich dabei, als Tribut an die Zivilisation, also nicht so schlimm. Ich erwog kurz umzukehren, aber nun begann ja erst der interessanter aussehende Wald, also weiter. Von herumliegendem Totholz sammelte ich noch morsches Holz für meine Feuer-Experimente, dann fand ich eine sehr schöne hohle Eiche – ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt. Es braucht so wenig, um wieder in Kontakt zur Natur zu gelangen.

Ich wollte mich nicht verlaufen und ging deshalb immer geradeaus parallel zur Bundesstraße, zu der ich später wieder zurück mußte. Und dann verlief ich mich doch! Der Weg endete mitten im Wald in einem morastigen Gebiet. Dahinter ein nicht überquerbarer Wassergraben und ein eingezäuntes Firmengelände, das ich örtlich nicht zuordnen konnte. Wo bin ich? Man sollte vielleicht doch nicht ohne Karte in unbekanntes Gelände gehen. ;-) Obwohl es meine unmittelbare Nachbarschaft ist, war ich tatsächlich noch nie zuvor dort.

Eigentlich ist die Orientierung nach den Himmelsrichtungen und dem Geräusch der Straße dort ganz leicht. Also versuchte ich quer durch den Wald zu gehen. Ein Reh sprang in der Ferne durchs Unterholz. Ich wollte ihm gerne folgen, denn wo es durchkommt, komme ich wohl auch durch. Aber dann wurde es immer sumpfiger. Eine kurze Strecke lief ich noch über die Schilfbüschel, aber dann entschied ich doch, daß ich heute keine nassen Füße riskieren will. So kehrte ich um, zurück zu dem Weg.

Nun machte ich mir langsam Gedanken, wie lange ich wohl für den Nachhauseweg brauchen würde. Zu Essen hatte ich nichts dabei, aber zu Trinken. Das finde ich auch wichtig. Im Wald hätte ich aktuell nur Vogelmiere gefunden, die ich sicher identifizieren kann, und diese ist auch noch sehr klein. Hier ist noch richtig Winter, das Eis auf den Wasserflächen ist noch nicht ganz abgetaut.

Ich nahm eine andere Abzweigung, die endlich in bewohntes Gebiet zurückführte. Große Erleichterung, als ich Autos sah (das ist selten, daß ich mich über Autos freue!). Ich erkannte die Straße, da bin ich schon mit dem Fahrrad durchgefahren, und trotzdem war ich mir der Himmelsrichtung auf einmal wieder unsicher. Habe ich also doch noch den Kompaß zu Rate gezogen. Ok, die Richtung stimmte grob. Also Rückmarsch nach Hause, an einem Gewerbegebiet vorbei.

Ich war zwei Stunden unterwegs (es kam mir sehr viel länger vor und ich hatte zuletzt sehr müde Beine) und habe mehr erlebt, als sonst in einer ganzen Arbeitswoche! Erschütternd einerseits. Andererseits auch anregend: wenn ich mit verhältnismäßig so wenig Aufwand so viel Erlebnis haben kann, warum um Himmels willen mache ich das nicht öfters???

Ich habe ganz besonders den Wind auf der Haut genossen und die frische Kälte der Luft. Im Büro ist immer so abgestandene warme Luft ohne jede Bewegung, völlig steril, klinisch, tot! Wie soll ich je diesen Spagat schaffen? Aber erstmal bin ich ja krank und darf mich um meine Genesung bemühen.

Ein wunderbarer Waldspaziergang war das. :-)

SCHMERZ

Ich bin in einer furchtbaren Verfassung heute morgen. Voller Schmerz, nahezu unerträglich. Zunächst die Erkältung, deren Symptome immer noch stärker werden. Dann aber auch der seelische Schmerz. Ich leide so sehr unter dem entfremdeten Leben, das ich führe.

Ich hätte gerne zwei Jahrhunderte früher gelebt, vielleicht war es damals besser.

Es gab 3 Jahre in meiner Kindheit, in denen ich jederzeit raus in den Wald gehen konnte, um auf Bäume zu klettern, Beeren zu sammeln, den Wind zu spüren, im wilden Flußarm zu baden. Danach zogen wir um in ein mehr städtisches Umfeld. Ich habe den Wald so sehr vermißt. Den Schmerz spüre ich ja noch heute...

Dabei habe ich hier einen relativ naturnahen Wald vor der Tür – nur wenige Kilometer entfernt. Ich habe ihn jahrelang vollständig gemieden, aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf mein privates Umfeld. Vor zwei Jahren entdeckte ich ihn neu, voller Glück, mit dem Fahrrad, das ich auch erstmals seit einem Jahrzehnt aus dem Schuppen holte. In dem Jahr war ich auch körperlich sehr aktiv, machte regelmäßig Yoga und im Sommer meine „große Wanderung“ im Norden.

Im letzten Jahr war ich dann wieder sehr wenig im Wald und kaum auf dem Fahrrad, weil da die Krisenvorsorge als Thema für mich anstand und ich nächtelang im Internet und beim Stapeln von Vorräten in meinem Keller verbrachte. Die im Jahr zuvor abgebauten Gewichtskilos waren schnell wieder drauf und die wiedergewonnene körperliche Fitneß verschwand auch wieder.

Es fehlt einfach die Zeit für alles, was mir wichtig ist. Ich kann neben dem Job nur ein oder zwei Schwerpunktthemen setzen, für die ich Zeit aufwende. Der Haushalt kommt dabei immer zu kurz. Für Reparaturen fehlt auch die Zeit, alles verkommt nach und nach. Dabei greife ich eigentlich gerne mal selber zum Pinsel.

Vielleicht war die Aufteilung früher doch nicht so schlecht: der Mann ging arbeiten und die Frau kümmerte sich um Haus und Kinder. So war wenigstens für alles gesorgt. Heute ist für nichts gut gesorgt, alle verausgaben sich mit Doppel-, Dreifach- und Vierfach-Belastungen.

Ich weiß schon, warum ich so viel Angst hatte vor diesem Seminar. Es konfrontiert mich mit meinem Schmerz, und das ist die HÖLLE.

Eben beim etwas lustlosen Frühstück ohne Appetit dachte ich, daß Essen für mich vielleicht als Betäubungsmittel wirkt – als Betäubungsmittel gegen den Schmerz. Es macht oberflächlich zufrieden, satt und träge. Aber es befriedigt den seelischen Hunger nicht, es ist ein Selbstbetrug.

Ich habe es daran gemerkt, daß ich während des Seminars kaum Hunger hatte. Ständig gab es wirklich köstliches vegetarisches Essen, aber ich hätte gar nicht so viel gebraucht. Mir hat das Draußensein, die spannenden Aufgaben und Erfahrungen so viel Freude gemacht, da brauchte es das Essen gar nicht. Ich habe trotzdem viel gegessen (aber auch nicht mehr als die anderen, ich esse gar nicht so viel und nehme trotzdem ständig zu), weil es einfach so lecker schmeckte und ich sonst nicht so köstliches Essen bekomme, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Aber gebraucht hätte ich höchstens die Hälfte von dem, was ich da bekam.

Das Schreiben erleichtert mich etwas, merke ich gerade. Mir bleibt wohl nichts übrig, als den brennenden Schmerz zu akzeptieren. Ich sehe ja immerhin eine Perspektive, wie ich da rauskommen könnte, der Handlungsimpuls ist da. Mehr Bewegung, mehr Naturkontakt, weniger Essen. Aber ich sehe leider immer noch keine Lösung für mein Hauptproblem: ich habe viel, viel, viel zu wenig Zeit für das Wesentliche!!!!!! Und ich verschwende viel, viel, viel zu viel Zeit für absolut Unwesentliches, für Schrott, Müll, Mist (nämlich meinen Job, der nur zum Geldverdienen gut ist, für sonst fast nichts)!!!!!!

Kann ich JA sagen zu dem Schmerz, der mich fast zerreißt?

Schmerz ist immerhin besser als gar keine Gefühle, als Gefühlskälte.

Ich probiere es mal. JA, ich fühle mich beschissen! JA, es tut scheißweh! JAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJAJA!!!!!!!

Jetzt mußte ich doch glatt ein wenig schmunzeln. ;-) Vielleicht ist es ja nur das NEIN, das wehtut, weil es Reibung verursacht? Vielleicht wird der Schmerz erträglich, wenn ich JA sage.

Mittwoch, 9. März 2011

Nature Deficit Disorder

Meine Bronchitis hat erstmal gewonnen, ich mußte mich krankschreiben lassen. Die Symptome waren mir zu stark, um mich damit noch ins Büro zu quälen. Gestern war ich Arbeiten, habe aber nicht viel geschafft, weil ich mich schlapp fühlte und abends gar etwas fiebrig. Es stehen gerade keine wichtigen Termine an, mein letzter Auftrag ist erfolgreich abgeschlossen, der nächste hat aktuell keinen hohen Zeitdruck. So kann ich es mir erlauben, meine Krankheit hoffentlich auszukurieren. Und gleichzeitig bekomme ich so vom Schicksal noch etwas Verarbeitungszeit.

Ich hatte gerade eine Einsicht: ich leide an „Nature Deficit Disorder“. Hört sich wie eine neue Modekrankheit an... ich habe den Begriff erstmals vernommen. Also, ich muß das eigentlich gar nicht etikettieren, mir ist einfach eben klargeworden, daß ich massiv an mangelndem Naturkontakt leide. Das macht mich krank! Und deshalb genese ich von meiner Erkältung auch am besten, wenn ich jetzt meine wenigen „freien“ Tage nicht nur zum Ruhen, sondern vor allem für Aufenthalt draußen nutze. Eine bessere Medizin kann es für mich gerade gar nicht geben.

Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen ist extrem ungesund und belastend. Er entfremdet uns von unserer natürlichen Herkunft. Körperlich sind wir Säugetiere, die einen engen Kontakt zur Natur (und zu Artgenossen) brauchen. Ich war im Winter praktisch überhaupt nicht draußen, abgesehen vom Arbeitsweg und ganz kurzen Wegen in der Mittagspause. Nicht einmal Einkäufe habe ich gemacht, weil ich wochenlang von meinen Vorräten zehren konnte. Entsprechend groß ist jetzt mein Natur-Defizit.

In den letzten Jahren habe ich auch viel zu viel Zeit im Keller vor dem PC verbracht. Das will ich unbedingt ändern. Vielleicht kaufe ich mir endlich mal einen Laptop, den ich auch im Wohnzimmer oder draußen zum Tagebuchschreiben nutzen kann.

Ich will mal sehen, ob ich schon heute nachmittag einen Spaziergang im Wald machen kann, um einen Sitzplatz zu suchen. Ich muß mich jetzt bremsen, um mich wirklich auf meine Genesung zu konzentrieren, anstatt viel Zeit auf die mich absolut anspringende Hausarbeit zu verwenden. Ganz ohne geht es leider auch nicht. Das war schon immer so: Krankheits- und Urlaubstage muß ich unter anderem auch für Hausarbeit verwenden, für die mir sonst die Zeit fehlt. Nicht sehr gesund, aber derzeit nicht zu ändern.

Ich bin ganz erleichtert über meine Einsicht. So, wie ich vor einigen Jahren mein Kontaktdefizitsyndrom schrittweise geheilt habe, muß ich jetzt mein Naturdefizitsyndrom heilen. Ich muß einen Weg der Integration in meinen Alltag finden. Beruflich wird es auch eine Veränderung geben müssen, aber vielleicht muß diese ja doch nicht so umwälzend sein, wie ich befürchtet habe.

erste Antwort

Eine vorläufige Antwort auf meine Frage habe ich schon gefunden. Ja, ich gehöre auf diese Welt, ich bin hier richtig. Meine Aufgabe ist, das Leben meiner Ahnen weiterzuleben, da weiterzugehen, wo diese aufgehört haben. Ich habe Wurzeln in zwei verschiedenen Ländern, und meine Aufgabe ist, diese zu verbinden. Ich bin gewollt, so wie ich bin. Ich bin verbunden mit der Natur um mich herum und mit meinen Vorfahren und den Menschen, die vor mir hier gelebt haben, wo ich jetzt lebe.

Der Wald ist schön. :-)

Unsere natürliche Umgebung ist uns wohlgesonnen, sie schützt uns, schenkt uns Geborgenheit.

Überraschenderweise glaube ich jetzt eher, daß ich mich beruflich nicht so stark verändern soll, daß es schon irgendeinen Sinn hat, daß ich in dem Beruf bin, in dem ich nunmal bin. Vielleicht kann ich das Erlernte ja auf anderem Weg weitergeben.

Angst vor Veränderung

Vor dem Seminar stand viel Angst. Ich kenne es so, daß ich vor einem Ereignis viel Angst habe und daß diese dann vergeht, sobald es losgeht. Diesmal war es anders. Die Angst hielt lange an. Es war Angst vor der mir möglicherweise bevorstehenden Veränderung.

Diese Weiterbildung wird etwas mit mir machen. Ich komme da nicht unverändert heraus. Ich hatte am ersten Abend noch einen starken inneren Zwiespalt, ob ich überhaupt die richtige Entscheidung getroffen habe mit meiner Teilnahme. Ich konnte es offen aussprechen, das war gut und damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet.

Die Angst verschwand dann nach und nach, während ich durch die Übungen näher in die Gruppe hineinwuchs und gleichzeitig Sicherheit gewann, daß dies für mich genau das richtige ist – wofür auch immer ich das später mal verwenden werde.

Die Traurigkeit verschwand erst ganz zum Schluß. Bei der Sitzübung im Wald spürte ich Verbindung zur Natur und zu meinen Ahnen. Allerdings war es noch nicht so richtig rund, denn ich weiß immer noch nicht so recht, ob hier nun genau mein Platz im Leben ist – oder doch woanders? Aber ich ahne schon, daß sich weitere Schleier lüften werden. Wenn ich auf meinen Natur-Lebensweg zurückblicke, fühle ich mich eindeutig geführt. Da ist eine höhere Macht am Werke, die mich sanft führt und lenkt. Ich sammele über Jahre einzelne Puzzle-Teile, die sich vielleicht bald zusammenfügen werden.

Es war ein ganz toller Start in meine Weiterbildung.

Dienstag, 8. März 2011

Übergangstag zum Alltag

Heute hatte ich einen Übergangstag zum Alltag. Vor einem halben Jahr fiel ich nach einem Wildniswochenende in ein tiefes Loch, weil der Kontrast zum Alltag zu stark war. Ich glaube, es wird mir diesmal besser gelingen, zumindest war das Ankommen zu Hause diesmal harmonischer, wenn auch nicht ganz konfliktfrei.

Ich hätte gerne noch ein paar Tage Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, bevor es um die Integration in den Alltag geht. Ich fühle mich auch wieder einmal etwas krank und erschöpft. Vielleicht bricht die Erkältung diesmal tatsächlich durch, aber solange die Symptome relativ schwach sind, will ich durchhalten. Es ist gut, auch mal über die eigenen Grenzen hinauszugehen, um sie zu erweitern.