Sonntag, 21. Juni 2020

Sommersonnenwende

Heute ist Sommersonnenwende. Ich komme gerade herein von einem Heiligen Feuer für Liebe, Freiheit und Frieden. Das Feuer hat wunderbar klar und rauchlos gebrannt. Eine Pyramide von Feuer, die sich schnell entwickelte, und auch schnell ausbrannte. So perfekt war ein Heiliges Feuer lange nicht mehr. Die Glut zerfiel rascher als sonst, so rasch, dass ich mit einem zweiten Streichholz nachhelfen musste, um auch noch die Papierstreifen mit meinen Intentionen zu verbrennen. Diese waren bis zuletzt noch erkennbar in der zu Staub gewordenen Asche. Die ganze Zeremonie hat nur eine Dreiviertelstunde gedauert und endete pünktlich um 23 Uhr 45. Sonnenwende.

Das Licht zieht sich jetzt langsam wieder zurück im Jahreslauf. Aber die Energie, die aus dem Weltraum auf unsere Erde einstrahlt, steigert sich wohl noch weiter. Ich habe heute so ein selten gutes Gefühl.

Heute war ich erstmals seit Corona auf dem Wochenmarkt. Ich wusste garnicht, dass hier Masken offenbar nicht mehr vorgeschrieben sind, nur Abstand halten. Es war so befreiend zu sehen, dass über die Hälfte der Besucher mit offenem Gesicht einkaufte, vielleicht waren es sogar zwei Drittel. Das zeigt mir, dass die Mehrheit der Menschen sich schon über die Angst vor einer Ansteckung hinweggesetzt hat. Ein ermutigendes Zeichen. Wenn die öffentliche Meinung kippt und die Mehrheit auch in den Geschäften die Maskenpflicht nicht mehr akzeptiert und höchstens noch unter Druck und Zwang mitmacht, dann kann die dunkle Seite ihre Pläne nicht mehr so leicht weiterverfolgen.

Die Menschen wachen auf. Gut so.

Freitag, 29. Mai 2020

Test


Ich habe diesen Blog einfach stehenlassen, weil ich mich nicht entscheiden konnte, wie es damit weitergeht. Vielleicht schreibe ich hier demnächst weiter, da ich gerade wieder in einem sehr heftigen Selbstentwicklungsprozess bin.

Montag, 22. Dezember 2014

Rauhnächte


Draußen auf der Terrasse brennt eine Kerzenlaterne in Sturm und Dauerregen. Sie soll während der Rauhnächte weiterbrennen.

Was für ein aufwühlendes Jahr. Mit verheilender Bauchoperation ins Jahr gegangen, kaum genesen und erholt folgten die nächsten Operationen an meiner linken, meiner stärkeren Hand.

Im Oktober mein Höhepunkt für dieses Jahr, knapp 4 Tage Full Survival in der „Wildnis“. Ich habe überlebt. Ein großes Jahr.

Ich verfolge gerade die sehr emotionale und wunderschöne Wiederholung der Gala zum 80igsten Geburtstag von Udo Jürgens, der gestern ganz plötzlich verstorben ist. Vom Schöpfer abberufen. Offenbar hatte er seinen Lebenssinn erfüllt.

Viele große Künstler und Showmaster, die mich seit meiner Kindheit begleitet haben, sind in den letzten Jahren verstorben. Vielleicht sollten sie nicht mehr erleben, was nun folgt.

Ich erwarte bald den großen Zusammenbruch des Finanzsystems. Es wird sich nicht mehr lange halten können.

Hoffentlich bleibt das Weihnachtsfest friedlich und schön. Und hoffentlich bleibt das ganz große Chaos beim unvermeintlichen Wandel aus. Möge es einen sanften Übergang geben in eine hoffentlich noch bessere Zeit.

How!


Dienstag, 9. September 2014

Training nach Verletzungspause



Es gibt kaum ein größeres Glücksgefühl, als nach überstandener Krankheit wieder Dinge tun zu können, die vorher selbstverständlich waren. Ich bin so dankbar, daß meine Handverletzung so gut verheilt ist. Im Alltag habe ich kaum noch Einschränkungen, und ich kann auch endlich wieder Sport machen.

Heute bin ich 3 km gelaufen. Das ist zwar nur die Anfängerstrecke, aber das ist egal. Entscheidend ist, daß ich wieder laufen kann. In der Hand schmerzt es dabei nicht. Nur beim Armkreisen, wenn extra viel Blut in die Hand strömt, spüre ich die Narben.

Danach hatte ich noch Lust zu einer Krafttrainingseinheit. Natürlich liege ich in der Kraft weit zurück im Vergleich zum Stand vor der Verletzung, aber entscheidend ist: es geht wieder.

Besonderes Erfolgserlebnis heute: ich habe an meiner Klimmzugstange gehangen und konnte mich länger als eine Sekunde halten, vielleicht 3 Sekunden. Das ist doppelt soviel wie beim letzten Test. Vor allem: ich war dabei schmerzfrei. Danke, Universum! :-) Ich bin so glücklich darüber. Ich werde wieder Klimmzugtraining machen können, nach und nach, und irgendwann werde ich meinen ersten Klimmzug schaffen.

Bei Liegestützen gegen eine Küchenarbeitsplatte schmerzt die Hand noch, obwohl ich ein Handtuch unterlege. Aber es geht immerhin wieder. Ich kann jetzt wieder systematisch meine Muskeln und meine Ausdauer trainieren. Spätestens nach meiner Full Survival Woche im Oktober will ich wieder regelmäßig trainieren. Bis dahin liegt der Fokus auf dem Feuerbohren und anderen notwendigen Fertigkeiten.

Danke, Gott, für die Heilung meiner Hand! :-)


Donnerstag, 4. September 2014

Einsichten


Mir kommen in den letzten Tagen und Wochen vermehrt verschiedene Einsichten. Es ist schwer, sie alle in Worte zu fassen, ich will es trotzdem mal versuchen.

Ernüchterung: direkt nach dem letzten Training (im Rahmen meines Full Survival Lehrgangs) empfand ich eine körperliche und seelische Erschöpfung. Ich habe mich erneut gefragt, was der Sinn dieser ganzen Full Survival Geschichte ist, wenn ich mich damit so schwertue. Zwar war ich als eine der wenigen erfolgreich beim Feuerbohren (mit Messerunterstützung), aber ich hatte zuvor sehr gelitten, der Weg zum Erfolg führte durch tiefe Seelenfinsternis.

Dann die Ernüchterung bezüglich meines großen Ziels, einen Weg aus meinem Beruf herauszufinden. Den finde ich offensichtlich nicht, bin kurz davor, wieder die Büroarbeit aufzunehmen. Ich habe mir was vorgemacht, als ich glaubte, ich könne hier etwas ändern. Seit Jahren erzähle ich allen Menschen, die ich kenne, daß ich jetzt aber wirklich etwas ändern will, und dann versage ich doch immer wieder. Ich mache mich völlig unglaubwürdig, vor mir selbst und vor anderen.

Dann kam das 7. Webinar, das mich zutiefst bewegte und tiefe Todesangst zum Vorschein brachte. Mir ist klargeworden, daß ich diesen Lehrgang besuche, weil ich mich damit in Lebensgefahr bringe und dies als Opfer gebe. Mehr kann ich nicht geben. Ich gebe dieses Opfer der Geistigen Welt und dem Leben, um endlich eine Lösung für mein größtes Lebensproblem zu finden: was ist der Grund meines Daseins, was ist meine Aufgabe in diesem Leben? Wofür bin ich hier?

Meine Gefühle kommen und gehen in Wellen. Ich weiß, daß ich mit ihrer Intensität anderen Menschen zuweilen auf den Geist gehe, aber ich weiß auch, daß ich zu meinen Gefühlen stehen muß. Gefühle sind nach meiner Überzeugung nicht nur durch Gedanken ausgelöst (davon auch), sie kommen auch tief aus dem Unterbewußtsein. Es ist wichtig, sie wahrzunehmen und anzunehmen. Sie sind ein Teil von mir. Wenn ich sie leugne, verleugne ich mich selbst.

Ich bringe mich mit diesem Lehrgang ständig an den Rand der Überforderung. Wäre ich jünger, schlanker, gesünder und fitter, würde es mich weniger überfordern und vielleicht mehr Spaß machen. Aber ich bin so, wie ich jetzt bin, und bin trotzdem berechtigterweise in diesem Lehrgang.

Ich habe herausgefunden, worum es in Wirklichkeit geht. Es geht darum, daß ich mich endlich voll und ganz annehme mit allen Stärken und Schwächen. Ich projiziere dieses Problem nach außen, möchte mich von der Natur, von Mutter Erde angenommen und wertgeschätzt fühlen (eines meiner Ziele für dieses Seminar), aber eigentlich geht es nur um mich selbst: es geht darum, daß ich mich so annehme und liebe, wie ich bin. Es geht darum, daß ich mich berechtigt fühle, hier auf der Erde zu leben. Es geht darum, meine tiefen Scham- und Minderwertigkeitsgefühle endlich loszulassen. Mein Leben hat Sinn, auch wenn ich diesen nicht immer wahrnehme.

Es ist gut, sich Ziele zu setzen. Ich setze mir sehr große Ziele. Deshalb bin ich auch so oft am Rand der Überforderung oder darüber hinaus. Mein Leben hat aber auch einen Wert, wenn ich diese Ziele nicht erreiche. Wichtig ist, daß ich mein Bestes gebe. Das tue ich. Und ich gebe nicht auf. Ich habe nicht aufgegeben, als ich mir die Hand schwer verletzt habe und bei zahllosen Rückschlägen im weiteren Verlauf.

Aktuell gebe ich nicht auf, mein Biwakproblem anzugehen. Drei Nächte in Folge habe ich nicht geschafft, darin einzuschlafen. Ich habe dabei einiges gelernt, nach einigen Stunden aber jeweils das Biwak verlassen, um noch ein paar Stunden in meinem Bett zu schlafen. Ich hätte mich auch durch die ganze Nacht quälen können (mein Willen ist sehr stark), aber das wollte ich nicht. Ich suche jetzt einen sanfteren Weg der Entwicklung, nicht diese Brutalität gegenüber mir selbst. Ich bin zuversichtlich, daß ich spätestens im Oktober das Problem lösen und im Biwak Schlaf finden werde.

Ich habe einen Tag besonders intensiv im Garten gearbeitet. Beim vorsichtigen Aufgraben eines alten Komposthaufens mit den Händen (um die Gierschwurzeln herauszuziehen, damit ich diese nicht noch weiter im Garten verbreite) empfand ich eine tiefe Verbindung mit der Erde. Es macht keinen Unterschied, ob ich einen Tag lang ein Biwak baue oder eimerweise Kompost im Garten verteile. Beides ist Arbeit für und mit Mutter Erde.

An einem Abend hatte ich besonders große Sehnsucht nach einem Feuer. Ich machte mehrere Anläufe, bis mir schließlich nach längerer Pause mal wieder ein Feuer – sogar mit einer neuen Spindel aus härterem Holz - gelang. Ich war dankbar und glücklich, saß lange bei der Glut und schnitzte mit einem Feuersteinsplitter eine weitere Spindel. Bei dieser Arbeit war ich für Momente völlig eins mit mir und dem Werk. Ein wunderbares Gefühl. Endlich Frieden. Endlich Stille im Kopf. :-)

Aktuell geht es mir recht gut. Die Todesangst ist zurückgewichen, ich empfinde jetzt Zuversicht. Zuversicht, daß ich es allen Widerständen zum Trotz schaffen kann. Ich kann vier Tage in der Wildnis überleben. Ich kann es schaffen, ein wärmendes Biwak zu bauen und darin auch Schlaf zu finden. Ich kann es auch schaffen, die notwendigen Materialien für das Feuerbohren zu finden und erfolgreich ein Feuer zu gebären. Und ich kann es schaffen, Wasser und Nahrung zu finden. Es gibt keine Garantie für den Erfolg, aber zuversichtliche Hoffnung. Das ist schön. :-)

Über meine Lebensaufgabe bin ich mir immer noch nicht im klaren. Aber vielleicht geht es dabei mehr um meine Innenwelt als um die Außenwelt. Meine Leidenschaft seit langer Zeit ist die Selbsterkenntnis: herausfinden, wer ich bin und warum ich hier bin. Vielleicht hat das ja einen Sinn in sich. Ohne daß ich unbedingt nach außen wirken muß. Ich hoffe, ich bekomme hier noch mehr Klarheit.

Um im Frieden mit mir selbst zu sein, spielt es im Grunde keine Rolle, welcher Art die Außenbedingungen sind. Auch nicht, welche Art von Arbeit ich mache. Es geht mehr um das Wie als um das Was. Warum sollte es nicht möglich sein, Dankbarkeit und Achtung auch im Büroalltag zu leben? Ich will es zumindest ausprobieren.

Das Leben ist ein Geschenk. Danke Gott, daß ich lebe! :-)

Mittwoch, 9. Juli 2014

ein idealer Tag


Ich hatte heute einen fantastischen Tag. Wenn jeder Tag so wäre, wäre ich superglücklich.

Gestern abend das irrsinnig tolle Fußballspiel Deutschland:Brasilien, 7:1. Mit Hochstimmung in die Nacht, die ich bei meiner Freundin verbrachte.

Heute morgen 3 km Joggen im nächsten Wald (bin erst letzte Woche nach der Verletzungspause wieder vorsichtig ins Training eingestiegen). Beim nachfolgenden Krafttraining habe ich dann gemerkt, daß ich den rechten – gesunden – Arm überlastet habe, deshalb machte ich nur einen Teil meiner Übungen. War anstrengend, aber mich macht es glücklich, daß schon wieder so viel möglich ist.

Statt des obligatorischen Bads im Bach fuhr ich kurzentschlossen zu einer Kiesgrube, die sowieso auf meinem Rückweg liegt. Ein paar Minuten Schwimmen im kalten Wasser – super.

Dann nur kurzer Aufenthalt zu Hause, schnell etwas essen (der erneute Verzicht auf Getreide seit 3 Tagen fällt mir erstaunlich leicht), und los zur Verabredung. Eine Frau, die ich nur flüchtig vom Tanzen kenne, war so begeistert vom Wildnisthema, daß ich ihr gerne etwas vermitteln wollte. Dem gemeinsamen Biwakbau vor zwei Wochen war sie noch ferngeblieben wegen zu großer Blockaden, aber heute kam sie.

Sie verwickelte mich sofort in ein tiefes Gespräch über meine Handverletzung und meine beruflichen Pläne – für mich völlig überraschend. Ich ließ nach kurzer Zeit mein ganzes heutiges Konzept fallen und ließ mich auf sie und den Moment ein.

Wir haben uns gemeinsam treiben lassen. Bisher konnte ich das nur für mich allein, zu zweit war es eine neue Erfahrung. Als sie mich genug beraten hatte, wechselten wir fließend die Rollen. Ich baute aus kleinen Stöckchen ein Biwakmodell und erklärte es ihr. Zudem zeigte ich ihr das Erdloch, in dem ich im Dezember 2012 eine Nacht in feuchtem Laub und unter tropfnassem Moos verbracht habe. Sie war sehr beeindruckt und völlig zufrieden mit meinen Erläuterungen. Interessante Perspektive: sie möchte Biwakbauen nicht praktisch trainieren, weil sie keine Survivalsituation anziehen will. Ihr reicht vorerst das theoretische Wissen.

Dann forderte ich sie zu einem 5-Minuten-Feuer heraus (das mit nur einem Streichholz entzündet werden soll), wir bauten beide eines auf. Nach sehr starkem nächtlichen Regen nicht so leicht. Sie hatte nicht den richtigen Zunder, und nach mehreren Versuchen gab sie auf. Ich war froh, daß ich beim 2. Streichholz endlich mal mit Harz sehr erfolgreich war. Und sie war begeistert von dem Erlebnis, verbotenerweise ein kleines Feuer im Wald zu sehen und ein wenig zur Technik von mir zu erfahren.

Eine sehr starke Erfahrung für sie war auch, daß ich sie abseits der Wege geführt hatte. Das hatte sie sich seit Jahren nicht mehr getraut, wegen der vielen Verbotsschilder. Ja, ich erinnere mich. Als ich vor wenigen Jahren den Wald wieder neu entdeckte, ging es mir genauso. Ein Wahnsinn: es gibt doch noch die Natur unserer Kindheit und wir dürfen sie auch tatsächlich nicht nur im Zoo bestaunen, sondern betreten.

Wir machten noch eine Reflektion der Erlebnisse. Sie war absolut beglückt. Und ich auch, denn es war so einfach. Ich mußte fast nichts tun, nur da sein und ein wenig zeigen.

Eine meiner beruflichen Ideen ist es, Wildniscoaching anzubieten. Vielleicht ja doch ein möglicher Weg.

Ich hatte heute einen halben Tag für mich und einen halben Tag für die Arbeit mit einem anderen Menschen. Das ist meine Idealvorstellung von einem sinnvoll gefüllten Tag.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Training und Tanzen


Heute habe ich beschlossen, daß ich wieder trainieren möchte und daß ich gesund genug dafür bin. Erst 3 km gejoggt, und danach ein Kraftworkout, das erste seit den Operationen. Einfache Kniebeugen schienen mir heute genug, aber das kann ich bald steigern. Ich habe sogar vorsichtig Liegestütze gegen die Küchenarbeitsplatte gemacht. Ich war ja schon viel weiter, schon am Boden, aber nun muß ich Rücksicht nehmen auf die Verletzung.

Es ist schon ziemlich brutal, mit einer noch recht frischen Narbe zuzupacken oder sich gar abzustützen. Eine Narbe an irgendeiner Körperstelle kann man in Ruhe heilen lassen. In der Innenfläche der Hand geht das nicht. Die Hand ist mein wichtigstes körpereigenes Werkzeug, ständig berühre ich damit irgendwas. Und das soll ich auf Empfehlung der Ärzte auch. Ganz andere Vorgaben als nach meiner Bauch-OP. Für Zugübungen kann ich mir ein Theraband um die Hände wickeln, das belastet die Narben wenig. Es hat gutgetan, den Körper mal wieder so intensiv zu spüren. Ich passe auf, daß ich es nicht übertreibe. Vieles geht sowieso noch nicht, da Handgelenk und Fingergelenke noch sehr unbeweglich sind.

Heute abend war ich seit Monaten auch mal wieder Tanzen, und das war eine sehr gute Entscheidung. Ich hatte so ein genial tolles Körpergefühl. Beim freien Tanzen kann ich meine Behinderung komplett ausblenden, ich mache halt nur die Bewegungen, die möglich sind. Und da geht schon so viel. Ich bin sehr dankbar. Es ist überhaupt viel besser, auf das Positive zu fokussieren, statt nur auf die Probleme (letzteres habe ich lange genug gemacht, viele Jahre lang, jetzt will ich mal weitergehen). Ich habe Ziele, und die will ich erreichen, mit oder ohne Behinderung.

Ich habe seit langem mal wieder intensiv spüren dürfen, wie schlank und beweglich ich geworden bin. Das Übergewicht war eine schlimme Behinderung, viel schwerwiegender als die Störungen durch die Operationen. Das kann nur nachvollziehen, wer diesen Weg selber gegangen ist. Ich bin körperlich wirklich ein neuer Mensch. Kraft und Beweglichkeit fühlen sich einfach toll an, ich bin auch fröhlich herumgesprungen, ein ganz anderes Lebensgefühl. Und das sogar nach mehrwöchiger Trainingspause und Krankenhausaufenthalt.

Die Schmerzen in der Hand konnte ich beim Tanzen völlig vergessen, sie werden sicher vergehen, und im Laufe der Zeit werde ich meine volle Beweglichkeit wiedergewinnen. Zumindest fokussiere ich darauf und stärke meine Selbstheilungkräfte. Mir geht es wirklich gut. Ich bin sehr dankbar. :-)

Mittwoch, 21. Mai 2014

ein schöner Tag


Ein Tag, den ich ganz in meinem Rhythmus gestalten kann, kann tief befriedigend sein. Ich empfinde dann Freiheit. Schade, daß ich mich dafür schwer verletzen und krankgeschrieben sein muß. Im normalen Berufsalltag empfinde ich diese Freiheit nicht.

Nach sehr viel Hausarbeit war ich am späten Nachmittag im Wald. Ich habe dort Laub in Säcke gefüllt, für mein Laubbiwak, das ich im Garten bauen will. Diese Arbeit kann ich schon gut auch mit der verletzten Hand machen, durch Handschuhe geschützt.

Zwei Stunden schweißtreibende Arbeit bei hochsommerlichen Temperaturen. Ich fand es toll. Eine sinnvolle Arbeit, gute Luft, Abendfrieden und Stille im Wald.

Nachdem ich alles in meinem Garten getragen hatte, habe ich noch ein kleines Feuer gemacht. Dafür habe ich schon vor Jahren eine bisher kaum genutzte Feuerschale gekauft. Jetzt hat sie endlich einen Sinn. Im Rahmen meines Holistic Survival Seminars muß ich Feuermachen sowieso üben. Das geht zum Glück auch einhändig mit etwas Unterstützung der kranken Hand ganz gut. Nur Feuerbohren kann ich noch nicht, ich kann den Bogen nicht richtig festhalten.

Das Feuer gelang mir gut, es roch gut, und ich empfand Frieden. Es gibt nichts besseres einen Tag zu beschließen. Erschöpft von sinnvoller körperlicher Arbeit an einem kleinen Feuer zu sitzen und ein wenig zu meditieren und die notwendige Fingergymnastik zu machen.

Mir geht es gut. :-)

Mittwoch, 14. Mai 2014

zurück im Leben und im Training


3 km gelaufen in unter 24 min. Das ist nicht schlecht nach vier Wochen erzwungener Trainingspause. Das Gefühl in den Beinen und im gesamten Körper war nicht ganz so ungewohnt wie nach den zwei Monaten Trainingspause nach meiner Bauchoperationen. Müde bin ich jetzt schon.

Was ist passiert? Ich beschreibe es mal stichpunktartig.

Eine Woche Survivaltraining in Italien: viel ungewohnte Handarbeit, tolle Naturerfahrungen, Erlernen neuer Fertigkeiten, Inspiration.

Eine kleine Brandblase an der linken Hand. Hand schmerzt. Blase aufgestochen, Pflaster drauf, nicht weiter beachtet. Hand schwillt an. Dann schwellen die Finger an. Hand verharrt in leichter Krümmung, Finger steif. Hand nicht mehr benutzbar und stark schmerzend.

OK, es ist der Tag vor der geplanten Rückfahrt. Da fahre ich doch erstmal nach Hause und sehe dann weiter. Die Fahrt am Karfreitag (wie passend) ein einziger Leidensweg mit schwerem Gepäck, nur einer Hand und starken Schmerzen. Unterdessen nehme ich Schmerzmittel, die helfen kaum.

Zurück zuhause glaube ich immer noch, dass sich die Schwellung schon wieder zurückziehen wird, wenn ich die Hand nun endlich richtig schonen kann. Ich möchte so gerne Ostern feiern. Erst am Ostersonntag lasse ich mich in die Notaufnahme eines Krankenhauses fahren.

Diagnose: Hohlhandphlegmone, Handrückenphlegmone, Unterarmphlegmone. Habe das bis heute nicht gegooglet, aber steht für eine sehr schwere Entzündung der Hand.

Sofortige Notoperation unter Vollnarkose. Hand wird innen und außen großflächig aufgeschnitten und die entzündeten Stellen gereinigt.

Déjà vu. Schon wieder bin ich ungeplant als Notfall im Krankenhaus. Das wird bald zur Routine. ;-) Na gut, ich komme schließlich gerade von einem Survivaltraining. Was braucht der Mensch? Ein Dach über dem Kopf, Wärme in der Nacht, Nahrung und Wasser. Das bekomme ich dort. Mir geht es gut. Die Schmerzen unter dem dicken Gipsarm sind erträglich. Was will ich noch mehr? :-)

8 Tage später 2. Operation, wieder Vollnarkose. 10 Tage später werden die Fäden gezogen, und ich werde auch die leichtere Plastikschiene los.

Das war vor 5 Tagen. Seitdem darf ich wieder trainieren, vor allem so anspruchsvolle Bewegungen wie einen Finger zu strecken oder gar zu beugen. Oh, ich habe auch ein Handgelenk: läßt sich das bewegen?

Es fühlt sich so an, als seien die Beugemuskeln meiner Finger am Handrücken festgetackert. Das ist normal nach dieser Operation. Ich darf die Muskeln und Sehnen mit viel Training über den Schmerz hinaus nach und nach wieder beweglich machen.

Alles klar: Training bis zum Schmerz kenne ich. Ich bin dankbar, daß ich für meine Heilung jetzt auch physisch etwas tun kann (bisher nur mental).

Ich werde wieder ganz gesund werden. Und selbstveständlich setze ich meine Survivalausbildung fort. :-) HOOYA!

Sonntag, 9. März 2014

Laufen 12 km


Ich bin wieder so fit wie vor meiner Operation und fühle mich großartig damit!

Heute bin ich die bisher längste Strecke meines Lebens gelaufen, etwa 12 km. Ich habe dafür etwa 1 Stunde und 42 Minuten benötigt, die Pausen habe ich abgezogen. Das sind 8 ½ Minuten pro Kilometer, etwa der Bereich, in dem ich zuletzt gelaufen bin. Hier ist sicher noch viel Potential schneller zu werden.

Einmal bin ich über einen Stein gestolpert und habe den Fall mit einem Hechtsprung auf die Handflächen abgefedert. Liegestütz-Training sei Dank habe ich nicht mal Schürfwunden. Auch die Knie, die einen Teil des Sturzes aufgefangen haben, sind nur leicht gerötet. Meine Reflexe sind gut, und mein Trainingszustand ist auch gut. Vor zwei Jahren hätte ich mir bei so einem Sturz Knochen gebrochen.

Nach 10 km habe ich eine Pause eingelegt und mich in einem Moorteich kurz erfrischt. Herrlich war das bei 18°C Lufttemperatur und deutlich unter 10°C Wassertemperatur. Mir geht es gut. :-)

Sonntag, 2. März 2014

sinnvolle Arbeit


Ich möchte im Einklang mit der Natur leben - in der heutigen Zeit und Gesellschaft. Und wenn ich für mich eine Lösung gefunden habe, wie das gehen kann – dann würde ich gerne anderen Menschen dabei helfen, auch für sich eine Lösung zu finden.

Was mich am meisten stört an meiner aktuellen Lebenssituation, ist mein Job. Warum muß ich so viel Zeit in einem Büro verbringen, um Geld zu verdienen? Ehrlich gesagt, am liebsten würde ich gar kein Geld verdienen müssen. Wenn ich finanziell unabhängig wäre und monatlich genauso viel Geld zur Verfügung hätte wie aktuell durch den Job, dann würde ich gar nicht mehr berufstätig sein.

Das heißt ja nicht, daß ich dann nicht arbeiten würde. Ich arbeite sehr viel, auch jetzt, wo ich mal wieder krankgeschrieben bin. Aber ich arbeite eben anders. Ich arbeite vor allem daran, meine eigene Weiterentwicklung voranzutreiben, um ein rundum glücklicher Mensch zu werden. Außerdem unterstütze ich meine derzeit kranke Freundin.

Für die Gesellschaft zählt das nicht als sinnvolle Arbeit. Aber mich erfüllt es tief mit Sinn. Ich wünschte, es könnte noch lange so weitergehen. Derzeit weiß ich, wofür ich morgens aufstehe und was mein jeweiliges Tagesziel ist.

Wochenbilanz


YEAH, ich bin stolz und glücklich. :-) Nachdem ich am letzten Wochenende 6,9 km + 7,2 km gelaufen bin, habe ich an diesem Wochenende 7,5 km + 9,5 km geschafft. Das ist super! Mir egal, daß ich für die 9,5 km 80 Minuten gebraucht habe, ein Kilometerschnitt über 8 Minuten. Toll, daß ich wieder so lange Zeit laufen kann. Nächste Woche sollten dann wohl 11 km drin sein, wie vor der Operation.

Auf der halben Strecke habe ich eine Pause eingelegt und mich kurz in einem kleinen Teich erfrischt. Das macht so viel Spaß. Das kleine Outdoorhandtuch hatte ich in meiner Gürteltasche dabei. Dann wieder abgekühlt in die verschwitzten Sachen und erneut warmgelaufen.

Dienstag und Donnerstag habe ich je eine Krafttrainingseinheit von gut einer Stunde Dauer gemacht. Und zwischendrin einige Mal Klimmzugvorübungen an meiner neuen Stange. Gestern habe ich eine stabile Kiste untergestellt und mich dann mit Hilfe der Beine hochgedrückt und langsam runtergelassen. Das ist eine gute Vorübung, so kann ich genau dosieren, wieviel Gewicht die Arme ziehen müssen und habe keine Angst vor einem plötzlichen Absturz.

Am Dienstag abend war zudem der erste Abend eines neuen Yoga-Kurses. Habe ich seit etwa 30 Jahren nicht mehr gemacht. Da ist auch überraschend viel Kraft gefordert. Soweit kann ich gut mithalten, aber bei der Beweglichkeit liege ich gegenüber den anderen Teilnehmern weit zurück. Dafür mache ich den Kurs ja gerade: ich will beweglicher werden.

In dieser Woche habe ich auch mehrfach in meinem Keller geräumt. Das Chaos lichtet sich nach und nach. Ständig entsorge ich kleingeschnittene Kartons. Ich bin auch dankbar, wenn ich etwas finde, das ich guten Gewissens wegschmeißen kann. Ich brauche dringend mehr Platz – und freie Rettungswege. Ich bin sehr zufrieden mit dem Fortschritt.

Erstmals seit dem Wasserschaden im Herbst ist mein Bad wieder frei – nur die Dinge drin, die dort hingehören. So hätte ich auch mal wieder die Chance auf ein warmes Bad in meinem Plastikplanschpool.

Zudem habe ich jeden Abend vor dem Einschlafen eine 15minütige Meditation gehört. Die entspannt mich so zuverlässig, daß ich meist schon vor deren Ende einschlafe – mit guten Gefühlen. Ich bemühe mich auch, nicht in negative Gedankenschleifen abzurutschen und immer wieder mit guten Gedanken und Gefühlen gegenzusteuern. Meist fühle ich mich entspannt und zufrieden, obwohl ich aktuell schwierige Lebensumstände habe.

Was noch nicht klappt, da darf ich noch an einigen Widerständen arbeiten: ich bade nicht regelmäßig in meinen Zielen, und ich träume auch nicht davon. Ich denke immer, ich darf meine Ziele nicht verfolgen, das steht mir nicht zu, ich muß das Leben so nehmen, wie es kommt. Ich will auch vermeiden, die falschen Ziele anzustreben mit ungeahnten negativen Folgen. Ich brauche noch etwas Zeit, bis ich mich ernsthaft an das Erschaffen meiner Realität mache. Bis dahin erschaffe ich sie halt unbewußt/halb bewußt.

Was auch nicht gut klappt, ist die Ernährung. Ich esse viele Kohlenhydrate, leider auch Zucker, wenn ich stark gestreßt bin. Auch als Seelentröster oder zur Belohnung. Meine Disziplin war hier schonmal besser. Ich nehme leider schleichend zu, 5 kg seit meiner Operation. Das waren nicht nur neue Muskeln... Vielleicht setze ich mir für die Fastenzeit ein konkretes Ernährungsziel.

Samstag, 22. Februar 2014

abgekürzte Trainingswoche


Zu Beginn dieser Woche war ich zu geschockt zum Training. Es hätte überhaupt nicht zu meinen Gefühlen gepaßt. Am Mittwoch und Freitag habe ich mich immerhin zu einer verkürzten Krafteinheit überwunden, um meinem Körper bei aller Anspannung etwas Gutes zu tun.

Seit gestern habe ich endlich eine Klimmzugstange, die in einen meiner Türrahmen paßt. Darüber bin ich sehr, sehr froh. Immer wieder hatte ich die Türrahmen vermessen: eines der angebotenen Modelle hätte einfach nicht gepaßt. Dann habe ich auf Risiko ein anderes Modell bestellt, das auch für Liegestütze und Dips benutzt werden kann. Und hurra, es läßt sich einhängen. Und ich habe mich gleich immer wieder darangehängt. Mehr als an der Stange hängen geht noch nicht, aber das ist ein Anfang. Und so habe ich viel öfter die Möglichkeit, an der Stange zu hängen, als wenn ich jedesmal auf den Waldspielplatz fahren müßte.

Heute fühlte ich mich wieder bereit für ein Lauftraining. Die Sonne schien wunderschön, bei 4°C. Ich war motiviert, eine längere Strecke zu laufen, lief erst 30 min. ohne Pause durch. Dann unterbrach ich für 10 Minuten, weil die Beine schon stark schmerzten. Die Pause nutzte ich für 3*10 Liegestütze gegen eine Parkbanklehne. Das ist die Höhe, mit der ich aktuell gut zurechtkomme. Ich will endlich weiter runter, auf den Boden so bald wie möglich, damit ich endlich normale Liegestütze trainieren kann.

Nach der "Pause" fühlten sich meine Beine wieder gut an, und ich lief noch eine Runde. Das erste Mal in diesem Jahr hatte ich kurze Zeit ein gutes leichtes Gefühl beim Laufen, nur noch wenig Anstrengung. Der Neustart nach 2 Monaten Krankheitspause war schon hart, aber niemals so hart wie der absolute Neustart vor gut einem Jahr. Heute hatte ich mehr Probleme mit den höllisch brennenden Armen als mit meinen Beinen.

Mit meinem Nottrainingsprogramm diese Woche bin ich sehr zufrieden. Fühle mich angemessen erschöpft, und viele Muskeln schmerzen. Vielleicht laufe ich morgen früh nochmal eine Runde. Heute waren es fast 7 km, wie ich im nachhinein ausgemessen habe. 53 Minuten habe ich dafür gebraucht. Der Schnitt von 7:38 min pro Kilometer ist für mich ganz ok, wahrscheinlich der beste in diesem Jahr. Ich trainiere ja erst seit 5 Wochen wieder.

Mittwoch, 19. Februar 2014

selbstgeschaffene Realität


Also, mir reichts!!!

Ich möchte keine Dramen mehr erschaffen! Mein Bedarf an Dramen ist für dieses Leben mehr als gedeckt!

In einer akuten Notsituation ist das schwierig, aber ich möchte mir jetzt nur noch positive Gedanken und Gefühle machen!

Ich habe jetzt verstanden, daß es eine geistige und eine materielle Welt gibt, die sich gegenseitig entsprechen. Was in der geistigen Welt erschaffen wird, materialisiert sich auch. Und umgekehrt führt materielles Schaffen auch zu einer entsprechenden Veränderung in der geistigen Welt.

Was ich denke und fühle und mit hinreichend lebendiger Emotion/Visualisierung versehe, realisiert sich.

Im September 2013 habe ich während eines Tanztherapieabends sehr intensiv eine schwarze Kugel in meinem Bauch visualisiert (dieses Bild hatte ich auch zuvor schon seit einigen Jahren immer wieder).

Im November 2013 hatte ich eine schwarze Kugel in meinem Bauch! Abgestorbenes Gewebe von 20cm Durchmesser! Lebensgefährlich!

Ich habe mir diese sehr seltene Komplikation einer stielgedrehten ungewöhnlich großen Eierstockzyste selbst erschaffen! Wenn ich sowas erschaffen kann, dann kann ich auch positiv etwas bewirken! Ich setze mir jetzt positive große Ziele und verwirkliche diese!

Gerade wurde ich Zeuge des Dramas eines anderen Menschen. Auch eine selbsterschaffene lebensgefährliche Situation. Ich habe es hautnah miterlebt, und ich habe den Notarzt gerufen.

Es war furchtbar. Und es reicht nun wirklich. Ich denke und fühle jetzt nur noch positive Bilder und rate dies auch allen Menschen um mich herum!

Freude und Gesundheit, jetzt! DANKE!

Montag, 17. Februar 2014

Rettungsaktion in meinem Keller


Liebes Universum,

ja doch, ich habe es verstanden! Rettungswege sollten immer frei zugänglich sein, dann muß auch keine Kompanie Feuerwehrleute meinen Keller ausräumen, um einem Menschen das Leben zu retten.

Danke, daß alles gut ausgegangen ist!

Freude und Gesundheit, jetzt! Für mich und für alle Menschen, jetzt! Und gaaaanz viel Liebe und Zuversicht, jetzt!

DANKE!

Samstag, 15. Februar 2014

Wochenbilanz Training


Ich hatte eine erfolgreiche Trainingswoche. Mir tut jetzt wirklich alles weh... ;-) Und ich bin sehr, sehr müde, aber glücklich. :-) Regeneration steht an am Wochenende.

Vor 4,5 Wochen bin ich nach der langen Krankheitsauszeit wieder ins Training eingestiegen. Es ist toll, was jetzt schon wieder geht!

Mo: 5 km Laufen, 45 min. Krafttraining (teils ins Laufen integriert, teils direkt im Anschluß, teils am Abend)

Mi: 30 min. Krafttraining, 2 km Laufen, abends 15 min. Krafttraining

Do: 3km Laufen (abends noch 75 min. Tanztherapie, die Bewegung dort zähle ich aber nicht als Trainig, sondern als Wellness)

Fr: 30 min. Krafttraining morgens + 15 min. abends

Sa: gut 5 km Laufen, nachgeholt von Fr (mit Gehpausen, weil ich von dieser Woche ziemlich platt war)

Eigentlich ist mein Plan derzeit, 3mal wöchentlich erst eine volle Krafteinheit (nach BBY - Body By You - bzw. Fit ohne Geräte für Frauen von Mark Lauren plus einige extra Übungen) und direkt im Anschluß eine Laufeinheit zu absolvieren. Das stößt aber immer wieder an zeitliche Grenzen, weil ich zum einen nicht völlig unausgeschlafen zu früh aufstehen will und zum anderen Termine im Büro berücksichtigen muß. Außerdem merke ich, daß ich bei Kniebeugen nicht ganz ans Limit gehen mag, wenn ich danach noch Laufen muß. Also besser ich splitte das mal wieder, auch wenn es den Zeitaufwand insgesamt erhöht.

Beim Laufen würde ich gerne auf das zeitsparende HIIT umstellen, aber das erscheint mir noch zu früh. Ich brauche erstmal wieder etwas Grundlagenausdauer. Noch macht das Laufen wenig Spaß und ist sehr anstrengend selbst bei langsamem Tempo.

Heute habe ich mir den Reiz dadurch erhöht, daß ich vorher meinen Wochenendeinkauf gemacht habe und dann erst – immer noch nüchtern - gejoggt bin. Wie ein Steinzeitjäger, der sich seine Mahlzeit erstmal erjagen muß. Das hat mir Spaß gemacht und die Laufeinheit heute erleichtert. Zudem habe ich eine neue schöne Strecke probiert und bin nur nach Zeit gelaufen, ohne die Länge vorher ganz genau auszumessen.

Und danach hatte ich mein Frühstück aber richtig verdient! :-)

Gerne hätte ich noch mindestens einmal diese Woche Kettlebell-Swings geübt, denn die machen mir sehr viel Spaß. Aber meine Regenerationszeiten sind noch deutlich länger, ich habe viel Muskelkater und brauche längere Pausen. Heute spürte ich noch die Ausfallschritte von gestern in den Beinen, und nach dem Laufen mochte ich nicht noch Swings machen (die zudem meine Arme überlastet hätten).

Meine Bauchmuskeln sind wieder fast so stark wie vor der Operation, das finde ich sehr beachtlich. Diese hatte ich am meisten geschont. Bei side plank schaffe ich je Seite 1 Minute, bei plank habe ich gestern abend erstmals wieder 2 Minuten am Stück geschafft.

Außerdem trainiere ich myostatische Crunches auf einem Gymnastikball und die „Kotzende Katze“. Diese beiden Übungen werden insb. von Tim Ferriss ("Der 4-Stunden-Körper") empfohlen.

Bei Liegestützen hatte ich ein wenig geschummelt und auch während meiner Auszeit einige Einheiten probiert, deshalb war der Muskelabbau in den Armen nicht ganz so schlimm. Als ich wieder richtig einstieg, konnte ich bereits 3*10 Liegestütze gegen eine Küchenarbeitsplatte. Im nächsten Schritt habe ich die gleiche Höhe aber mit eng aneinanderliegenden Händen geübt, dann mit zusätzlichen Haltepausen in der tiefsten Position, und letzte Woche bin ich mit den Händen eine Stufe tiefer gewandert: im Wald gegen eine Sitzlehne einer Bank, zu Hause mußte ich gestern eine noch niedrigere Holzkiste zu Hilfe nehmen. Da waren 3*10 nur mit sehr viel Anstrengung und einigen kurzen Pausen möglich. Vor der OP hatte ich zuletzt 5*5 Liegestütze auf etwa dieser Höhe geübt, aber nicht bis zur Erschöpfung. Also, es scheint, daß ich auch bei Liegestützen wieder auf dem Vor-OP-Stand bin.

Bei let-me-ups habe ich gestern 3*10 (im letzten Satz etwas weniger) an meiner Wohnzimmertischplatte geschafft (ich dachte immer, der Tisch ist zu instabil für mich, aber seit ich leichter bin, hält er mir aus). Das ist noch nicht ganz der alte Stand, aber nahe dran.

Ich habe mir dabei erfolgreich meine Armmuskeln plattgemacht. Heute schmerzte selbst das Einkaufstaschentragen, und auch beim Laufen hatte ich Schmerzen in den Armen. Da es mir derzeit sehr viel Spaß macht, beim Krafttraining an die Grenze zu gehen, werde ich wohl Muskeln dabei aufbauen – obwohl das nicht unbedingt mein Ziel ist (mehr Kraft statt mehr Muskelmasse wäre eigentlich mein Ziel). Aber ich störe mich auch nicht mehr daran. Lieber dicke Muskeln als dicke Fettpakete! :-)

Sonntag, 9. Februar 2014

Entrümpelung


Ich bin extrem zufrieden damit, daß ich heute am Sonntag einige Stunden lang in meinem Arbeitszimmer geräumt habe. Eine große Kiste mit Papier habe ich aussortiert zur Entsorgung. Und ein Bücherregal habe ich aufgebaut, das schon über ein Jahr lang darauf wartete.

Mir fällt das schwer, ich räume nicht gerne auf. Aber nachdem ich mich überwunden hatte anzufangen, hat es erstaunlich viel Spaß gemacht. Ich konnte sogar nebenbei noch eine Motivations-CD hören, für die ich sonst wenig Zeit hätte.

Eines meiner Jahresziele ist Entrümpelung. Ich will mich entlasten für mein neues glücklicheres Leben. Damit bin ich heute gut vorangekommen.

Dafür komme ich heute nur auf 9.000 Schritte von den 10.000 erwünschten. Macht nichts, morgen werde ich wieder trainieren, und dann liege ich deutlich über dem Soll.

5+2 Ernährungsweise


Im Rahmen meiner Survivalerfahrung werde ich vermutlich streng vegan von Kräutern und Wurzeln leben, denn wildlebende Tiere dürfen in Europa nicht zum Eigenbedarf gejagt werden (obwohl das doch die natürlichste Ernährung wäre, die man sich denken kann). Allenfalls Insekten, Regenwürmer etc. kommen als fleischliche Kost dazu. Im Zivilisationsalltag möchte ich diese Ernährung nicht nachahmen, das ist mir zu streng und zu stressig.

Ich suche derzeit nach einer Ernährungsweise, die mich dauerhaft zufrieden und glücklich macht und mir erlaubt, mein Gewicht für den Rest meines Lebens zu halten. Vorher allerdings möchte ich noch weiter abnehmen, und nur deshalb muß ich übergangsweise weiter strenge Diätpläne verfolgen, die mich nicht unbedingt voll zufriedenstellen.

Ich habe mich 5 Tage lang ohne Zucker und ohne Getreide ernährt (aber anders als bei Paläo mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten) und gestern mit großer Begeisterung ein Schokocroissant und ein Mandelhörnchen vertilgt. Und abends gab es zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder Reis... Heute morgen gab es belegte Brote (plus Eier und Rohkost) und einen Rest Weihnachtsstollen, und abends noch einen Bratapfel mit geschmolzener Bitterschokolade. Insgesamt ein bißchen viele Ausnahmen.

Ab morgen mache ich wieder 5 Tage LowCarb. Ich würde gerne die Ausnahmen weiter reduzieren.


Samstag, 8. Februar 2014

Eiweißmehl


Auf der Suche nach kohlenhydratreduzierten Alternativen zu Brot und Kuchen bin ich auf einen Eiweißmehlmix gestoßen. Damit habe ich heute das erste Experiment gestartet.

Ich habe versucht, aus dem Eiweißmehlmix, Milch und Eiern so etwas wie Pfannkuchen zu braten. Der erste ist ziemlich mißlungen, weil der Teig in der Pfanne angebrannt ist. Ich habe ihn trotzdem gegessen. Der zweite Fladen blieb wenigstens zusammenhängend. Aber es schmeckt nicht nach Pfannkuchen, sondern eher nach Rührei.

In Kombination mit einer Gemüsepfanne, wie ich sie mir öfters am Wochenende mache, lohnt die Arbeit nicht, da könnte ich die Eier gleich unter das Gemüse mischen.

Aber dann habe ich als Nachtisch einen Apfel in Scheiben geschnitten und in Butter gedünstet. Dies zusammen mit dem zweiten Pfannkuchen schmeckte richtig gut und auch anders als nur Rührei mit Apfel. Immerhin sind in dem Mehlmix gemahlene Mandeln und Kokosnüsse drin, neben anderen Proteinen. Paßt sehr gut zu Obst.

Beim nächsten Mal werde ich lieber ein Rezept des Herstellers ausprobieren.

Am Wochenende brauche ich etwas Abwechslung von meiner Diät. Ich will herausfinden, wie ich hier Mehlprodukte und Zucker durch bessere Alternativen ersetzen kann. Als Ausnahme mache ich mir gerne auch etwas mehr Arbeit.

Während der Arbeitswoche habe ich mich jetzt wieder an Fleisch/Fisch/Eier und Gemüse gewöhnt. Dazu ein wenig Milch/Quark/Joghurt. Und ein wenig Obst - nach dem Training etwas mehr.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Meine Ziele für 2014



1) Ich werde körperlich und seelisch ganz gesund!

2) Ich lerne Full Survival, gehe eine Woche ohne Ausrüstung in die Wildnis und fühle mich dort wohl und geborgen!

3) Ich laufe einen Halbmarathon und schaffe einen Klimmzug und 20 Liegestütze!

4) Ich verringere meinen Bauchumfang auf 80 cm!

5) Ich stärke meine Partnerschaft!

6) Ich knüpfe und pflege Kontakte zu Menschen mit ähnlichen Interessen/Zielen!

7) Ich entrümpele meinen Haushalt soweit, daß ich mich in allen Räumen frei bewegen kann!

8) Ich meditiere täglich mit dem Ziel, meine Hellsinne zu entwickeln und Kontakt zur Geistigen Welt sowie zur Natur aufzunehmen!

9) Ich stelle meinen Schlafrhythmus so ein, daß ich im Wochenschnitt 7-8 Stunden schlafe!

10) Ich bin glücklich und lebe meine Vision!

HOW!